Methoden
dasasnidids
dasasnidids
-
- 1 / 237
-
Lernkarten
Was sind X-O-Pläne?
???
X = Treatment
O = Observation
NR/R = non-randomisiert, randomisiert
Problem: schwer schematisierbar, da irl oft hunderte Trials (repeated measures)
Erkläre folgende 3 Typen von Varianz: Primärvarianz, Sekundärvarianz, Fehlervarianz
- Primärvarianz = Varianz aufgrund der AV
- Sekundärvarianz = Varianz aufgrund einer SV
- Fehlervarianz = Varianz aufgrund aller möglichen anderen Variablen
Was besagt das MaxKonMin-Prinzip (Kerlinger?
Welches Prinzip ist das entscheidende?
- Maximiere Primärvarianz
- Minimiere Sekundärvarianz
- Kontrolliere Fehlervarianz/Noise
Entscheidend ist 2. Minimierte Sekundärvarianz, da 1 & 3 im PRinzip nur die statistische Power erhöhen
Was ist eine Doppelverblindung?
VPs und VL wissen nicht über Hypothesen/Zweck der Studie bescheid
Was sind Sequenz-/Positionesffekt?
Bei within-subject design = Messwdh. -> beeinflusst VP, wenn sie schonmal den Versuch gemacht hat
WAs ist der Carry-over-Effekt?
Untereffekt des Sequenzeffekts
eine Versuchsbedinung beeinflusst die nachfolgende INHALTLICH (nicht nur aufrgund ihrer Position)
-> wenn z.B. Aufgabe 1 schwer und Aufgabe 2 leichter, denkt VP, es ist auch schwerer und denkt lnger drüber nach
Was sind mögliche Kontrolltechniken für VP als Quelle von SV?
- Randomisierung
- Vortest
- Parallelisierung
- Homogenisierung
- systemische Variation der SV
- wechsel zu intraindividuellem (within subjects) Desing
Wie geht man beim Ausbalancieren von Versuchsbedingungen vor?
- jede VP erhält jede Bedingung
- jede Bedingung wird an jeder Rf. dargeboten
- jede Bedingung kommt gleich oft vor
Was ist das lateinische Quadrat?
damit man nicht Versuchsbedingunen unendlich oft variieren muss --> jede Bedinung einmal an jeder Position
- es reichen also weniger Gruppen, um Sequenzeffekte zu kontrollieren
4 verschiedne Arten von Stichproben
- Quotenstichprobe
- Geschichtete SP
- Klumpen-SP
- Einzelfall
- Quotenstichprobe
- vorher festgelegt Quoten (z.B. 50% schwarze, 50% weiße Menschen)
- Geschichtete SP
- Verteilung in der Population gibt Quote vor
- daraus Zufalls-SP ziehen
- Klumpen-SP
- zufällige Auswahl eines "Klumpen", z.B Schule
- dieses dann komplett erhebn
- Einzelfall
WAs bezeichnet die "small samples are unreliable"-fallacy?
Fehlschluss, dass nur aufgrund geringer SP-Größe man keine signifikanten Schlüsse ziehen kann
denn bei Berechnung von p wird ja SP-Größe mit einberechnet
Unterschied Methode & Methodologie
- Methodologie = allgemeines wissenschaftl Verfahren, ohne konkreten Forschungsgegenstand
- bSp.: quaitative oder quantitative Forschung
- Methode = konkretes wissenschaftl. Verfahren mit konkretem Forschungsgegenstand
- z.B. neurowissenschaftliches Verfahren wie EEG
Empirischer Zirkel
Beobachten (Induktion) -> SChlussfolgern (Deduktion) -> Vorhersagen (Test)
Psychophysik: Absolutschwelle vs. Unterschiedsschwelle
Absolutschwelle = ab wann wird Reiz überhaupt wahrgenommen?
Unterschiedsschwelle = wie unterschiedlich müssen Reize sein, um als unterschiedlich wahrgneommen zu werdne?
Wodurch & wann löste sich die Wissenschaft der Psychologie von der Philosophie?
