PX- Zusammenfassung

Zusammenfassung zur Prüfungsvorbereitung

Zusammenfassung zur Prüfungsvorbereitung


M. B.
Diese Lernkarten decken zentrale Themen der Elektrotechnik ab, von Blitzschutz über Niederspannungsinstallationen bis zu Notbeleuchtung und USV-Anlagen. Sie vermitteln praxisnahes Wissen zu Normen, Sicherheitskonzepten wie LPS und VKF sowie technischen Details zu Leitungen, Spannungen und Schutzmaßnahmen. Fachkräfte profitieren von den klaren Erklärungen zu Installationsvorschriften, Wartungsprozessen und spezifischen Anforderungen wie EVAK-Anlagen oder PV-Systeme.
Flashcards
274
Students
8
Language
German
Level
Other
Created / Updated
05.07.2024 / 24.03.2026

Cartes-fiches

11.1 Blitzschutzklassen

Welche Blitzschutzklassen werden unterschieden.

 

  1. Bsk sehr hohe Anforderungen: 
  2. Bsk hohe Anforderungen:
  3. Bsk normale Anforderungen:

 

11.6 Blitzschutz Notwendigkeit

Wann und wie müssen Räume mit grosser Personenbelegung in den Blitzschutz integriert werden? VKF und SNR 464022

11.1 Leitungsführung

Blitzströme betragen bis zu 200KA während 100us. Was sollte daher betreffend Leitungsführung beachtet werden?

 

Um Induktioinsspannungen in benachbarten Leitungen zu vermeinden sollten keine Schleifen zwischen Blitzstromführenden Leitungen und anden metallischen Leitungen gemacht werden.

Induktionsspannungen grösser 100kV

 

11.5 Trennungsabstände

Was ist ein Trennungsabstand?

 

Miniamaler Abstand der eingehalten werden muss um ein Überspringen der Fangeinrichtung oder Ableitung auf Teile der Installation.

 

11.5 Trennungsabstand

Wie wird der Trennungsabstand berechnet?

\(s =k * {no \over n} * A\)

  • s= Trennungsabtsnd in m
  • k= Faktor 
  • no = Ggebäudeumfang / Abstand Ableitungen
  • xn = Abstand der Ableitungen
  • n = Anzahl Ableitungen
  • A = Länge entlang der Ableitung

11.4 Von aussen eingeführte Leitungen 

Wie sollten von aussen eingeführte Leitungen in das Gebäude eingeführt werden?

Alle von aussen eingeführtren elektrischen und nicht elektrischen metallenen Leitungen sollten wenn möglich zentral an ein- und derselben Stelle in den Schutzbereich des Geäbäudes eingeführt werden. 

Metallene Kabelmäntel und dergleichen sind an dieser Stelle mit dem Erder zu verbinden. 

11.3 Einkopplungsarten

Welche Einkopplungsarten hervorgerufen durch Blitze sind möglich?

Galvanische: durch eine Direkte el. verbindung (Erdungsleitung) Alle mit dem Fundament verbundenen Leitungen betroffen

Induktive: Grosse Ströme verursachen grosse Induktionsspannungen (Trennungsabstände)

Kapazitive: Ladungsverschiebungen 

11.2 Bestandteile des Blitzschutzes LPS

Aus welchen Bestandteilen besteht der Blitzschutz?

Eine funktionstüchtige Blitzschutzanlage kann nich aus einzelnen Teilen bestehen, sondern gilt immer als ganze Einheit. 

Die Bestandteile einer Blitzschutzanlage sind:

Äusserer Blitzschutz: Fangeinrichtung, Ableiter, Erdungsanlage

Innerer Bleitzschutz: SPA, Übersapannungsschutz:

Blitzableitern bei der Hauseinführung SPD1; Überspannungsableitern bei der Unterverteilung SPD2. Zusätzlicher Überspannungsableiter direkt vor den Geräten SPD3

 

11.6 LPD- Notwendigkeit

Wann muss ein Blitzschutzsystem erstellt werden?

