Methoden

dasasnidids

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J. S.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Methoden der Biologie auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Hypothesenbildung, statistische Analysen, wissenschaftliche Theorien und deren Überprüfung ab, wobei Begriffe wie Effekt, Prozess, Modell und Hypothese zentral sind. Die Karteikarten eignen sich für Studierende und Forscher, die ihre Kenntnisse in empirischer Forschung und wissenschaftlicher Methodik vertiefen möchten.
Flashcards
237
Students
1
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
26.01.2024 / 30.01.2024

Flashcards

Unterscheide knapp Rationalismus & Empirismus! + Vertrerter

  • Rationalismus = ERkenntnis durch Verstand, Nachdenken, ratio
  • Empirismus = Erkenntnis durch Sinnerfahrung

Empirismus nach John Locke

  • Meinung zu angeborenen Ideen
  • 2 Sätze 
  • 2 Arten von Ideen

  • kritisiert angeborene Ideen
  • 2 Sätze
    • nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war
      • Erkenntnis durch Sinnerfahrung
    • tabula rasa
      • Mensch kommt ohne Ideen/Vorbelastung auf die Welt
  • 2 Arten von Ideen
    • ideas of sensation = Ideen aus der Sinneswahrnehmung
    • Ideas of reflection = Ideen aus der Selbstwahrnehmun = Denken, Fühlen

Unterscheide

  • a priori, a posteriori
  • analytisch, synthetisch
  • kontingent, logisch notwendig

  • a priori = gelten unabhängig von Sinnen, Erfahrung, z.B. 2+2=4 - gilt a priori
  • a posteriori = aus ERfahrung, Sinnen gesschlossne, z.B. Katzen beißen
  • analytisch = nicht erkenntniserweiternd, sagen nichts über Welt aus (reine Definitionen)
  • synthetisch = erkenntniserwekternd, machen Aussagen über Welt, Wertun (z.B. Pfannkuchen sind lecker)
    • nur diese sind empirisch prüfbar
  • kontingent = auch anders denkbar
  • logisch notwendig = GEgenteil

Erkläre analytische vs. synthetische Sätze

  • Analytische Sätze = reine DEfinition, müssen deshalb wahr sein
    • z.B. Junggesellen sind unverheiratete Männer
    • triviale Tautologien = kann man nicht überprüfen
    • es gibt AUCH erkenntniserweiternde analytische Sätze! z.B. Mathematische Beweise
  • Synthetische Sätze = sagen etwas über Welt aus
    • können wahr/falsch sein aufgrund Tatsache in Welt 
    • z.B. in diesem Raum sind  5 Menschen

Was ist der radikale Sensualismus?

Unterform des Empirismus

Annahme, dass wirklich ALLE Erkenntis über Sinne laufen muss

Empirismus geht auch von ideas of reflections aus (nur ideas of sensation sind wichtiger)

Leibniz' Standpunkt:

  • wie interpretierte er Platons Rationalismus?
  • sein Standpunkt zum Erkenntnisgewinn (2 Wahrheiten)

  • Neuinterpretation von Platons Rationalismus: Ideen sind früh angelegt, werden aber erst später bewusst
  • "Nichts ist im Verstand was nicht vorher in den Sinnen war, außer der Verstand selbst" = Vernunftwahrheit
  • es gibt notwendige Wahrheiten, die a priori gelten = Vernunftwahrheiten
  • Rest = Tatsachenwahrheiten = gelten a posteriori, Aussagen über Welt
    • gelten nach dem KAUSALPRINZIP = Nichts geschieht ohne Ursache

Kausalprinzip nach Leibniz

Nichts geschieht ohne Ursache (Leibniz)

Empirismus nach Hume

  • theorie (perceptions, ideas, impressions)
  • Meinung zum Kausalprinzip/Leibniz generell
  • ABER: nach Hume gilt: a priori = analytisch, also nicht erkenntiserweiternd

  • empiristischer Vertreter = alle Ideen enstammen Erfahrung
  • Theorie
    • perceptions = alles im Bewusstsein
    • impressions = Sinneindrücke
    • ideas = Ideen, Vorstellungne, Begrffe
    • aus impressions kann man ideas bildne, nicht umgekerht!
  • dennoch gibt es auch bei ihm Vernunftwahrheiten (wie Leibniz), die a priori gelten
  • Kritik: Kausalprinzip macht keinen Sinn, nur Erfahrung dass A->B, aber keine Garantie! Beispiel: Sonnenaufgang

Kritizismus nach Kant

  • auch synthetische Sätze sind a priori möglich
  • Transzendentalphilosophie
    • Kausalprirnzip (Leibniz)
    • Mathematische Sätze sind nict nur analytisch, sondern auch synthteitsch/erkennitserweiternd
    • IDEALISMUS = alles ist im Mentalen, Materie/WElt ist nict erkennbar
    • Außenwelt = "Ding an sich", existiert nicht echt
    • meine eigene "Brille" formt Welt 

Was ist das LEib-Seele-Problem?

Welche 3 großen Strömungen gibt es beim L-S-Problem?

