PRINCE2 Agile® Foundation

PRINCE2 Agile® Foundation

PRINCE2 Agile® Foundation


H. K.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen zu PRINCE2 Agile®, einer Kombination aus strukturiertem Projektmanagement und agilen Methoden wie Scrum. Im Fokus stehen Projektrollen, Arbeitsweisen, Phasenplanung sowie Tools zur Steuerung und Qualitätssicherung. Besonders relevant sind die Zusammenarbeit im Team, die Definition von Anforderungen und die Anpassung an Kundenbedürfnisse. Ideal für Projektmanager und Teams, die PRINCE2 mit agiler Flexibilität verbinden möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
11.12.2023 / 13.05.2026

Lernkarten

Schwerpunktbereich Regelmäßige Releases

Begrifflichkeiten
(Phasenweise) Übergabe in P2 (Output einer Übergabe)
genannt Bereitsstellung (Agile PM) oder Übergang (MSP) in anderen Frameworks.


Freigabe an Kunde in operative Umgebung mit Thema Business Case verknüpft (frühzeitiger Nutzen, Investitionsertrag).
Regelmäßigkeit der Releases sollte zu Beginn des Projekts besprochen werden.

Vorteile
Fortschritte und Nutzen werden frühzeitig sichtbar.
Verringerung Risiken durch frühzeitiges Feedback und Quick Wins
schneller scheitern und lernen
Ressourcen besser einbringen können
Risiken minimieren
Vertrauen der Stakeholder erhöhen

Nachteile
Mehr Testaufwand
Manchmal lieferung in Betriebsumgebung nicht möglich
Befürchtung Bewältigung von Betriebsstörungen bei Kunde im BAU

Schwerpunktbereich Vertragsgestaltung mit Agile

Festpreis für 100 prozentige Spezifikationen macht nur für eine Wasserfallsituation Sinn, wegen unvermeidlichen 
Änderungsanträgen.

Siehe Datei Leitlinien für Agile Verträge

Developer:innen als Ergebnisverantwortlichkeit in Scrum

  • 5-9 Personen (Produktentwickler, Tester, Business Analyst)
  • Keine Titel um Silodenken zu vermeiden
  • Hauptliefergegenstand Features und Produkte
  • Verantwortlich für Sprint Backlog und die Aufgaben im Sprint

Sprint Planning

  • Planung basierend auf vorherigem Sprint
  • Dauer: etwa 8h für einen Monat
  • Ziel: Menge des letzten Sprints halten oder steigern
  • Auswahl Einträge aus ProductBacklog für SprintBacklog
  • Soll: Arbeitspaket unveränderlich nach Vereinbarung
  • Realität: Austausch nach archimedischem Prinzip zur Neuaufnahme aus dem ProduktBacklog

Sprint Review

Nicht erledigte Sprint Backlog Einträge werden besprochen. 
Dauer etwa 4h für einen Monat. Fällt häufig mit einer Demo zusammen. Stakeholder können pBacklog genauer besprechen.

Enthält:

  • Wurden alle Ziele erreicht?
  • Optionale Demo um wichtigen Stakeholdern ein Release vorzuführen
  • Untersuchung Backlog (Increment(s) in Staging-Bereich oder Live-Betrieb liefern)

Product Backlog
 

 

Einträge bestehend aus Anforderungen, Epics, User Storys.

  • Aufwand wird pro Eintrag vom Team geschätzt
  • Priorisierung nach Geschäftswert, Risikograd,...

Increment

Abgeschlossene Aufgaben aus aktuellem und bisherigen Sprints.

PESTLE-Analyse

Faktoren die zum Abbruch eines Sprints führen. Die Entscheidung kann nur vom PO getroffen werden. 


Sprint Review findet trotzdem statt um zu sehen was gerettet werden kann.
Sprint Retrospektive um herauszufinden warum Probleme für scheitern nicht bemerkt wurden

Timebox

Wird häufig in agilen Projektmanagement-Methoden wie Scrum und Kanban verwendet, um die Zeit für bestimmte Aufgaben, Meetings oder Entwicklungszyklen zu begrenzen.

  • festgelegter Zeitrahmen, der für eine bestimmte Aktivität oder ein bestimmtes Projektsegment gesetzt wird.
     
  • Innerhalb dieser wird eine bestimmte Aufgabe, ein Meeting oder eine Aktivität ausgeführt. Kann andere Timeboxes enthalten.
     
  • Zweck einer Timebox ist es, die Aktivität zu begrenzen, die Produktivität zu steigern und sicherzustellen, dass Zeit sinnvoll genutzt wird.

