PRINCE2 Agile® Foundation
PRINCE2 Agile® Foundation
PRINCE2 Agile® Foundation
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Lernkarten
Lean Startup
Ursprünglich ein Ansatz für das Gründen und Managen von Startup-Unternehmen, der aber inzwischen auf alle Unternehmen angewendet werden kann.
Hilft Unsicherheiten und Risiken während des Produktentwicklungsprozesses zu reduzieren und unterstützt dabei Produkte schnell an Kunden zu liefern und Geschäftsmodell kontinuierlich anzupassen.
- Schnelles Feedback wird genutzt, um schnell reagieren zu können.
- Der Zyklus sollte immer dem Bauen, Messen und Lernen folgen.
- Schnelles Scheitern ist erlaubt.
- Es muss im Vorfeld nicht unbedingt alles empirisch geplant werden
5 Hauptziele
- Schnelle Validierung der Produktidee:
Frühes Feedback von potenziellen Kunden, zB durch MVP
- Kundenzentrierter Ansatz:
Verständnis der Kundenbedürfnisse und -wünsche.
- Agile Produktentwicklung:
Methoden wie Scrum oder Kanban. Iterative und inkrementelle Entwicklung.
- Effiziente Ressourcennutzung:
langwierige Entwicklungszyklen vermeiden.
- Lernen und Anpassen:
Kontinuierliches Lernen aus den Erfahrungen, Rückmeldungen der Kunden, Experimente,...
SAFe
SAFe = Scaled Agil Framework
nur IT
Groß angelegte Agile-Anwendung innerhalb einer Organisation.
PRINCE2 und PRINCE2 Agile könnten im Rahmen con SAFe angewendet werdenm wenn eine Arbeit so umfangreich und komplex ist, dass es als Projekt durchgeführt werden sollte.
Scrum
Eine Methode, um komplexe adaptive Systeme anzugehen und dabei gleichzeitig produktiv und kreativ Produkte mit dem höchstmöglichen Wert zu liefern
Iterativer Timeboxing-Ansatz für die Produktlieferung.
Wird beschrieben als "ein Framework innerhalb dessen Menschen komplexe adaptive Aufgabenstellungen angehen können und das es ihnen ermöglicht, produktiv und kreativ Produkte mit dem höchstmöglichen Wert zu liefern"
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Kollaborative Arbeitsweise zur iterativen und inkrementellen Entwickelung von Produkten, mit welcher flexibel auf sich ändernde Anforderungen reagiert werden kann.
- Definiert in P2 Anhang H -
- Teamleistung statt Einzelleistung zählt
- Kleinere salbstorganisierte Teams erreichen mehr (5-9 Personen)
- Empirie basierend (Entscheidungen aufgrund von Erfahrungen)
- Es werden Prognosen erstellt
- Kleine stabile Teams können die Velocity erhöhen
- 3 Säulen: Transparenz - Überprüfung - Anpassung
- 3 Artefacte: Product Backlog - Sprint Backlog - Increment
- 5 Events: Sprint - Sprint Planning - Daily Scrum - Sprint Review - Sprint Retrospektive
- 3 „Ergebnisverantwortlichkeiten“: Scrum Master - Product Owner - Developer
- Seit 1993 im Einsatz
- Zertifizierung durch Scrum Alliance oder Scrum.org
XP
XP = eXtreme Programming)
nur IT
iterative Methode zur Softwareentwicklung, die allein verwendet werden kann, aber auch oft in Verbindung mit Scrum oder Kanban eingesetzt wird.
Dabei deckt XP die Erstellung von Software ab, während Scrum oder Kanban als übergordnetes Framework zur Steuerung der Arbeit dient.
Organisationsstruktur in PRINCE2? Bzw. aus welchen Ebenen besteht das Projektmanagement-Team?
Lenken - Lenkungsausschuss
Managen - Projektmanager
Liefern - Teammanager und Teammitglieder
Der Einsatz von Agile überzeugt auf der Lieferebene und überzeugt durch Verschmelzung bis zum Lenkungsausschuss
Mit welchem Prozess beginnt PRINCE2 (im agilen Kontext)
Vorbereiten eine Projekts
= informelle und grobe Theoriearbeit, die vor dem Projekt stattfindet.
