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E. J.
Diese Karteikarten bieten einen Überblick über verschiedene Modelle und Theorien der Intelligenz, Bindung und Entwicklung auf Berufsschulniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie den g-Faktor, Prozessmodelle, emotionale Intelligenz und Bindungstypen, wobei auch die Arbeiten von Schaie und Baltes zur Altersforschung einbezogen werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die sich mit psychologischen und pädagogischen Fragestellungen auseinandersetzen, um ein tieferes Verständnis der menschlichen Kognition und Entwicklung zu erlangen.
Cartes-fiches
45
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Géographie
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
01.12.2023 / 07.03.2024

Cartes-fiches

Sequentielle Versuchspläne von Schaie

-->mehrere Messzeitpunkte  und mehrere Altersgruppen

  • Zeitwandelmethode
  • Kohortensequenzmethode
  • Querseqeunzmethode
  • Testseqeunzmethode

Kohortensequenzmethode

  • mehrere Kohorten in aufeinaderfolgenden Altersstufen 
  • wie Längsschnittsequenzen 
  • Z.B. Kohorte 1940 und 1960: Messung in einem Alter von 20,30,40,50 (Somit immer unterschiedliche Testzeitpunkte)

Quersequenzmethode

  • unterschiedliche Kohorten zu verschiedenen TZP
  • z.B. Messung Kohorte 1940 und 1950 in den Jahren 1980, 2000, 2020 -->haben somit immer ein anderes Alter

Testseqeunzmethode

  • mehrere Altersgruppen zu unterschiedlichen TZP
  • z.B. Werte der 40,30,20 jährigen in den Jahren 1920,2000 und 2020 -->stammen damit immer aus anderen Kohorten

Zeitwandelmethode

Personen gleichen Alters aus verschiedenen Kohorten zu unterschiedlichen TZP

z.B. 80jährige aus den Kohorten 1880,1890,2000 -->Zeit der MEssung ändert sich 

zweifaktorielles Modell von Baltes 

Alter und Kohorte -->ABER: kein TZP 

  • Längsschnittsequenz
  • Querschnittssequenz
  • Zeitwandelseqeunz

Längsschnittseqeunz Baltes

Kohortenseqeunz Schaie

Querschnittsequenz Baltes

testzeitpunktmethode Schaie

Zeitwandelseqeunzmethode Baltes

Quersequenzmethode Schaie

Bindungstyp: Sicher

  • aktives Explorationsverhalten 
  • traurig nach Trennung 
  • offen gegenüber Fremden bei Anwesenheit der Bezugsperson 
  • positiv beim Wiedersehen 

Bindungstyp: Unsicher-ambivalent

  • geringes Explorationsverhalten 
  • nach Trennung sehr bekümmert 
  • Vermeidung Fremden 
  • Verweigerung Kontakt bei Wiedersehen 

Bindungstyp: unsicher vermeidend

  • geringes Explorationsverhalten 
  • keine Trennungsangst
  • unbeeinflusst von Fremden 
  • Vermeidung beim Wiedersehen 

unsicher desorganisiert

  • geringes Exlorationsverhalten
  • gestresst und verunsichert nach Trennung 
  • Annäherung odere Zurückweichung bei Wiedersehen 

Habituations-Dishabituations-Paradigma 

Kategorisierungsleistung 

Informationsgeschwindigkeit 

spätere Intelligenzleistung

Präferenzparadigma 

  • unterschiedliche Sinnesmodalitäten 
  • verschiedenen Reaktionsmodalitäten 

Erwartungs-Induktionsparadigma

  • Kontingenzwahrnehmung 
  • Informationsverarbeitungsfähigkeit 
  • Intelligenzprognose

Reifung 

genetisch ausgelöste, altersbezogene Aufbauprozesse von Strukturen und Funktionen
der Organe, des Zentralnervensystems, der hormonalen Prozesse, der Körperformen usw.
▪ Nicht auf Lernen zurückführbar
▪ Erwerb findet durch Üben nicht deutlich früher statt

Prägung

kurzes Zeitfenster nach der Geburt, in welchem Reize der Umwelt dauerhaft ins
Verhaltensrepertoire aufgenommen werden
▪ Bsp.: Konrad Lorenz (1935) Experimente zur Prägung von Graugänsen auf Mütter/Menschen
▪ irreversible Form des Lernens
▪ sensible Perioden = Entwicklungsabschnitte, in denen spezifische Erfahrungen maxima