Grundprinzipien von PRINCE2 Agile

  1. Einfachheit: Konzentration auf das Wesentliche, Vermeidung unnötiger Komplexität.
  2. Einer nach dem anderen: Einteilung großer Arbeitspakete in kleinere, leichter handhabbare Teile.
  3. Transparenz: Offene und ehrliche Kommunikation über den Zustand des Projekts, um Vertrauen zu schaffen.
  4. Zusammenarbeit: Enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Teams und Stakeholdern, um effektive Lösungen zu entwickeln.
  5. Selbstorganisation: Teams haben die Befugnis, ihre eigene Arbeitsweise und Abläufe zu organisieren, um Flexibilität und Anpassungsfähigkeit zu fördern.
  6. Fokus auf das Individuum: Berücksichtigung der Bedürfnisse, Fähigkeiten und Ziele der einzelnen Teammitglieder.
  7. Lernen im Laufe der Zeit: Ständige Reflexion und Anpassung, um aus Erfahrungen zu lernen und sich kontinuierlich zu verbessern. Diese Grundprinzipien bilden die Grundlage für erfolgreiche Projektmanagement-Ansätze im agilen Umfeld nach PRINCE2.

Ziele von Workshops?

Kein Ziel:
Entscheidungen im Rahmen des Tagesgeschäfts

Häufige Ziele von Workshops:

  • Entscheidungsfindung: Workshops können dazu dienen, Entscheidungen zu treffen, indem relevante Informationen gesammelt, analysiert und diskutiert werden, um zu einer gemeinsamen Entscheidung zu gelangen.
  • Gemeinsames Verständnis schaffen
  • Zusammenarbeit sicherstellen
  • Gemeinsame Ergebnisse erarbeiten
  • Ideengenerierung: Workshops können genutzt werden, um kreative Ideen zu generieren, neue Lösungsansätze zu entwickeln oder innovative Konzepte zu erforschen.
  • Problemlösung: Ziel eines Workshops kann es sein, konkrete Probleme zu identifizieren und Lösungsstrategien zu entwickeln, indem verschiedene Stakeholder zusammengebracht werden, um ihre Sichtweisen und Erfahrungen zu teilen.
  • Team-Building: Durch gemeinsame Aktivitäten und Diskussionen können Workshops dazu beitragen, Teamdynamik und Zusammenarbeit zu stärken, insbesondere in interdisziplinären oder verteilten Teams.
  • Wissensaustausch: Ein wichtiges Ziel von Workshops kann es sein, Wissen und Erfahrungen zwischen den Teilnehmern auszutauschen, um voneinander zu lernen und Best Practices zu identifizieren.
  • Schulung und Entwicklung: Workshops können genutzt werden, um Mitarbeiter weiterzubilden, neue Fähigkeiten zu vermitteln oder Wissen zu bestimmten Themenbereichen zu vertiefen. 

Projektstatusbericht

Wichtig, aber wahrscheinlich informell. Es wird der Phasenstatus zusammengefasst und über mögliche Issues und Risiken berichtet. Enthält Informationen über Releases und Sprints und ermöglicht Vorteile. Könnte in Form eines Informationradiator und/oder eines Burn-Charts erfolgen

Bericht, in dem der Projektmanager den Lenkungsausschuss in festgelegten, regelmäßigen Abständen über die in einer Managementphase erzielten Fortschritte (Phasenstatus) unterrichtet - inklusive möglicher Issues und Risiken.

P2 Managementprodukte

  • Teamstatusbericht
  • Projektstatusbericht
  • Projektbeschreibung
  • Projektleitdokumentation
  • Projektproduktbeschreibung
  • Arbeitspaket
  1. Projekt-Mandat (Project Mandate) 
  2. Nutzenmanagement-Ansatz (Benefits Management Approach) 
  3. Business-Case (Business Case) 
  4. Risikohandbuch (Risk Register) 
  5. Stakeholder-Engagement-Ansatz (Stakeholder Engagement Approach) 
  6. Kommunikationsmanagement-Ansatz (Communication Management Approach) 
  7. Qualitätsmanagement-Ansatz (Quality Management Approach) 
  8. Protokoll der Qualitätsprüfungen (Quality Register) 
  9. Arbeitspaketbeschreibung (Work Package Description) 
  10. Produktbeschreibung (Product Description - detaillierter als Projektproduktbeschreibung
  11. ) 
  12. Produkt-Fluss-Diagramm (Product Flow Diagram) 
  13. Voraussetzungen für die Nutzung des Projektergebnisses (Configuration Item Record) 
  14. Qualitätsprüfungsprotokoll (Quality Check Record) 
  15. Eintrag im Risikohandbuch (Risk Response Record) 
  16. Qualitätsanzeige (Quality Indicator)
  17. Issue-Log 
  18. Lessons-Logbuch (Lessons Log)
  19. Überwachungsnotizen (Checkpoint Report)
  20. Projektplan (Project Plan) 
  21. Arbeitspaket-Eintragungen (Work Package Records) 
  22. Erfassung der Projektleistung (Project Product Description) 
  23. Fortschrittsberichte (Highlight Report) 
  24. Risikobericht (Risk Report) 
  25. Qualitätsbericht (Quality Review Record) 
  26. Projektabschlussbericht (Project Product Description) 
  27. Produktstatusaccount (Issue Report)