  • LEib-Seele-PRoblem = in welhem Verhältnis stehen Metnales zu Physischem? "Mentale Welt und reale Welt"
  • 3 große Strömungen: Materialistischer Monismus (nur Materie), Dualismus (beides), Idealistischer Monismus (nur Seele)

Behaviorismus: gehört zu welcher Strömung des L-S-Problems?

Was ist sein Standpunkt?

  • gehört zum materialistischem Monismus = nur Materie
  • es gibt nicht "mentale Welt", alles Mentale ist rein Physisch
  • mentale Zuszände sind einfache Verhaltenbeschreibungn

Parallelismus: Vertreter, welche strömung, welche Aussage?

Vertreter: Leibniz

Strömung: Dualismus (beides)

Aussage: Leib & Seele existieren parallel nebeneinander, keine Interaktion

Zwei-Sprachen-Theorie: welche strömung, welche Aussage?

Strömung: Dualismus

Aussage: es gibt 2 Sprachen, eine mentale Sprache eine physische Sprache

beschreiben aber selbe Welt

Eigenschaftsdualismus: welche Strömung, welche Aussage?

Strömung: Dualismus

Aussage: 1 Seinssphäre, alles darin hat sowohl psychische als auch physische Eigenschaften

Konstruktivismus: welche Strömung, welche Aussage

Strömung: idealistischer Monismus

Aussage: Subjekt konstruiert vermeintliche Außenwelt AKTIV

Epiphänomenalismus: welche strömung, welche Aussage?

Strömung: Dualismus

Aussage: 2 getrennte Seinssphären ohne Interaktion normalerweise, aber Physis kann auf Psyche einwirken (nicht andersrum)

Identitätstheorie: Verterter, welche Strömung des L-S-Problems, welche Aussage?

Vertreter: Spinoza

Strömung: Materialistischer Monismus

Aussage: mentaler Zustand entspricht einem bestimmten Gehirnzustand (physiologisch)

Radikaer Idealismus: welche strömung, welche Aussage

Strömung: IDealistischer Monismus

Aussage: es gibt nur Mentale Welt, Außenwelt ist nur Wahrnehmung (Esse est percipi)

Verterter: Berkeley

Was beschreibt der Determinismus?

Vertreter

Vertrreter: Hume

Dterminismus = es gibt keinen freien Willen, alle Ereignisse sind festgelegt durch Gesetze

wir Menschen können diese GEsetze nur nicht erfassen

Willensfreiheit ist ein Gefühl, was enstetht, wenn wir Handlungsdeterminismus nicht erfassen können

Was beschreibt der Libertarianmus?

es gibt nur freien Willen, nichts ist determiniert

Kompatibilismus nach Kant: wovon geht er aus?

  • Kant geht von einer Vereinbarkeit von Willensfreiheit & Determinismus aus
  • generell ist alles festgelegt (DEterminismus)
  • aber: Mensch hat moralischen Standpunkt & Gewissen, kann sich dafür entscheiden (Willensfreiheit)
  • Mensch ist "Bürger zweier WElten" im Reich der Natur & Reich der Freiheit

Libet-Experimente: Versuchsaufbau, Ziel der Untersuchung, Ergebnis, Interpretation

Ziel: wollen genauen Zeitpunkt von

  • a) bewusster Handlungsentscheidung durch Angabe Zeitpunkt auf Libet-Uhr
  •  b) neuronalem Korrelat durch Messung Hirnströme
  • c)  körperlicher Reaktion : durch Hand heben

Ziel: was kommt vorher?

Ergebnis: neuronales Korrelat VOR bewusster Handlungsentscheidung

Interpretation: 

  • extrem: es gibt keinen freien Willen
  • Libet: freier Wille führt zwar nicht zur Handlung, aber VETO-Recht liegt bei mir

 

 

Unterschied Motivation & Volition

  • Motivation = Zielselektion
  • Volition = Zielrealisation

Perservartions-Phänomen: erkläre das anhand des Wisconsin Card Sorting Tasks!

Wisconsin Card Sorting Task = Patient*innen (mit Läsion) sollen Karten sortieren -> Perserveration: können von anfänglich gefundener fehlerhafter Sortierregel nicht mehr wegkommen

Was sagen Ajzen & Fishbein zur Determinsmus/Willensfreiheit-Debatte?

Vertreter der Theory of Planned Behavior -> laut ihnen wird a priori Existenz von Willen vorausgesetztt, um überhaupt Vorhersagen treffen zu können

Wofür steht H0? Wofür steht H1? Ablehnungsbereich, Signifikanzniveau?

  • H0: Zufallseffekt, kein Effekt vorhanden
  • H1: Systematischer Effekt vorhanden
  • Ablehnungsbereich: bei Testeverteilung (die von H0 ausgeht): Extremwerte, sodass H0 extrem unwahrscheinlich ist und wahrscheinlicher H1 = systematischer Effekt vorliegt
  • Signifikanznvieau Alpha: Grenzwert, ab wo ein Effekt signifiaknt wird (idR 5%)

Binomialverteilung: 

- wofür steht p, n, k?