Schwerpunktbereich Agilometer
- Bewertung Eignung von Agile
- Bewertung der Agilität (im Laufe) eines Projekts
Folgt dem Prinzip "Anpassen an das Projekt"
Wer: PM zusammen mit Stakeholdern
- Bewerten von 6 Kategorien
- Werte festhalten mit Schieberegler
- Schieberegler Stufe 1 - 5 (nicht gut geeignet bis sehr gut geeignet)
- Durchschnittswerte sind belanglos. Bei 1-Durchschnittswert müssten zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, um den Wert zu verbessern. (Teammaßnahmen, Kundenschulung,...)
Kategorien:
- Flexibilität bzgl. Liefergegenstand
Bsp.: Begüßen Stakeholder Änderungen oder ist alles ein "must"? (EInsatz Cynefin möglich?)
- Maß der Zusammenarbeit
Bsp.: Partnerschaft ohne Schuldzuweisungen und schlechte Vorerfahrungen? Arbeiten die Personen schnell, sind aber auch hilfsbereit und kümmern sich umeinander?
- Einfachheit der Kommunikation
Bsp.: Misstrauen gegenüber Technologie oder Verteilung des Teams über verschiedene Zeitzonen? Kann die Anzahl an formellen Berichten eingeschränkt werden?
- Fähigkeit zu iterativer Arbeit und inkrementeller Lieferung
Bsp.: Verständnis für Agile Methoden oder gegen Teillieferungen? Kann das Projekt früh aufgeteilt werden um Nutzen zu bringen?
- Vorteilhafte Umgebungsbedingungen
Bsp.: Kunde bereit zu flexiblem Vertrag oder pocht auf Details? Erfahrene Teammitglieder in ihren Disziplinen?
- Akzeptanz von Agile
Bsp.: Haben Stakeholder agiles Verständnis und bereitsschaft dieses mit ihren Mitarbeitern und Lieferanten zu teilen, z.B. Beschaffung?
Cynefin-Framework
walisisch für "Lebensraum".
- bestimmt das Komplexitätsniveau des potenziellen Projekts
- Komplexität des finalen Projekts selbst oder der Projektumgebung.
- Prüf/11t ob herkämmliche Prozesse von P2 Agile verwendet werden können
Einsatz in P2 Agile nicht verpflichtend. Kann aber während der Prozesse SU + IP eingesetzt werden für Entscheidungen zur adäquaten Anbindung von P2 und Agile.
Verfolgt es beispielsweise einen radikalen Ansatz und beschreitet neue Wege? Hiermit verbunden ist der Einsatz des Agilometers
Domänen:
- Offensichtlich: Stabil und ungeordnet - es wird keine Projektstruktur benötigt. (für BAU)
-> Enge Rahmenbedingungen, keine Freiheitsgrade, Sense-Categorize-Respond, Best Practice
- Kompliziert: Bekannte Unbekannte. Risiken vorhanden. Temporäre Projektstruktur notwendig, (für Projekte)
-> Sense-Analyse-Respond, Gute Praktik
- Komplex: Unbekannte Unbekannte. Dinge von denen man nichts weiß sind enthalten. (für Projekte)
-> Einschränkungen ermöglichen, Lose gekoppelt, Probe-Sense-Respond, Emergente Praktik
- Chaotisch: Beliebige Arbeitsweise. Deutlich außerhalb der erwarteten Norm. Bsp. Auzeichnungen 9/11
-> Ohne Einschränkungen, Entkoppelt, Act-Sense-Respond, Neue Praktik
Dazwischen "Unordnung": Unklarheit darüber in welcher Domäne man sich befindet. Analyse nötig.
Risiko: Aus komplexen Situationen werden komplizierte und danach Offensichtliche. Danach entsteht die Gefahr, dass das Offensichtliche nur scheinbar gesehen oder ifnoriert wird und die Klippe runter in den Chaotischen Bereich stürzt.
Was passiert in der Phase "Vorbereiten eines Projekts"?
- Cynefin-Framework
- Agilimeter
- Projektlösungseinsatz (Lieferansätze wie Scrum oder Kanban)
- Projektproduktbeschreibung (Epics - Definiert Kundenanforderungen auf hoher Ebene)
Was passiert in der Phase "Initiieren eines Projekts"?
Bei PRINCE2 sehr umfangreich.
