Biologie

Genetik

Genetik


K. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Molekularbiologie und Gentechnik, geeignet für Fortgeschrittene. Sie behandeln Themen wie DNA-Replikation, Polymerase-Kettenreaktion (PCR), Restriktionsenzyme, Gentransfer-Methoden und die Funktionsweise von Proteinen. Die Karteikarten eignen sich für Studierende und Forscher, die ihr Verständnis der genetischen Prozesse und deren Anwendungen vertiefen möchten, insbesondere in der Biotechnologie und medizinischen Forschung.
Flashcards
98
Students
4
Language
German
Category
Biology
Level
Other
Created / Updated
11.04.2024 / 31.08.2024

Flashcards

Viren

5 Phasen der Fortpflanzung 

1. Adsorptionsphase: Viren binden an die Wirtszelle.

2. Injektionsphase: Viren injizieren ihr genetisches Material in die Wirtszelle.

3. Latenzphase: Das virale Genom ist inaktiv in der Wirtszelle.

4. Reifephase "self-assembly": Neue Viruspartikel werden in der Wirtszelle zusammengebaut.

5. Freisetzungsphase: Die neuen Viruspartikel werden aus der Wirtszelle freigesetzt.

Abwehr von Viren

Restriktionsenzyme

Restriktionsenzyme:
4 Punkte
+ 2 Gentechnik Beispiele

  • Restriktionsenzyme (Nukleasen)
    • Erkennen bestimmte Squenzmuster (Konsensusequenzen4-12 Basenpaare lang) 
    • Sind Komplementär/Spiegelbildich  Palyndrom
    • Spalten versetzt, dabei entstehen „Sticky Ends“ ® erleichtern Virusabbau
  • Restriktionsentyme in der Gentechnik
    • DNA-Analyse (Täterprofile) 
    • Einbau Fremd-DNA

Methoden des Gentransfer 5p

  • Viren (Transduktion) 
  • Transformation von Plasmiden (Plasmiden) (Vektoren/Gentaxen) ® Prokaryoten
  • Mikroinjektion (Gameten / Zygote) 
  • Genkanonen (Gameten / Zygoten) 
  • Bakterium At

Herstellung rekombinanter Bakterien

 

  1. Fremd-DNA
  2. Plasmid/ Vektor (Gentaxi) 
  3. Kompetente Zelle (E-Coli) 
  4. Fremd-DNA künstlich Hergestellt

Chancen und Risiken von Gentechnik 
Pro 6

  • Höhere Landwirtschaftliche Erträge, Wachstum, Resistenzen, Pestizide
  • Kulturen für Extremzustände (Pflanzen in Wüste) 
  • Längere Haltbarkeit (Antimatschtomate) 
  • Resistenz gegen Tiere
  • Günstigere Herstellung
  • Gegen den Welthunger

Chancen und Risiken von Gentechnik

Kontra 7

  • Schwer abzuschätzende Folgen (Evolutiv) 
  • Kreuzung unkontrollierbar
  • Verändert Ökosystme
  • Verschiebung der Artenvielfalt /Artenverdrängung
  • Abhängigkeit der Bauern (Müssen jedes Hybrid kaufen) 
  • Unkontrollierte DNA-Teilung
  • Unkontrollierter Gentransfer

DNA-Hybridisierung 

  • Ablauf: 4p

  1. Vervielfältigung ausgewählter DNA-Abschnitte mittels PCR
  2. Erhitzung auf 70°C 
    • Wasserstoffbrückenbindungen lösen sich Denaturierung (Zwei komplementäre Einzelstränge) 
    • (Schmelzpunkt, wenn 50% der Wasserstoffbrückenbindungen getrennt sind)
  3. Abgekühlt 
    • Einzelstränge lagern sich komplementär an (Renaturierung)
    • Teils mit Wasserstoffbrückenbildung (Wenn komplementär) Teils ohne (Hybrid-DNA)
  4. Erneute Erhitzung (Schmelztemperatur Zeigt Wie viele Wasserstoffbrücken sich gebildet haben) 
    •  Je Enger verwand, desto mehr Wasserstoffbrückenbindungen

