Methoden

dasasnidids

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J. S.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Methoden der Biologie auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Hypothesenbildung, statistische Analysen, wissenschaftliche Theorien und deren Überprüfung ab, wobei Begriffe wie Effekt, Prozess, Modell und Hypothese zentral sind. Die Karteikarten eignen sich für Studierende und Forscher, die ihre Kenntnisse in empirischer Forschung und wissenschaftlicher Methodik vertiefen möchten.
Karten
237
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
26.01.2024 / 30.01.2024

Lernkarten

Wie ist EEG hinsichltlich räumlicher/zeitlicher Auflösung zu bewerten?

  • räumliche Auflösung: schlecht
  • zeitliche Auflösung: SEHR gut

verschiedene EKPs und ihre Bedeutung

  • P300/3
  • N1
  • N100
  • ERN
  • FRN

  • P300/3
    • amodal = nicht gebunden an 1 Sinnsystem
    • wenn subjektive Erwartung, dass Stimulus afutritt, nicht erfüllt
  • N100
    • modal: audiorisches Sysem
    • sind Stimuli vorhersagbar?
  • N1
    • modal: visuelles Sysem
    • Aufmerksamkeitsprozesse
  • ERN
    • error-related-negativity
    • nach falscher REaktion
  • FRN
    • wenn Feedback,dass falsch/schlimmer/anders als erwartet

MEG: wofür steht das? wie funktioniert das?

wie ist die räumlich/zeitliche Auflösung zu bewerten?

MEG = Magnetenzephalographie

  • da elektrische Ströme Magnetfelder erzeugen -> diese mit SQUIDs (Supraleiter) messen
  • Stromflüsse werden tangential zur Cortexoberfläche gemessen
  • räumliche Auflösung SEHR gut (deutlich besser als EEG)
  • zeitliche Auflösung SEHR gut

PET: was ist das? 

 

PET = Positronen-Emissions-Tomographie

  • vorher: Gabe von instabilen Radionukliden (mit Tracer versehen)
  • zerfallen im Körper -> Positron emittiert
  • Positron verschmilzt mit friem Elektron (Annihilation=
  • 2 Annihilationsprotone abgebeen - dabei wird Gamma-Strahlung emittiert (180*-Winkel)
  • wo diese Strahlungen auftreffen = damit Ursprungsort des Positronenzerfalls orten

fMRT: was ist das? Aufbau, Funktionsweise 

fMRT = funktionelle Magnetresonanztomographie

Funktionsweise

  • freie Protonen(Wasserstoffteilchen) im Körper -> genereien magnetischen Dipol, sind willkürlich ausgerichet
  • Zugabe eines externen Magnetfelds - PRotonen richten sich an Achse aus
  • Zugabe von Radiofrqeuentem Puls - kippt Protonen 
  • RF-Puls endet = Kippen zuürck = t1-Relaxation/longitudinale Relaxation
  • Magnetfeld endet = T2-Relaxation/ transversale Relaxation = dephasing

-> Geschwindigkeit des t2-Signals: sagt etwas über Sauerstoffgehalt des Bluts aus -> sagt etwas über Hirnaktivität aus

-> Endbild = Kontrast zwischen 2 Versuchsbedingungen

 

fMRT: Wie wird das Signal gemssen? Was sag es aus?

Signal = BOLD-Response = Blood Oxgen Level Dependent

oxygenisiertes/desoxygenisiertes Blut hat versch. magnetische Eigenschaftne

  • oxygenisiertes Blut = diamagnetisch, KEIN Dipol
  • desoxygenisiertes Blut = paramagnetisch, HAT DIPOL -> stört Magnetfled

fMRT: wie werden Daten ausgewertet?

mittels Statistical Paramertric Mapping (SPM)

allgemeins Regressionsmodell, Modelparamter schätzen, z-Maps erstellen

fNIRS: was ist das?

zeitliche/räumliche Auflösung?