Bei PRINCE2 Agile kann ggf. auch mit einer langen ToDo-Liste begonnen werden (Product-Backlog). Ansatz eher EDUF = Enough Dedign Up Front (nicht BDUF wie bei Wasserfallmethode)
Je nachdem wie Komplex, können folgende Schritte anfallen:
- Projektbeschreibung/Projektleitdoku/Businesscase
(werden bei Agile eher ausgespart)
- Nutzenmanagementansatz
Beschreibt detailliert, wie regelmäßig und so früh wie möglich Wert erzeugt wird
- Projektleitdokumentation
Kann informellen Dokuments aus gemeinsamenm Workshop sein.
Anzeige einiger Infos können auf "Information Radiators" angezeigt werden. (Etwa "Backlog / Zu tun / in Arbeit / Prüfung / Erledigt")
- Agilometer
Wird erneut herangezogen
- Evtl. Sprint Zero
Vor dem ersten Sprint für Vorarbeiten
Was passiert in der Phase "Folgephase(n)"?
Projekmanager
- Steuert Phase
- Arbeitspakete formulieren
- Arbeitspakete mit Teammanager diskutieren
- Arbeitspakete mit Teammanager erstellen
- Konzentriert sich weniger auf Zeit und Kosten
- Fortschrittskontrolle intern: anhand von Burncharts
- Fortschrittskontrolle intern: anhand von Radiators
- Fortschrittskontrolle intern: Tägl. StandUp-Meetings
- Fortschrittskontrolle Kunde: Reviews und Demos
- Statusbericht an Lenkungsausschuss
Teammanager
- Arbeitspakete mit Projektmanager diskutieren
- Arbeitspakete mit Projektmanager erstellen
Projektteam / Lieferteams
- Verantworten Lieferung
- Auswahl nach der Arbeit nach größtem Kundenbedarf
- Iteratives und inkrementelles Arbeiten
- Schnelles Reagieren auf Änderungen (klar definierte Grenzen)
Alle 3 nach Ende jeden Sprints:
- Überprüfen was produziert wurde
- Überlegen was für den nächsten Sprint verbessert werden kann.
Was passiert im Prozess "Lenken eines Projekts"?
Gelenkt vom Lenkungsausschuss im agilen Umfeld wärend der Phasen Initiieren, Folgephasen und Endphase:
Klima
- Ermöglicht es dem Team sich selbst zu organisieren
Steuern über Managementphasen
- Entscheidung darüber wieviele Managementphasen es gibt und wo sie angesiedelt sind
Teilnahme an Demos:
- Erhöhung Akzeptanz gegenüber dem Projekt
- Distanz verringert
- Entscheidungsfindung erleichtert
Was passiert in der Phase "Abschließen eines Projekts" (Endphase)?
Abschlussaktivitäten werden oft als Retrospektive abgehalten.
Konzept "Überprüfen und Anpassen" hilft bei sukzessiver Verbesserung der Arbeitsweise. Oft als "Kaizen" bezeichnet.
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mehr:
Kaizen ist ein japanisches Wort, das übersetzt "Veränderung zum Besseren" oder "kontinuierliche Verbesserung" bedeutet. Es ist ein Konzept, das in vielen Bereichen angewendet werden kann, einschließlich Geschäftsprozesse, Produktionsabläufe und persönliche Entwicklung. Bei Kaizen geht es darum, kontinuierlich kleine Verbesserungen vorzunehmen, um langfristig große Fortschritte zu erzielen. Es basiert auf der Annahme, dass auch kleine Änderungen einen positiven Einfluss haben können und dass eine ständige Anpassung und Verbesserung notwendig ist, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Kaizen
= kontinuierlichen Verbesserungen. Nochmal sehr Relevant in der Phase "Abschließen eines Projekts" (Endphase)
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Kaizen ist ein japanisches Wort, das übersetzt "Veränderung zum Besseren" oder "kontinuierliche Verbesserung" bedeutet. Es ist ein Konzept, das in vielen Bereichen angewendet werden kann, einschließlich Geschäftsprozesse, Produktionsabläufe und persönliche Entwicklung. Bei Kaizen geht es darum, kontinuierlich kleine Verbesserungen vorzunehmen, um langfristig große Fortschritte zu erzielen. Es basiert auf der Annahme, dass auch kleine Änderungen einen positiven Einfluss haben können und dass eine ständige Anpassung und Verbesserung notwendig ist, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Nutzenmanagementansatz
Welche Produkte wann geliefert werden und welcher Nutzen daraus entstehen soll.