Short tandem Repearts 4p

  • Tandemartige Wiederholungen von Sequenzen (2-7 bp) -> nicht von Selektion betroffen
  • Jedes Individuum hat eigene 
  • Kombination mehrer STR-Genorte
  • Vervielfältigung 

Restriktionsfragmentlängenpolimorphismus RFLP

6p

  • Jeder unterscheidet sich im Intron
    • Mutationen ® Sequenzunterschiede ® Schnittstellen für Restriktionsenzyme
    • DNA-Fragmente: unterschiedliche Länge
    • Gelelektrophorese
  • Wird heute nicht mehr genutzt

PCR (Polymerase Chain Reaktion) 

Material 5p

  • Taq Polymerase
  • Template DNA (DNA-Probe) 
  • Hin und Rück- Primer (3´-5´und 5´-3´ ca. 25 bp. Lang)
  • dNTPs
  • Pufferlösung (bestimmter PH-Wert und Salzgehalt)

PCR (Polymerase Chain Reaktion) 

Denaturierung 3p

  • Denaturierung (96 Grad) 2p
    • Doppelhelix ® Einzelstränge
    • Einzelstrang für Primer zugänglich

PCR (Polymerase Chain Reaktion) 

Annealing 3p

  • Annealing (45 – 65 Grad) 2p
    • Primer binden an komplementäre Konsensusequenz (Einzelstrang)
    • Durch kürze der Primer Kette auch bei höheren Temperatur bindbar ® Bevor Einzelstränge Doppelhelix bilden

PCR (Polymerase Chain Reaktion) 

Extension 

  • Extension (72 Grad) 1p
    • 72 Grad Optimale Temperatur für Taq-Polymerase (DNA-Template liegt weiterhin als Einzel Strang vor)

PCR (Polymerase Chain Reaktion) 

wie oft wiederholen ? und was da dazugehört

  • Wiederholung des Temperatur Zykluses ca. 25–30-mal ® Fragmente werden pro Zyklus verdoppelt ®Exponentiell

Gelelektrophorese
Material 4p

  • Ethiumbromid (Nukleinsäure-Farbstoff
  • Bromphenolblau Farbstoff 
  • Agarose
  • DNA-Leiter

Gelelektrophorese
Prozedur: 4p

  1. DNA-Leite und -Proben mit einer Pipette in jeweils eine Tasche geben (Jen nach Größe der Taschen 2 μl bis 100 μl 
  2. Konstante elektrische Spannung nach Länge der Elektrophoresekammer anlegen (5 Volt /cm) d.h. bei 20 cm Länge eine Spannung von 100 V
  3. Elektrophorese beenden, wenn DNA Fragmente genügend aufgetrennt sind (anhand der Farbfront abschätzen)
  4. Das Gel kann unter UV-Lampe betrachtet werden. Ethiumbromid, das sich in die DNA eingelagert hat, flouresziert im UV-Licht. Eine DNA-Bande kann aus dem Gel ausgeschnitten und die DNA zur weiteren Verwendung aus dem Gel aufgereinigt werden. 

Gelelektrophorese 
Fließschema

  1. Agarose mit drei Taschen 
  2. Eingeben von DNA-Leiter in erste Tasche (2 – 100 Mikroliter) 
  3. Proben 2 und 3 werden aufgetragen
  4. Spannung wird angelegt 5Volt pro Centimeter® DNA wandert zur Anode, weil DNA negativ geladen ist.
  5. Kleine DNA wandert schnell, große langsam. Man sieht die DNA durch den Farbstoff Ethiumbromid, der durch UV-Licht leuchtet. 
  6. Anhand der Farbfront wird abgeschätzt, wann die Elektrophorese beendet und ausgewerter wird.

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