Ende 19. Jahrhundert durch Einführung empirischer Methoden
Wie lässt sich Mentales objektiv erfassen?
3 Standpunkte (Intrspektion, Behaviorismus, Kognitive Wissenschaft): Was sagen sie?
- Introspektion
- = sensorischer Input landet im Bewusstsein und kann verbalisiert werden
- Vertreter: Wundt, Külpe
- Wundt: durch strenge Standards kann man Mentales selbst berichten
- Külpe (Würzburger Schule): geht noch weiter, auch bei höheren komplexeren Denkprozessen ("Wie hast du dich bei BEantworten dieser Frage gefühlt?")
- = METHODE DER KUNDGABE
- Wundt widersprach
- Behavioristische Perspektive
- sensorischer Input -> black box -> Verhalten/Output
- Standpunkt: Introspektion ist keine valide Methode, Mentales ist nicht verifizierbar (Watson), Selbstbeobachung ist keine psychologische Experimentallehre (Kant)
- Radikaler Behaviorismus (Skinner)
- mentale Prozesse sind NICHT Ursache für Verhalten
- Umweltreize sind Ursache für Verhalten
- Verhalten = Resultat der individuellen Verstärkungsgeschichte
- Gemäßigter Behaviorismus (Thorndike)
- Law of Effect = wenn auf Reaktion eine befriedigende Konsequenz folgt, ist das Afutreten dieser Reaktion wahrscheinlicher
- Problem: versteckter Mentalismus in "befriedigend"
- Kognitionswissenschaft
- sensorischer Input -> Kette an mentalen Prozessen -> Bewusstsein
- mentale Prozesse durch systematische Verhaltensbeobachtung objektivierbar
- Experimentallogik:
- Manipulation UV
- Messung AV
- Rückschlüsse ziehen
- Basis: 2 Axiome
- Selektivität = nur 1 Prozess manipuliert
- Messgüte = valide, reliable, objektive Messung
Introspektion zur Erfassung mentaler Inhalte
- Modell, Standpunkt, Probleme
Modell: sensorischer Input -> Bewusstsein -> Verbalisierbar in Befragung
Methode: Introspektion
Vertreter: Wundt, Külpe
- Wundt: strenge Standards bei Befragung
- Külpe (Würzburger Schule): Methode der Kundgabe = auch für höhere mentale Prozesse Introspektion
- Wundt stimmte damit nicht überein!
Probleme
- entwickelten sich radikale neue Ansätze (Behaviorismus)
- Zweifel an Validität der Introspektion
- Artikel Wilson & Nisbett: Menschen fehlt oft Bewusstsein für...
- reaktionsrelevante Stimuli
- stimulusbezogen Reaktionen
- Zusammenhänge Stimuli & Reaktion
- heute noch erhalten in PSychophysik & Perösnlichkeitstest
Behaviorismus zur Erfassung mentalerI Inhalte
- Modell, Vertreter, Radikaler Behaviorismus, Gemäßigter Behaviorismus, Problem
- Modell: sensorischer Input - black box -Verhalten
- Vertreter: Kant, Watson, Skinner, Thorndike
- Kant/WAtson: Mentale Prozesse nicht objektifizerbar, keine psychologische Experimentallehre
- Radikaler Behaviorismus (Skinner): nicht mentale Prozesse Ursache für Verhalten, sondern Umweltreize
- Verhalten = Resultat der individuellen Verstärkungsgeschichte
- Gemäßigter Behaviorismus (Thorndike): Law of Effect = wenn auf Reaktion eine befriedigende konsequenz folgt, erhöht sich ihre Auftretenswsk.
- Problem: versteckter Mentalismus, da "befriedigend" subjektiv ist!