Welche Aspekte der Projektleistung kennt Prince2 hinsichtlicht der Projektleistung im wesentlichen?
Aspekte der Projektleistung
- Zeit
- Kosten
- Qualität
- Umfang
- Nutzen
- Risiko
Hexagon
Ansatz um verschiedenen Ziele eines Softwareentwicklungsprojekts, durch Darstellung auf einem Hexagon, in Ihrer Architektur und ihren Abhängigkeiten zueinander darzustellen.
- Zeit (nicht flexibel)
- Kosten (nicht flexibel)
- Qualität (flexibel, Nulltoleranz für Qualitätskriterien, die zwingend notwendig sind.)
- Umfang (flexibel, Nulltoleranz für Produkte, die zwingend notwendig sind.)
- Nutzen (möglicherweise flexibel, Nulltoleranz für „minimaler Funktionsumfang“ aus Business Case)
- Risiko (möglicherweise flexibel, wenn unterhalb der vom Lenkungsausschuss definierten Grenzen)
Ziele die dadurch gewähleistet werden sollen:
- Funktionalität
- Zuverlässigkeit
- Effizienz
- Benutzbarkeit
- Änderbarkeit
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Die Hexagone selbst sind miteinander verbunden, um die Abhängigkeiten zwischen den Komponenten darzustellen.
Kernidee:
Geschäftslogik von technischer Implementierung trennen.
Inneren Schichten = Geschäftslogik
Äußeren Schichten = Schnittstellen technischen Implementierung.
Durch diese Trennung wird das System flexibler, da Änderungen in der Implementierung nicht die Geschäftslogik beeinflussen.
Testbarkeit und Wiederverwendbarkeit der Komponenten wird verbessert.
Beispiel:
die Benutzeroberfläche, die Datenbankanbindung und die Geschäftslogik könnten jeweils als separate Hexagone darstellen und die Abhängigkeiten zwischen ihnen verbinden.
Nettonutzen
Nettonutzen = Nutzen/Wert - Kosten
im agilen Sinne. Ist damit genauer als bei Prince2 wo der Nutzem eine quamtifizierbare und messbare Verbesserung, resultierend aus einem Ergebnis ist. (ohne Berücksichtigung der Kosten)
YAGNI
"You Aren't Gonna Need It"
Ein Prinzip aus der agilen Softwareentwicklung.
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Auf das Wesentliche konzentrieren und Funktionen oder Features erst dann implementieren, wenn wirklich benötigt.
Basierend auf der Erkenntnis, dass sich Anforderungen und Prioritäten im Laufe eines Projekts ändern können.
Überflüssige Funktionen von Anfang an vermeiden, reduziert Komplexität, ermöglicht flexiblere Anpassungen.
Ein Beispiel dafür wäre, wenn ein Team ein Softwareprodukt entwickelt und der Product Owner sich wünscht, bereits in der ersten Version alle möglichen zukünftigen Features zu implementieren.
Der Scrum Master könnte daraufhin darauf hinweisen, dass es besser ist, zunächst nur die Kernfunktionalität umzusetzen, die für den Anfang ausreicht.
Dadurch kann das Team schneller Ergebnisse liefern und auf Feedback reagieren, anstatt Zeit und Ressourcen für Funktionen zu verschwenden, die vielleicht nie genutzt werden.
MSCW-Methode
Technik, die oft im Product Backlog-Management in Scrum verwendet wird, um die Priorisierung von Anforderungen oder Features zu unterstützen.
- Must have (bestimmt Gesamtqualitätsniveau!)
- Should have
- Could have
- Won't have.
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Must have: Diese Anforderungen oder Features sind absolut notwendig und ohne sie kann das Produkt nicht erfüllt werden. Sie sind von höchster Priorität.
Should have: Diese Anforderungen oder Features sind wichtig, aber nicht unbedingt notwendig. Sie sollten umgesetzt werden, falls Zeit und Ressourcen es zulassen.