 

  1.  
  2. Räume mit grosser Personenebelegung (+300; 1200mm2)
  3. Beherbergungsbetriebe +20 Pers. (Krankenhäuser, Pflegeheime, Hotels, ...)
  4. besonders hohe Bauten (Hochhäuser, Türme)
  5. Grosse Gebäude (3000m2) landwirtschaft
  6. Industrie/  Gewerbe mit gefährdeten Bereichen (ex, brand, chemie...)
  7. Bauten mit technischen Einrichtungen
  8. Besondes Schützenswerte Bauten (Museeum, technische einrichtugen) 
  9. Wohnungsbau : Risikoanalyse, Blitzrisiko gem Region (länd stadt, letzter km)

 

11.3 Integration in den Blitzschutz

Was wird in den Blitzschutz integriert?

 

Dachaufbauten mit mehr als 50cm

Horizontale Flächen mit mehr als 2*2 m

 

11.2 Scheitelwert

Was versteht man unter dem Scheitelwert in Bezug auf den Blitzschutz?

Der Scheitelwert gibt die mögliche Energie des Blitzes an.

  • 50% Erdungssystem;
  • 50% Anstehende Überspannung U= R*I

ca:50kA Blitzstrom 

11.5 Trennungsabstand

  1. Wo muss der Trennungsabstand zwingend eingehalten werden?
  2. Was passiert wenn er nicht eingehalten werden kann?

  1. Der Trennungsabstand ist zwingend einzuhalten in:
    • feuergefährdeten Räumen
    • Explosionsgefährdeten Räumen.
    • Räumen mit technischen Einrichtungen
  2. Kann dieser Abstand nicht eingehalten werden, sind die zu schützenden Anlagenteile durch eine Fangeinrichtung oder Blitzkugelverfahren zu schützen. 

 

11.6 Blitzschutz Notwendigkeit

Wann und wie müssen Beherbergungsbetrieb in den Blitzschutz integriert werden? VKF und SNR 464022

11.6 Blitzschutz Notwendigkeit

Wann und wie müssen Industrien und Gewerbe mit gefährlichen Bereichen in den Blitzschutz integriert werden? VKF und SNR 414022

z.B Mühlen, chem Fabriken, Sprengstoff, Munitionslager, Rohrleitungsanlagen

 

 

G

11.6 Blitzschutz Notwendigkeit

Wann und wie müssen Bauten in exponierten Lagen in den Blitzschutz integriert werden? VKF und SNR 414022

 

Risiko gem. Leiterlängen berechnen. 

Wert unter 1000 ok 

 

11.6 Blitzschutz Notwendigkeit

Wann und wie müssen Bauten in den Blitzschutz integriert werden? VKF und SNR 464022

 

12.1 SPD Typ 1 B Schutzpegel 4kV

Was ist beim Surge Protection Device Typ 1 betreffend TAB zu beachten?

 

Da sich der SPD1 im ungezählten Bereich befinden, müssen er Leckstromfrei sein.

 

12.1 SPD 

Wo werden die SPD Typen 1-3 eingebaut?

SPD Typ 1: nahe beim Speisepunkt

SPD Typ 2: Typischerweise in der Vereilung

SPD Typ 3: möglichst nahe am Verbraucher 

12.1 SPD V-Verdrahtung

Worin liegt der Vorteil einer V-Verdrahtung des SPD's?

 

 

Die Wirksamkeit des Schutzes verhält sich umgekehrt proportional zur Länge der Anschlussleitung:

Lange Leitung viel Spannungsfall 

HInweis:

1Kv pro 1m

12.1 SPD Vorsicherung 

Erkläre anhand des Bildes den Sinn und Zweck der Vorsicherung

 

Variante 1 

+ Vor dem SPD wird eine Schutzeinrichtung installiert. Auslösefall hat keinen Ausfall zur Folge, sondern nur den Verlust der Überspannungsschutzeinrichtung.

- Im Fehlerfall steht eine grössere Spannung an als im ohne separate Vorsicherung

 


Variante 2
- des Überstromschutzes bel SPDs Im Fehlerfall wird die Anlage vom Netz getrennt.

+ Im SPD Ansprechfall ist die an der Anlage anstehende Spannung kleiner als mit einer separaten Ableitervorsicherung

Nur erlaubt wenn Sicherung nicht görsser als die im SPD vorgeschriebene max. Vorsicherung


Eine Vorsicherung kann auch im SPD integriert sein, Herstellerangaben sind zu beachten. Sonst keine Vorsicherung:
T1 <315A /

T2 <125A /

T3 <32A (bis zu diesem Strom in der Regel integriert)

12.1 Kurzschlussfestigkeit der Kombination

Wie muss die Kurzschlussfestigkeit der Überspannungs-Schutzeinrichtung und der ausgewiesene maximale Überstrom des SPD's an Einbauort ausgelegt sein? 