- Probleme:
- Modelllernen: nicht nur eigene Lernerfahrungen zum Lernen nutzen
- Kognitive Landkarten: werden auch ohne Verstärkung erstellt/gelernt
Koggnitionswissenschaften zur Erfassung mentaler Inhalte
- Modell, Annahmen, Experimentallogik, 2 Axiome davon
- Modell: sensorischer Input - Kette an mentalen Prozessen - Bewusstsein
- Annahme: mentale Prozesse sind nur durch systematische Verhaltensbeobachtung zu erfassen (indirket)
- Experimentallogik
- 1) Manipulation der UV
- 2) Messung der AV
- 3) Rückschlüsse ziehen
- Basis: 2 Axioe
- Selektivität = nur dieser 1 mentale Prozess manipuliert
- Messgüte: valide, reliable, objektive Messung
Subtraktionsmethode (Donders)
- Grundfrage, Versuchsaufbau
- Frage: Wie lange dauern mentale Prozesse? = dauer berechnen
- 3 Versuchsbedingungen
- 1) 1 Lampe, 1 Taste: drücken, wenn Licht leuchtet
- 2) 2 Lampen, 1 Taste: drücken, wenn rechte Taste leuchtet
- added Prozess: Entscheidung
- 3) 2 Lampen, 2 Tasten: jeweilis passende Taste drücken
- added Prozess: Reaktionsauswahl
- Vorgehen: druch Subtraktion ausrechnen, wei lange die einzelnen Prozesse dauern
Additives Faktoren Modell (Sternberg)
- Grundannahme, Vorgehen
Grundannahme: drei Stufen Modell Input - mentale Prozesse - Output
Vorgehen: 2 Faktoren manipulieren, die sich sicher auf 2 Stufen auswirken
3. (geaddeter) Faktor: wie wirkt er sich afu Reaktionszeiten aus? auf welcher Stufe wirkt er?
Mentale Rotation
- Evidenz, Fazit
- = Figuren mit verschiedenen Rotationswinkeln - sind diese identisch oder spiegelverkehrt zueinander?
- Evidenz: Reaktionszeit ist abhängig vom Rotationswinkel!
- mentaler Prozess analog zu physikalischer Umwelt - hier würde Rotation ja auch länger dauern
Memory Scanning
- Versuchsaufbau, Fazit
- verschiedene Menge an Ziffern einprägen
- Ziffer präsentiert: war diese Zahl enthaltne?
Fazit: Reaktonszeit ~ MEnge an zu durchsuchendne Ziffern
Erschöpfende statt selbsabbrechende Suche! Mentaler Proess hier anders als in physikalischer außenwelt!
Ebbinghaus-Formel für Behaltensleistung/Vergessen
Behaltensleistung/Zeitersparnis = (urspr. Lernzeit - Wiedererlernzeit)/ursprüngliche Lernzeit
Was kritisierte Heraklit an der Theorie, dass vor jeder ERkenntnis Begriffsbildung stehen muss?
- Begriffe sind statisch, während die Welt prozesshaft ist
- Begriffe können die Welt also nicht erfassen
- vgl. SChiff des Theseus
Wie lautet die Realdefinition nach Aristoteles?
Realdefinition = genus proximus (nächsthöherer Begriff) + differentia specifica (Spezifische Abgrenzung)
Was kritisierte Wittgenstein an der Realdefinition?
Die Welt kann man nicht in statischen Begriffen abbilden
Vorschlag: Welt satzartig strukturieren -> vgl. psychologische Hypothesen
In welche 3 Teile unterteilte Platon die Seele?
- mutartiger Teil
- triebartiger Teil
- denkender Teil
In welche drei hierarchischen Ebenen unterteilte Aristoteles die menschlichen Fähigkeiten?
- Fortpflanzung/Ernährung
- Wahrnehmung
- Denken
In welche drei hierarchischen Motivationsebenen unterteilte Aristoteles? (+ "Leben")
- Lust -> Genussleben
- Ehre -> politisches Leben
- Erkenntnis -> theoretisches Leben
Was war laut Aristoteles (generell antiker Philosophen) das höchste Ziel der Erkenntnis?
eudaimonia = Glückseligkeit; gutes Leben, Seelenruhe
Was beschreibt die Vier-Säfte-Lehre (Galen, Hippokrates)? Und inwiefern ist sie heute noch in der Psychologie vertreten?