Could have: Diese Anforderungen oder Features sind wünschenswert, aber nicht unbedingt erforderlich. Sie können umgesetzt werden, wenn alle Must-have und Should-have Anforderungen erledigt sind und Zeit und Ressourcen übrig sind.
Won't have: Diese Anforderungen oder Features sind bewusst ausgeschlossen und werden nicht im aktuellen Projekt oder Produkt berücksichtigt.
Welche sind die 5 Ziele des Hexagons
Festlegen von Toleranzen: fest und flexibel
- "Pünktlich liefern und Fristen einhalten"
- "Änderungen willkommen heißen"
- "Das Qualitätsniveau sichern" (zB Änderungen)
- "Für ein stabiles Team sorgen" (keine Ressourcen hinzufügen um Lernstufen und exponentiell steigenden Kommunikationsaufwand zu vermeiden)
- "Akzeptieren, dass der Kunde nicht alles benötigt" (MSCW, YAGNI, MVP)
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BZW.
Die fünf Ziele des Hexagons sind:
1. Klarheit: Ein gemeinsames Verständnis der Anforderungen und Erwartungen sicherstellen, um Missverständnisse zu vermeiden.
2. Flexibilität: Die Fähigkeit, Änderungen und Anpassungen während des Projekts schnell und effektiv umzusetzen.
3. Qualität: Hohe Qualitätsstandards aufrechterhalten, um ein erfolgreiches Projekt zu gewährleisten.
4. Produktivität: Effiziente Arbeitsprozesse und Ressourcennutzung maximieren, um die Projektziele zu erreichen.
5. Kundenzufriedenheit: Die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden erfüllen, um eine langfristige Kundenzufriedenheit sicherzustellen.
Änderungsbreite und Änderungtiefe
Änderungsbreite = Größere Änderungen
Formelle Änderungssteuerung erforderlich
Änderungtiefe = Geringfügige Änderungen
Team das Entscheidungen dynamisch und mit geringem Verwalrungsaufwand treffenkann
7 Grundprinzipien von PRINCE2
- Fortlaufende Geschäftliche Rechtfertigung
(-> sehr Agil) stellt sicher, dass das MVP vom Projektmanagement-Team verstanden wird.
- Lernen aus Erfahrung
(-> sehr Agil) stellt Techniken bereit, die es ermöglichen kontinuierlich zu lernen.
- Definierte Rollen und Verantwortlichkeiten
Zusätzliche agile Rollen werden den PRINCE2-Rollen zugeordnet (Thema „Organisation“).
- Steuern über Managementphasen
Timeboxes und Releases planen, um sie in Managementphasen zu integrieren und einzupassen. Unterstützt viele kurze Phasen in Situationen mit hoher Unsicherheit.
- Steuern nach dem Ausnahmeprinzip
(-> grundsätzlich Agil) Kern der Selbstorganisation, um Kontrolle zu behalten. Gewährung von Toleranzen hinsichtlich des Liefergegenstandes und keine Toleranzen hinsichtlich Zeit und Kosten.
- Produktorientierung
(-> sehr Agil) ermöglicht dem Lieferteam die Priorisierung und Aufteilung von Qualitätskriterien mittels Produktbeschreibungen auf Produktebene.
- Anpassen an das Projekt
(-> sehr Agil) (-> Besondere Bedeuting in Prince2Agile) Ermöglicht weitergehende, spezifische Anpassungen, durch Bewertung der Projektumgebung durch das Agilometer (agile Arbeitsweise und verbundene Risiken)
Entsprechung der Grundwerte in Prince2 Agile in Form von
Philosophie
Verhaltensweisen
Werte
5 Agile Werte (Säulen)
1. Transparenz
Ziel: Keine bösen Überraschungen und Vertrautheit mit der Situation
- Offen und ehrlich sein
- Visualisierung
- Ehrlichkeit fördert Integrität und Vertrauen
2. Zusammenarbeit
- maximale Produktivität erfordert, zusammenarbeit und Unterstützung.
- Zusammenarbeit mit Stakeholdern und Kunden
- Gemeinsames Verständnis und Verantwortung für Ziele und Outputs schaffen
3. Umfassende Kommunikation
- Bsp.: Visualisierung - effektiver als Worte allein
- "Ungehinderten Informationsaustausch in einer Kultur des Bekenntnisses."