Managementprodukte Projektproduktbeschreibung, Projektbeschreibung und Produktbeschreibung

Zusammenfassend 
Projektproduktbeschreibung:
Fokus auf Endprodukt

Projektbeschreibung:
Definiert Rahmen des Projekts 

Produktbeschreibung: 
Beschreibt spezifische Details der Produkte

 

Geneuer
===

1. Projektproduktbeschreibung: 
 Fokus auf Endprodukt. Definiert
 - Charakteristiken
 - Referenz für Funktionen und Qualitätskriterien des Endprodukts
- Zweck des Projektprodukts
- Erarbeitung: Gemeinsam mit größerem Projektmanagement-Team (Workshop?) 

 2. Projektbeschreibung: 
 Legt den Rahmen gesamtes Projekt fest. Umfasst:
 - Zweck des Projekts
 - Ziele
 - Liefergegenstände
 - Kundenerwartungen
 - wichtige Annahmen und Abhängigkeiten. 
 Bildet die Grundlage für die gesamte Projektplanung und -durchführung. 

 3. Produktbeschreibung: 
 Detaillierte Informationen zu den Produkten. Beschreibt:
 - spezifische Eigenschaften
 - Funktionen
 - Qualitätskriterien
 - Anforderungen an einzelne Produkte

 

Schlüssel zur erfolgreichen Anpassung von P2

  1. Business Case
  2. Teamstatusbericht
  3. Projektstatusbericht
  4. Projektbeschreibung
  5. Projektleitdokumentation
  6. Projektproduktbeschreibung
  7. Arbeitspakete

5 Ziele für eine flexible Lieferung

1 Pünktlich liefern und Fristen einhalten (verringert die Wahrscheinlichkeit von Kostenüberschreitungen bei festen Ressourcen, frühzeitige Realisierung von Nutzen, Ruf bei Kunde, Planung Abhängigkeiten)

2 Das Qualitätsniveau sichern (durch Schulungen, ausreichend Zeit zum Testen, unvollständige Dokumentation gefährdet Qualität, fördert die Motivation der Benutzer-Community)

3 Änderungen willkommen heißen (vermeidet frühzeitig unnötige Details, erfordert einen formellen Prozess zur Änderungssteuerung, legt  Projekt-Baseline auf der richtigen Ebene fest, ermöglicht ein genaueres Endprodukt, User Stories mit ähnlichem Aufwand können ersetzt werden, Kunde ermutigen sich mit Ideen zu beteiligen)

4 Für stabile Teams sorgen
Team bleibt über längeren Zeitraum hinweg unverändert und bleibt konstant. Unterstützt Selbstorganisation am ehesten durch...

  • ...Vertrauen und Zusammenarbeit
  • ...Effizienz
  • ...Kontinuität

5 Akzeptieren, dass der Kunde nicht alles benötigt (Features sicherster Bereich für einen Kompromiss)

Rolle Teammanager

Rolle oft auf das gesamte Team verteilt, um eine effektive Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung zu fördern

Aufgaben könnten sein:

**Personalmanagement:** Führung, Entwicklung, Unterstützung, Leistungsbewertung, Coaching und Mentoring der Teammitglieder

**Ressourcenmanagement:** (z. B. Zeit, Budget, Personal) um Ziele zu erreichen. Lieferung innerhalb Zeit-, Kosten- und Qualitätstoleranzen.

**Kommunikation:** Effektive Kommunikation im Team, Vermittler Team und Stakeholder 

**Planung und Organisation:** Klare Definition Arbeitsbelastung, Ziele, Fristen. Struktur und Organisation Team sicherstellen.