- durch physiologischen Zustand psychologischen Zustand/Seele erklären
- Gelbe Galle = Choleriker
- Schwarze Galle = Melancholiker
- Blut = Sanguiniker
- Schleim = Phlegmatiker
- Psychische Probleme = Ungleichgewicht der Säfte
- heute vertreten: z.B. durch Eysencks Persönlichkeitskreis mit den Dimensionen Intro/Extroversion, Stabil/Labilität
Was ist eine Realdefinition, was ist eine Nominaldefinition?
- Realdefinition = sagt etwas wirklich über eine Sache aus, z.B. "Lebewesen" = Wesen, das lebt
- Nominaldefnition = reine Benennung, z.B. "Arbeitsgedächtnis"
Vier verschiedene Arten von Defition:
- intensionale/konnotative Definition
- extensionale/denotative Definition
- deiktische Definition
- operationale DEfintiion
- intensionale/konnotative Definition -> Erklärung über charakteristische Merkmale
- denotative/extensionale Definition -> Erklärung über alle darunter fallenden Objekte, Beispiele
- deiktische Definition -> ein Objekt zeigen
- operationale Defintion -> Erklörung über Messmethode
Epistemiologusche Unsicherheit -> Heisenberg'sche Unschärfe: was ist das?
- epistemiologische Unsicherheit = was kann ich eigtl. wissen? sind mentale Prozesse real & objektiv zu erfassen?
- je genauer ich mir etwas anschaue, desto unklarer wird oft der Forschungsgegenstand
3 Perspektiven auf epistemiologische Unsicherheit
- Stoa
- dogmatische/akademische Skepsis
- pyrrhonische Skepsis
- Stoa:
- Gewiss ist, was evident ist
- z.B. ich sehe Hand = Hand ist gewiss
- über den Rest kann ich kein Urteil fällen
- Dogmatische/akademische Skepsis
- Nichts ist gewiss - Täuschung immer möglich
- Wahrheitsannäherung von beiden Seiten graduell möglich
- Problem: performativer Widerspruch
- Pyrrhonische Skepsis
- nichts ist gut/schlecht
- durch Urteilsenthaltung Seelenruhe (ataraxie)
- gewiss: sind nur Empfindungen wie Hunger, Durst, Lust
Wozu diente Erkenntis nach den folgenden Perspektiven?
Antike, Descartes, Nietzsche
- Antike: Erkenntis -> gutes Leben, Seelenruhe erreichen
- Descartes: Erkenntis -> als Selbszweck
- Nietzsche: Erkenntnis -> hat immer privaten psychologischen Nutzen, z.B. Selbstrechterftigung, Machttrieb ausleben
Was bezeichnet der methodische Zweifel von Descartes?
Was ist der globale/cartesianische Skeptizismus?
- methodischer Zweifel
- Ausgangspunkt: nichts ist gewiss, alles könnte erträumt sein
- = globaler, cartesianischer Skeptizismus
- nur Tatsache, dass ich drüber nachdenke (Cogito, ergo sum)
Rationalismus/Dualismsu nach Descartes: erkläre!
- Rationalismus: Quelle der ERkenntnis ist Verstand, also Denken (nicht nur Sinnerfahrung)
- Dualismus = Descartes' Standpunkt zum Leib-Seele-Problem
- = in welchem Verhältnis steht Physisches zu Psychischem?
- Dualismus = Mischform (Gegensatz zum Monismus)
- es gibt:
- Seele = res cogitans, denken, mentale Welt
- Leib = res extrensa, Außenwelt, Materie, Objekt
- es gibt:
Kreisargument nach Platon (als Vorläufer des Rationalismus)
Ideenlehre von Platon
woher können wri Kreise hinsichtlich ihrer Perfektion beurteilen, wenn wir noch nie einen perfekten Kreis gesehen haben?
offensichtlich Idee ienes "perfekten Kreises" schon im Kopf, OHNE SInnerfahrung! = Rationailismus
angeborene Ideen
Ideenlehre: alle Ideen sind im Kopf und unabhängig von bildlicher Vorstellung