funktionelle Nahinfrator-Spektroskopie

einfachere, ökonomischere Variante zum fMRT

optischer Vergleich von oxygenisiertem Hämoglobin (hellrot) und desoxy. Hb (dunkelrot)

 

gute zeitliche Auflösung

schlechtere räumliche Auflösng

Läsionsstudien: erkläre den Neglect-Effekt bei Läsionspatient*innen

- Läsion im rechten inferioren PPC (posteriorer Parietalcortex)

- Folgen: sehkraft intakt, aber Aufmerksamkeitslenkung funktioniert links nicht

TMS: wofür steht das? Wie funktioniert das? Welche Arten der Stimulation gibt es?

TMS = transcranielle Magnetstimulation

kurzer starker Magnetimpuls -> induziert elektrischen Stromfluss im Gehirn -> genaue Exzitation/Inhibition einzelner Neuronen(populationen)

Arten der Stimulation

- single pulse-Stimulation = Exzitation

 - repetitive Stimulation = Habituation von Neuronen = simuliert Läsion (virtuelle Läsion)

2 Alternativen zur TMs

- transcranial Ultrasound

- transcranial direct-current stimulation (tDCS)

Eye-Tracking: 

Was sind konjugierte Augenbeweung? (4 Arten)

Was sind Konvergenz-Augenbewgungen?

4 Arten konjugierter Augenbewegung (konjugiert = Augen bewegen sich gemeinsam parallel)

  • langsam x klein = Driftbewegung
  • langsam x groß = Blickfolgebewegung (smooth pursuit)
  • schnell x klein = Mikrosakkade, Fixationstremor
  • schnell x groß = Sakkade

Konvergente Augenbewegung = Augen bewegen sich unterschiedlch, z.B. Schielen

Eye-Tracking: 

was ist konjugierte Augenbewegung (+4 Arten davon)

was ist konvergente Augenbewegung?

4 Arten konjugierter Augenbewegung (konjugiert = Augen bewegen sich gemeinsam parallel)

  • langsam x klein = Driftbewegung
  • langsam x groß = Blickfolgebewegung (smooth pursuit)
  • schnell x klein = Mikrosakkade, Fixationstremor
  • schnell x groß = Sakkade

Konvergente Augenbewegung = Augen bewegen sich unterschiedlch, z.B. Schielen

Eye-Tracking: Immediacy Assumption 

Immediacy Assumption = wenn visueller Input vorhanden, direkte kognitive Verarbeitung

Eye-TRacking: Eye-Mind-Assumption

Eye-Mind Assumption

 wie lange ich etwas fixiere = Verarbeitungsdauer

was ich fixiere = Verarbeitungsobjekt

Warum ist Validität von Eye-Tracking eingeschränkt?

  • nicht nur Fixationsort = Verarbeitungsort/Aufmerksamkeit
  • -> z.B. kann Aufmerksamkeit covert verlagert werden
  • parafoveale Vorverarbeitung
  • auch perzeptive/motorische Faktoren wirken mit auf Sakkadenziele
  • mislocated fixation = Fixationsposition weicht vm selektierten Ziel ab aus Versehen

Parafoveale Vorverarbeitung = Was ist das`?

= schon vor Fixation werden Infos des nachfolgenden Worts verarbeitet

Spillover-Effekt (Eyye-Tracking)

z.B. wenn erstes Wort schwierig ist, braucht man länger für Verarbeitung des zweiten Worts (Spillover)

3 motorische Steuerungsniveaus bei visueller Selektion & Okulomotorik

  1. Reflexiv-automatisches Steuerungsniveau
  2. Automatisierte Routinen, erlernte visuelle Strategien
  3. willkürliche kognitive Steuerung

Hauptgütekriterien? Nebengütekriterien?

3 Hauptgütekriterien: Validität, Reliabilität, Objektivität

Nebengütekriterien: Normierung, Vergleichbarkeit, Ökonomie, Fairness, .... 

