Erwachsenenpsychiatrie
Uni Würzburg - Psychotherapie
Uni Würzburg - Psychotherapie
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Cartes-fiches
Wovon ist die Indikationsstellung bei psychischen Erkankungen bei chronischen Erkrankungen abhängig?
- Screening
- weiterführende Diagnostik im Rahmen eines biopsychosozialen Anamnesegesprächs
- Austausch mit Behandlern
- Krenkheitsphase
- Subsyndromale Belastung
Wie viele Krebspatienten wünschen psychoszoziale Unterstützung
32%
Wobei wünschen sich Krebspatienten psychosoziale Unterstützung?
Im Umgang mit
- Ängsten, Depressivität, Traurigkeit, Sorgen
- Angehörigen
- Ungewissheit, Veränderung der Lebensführung
- Wiedererlangung von Kontroll
- Hoffnungs- und Sinnfindung
- Secualität. Veränderung des Körperbilds
- Schmerzen
- Verschlechterung der körperlichen Verfassung+Fatigue
- Gefühlen bezüglich Tod und Sterben
- Arbeitsleben
- Beeinträchtigungen im Alltag und selbstständigem Wohnen
- Überwindung von Barrieren der Inanspruchnahme von Angeboten im Gesundheitswesen
Inwieweit betrifft Krebs die ganez Familie?
- Familiensystem wird durch eine lebensbedrohliche Erkrankung erschüttert
- familiäre Identität und Zukunftsperspektiven werden in Frage gestellt
- existentielle Verunsicherung
- Partner und Aneghörige sind gleichem (höherem) Ausmaß wie Patient belastet
Was sind die Prinzipien einer achtsamen Haltung?
- bewusst wahrnehmen, ohne zu bewerten
- Aufmerksamkeit auf die gegenwärtige Erfahrung richten
- Gefühle, Gedanken, Sinneswahnehmungen
- Haltung der Akzeptanz für das, was gerade ist
- Freundliche, würdevolle innere Haltung
- auch unangenehmen Empfindungen gegenüber
Welche Vorteile haben imaginative Verfahren?
- Verbesserung der Fähigkeit sich selbst zu beruhigen
- verbesserte Kontrolle über überflutende Affekte
Welche Probleme gibt es mit Progredienzangst?
- eine der größten Belastungen für chronisch Kranke
- in der Praxis wenig angesprochen ("positiv denken")
- betrifft nicht nur rein medizinisch-gesundheitliche Aspekte
Welche Ziele gibt es bei der Vermeidung von Progredienzangst?
- Angst angehen, statt vermeiden
- Angst nutzen für gute Selbstfürsorge und Auseinandersetzung mit wichtigen Themen
Wie ist das Gruppenangebot aus dem Manual Progredienzangst aufgebaut?
- 8 Termine
- Resscourcenorientierung
- Achtsamkeit als Basis
- themenzentrierte Sitzungen
- psychoedukative Elemente
- Austausch fördern
- Entspannungsübungen am Ende jeder Sitzung
- Wunschthema (7. Sitzung)
- Bosster nach ca. 2-3 Monaten
Welches Feedback gibt es zum Manual Prgredienzangst?
- Gruppenkohäsion durch offenen Austausch
- Normalisierung des Erlebens
- Anregung und Denkimpulse erhalten
- Wunsch nach mehr Terminen
- vs. Überschaubarkeit der Termine erleichtert Entscheidung für Teilnahme
- Es können niemals alle Themen ausreichend bearbeitet werden
- weiterführende Literatur
Was ist Psychokardologie?
Zusammenhang zwischen Herz, Psyche und seelischem Empfinden
Wozu führt Cortisol?
- Blutzuckerspiegel steigt
- Fett wird ins Blut abgeben
- Cholesterin steigt an
Welche Folgen haben Stress?
- Sympathikusaktivierung
- Stresshormone:
- Adrenalin
Welche Funktion hat die Stressreaktion? Was löst sie aus
- Sympathikusaktivierung
- Stresshormone: Adrenalin, Cortisol
- Bereitstellung von Energie
- Erhöhung des Blutzuckerspiegels
- erhöhung der Blutfette
- Tachykardie
- erhöhter Blutdruck
- erhöhte Muskelspannung
- Schwitzen
- "Tunnelblick"
- erhöhte Gerinnbarkeit des Blutes
Welchen natürlichen Zweck hat die Stressreaktion?