 

Kurzschlussfestigkt der Kombination:

(SPD + Üu) >= Ikmax

 

12.1 Bemessungsstehstossspannung

Erkläre anhand eines Beispiels, was die Stehstosspannung ist.

Jedes Betriebsmittel muss einer minimalen Stehstossspannung standhalten., ein Haushaltsgerät (Überspannungskategorie II ) beispielsweise einer solchen von 2.5 kV. 

Werden Betriebsmittel mit einer klassifizierten Bemsssungsstehsosspannung verwendet, ermöglicht dies eine koordination innerhalb der ganzen Anlage. 

12.1 Stehstosspanunnungskategorien

  1. Welche Stehsossspannungskathegorien gibt es?
  2. Wie korelieren diese mit dem SPD?

Kat. IV: Nahe am Speisepunkt (HV, HAP, Zähler RSE) SPD1 6kV

Kat III: hoher Verfügbarkeitsgrad (Kablel, Ltg. Schalter, Steckdosen) SPD2 4kV

Kat. II: normaler Verfügbarkeitsgrad  ( Haushaltsgeräte, tragbare Wekzeuge ) SPD3 2.5kV

Kat. I: Besonders geschüzte Betribsmittel (eingebaute elektronische Stromkreise sehr empfindlich) SPD 4 1.5kV 

12.1 Impulsarten und Stossstromableitvermögen

Was bedeutet die Bezeichnung auf dem SPD: 

  • limp = Blitzstossstrom (10/ 350 μs)
  • In = Nennableitstossstrom (8/20μs)

Die erste Zahl gibt an, in welcher Zeit der Scheitelwert erreicht werden muss. (100%).

Die zweite Zahl gibt an, in welcher Zeit 50% vom Scheitelwert erfolgreich abgeleitet werden muss.

13.1 VKF-Grundlagen - Baustoffe

Baustoffe  werden hinsichtlich ihres Brandverhaltens in vier Brandverhatensgruppen eingeteilt RF:

nennen die vier Gruppen mit einem Beispiel

RF1: kein Brandbeitrag: Glas; Beton; Gps

RF2: geringer Brandbeitrag: Eichenholz; Brandschutzbehandelte Stoffe

RF3: zulässiger Brandbeitrag; meisten Holzarten

RF4: unzulässiger Brandbeitrag: Holzspähne, Karton 

13.1 VKF-Grundlagen- Baustoffe 

Was bedeutet die bezeichnung "cr" auf der Baustoffbezeichnung?

 

Comportement critique: kritisches Brandverhalten, welches nicht akzeptiert werden kann.

z.B

  • Rauchentwicklung: S1-3
  • Abtropfen: d0-d2
  • Korrosivität: a1-a3

13.1 VKF-Grundlagen - Baustoffe

Mit welcher Bezeichnung werden die Baustoffe A2, B, C, D hinsichtlich der Rauchentwicklung eingeteilt?

 

Zusatzbezeichnung S

S1-S3

 

13.1 VKF-Grundlagen - Baustoffe

Welche Bedeutung hat die zusätzliche Klassifikation "d2"?

Dies weist auf ein Kritisches Abtropfverhalten hin.

  • d2 = "nicht definiert"
  • d1= kurzzeitiges brennendes Abropfen
  • d0 = Kein abtropfen 

13.1 VKF-Grundlagen - Baustoffe

Bauteile werden nach ihrem Brandverhalten, insbesondere nach der Dauer ihres Feuerwiderstands beurteilt.

Welches sind die Massgebenden Anforderungen?

a) Tragfähikgeit = R

b) Raumabschluss = E

c) Wärmedämmung = I

 

13.1 VKF-Grundlagen - Baustoffe

Welchem Bauteilbeschreib nach VKF entspricht der Code in der EN Klassifizierung; 

  1. VKF: Abschottung: Durchführung:. S30-90:
  2. VKF: Decken: Durchführung: F 30bb- F 60 bb: 

VKF: Abschottung: Durchführung: S30-90:

EI30-90 

VKF: Decken: Durchführung: F 30bb- F 60 bb: 

REI 30-REI 60 

  • R: Tragfähigkeit
  • E: Raumabschluss
  • I Wärmedämmung 

13.2 VKF-Grundlagen - Fluchtwege

Zeichnen sie den Fluchweg mit den maximalen Längen ein.

unter welchen Bedingungen ist diese Variante zulässig?