5 Möglichkeiten der quantitativen Messung nach Bortz & Döring

  1. Zählen (Kategorien bilden, qualitativ)
  2. Urteilen (Mensch als Rater*in)
  3. Testen (z.B. IQ-Test, Leistungstest, Persönlichkeitstest)
  4. Befragen (Interview oder Fragbogen)
  5. Beobachten

Was meint das VErfahren der Indexbildung (nach Bortz & Döring)?

Wenn ein komplexeres Merkmal erhoben werden soll (z.B. Aufsatzqualität): fasse ich verschiedene Unterkategorien zusammen, kodiere sie, und gewichte sie dann

Rangordnung/Ranking: welche 3 VErfahren gibt es?

Direkte Rangordnung

Methode der sukzessiven Intervalle

Law of Categorial Judgement

Erkläre folgende 3 Ranking-Verfahren:

Direkte Rangbildung, Methode der sukzessiven Intervalle, LAw of Categorial Judgement

  • Direkte Rangbildung
    • alle Objekte werden präsentiert -> ranken
    • z.B. alle Celebrations gleichzeitig: was ist am besten?
  • Methode der sukzessiven Intervalle
    • alle Objekte in Unterkategorien einteilen (=ranken)
    • eher Kategorisierung
    • z.B. alle Celebratinos einteilen in "schmeckt super", "ist ok", "schmeckt scheiße"
  • Law of Categorial Judgement
    • alle Objekte mehrfach ranken
    • z-standardisieren
    • daraus Intervallskala ableiten

Wie funktionieren folgende Ranking-Verfahren?

- Indirekte Rangbildung

- Law of Comparative Judgement

beide basieren auf Dominanzmatrizen = 2 Objekte vergleichen - welches ist "schöner/stärker/..."? -> daraus Dominanz-Matrix ableiten

  • indirekte Rangbildung
    • Anzahl der Dominanzen -< daraus Reihenfolge bilden
  • Law of Comparative Judgement
    • aus Dominanzmatrix -> z-standardisieren -> Intervallskala bilden
    • niedrigster Wert wird auf 0 gesetzt!

Erkläre diese 2 Maße bei indirekter Rangbildung:

- Konsistenz

- Konkordanz

  • Konsistenz = wie widerspruchsfrei ist ein*e Rater*in?
  • Konkordanz = stimmen 2+ Rater*innen in ihren Urteilen überein?

Auf welcher Annahme basiert das Law of Comparative Judgement?

Empfindungsstärken sind um einen (wahren) Wert normalverteilt

Wie funktioniert eine Ähnlichkeitspaarvergleich?

+ 2 Beispiele für Skalen

  • 2 Objekte vorgelegt. Frage: wie ähnlich sind sie sich?
  • Merkmalsdimensionen werden also nicht vorher gegeben, sondern extrahiert
  • Beispiele: MDS (multi-dimensionale Skalierung), NMDS (non-metrische multidimensionale Skalierung)

Welche Probleme können bei Ratings auftreten?

  • einheitliches Verständnis der Antwortoptionen gegeben?
  • Äquidistanz der Skalenwerte gegeben?
  • bei sukzessiven Ratings: Verschiebung des Referenzrahmens
    • GEgenmaßnahme: vorher Familiarisierung oder Messwiederholung
  • Urteilsfehler: Halo-Effekt, Milde/Härte, TEndenz zur Mitte, Tendenz zu Extremen, ....

Semantisches Differential: was ist das und welche 3 Dimensionen gibt es?

  • Methode zur Meinungserfassung (sehr indirekt)
  • 3 Dimensionen
    • Valenz (gut/schlecht)
    • Potenz (stark/schwach)
    • Aktivierung (schnell/langsam)

Welche 2 großen Testtheorien gibt es?

KTT (Klassische Testtheorie)

PTT (Probabilisitsche Testtheorie)

Auf welcher Grundannahme basiert die KTT?

  • Y = τ + ε
  • Testwert = TrueScore/wahrer Wert + Messfehler

Probabilisitsche Testtheorie: was ist das? auf welcher Annahme basiert sie? Was kann man daraus ableiten?