- Reduziert Dokumentationsaufwand erheblich
- Nutzung der effektivsten Kanäle
- Je mehr wir wissen desto schneller Fortschritt
- Verbunden mit Vertrauen/Transparenz (eher vertrauensvolle Informationen als Dokumentation
4. Selbstorganisation
- Ermöglicht es dem Team, das den Plan erstellt hat, sich diesen zu eigen zu machen.
- Hilft dabei, während des gesamten Projekts gegenseitigen Respekt zu schaffen.
- Ist nicht Selbstregie" (wohin segeln wir)
- Intensiv involvierte MA, können am meisten zur Vorgehensweise beitragen (wie segeln wir dorthin)
- Verantwortung liegt bei denen die an Planung und Kalkulation beteiligt waren und denen die am Ende ausführen.
5. Erforschung
- Häufige Iterationen und schnelle Feedbackschleifen nötig.
- Lernen hilft dabei, die Produkte zu verbessern
- Erarbeitung von Feedback mit Stakeholdern
- Was will der Kunde wirklich?
- Feedbackschleifen, zB.durch Prototyping (Oft "Spiking" genannt)
Werte-Dashboard
Zur Visualisierung von Agilen Werten durch Lenkungsausschuss und Projektmanager.
Evtl. als Ampel-System, bei dem rot eine Ausnahme zur ergreifung zusätzlicher Maßnahmen auslösen würde.
Ist natürlich eher Subjektiv und jeder könnte Teil des Problems sein, auch Ausschuss und OM.
Welches Grundprinzip trifft zu?
Eine Retrospektive hat ergeben, dass der Ansatz zweiwöchiger Sprints evtl. vorteilhafter sein könnte als ser derzeitige Standard von 4 Wochen
MVP
MVP = Minimum Viable Product
Ziel: Minimum um Lerneffekt zu erzielen
Durch frühe Lieferung zB eines MVP:
frühes Feedback,
Potentielle Quick Wins,
könnte spätere Phasen finanzieren
Nicht verwechseln mit MMFS = Minimum Marketable Feature Set (Ziel: Mindestens erforderliche Features um ein Produkt zu verkaufen). Wie MS Home Edition.
Managementprodukt Business Case (Prince2)
Credo: "Kein Business Case, kein Projekt"
- Hat mehr Wert in reiferen Agilen Umgebungen
- Alternativer Begriff "Wert"
- Start- und Ende in den Phasen Vorbereitung und Initiierung
- Überprüfung/Aktualisierung bei jedem Phasenübergang
- Umfasst Nutzen, Kosten, Zeit, Hauptrisiken (inkl. Optionen u. Investitionsrechnungen)
- Schlüsselelemet bei der Phasenabschlussbewertung
Managementprodukt - der flexible Business Case (Agile-Konzept)
- Zeit, Kosten, Qualität sind festgelegt
- Umfang anpassen mittels MOSCW-Methode -> Akzeptieren das der Kunde nicht alles benötigt
- Worst-Case-Szenario (muss vorhanden und realisierbar sein) + Best-Case-Szenario (in der Mitte der zu ewartende Business Case)
Merkmale Agil
- Fokus auf Nutzen nicht auf Rechtfertigung
- Alle Themen sind gleich wichtig
- Pläne und Fortschritt insbesondere im BAU-Bereich anwendbar
- Risiko wird manchmal erst im Nachhinein betrachtet
- nicht alle Risiken verschwinden mit Agile
PRINCE2 Organisationsebenen
- Lenkungsausschuss (Entscheidungen)
- Managen (Projektalltag)
- Liefern (Herstellung)
(Offene Fragen) Agile Organisationstrukturen - Ergebnisverantwortlichkeiten Scrum-Team:
(Integration in PRINCE2-Organisationsstruktur nötig)
- Product Owner (GLEICH Benutzervertreter? SITZT IM Lenkungsausschuss (L3s21)? - Leitet Produkt-Backlog, trägt Hauptverantwortung)
- Scrum Master (Moderator, Coach, Servant Leadership)
- Developer (Sprintweise Arbeit, Max. Produktion, Selbstorganisiert)
- ! Keine Projektmanagementrollen, da nicht für Projekte konzipiert
- ! Bei mehereren Teams Teammanager notwendig.