13.2 VKF-Grundlagen - Fluchtwege

Zeichnen sie den Fluchweg mit den maximalen Längen ein.

Ab wann werden zwei Ausgänge benötigt?

 

  • 900m2
  • 100+ Personen

13.2 VKF-Grundlagen - Fluchtwege

Warum wird die Strecke im vertikalen Fluchtweg (Treppenhaus) nicht zur Fluchtwegslänge gezählt?

Weil die Instalierte Brandlast nochmals tiefer ist als die 200MJ im Fluchtweg. Und somit kein Gefahrenpotential vom vertikalen Fluchtweg ausgehen kann. 

13.3 VKF-Grundlagen - Sicherheitsstromversorgung

Was versteht man unter dem Begriff: Fail-Safe

 

 

Sicherheitsfunktion, mit welcher die angesteuerte technische Brandschutzeinrichtung im Störungsfall (z. B.
Kurzschluss, Leitungsunterbruch, Stromausfall) die für den Brandfall vorgesehene Stellung automatisch einnimmt.
Beispiele für Brandschutzeinrichtungen mit «Fail-Safe»:


a) Brandschutzklappen (schliessen mechanisch);
b) Brandschutztüren / -tore (schliessen mechanisch);
c) Rolltreppen, Förderbänder (stehen still);
d) Mobile Rauchschürzen ohne elektrischen Antrieb (bewegen sich mechanisch).

13.3 VKF-Grundlagen - Vorgeschriebene Betriebsdauer 

Wie lange muss im Erignissfall die Betriebsdauer für eine Brandschutzeinrichtung sein? 

Die im Ereignisfall vorgeschriebene Betriebsdauer der einzelnen Brandschutzeinrichtungen richtet
sich nach den entsprechenden Brandschutzrichtlinien. Es gilt eine Mindestdauer von 30 Minuten.

13.3 VKF-Grundlagen - Sicherheitsbeleuchtung 

Wie lange muss im Ereignissfall die Notbeleuchtung mindestens in Betrieb sein?

Die Betriebsdauer beträgt gemäss SN EN 1838 «Notbeleuchtung» mindestens 60 Minuten.

13.3 VKF-Grundlagen - NRWA

Was versteht man unter einer NRWA?

Natürliche Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (NRWA)

  • Die Betriebsbereitschaft beträgt mindestens 30 Minuten.
  • Diese Anlagen werden spätestens von der eintreffenden Feuerwehr in Betrieb genommen.

13.3 VKF-Grundlagen - Sicherheitsstromversorgung

Ergänze das Schema um eine Sicherheitsstromversorgung 

Wie muss Sicherheitsstromversorgung gegen Brandeinwirkung geschütz sein?

 

EI 60 Abgetrennt. 

  • E= Raumabschluss: Kein Durchtritt von Flammen
  • I= Isolation: Wärmedämmung
  • 60 = 60 min. 

Sicherheitszuleitung:

  • von anderen Leitungen getrennt und gegen Brandeinwirkung geschützt
  • Nur für die Versorgung von Sicherheitseinrichtungen

13.3 VKF-Grundlagen - Feuerwehraufzug

Welche Anforderungen werden an einen Feuerwehraufzug gestellt?

1. So konstruiert, und agbesichert, dass sie im Brandfall für die Evakuierung durch die FW eingesetzt werden können. 

2. Geschoss inerhalb von 60 s erreichen 

3. Hochhäuser brauchen einen Feuerwehraufzug. 

 

13.3 VKF- Sicherheitsstromversorgung

Welche Systeme zur Brandbegrenzng gibt es?

Zusatzfrage:

Warum wird bei der RWA Leitung ausserhalb des Brandabschnittes bei der Leitung kein Schutz gegen Brandeinwirkung verlangt?

  • Sprinkleranlagen
  • Brandmeldeanalgen
  • Rauch und Wärmeabzugsanlagen

Zusatzfrage

  1. nach System Brandbegrenzung wird dies nicht verlangt.
  2. einmalige kurze Ansteruerung über BMA schaltet bereits in Position
  3. Fail-Safe-Funktion.

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