  • Annahme: es gibt kein determiniertes ERgebnis, sondern nur die Wsk. einer Itemantwort
  • daraus lassen sich (in Abhängigkeit von Personen-/Itemparametern) ICCs ableiten = Item Characteristic Curves
  • modellieren wsk. 
  • (sind besser als KTT-Tests)

Erkläre Konstruktion folgender 4 Skalen

  • Thurstone-Skala
  • Likert-Skala
  • Skalogramm
  • Rasch-Skala

  • Thurstone-Skala
    • auf Basis von Expert*innenurteilen
    • Skala von -5 bis +5
  • Likert-Skala
    • auf Basis von Eichstichprobe
    • Skala von 0 bis 5
  • Skalogramm
    • Basis: von "besserer" Person müssen zu 90% Items gelöst werden, die von "schlehcterer" Person gelöst werden könne
  • Rasch-Skala
    • Basis: PTT
    • ICC = Antwortwsk. modellieren

Welche Selektionsfehler können beim MEssen auftreten?

  • Abweichnung von Linearität = Lineares Modell wird verwendet, auch wenn Zusammenhang nicht-linear
  • Wertebereich eingeschränkt = da selektive SP, zB Psychologie-Studierende
  • Ausreißer verzerren
  • unterbrochene Verteilnug
  • heterogene Unter-SP = je nachdem welche Subgruppe als Referenz genommen wird, können FEhlurteile etnstehen

Erkläre folgende 2 Versuchdesigns: 

  • 2 unabhängige Gruppen (interindviduelles Design)
  • 2 unabh. Gruppen + Vorher-Messung (Mixed Design - inter- & intraindividuelles Desgin)

  • 2 unabhängige Gruppen (interindviduelles Design)
    • 1. z.B. 2 GRuppen bilden
    • 2. Gruppe 1: aggressives Modell, Gruppe 2: nicht-aggressives Modell
    • 3. Aggressives Verhalten messen
  • 2 unabh. Gruppen + Vorher-Messung (Mixed Design - inter- & intraindividuelles Desgin)
    • 1. 2 Gruppen bilden
    • 2. Vorher feststellen: Aggressives Verhateln
    • 3. Gruppe 1: aggressives Modell, Gruppe 2: nicht-aggressives Modell
    • 4. Aggressives Verhalten messen

Unterschied unifaktorielles & multifaktorielles Versuchsdesign

  • unifaktorielles Versuchsdesign: 1 UV mit unterschdl. Ausprägungen (z.B. Medikamenteinnahme ja/nein)
  • multifaktorielles: 2+ UV (z.B. Medikamenteinnahme ja/nein, Geschlecht m/w/d)

Erkläre folgende Effekte

  • Einfacher Haupteffekt
  • Interaktionseffekt
    • ordinale Interaktion
    • disordinale Interaktion
    • hybride Interaktion

  • Einfacher Haupteffekt = direkter Effekt einer UV auf die AV, z.B. Effekt NUR bei Frauen, nicht bei Männern
  • Interaktionseffekt = interaktion zwischen 2 UV, z.B. Effekt NUR bei Frauen mit Tabletteneinnahme
    • ordinale Interaktion = unterschiedlich ausgeprägt, aber in gleiche Richtung
    • disordinale Interaktion = in verschiedene Richtung
    • hybride Interaktion = 2 AV, 1 ordinale, 1 disordinale Interaktion

Wie funktioniet das Parallelgruppendesign?

  • alle VPs bezüglich einer möglichen Störvariable einteilen
  • dann Paarlinge bilden und auf 2 GRuppen aufteilen, z.B. VP1 mit gleicher Intelligenz wie VP2 werden auf vershchiedne GRuppen aufgeteilt

Unterschied between-subjects-design vs. within-subects design

  • between subjects = Parallelgruppen, also 2 Gruppen bilden
  • within subjects = Messwdh., also jede VP erlebt jede Condiition

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