- kämpfen, flüchten, überleben+
- physiologisch und lebensnotwendig
Um wie viel ist die Häufigkeit von Major Depression bei Herzinsuffizienz-Patienten erhöht?
Major Depression 4-5 x höher bei Herzinsuffizienz-Patienten
Mit welchem Fragebogen kann man nach Depressionen screenen (nicht BDI)?
Gesundheitsfragebogen für Patienten - 9 (PHQ-9)
Wovon profitieren depressive Patienten mit Herzinsuffizienz?
- strukturierte Behandlung
- Betreuung
Wie behandelt man depressive Patienten mit Herzinsuffizients
- Pharmakotherapie
- SSRI (Setralin, Citalopram)
- NA/SSRI (Mitrazapin)
- Psychotherapie
- vor allem: strukturierte Behandlung
- kardiologisch
- multidisziplinär
- psychologisch, psychiatrisch, psychosomatisch
Welche Psychopharmaka sollten bei depressiven Patienten mit kardiologischen Problemen nicht vergeben? Warum?
- klassische trizyklische Antidepressiva
- verursachen:
- Rhythmusstörungen
- QT-Zeitverlängerungen
Wie hängen soziale Schicht und koronare Herzerkankungen zusammen?
starker konsistente Zusammenhanh zwischen niedriger Sozialer Shciht und erhöhtem KHK-Risiko
Welche Mechanismen sorgen für den Zusammenhang zwischen sozialer Schicht und koronaren Herzerkrankungen?
- materielle Umwelt
- z.B. Wohnumgebeun, Lärm, Feinstaub
- chronischer Stress
- Arbeitsbelastung
- Cortisol, Katecholamine, Inflammation
- ungünstige Gesundheitsverhalten
- Erhährung, Bewegung, Übergewicht
Welche psychosozialen Einflussfaktoren auf koronare Herzerkrankungen gibt es?
- soziale Schicht
- soziale Unterstützung
- chronischer Stress
- Depression, Angst, Ärger/Feindseligkeit
Welche Folgen hat akuter Stress für das Herz?
- Stressischämie
- Herzrhythmusstörungen
- linksventrikuläre Dysfunktion
- apical balloning
- Tako-Tsubo-Syndrom
Was sind primäre psychische Störungen in der Kardiologie?
- somatoforme autonome Funktionsstörungen
- Hypochondrische Störungen (Cardiophobie)
- "Herzneurose" (heute Panikstörung)
- Panikstörung
Was sind körperliche Beschwerden bei einer Panikatacke?
- Herzklopfen, Herzrasen
- Brustschmerzen
- Atemnot
- SChwindel
- Benommenheit
- Schweißausbruch
- Zittern
- Übelkeit
- Taubheitsgefühk
- Hütze- oder Kältegefühl
Was ist die WHO-Definition von gesundheitsbezogener Lebensqualität?
- die Wahrnehmung eines Individuums im Kontext seiner Kultur und WErtesystem im Bezug auf persönliche Ziele, Standards und Belange
- Lebensqualität ist subjektiv
- multidimensionales Konstrukt
- körperliche Verfassunf
- psychisches Befinden
- soziale Beziehungen
- funktionale Kompetenz
Patient-centered care ist ein essentieller Bestandteil einer qualitätcollen Versorgung?
- Anpassung der Therapie auf die Ziele des Patienten / der Person
- zur Verbesserung des "Gesundheitsstatus" (Symptome, Funktion, QoL)
- somatiusche Funktion ist ebenfalls wichtig, aber eben nur ein Teilbereich
Welche zwei Arten von Patient Reported Outcomes (PROs) gibt es? Welche haben einen Vorteil?
- generische PROs (overall physical & emotional Function)
- Disease-specific PROs (Vorteil: anderungssensitiver)
Wass sind die Vorteile von Krankheitsübergreifenden (generischen) Messmethoden der Lebensqualität? Was sind Beispiele für solche Instrumente?
- Erlauben Vergleich der Effektivität verschiedner Gesundheitsprogramme
- besitzen Gesundheitsökonomische Relevanz
- z.B. Nottingham Health Profile, SF-36, SF-12
Wass sind die Vorteile von krankheitsspezifischer Messmethoden der Lebensqualität? Was sind Beispiele für solche Instrumente?
- erfassen spezifischer die durch eine bestimmte Erkrankung hervorgerufenen Beeinträchtigung
- klinisch relevanter (für das jeweilige Krankheitsbild)
- bessere Mess-Sensitivität
- z.B. KCCQ, MLeHFQ