**Angemessene Erstellung** der Produkte sicherstellen

**Rechenschaftspflichtig für das managen von Risiken auf Lieferebene 

  • Keine Interessensvertretung derjenigen, die mit den Projektprodukten arbeiten
  • Keine technische Rechenschaftspflicht Gesamtprojekt

Laut HB während des Prozesses "Managen der Produktlieferung" stellt sicher, dass

• Produkte vom Team erstellt und geliefert werden:

• Freigegebene Arbeitspakete vom Projektmanager annehmen und prüfen (abnahme Arbeitspakete)

• Sicherstellen, dass im Arbeitspaket identifizierte Schnittstellen gepflegt werden

• Für die Erledigung der anstehenden Arbeitspaketen einen Teamplan erstellen (kann zeitgleich erfolgen, wenn der Projektmanager den Phasenplan für die Managementphase erstellt)

• Sicherstellen, dass die Produkte gemäß der im Arbeitspaket vorgegebenen Verfahren entwickelt werden

• Mithilfe der in der Produktbeschreibung genannten Qualitätsprüfmethoden, welche auch die P2-Qualitätsprüfungstechnik umfassen können, nachweisen, dass jedes einzelne Produkt die Qualitätskriterien erfüllt

• Die Abnahme fertiggestellter Produkte bei den in der Produktbeschreibung dafür benannten verantwortlichen Stellen einholen

• Die Produkte wie im Arbeitspaket beschrieben an den Projektmanager übergeben

Scope Creep

Unkontrollierte Zunahme des Projektumfangs.

Agile Assessments Agile Assessments und Tools zur Bewertung und Messung agiler Praktiken 

 

Beispiele:

- **Agile Maturity Assessments:**
Diese Assessments bewerten die Reife und den Entwicklungsstand agiler Praktiken in einer Organisation. Sie helfen dabei, die Agilität und Wirksamkeit agiler Prozesse zu bewerten und Verbesserungsbereiche zu identifizieren.

- **Agile Self-Assessments:**
Diese werden von Teams oder Einzelpersonen durchgeführt und dienen dazu, die Umsetzung agiler Praktiken zu bewerten, Schwächen zu identifizieren und Verbesserungsmöglichkeiten zu finden.

- **Agile Health-Checks:**
Diese überprüfen regelmäßig die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von agilen Praktiken in Teams oder Organisationen. Sie dienen dazu, Mängel zu erkennen und Anpassungen vorzunehmen, um die Agilität zu verbessern.

- **Agile Team Assessments:**
Diese Assessments konzentrieren sich auf die Leistung und Effektivität spezifischer agiler Teams, um Hindernisse zu identifizieren und Maßnahmen zur Verbesserung der Teamarbeit und Produktivität abzuleiten.

- **Agile Process Assessments:**
Diese bewerten die Effektivität der agilen Prozesse in Bezug auf die Zielerreichung, die Flexibilität und die Fähigkeit, sich an sich ändernde Anforderungen anzupassen. Jedes dieser Assessments und Tools dient dazu, die Agilität in verschiedenen Kontexten zu bewerten und bietet Einblicke in Bereiche, in denen Verbesserungen vorgenommen werden können.

Rolle Kundenvertreter

Wird zum Teil dem Lieferteam oder dem Benutzervertreter zugeordnet. Beraterrolle.

Mögliche Verantwortlichkeiten der Rolle:

• prüft bei Bedarf die Projektprodukte, sofern erforderlich

• trägt bestimmte Informationen bei, die möglicherweise für das Projekt relevant sind.

• Anforderungen für den eigenen Interessenbereich festlegen

• Fokus auf Bereiche setzen, die evtl. direkt oder indirekt von dem Projekt betroffen sein können

• Mit den Customer SMEs ein repräsentativeres Bild der Kundenperspektive liefern

Rolle Lieferantenvertreter

  • Vertritt die die Entwickler des Produkts
  • Rechenschaftspflicht für die Funktionalität des Projekts.
  • Kommuniziert Leitlinien in Bereichen wie technische Compliance
  • Bietet bei Bedarf Unterstützung für Releases in die betriebliche Nutzung

Informiert AM EHESTEN über Bereiche die Projekte technisch beeinflussen können und gehört zum Teil auch zum Lieferteam.

Ist aber eine spezifische Rolle im Projektmanagement, die die Interessen des Lieferanten oder der Lieferantenorganisation vertritt und die Kommunikation zwischen dem Kunden und dem Lieferanten koordiniert.