- wie viele Ereignisse schauen wir uns an?

- welches Skalenniveau?

- Zentraler Grenzwertsatz

  • p = Wsk., dass bei n* Ziehen k*Effekt 1 vorliegt? (z.B. p, dass bei 10* Würfeln 10*6 gewürfelt werden?)
  • wir betrachten 2 Ereignisse
  • Skalennvieau: Nominalskaliert
  • Zentraler Grenzwertsatz: bei vielen Durchführungen sollte die Normalverteilung ein guter SChätzer für die Binomialverteilung sein

Wie geht man beo der Bootstrapping/Resampling-Methode vor?

Permutation erklären

  • generell: MEthode, um herauszufinden, ob systematischer Effekt vorliegt oder nicht
  • alle Werte mischen & zufällig auf 2 Gruppen aufteilen, dann MW-Differenzen vergleichen = Re-Sampling
  • Bootstrapping, da eigene künstliche SP erstellt wird
  • Permutation = alle möglichen SP-Anordnungnen selbst erstellen

Vorgehen t-Test

  • Annahme über Population aufstellen
  • Testeverteilung basteln unter Annahme der H0 & H1
  • mathematisch berehcnen, wie Verteilung aussieht und dann vergelcihen mit Modellen

Bayesianisches Testen: Annahme

Annahme: wie wahrscheinlich ist es, dass Hypothese WAHR ist auf Basis eines Datenmusters?

dabei wird chon vorher eine subjektive Wsl. für eine Hypothese festgelegt

Auf welchem Skalenniveau sind die verschiedenen Testeverfahren skaliert?

  • Binomialverteilung: nominalskaliert
  • restliche: intervallskaliert

Vorteile/Nachteiel Bootstrapping Resampling-Methode

  • Vorteil: sehr einfache - keine Annahmen über Population
  • Nachteil: einfache Annahmen müssen nicht wahr sein, ist rechenaufwendiger

Vorteil/Nachteil Bayes

Vorteil: unwahrscheinliche Hypothesen haben es schwerer, auch Bestmmung der Wsk. für Hypothesen ist möglich

Nachteil: Bayes hat diese subjektiven prior probabilities

3 Probleme bei Meta-Analysen

- Publication bias, garbage in-garbage out, apples-oranges-Problem

  1. Publication Bias = nicht signifikante Studien werden nicht veröffentlicht
  2. Garbage in/garbage out: wie gut sind die einzlenen sTudien? Beeinflussen wie gut Meta-Analyse letztendlich wird
  3. Apples-Oranges-Problem: kann man die Studien überhaupt vergleichne?

In welche zwei Unterkateogiren lassen sich mentale Zustände aufteilen? (& erklären?)

in Empfindungen/Stimmungen und propistionale Einstellungen

  1. Empfindungen/Stimmungen: z.B. Schmerz, bedrückt sein
    1. gekennzeichnet durch QUALIA = wie fühlt es sich an?
    2. nicht physikalisch reduzierbar
  2. Propositionale Einstellungen, z.B. ich hoffe, dass; ich fürchte, dass
    1. haben Inhalt, Modus, Intentionalität

Problem des Fremdpsychischen

betrifft Qualia: wir wissen nicht, ob alle Menschen Qualia gleichsam empfinden, z.B. ob wir alle die gleichen Farben sehen

Wie sahen Descartes, Kant & Hume(später auch Mach) das "Ich"?

  • Descartes: 
    • Ich ist Teil der res cogitans/mentaler Welt
    • enthält alle propositionalen Einstellungen (denken, fühlen, wollen, hoffen, ...)
  • Kant
    • Ich ist Teil der transzendentalen Apperzeption
    • begleitet meine Vorstellungen
    • wie Fluchtpunkt in der Perspektive hält er alle Empfindungen zusammen
    • KEINE propostionalen Einstellungen (im Ggsatz zu Descartes)
  • Hume/Mach
    • Ich gibt es nicht
    • ist nur eine sprachliche Konstruktion

4 Eigenschaften des  Ich in der aktuellen Philosophie

  • Perspektivität = brauche Bezugspunkt, Ich-Perspektive
  • Meingikeit = entscheidend, dass Empfindungen/GEdanken von MIR empfunden werden
  • Einheit/Identität = hält alles zusammen und gibt mir individuelle Identität
  • Reflexivität = kan sich auf sich selbst beziehen, über sich selbst nachdenken

Wovon geht der naive Realismus aus?

= es gibt eine Außenwelt und sie ist einfach so, wie ich sie wahrnehme

Erkläre: Primary & Secondary qualities nach John Locke

seine Position zum Realismus/Idealismus

John Locke: Vertreter des Realismus = es gibt Außenwelt

teilt Qualitäten dieser Welt auf in

  • primary qualities = "echte" eigenschaften der Außenwelt (zB. Festigkeit, Ausdenhung, Gestalt, BEwegung, Anzahl)
  • secondary qualities = Eignschaften, die im Geist konsrtuiert werden (z.B. Geschmack, Geruch, Töne)
  •  

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