Prince2 Lieferteam-Struktur
- Teammanager
- Teammitglieder die Spezialistenprodukte fertigen
(offene Frage) Prince2 Agile Lieferteam-Struktur
L3s15 - 18 ROLLEN richtig verstanden? WER IST TEIL DES LIEFERANTENTAMS?
- Teammanager/Teamleitung pro Team (nicht Scrum Master oder Product Owner)
- Jemand von der Kundenseite (detaillierte Anforderungen innerhalb einer Timebox - EXTERNE ROLLEN?)
- Lieferteam-Qualitätssicherung (CQA, SQA - Qualitätskriterien aus Kunden- und Lieferantensicht)
- Coach (Scrum Master, Teamleiter oder Mgld. aus Center of Excellence)
- Team Lieferseite zur Herstellung der Produkte (T-förmige Personen)
Rollen EXTERNE Vertreter
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- Lieferantenvertreter (Bereitstellung von technischem Support)
- Kundenvertreter (ggf. Zusammenarbeit mit Customer SMEs per Stundenweiser Unterstützung + weiterer KV der auf Lenkungsebene berät bei komplexen Strukturen)
In komplexen Organisationsstrukturen in Kontakt mit mehreren Teams
Rollen INTERNE Vertreter
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SME = Subject Matter Expert (mehrere möglich)
- Customer SME = Kennt Prozessdetails, Priorisiert Anforderngen auf Detailebene, sichert Übereinstimmung mit Vereinbarungen durch Product Owner, zB 2 Tage pro Woche
- Supplier SME = breitere technische Sichtweise, Erstellen der Spezialistenprodukte des Projekts, bei Bedarf technische Beratung
- Evtl.QA-Coach (INTERN? ANDERER COACH ALS OBEN ERWÄHNT?)
- Requirements Engineer oder Business Analyst (zur Unterstützung bei EInsatz mehrerer CSMEs)
CQA + SQA
Customer Quality Assurance
Wurde das richtige hergestellt? (Erwartungen und Anforderungen aus Kundensicht)
Software Quality Assurance
Lieferanten-Qualitätssicherung: Wurde richtig hergestellt? (zuverlässig, sicher, fehlerfrei,...)
T-förmige Personen in der Lieferteam-Struktur Prince2 Agile
- linker Arm "Grundsätzliche Prüfverständnis"
- rechter Arm "Generelle Anforderungskenntnisse"
- Tiefe Fachkompetenz Programmierung
Eskalationen
CSME -> an Teammanager --> an Projektmanager --> an Benutzervertreter im Lenkungsausschuss (GIBT ES EINEN INTERNEN UND EINEN EXTERNEN?)
Searvant Leadership
Führungsstil bei dem der Searvant Leader (Scrum Master) im Dienste des Teams steht. Fördert also Teamarbeit, Ermächtigung der Teammitglieder und eine kollaborative Umgebung, in der alle Beteiligten das Gefühl haben, gehört und respektiert zu werden. Sieht kollektive Verantwortlichkeit vor.
Es werden bspw. Arbeitsvereinbarungen zusammen im agilen Lieferteam getroffen (Hausordnung / Grundregeln/ Teamnormen).
(Prince2 sieht eine Einzelverantwortlichkeit - beim Auftraggeber)
Aspekt der Projektleistung - Qualität in Prince2 vs. Agile
In Prince2 muss die Qualität zweckdienlich sein, im Sinne von "gut genug". Hierzu wird untergliedert in Qualitätsplanung und Qualitätskontrolle.
Das Konzept der Qualitätsplanung (Theorie der Qualität), leitet hierzu einen Qualitätsmanagementansatz von den Projektproduktbeschreibungen ab in denen die allgemeinen Erwartungen vom Kunden formuliert wurden.
In Agile konzentriert man sich mehr auf die Qualiitätskontrolle über Sprints und Reviews. Es gilt die "Definition of Done".
Terminologie: Die Qualitätskriterien in Prince2 sind vergleichbar mit den Projektabnahmekriterien in Agil.
Definition of Done
Zum Ende einer Timebox: "Halb fertig ist gar nicht fertig"
Fertig ist was potenziell einsatzfähig ist (geliefert und geprüft innerhalb der Timeboxen nicht erst am Ende wie beim Wasserfallmodell).