Genauer
===

Während der Supplier SME ein Experte auf Seiten des Lieferanten ist, der über spezifisches Fachwissen verfügt, fokussiert sich der Lieferantenvertreter mehr auf die Koordination, Verhandlungen und das Management der Beziehung zwischen dem Kunden und dem Lieferanten.

Daher sind der Supplier SME und der Lieferantenvertreter nicht gleichzusetzen, sondern sie haben unterschiedliche Rollen und Verantwortlichkeiten im Kontext der Lieferantenbeziehung und des Projektmanagements.

Rolle Benutzervertreter

ausdrücklich verantwortlich für

  • Nachweis der Nutzensrealisierung
  • Spezifikation der Anforderungen

Rolle Supplier SME (Subject Matter Expert)

Dem Lieferteam zugewiesen. breitere technische Sichtweise, Erstellen der Spezialistenprodukte des Projekts, bei Bedarf technische Beratung.

Übernimmt die anfängliche technische Sicherung. Bringt die erforderliche technischen Kenntnisse (Herstellung, erste Qualitätskontrolle) des Projektprodukts ein.

Sollte(n) mit den Supplier SMEs und anderen Kundenvertretern gemeinsam Produkte weiterentwickeln und Projektstandards sicherstellen, um einen höchstmöglichen Wert für den Kunden zu liefern.

Verantwortlichkeiten der Rolle:

• Spezialistenprodukte des Projekts fertigen

• Die breitere technische Perspektive der entstehenden Produkte im Blick behalten

• Anfängliche technische Sicherungen 

• Mit Kunde Anforderungen weiter ausarbeiten

• Alternativen für Anforderungen erläutern

• Organisations- und Projektstandards sicherstellen

Rolle Customer SME (Subject Matter Expert)

Konsolidiert und kommuniziert die Ansichten des Kunden.

Sollte(n) mit den Supplier SMEs und anderen Kundenvertretern gemeinsam Produkte weiterentwickeln und Projektstandards sicherstellen, um einen höchstmöglichen Wert für den Kunden zu liefern.


Kennt Prozessdetails, Priorisiert Anforderngen auf Detailebene, sichert Übereinstimmung mit Vereinbarungen durch Product Owner, zB 2 Tage pro Woche. (Die  Rolle könnte auch durch die Rolle PO dargestellt werden?)

Spike (Spiking)

Um Unsicherheiten aus technischer Sicht zu verringern:

Befristete Arbeit (ein Spike) um eine bestimmte Situation besser zu verstehen. Ein Spike kann in Form eines Prototyps vorliegen oder aus einer Art Forschung bestehen. häufig genutzt um Unsicherheiten aus technischer oder Kundenperspektive zu verringern. Experimente sind ähnlicher Natur.

Arbeitsvereinbarungen

Konzept, mit dem die Effektivität eines sich selbst organisierenden Teams entwickelt wird. Dies wird erreicht, indem gemeinsam eine Reihe von Teamrichtlinien oder Regeln entwickelt werden, um eine gewisse Struktur in die Arbeitsweise und das Verhalten des Teams zu bringen. Die Teamrichtlinien bzw. Regeln werden nicht vom Projektmanager genehmigt. 

Phasenplan

Grundlage für die Steuerung des Projektmanagements während einer Managementphase

PRINCE2 gibt es typischerweise mehrere Phasenpläne, die für verschiedene Abschnitte des Projekts

 

Erstellung in Prozess "Managen eines Phasenübergangs" pro Managementphase.

Beschreibungen der Produkte innerhalb des Planumfangs der Phase.

Aktivitäten für den Projektabschluss werden bei der Erstellung des Phasenplans der letzten Managementphase geplant.

7 Themen PRINCE2 Agile

  1. Business Case
  2. Organisation
  3. Qualität
  4. Pläne
  5. Risiken
  6. Änderungen
  7. Fortschritt

Rolle Projektmanager

Rechenschaftspflichtig für Risikomanagement auf Projektebene

Teamstatusbericht

Könnte durch das tägliche Stand-up ersetzt werden, darf aber das Stand-up nicht in "Reporting to..." ändern. Könnte in Form eines Informationradiator und/oder eines Burn-Charts erfolgen.

Arbeitspaket

Eine wichtige Schnittstelle. Bringt PRINCE2® und agiles Arbeiten zusammen.

Gemeinsam definiert.

Eine klare, sichere Grenze der Kontrolle.

Auch Raum, um Teams zur Selbstorganisation zu befähigen und eine umfassende Kommunikation zu ermöglichen.

Kann ein oder mehrere Releases oder Sprints umfassen.

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