Entwicklungstheoretische Modelle zur Entstehung von Krisen 

▪ Organismische Modelle: universelle Reifung-/Entwicklungsveränderung innerhalb des
Organismus erzeugen neue Interaktions- und Erfahrungsmöglichkeiten → Probleme, Frustration,
Krisen
▪ Transaktionale Modelle: Subjekt + Lebenskontext = Probleme (+ Bewältigung) → evtl.
psychische Störung
▪ Entwicklungsaufgabe: Lebenslauf ist eine Folge von Problemen → Einfluss: biolog., soziale,
psychische, gesellschaftliche und kulturelle Faktoren

Adaption

selektive Erhaltung solcher Varianten einer Art, deren Fitness höher ist als die anderer
Varianten

Selektion

= bei knappen Ressourcen werden einige Varianten einer Art sich mit größerer
Wahrscheinlichkeit erfolgreich reproduzieren

Ontogentische Adaption

temporäre Funktionalität von Verhaltensweisen, die altersspezifisch
auftreten

Evo-Devo

Evolution wirkt nicht über unmittelbare Veränderung eines Merkmals, sondern der
ontogenetischen Entwicklung von Merkmalen indem regulative Gene die Entwicklung verändern

Inneres arbeitsmodell von Bindung nach Bowlby

kindliche, mentale
Repräsentation des Selbst, der Bindungsperson(en) und der
Beziehungen im Allgemeinen, die als Ergebnis der Erfahrungen mit
den Bezugspersonen stehen; Arbeitsmodell leitet die Interaktionen
der Kinder mit den Bezugspersonen und anderen Personen in der
Kindheit und später
LEKTÜREKURS ENTWICKLUNGSPSYCHOLOG

Emotionale Intelligenz

eine Reihe von Fähigkeiten, die zur Kompetenz im sozialen und
emotionalen Bereich beitragen
▪ Prädiktor dafür, wie „gut“ Menschen in ihrem Leben zurechtkommen, besonders im sozialen Bereich
▪ Teilweise stärkerer Prädiktor als IQ
▪ Positive Korrelation zwischen emotionale Intelligenz und Lebenserfolg

Soziale Kompetenz

Fähigkeit, persönliche Ziele in sozialen Situationen zu erreichen und
gleichzeitig positive Beziehungen zu anderen aufrechtzuerhalten

Temperament 

Veranlagungsbedingte individuelle Unterschiede in der emotionalen,
motorischen und aufmerksamkeitsbezogene Reagibilität und in der Selbstregulierung, die über
Situationen hinweg konsistent sowie über die Zeit hinweg stabil sind

Erfassung des Temperaments durch sechs Dimensionen (Rothbart & Bates)

(1) Angstvolles Unbehagen / Hemmung
(2) Reizbares Unbehagen
(3) Aufmerksamkeitsspanne und Ausdauer
(4) Aktivitätsniveau
(5) Positiver Affekt / Annäherung
(6) Rhythmus
(7. Verträglichkeit/ Anpassungsbereitschaft)

Differentielle suszeptibilität

negative Emotionen bedeuten nicht immer ungünstige Folgen
▪ Neigung zu negativen Emotionen schlechteres Zurechtkommen in stressreichen Umgebungen
▪ Neigung zu negativen Emotionen besseres Zurechtkommen in unterstützenden Umgebungen

Anpassungsgüte

Ausmaß, in dem das Temperament eines Individuums mit den Anforderungen
und Erwartungen seiner sozialen Umwelt übereinstimm

Soziale Kognition

Leistungen, die Aufschluss
über die psychische Verfassung eines/r Anderen
liefern (Fremdverständnis)

ToM

Fähigkeit, Bewusstseinsinhalte als Ergebnis mentaler Akte und somit
als subjektiv zu erkennen (Metarepräsentation)

Kernselbst 

Sich selbst als leiblich getrennt von anderen wahrnehmen

Strukturmodelle der Intelligenz 

-->2 Fakotor Theorie Spearman 

* g Fakotor und s Faktor 

* allen geistigen Leistungen korrelieren im allgemeinen Faktor g

Intelligenz Gruppenfaktorenmodell

BURT 

* Annahme von Gruppenfaktoren in hierarchischer Ordnung 

* g aber dennoch als allgemeiner Faktor (Tertiarfaktor

Modelle mehrerer gemeinsamer Faktoren 

Intelligenz

Thurstone 

* kein g 

* mehrere unabhängige Primärfaktoren 

Modell der fluiden und kristallineren Intelligenz (Cattell)

* Mischung Spearman und Thurstone 

* g Faktor als tertiärer Faktor 

* kristallinen und fluide Intelligenz als sekundärfaktoren

Strrcture of Intellect Model (guilford) 

* kein g Faktor 

* Beschreibung der Informationsverarbeitung/ kognitiver Prozesse (Computeranalogie) 

* Operationen-Inhalte-Produkte 

* 120 Faktoren unterschiedlicher leistungsschwerpunkte 

* Darstellung als Würfel

Berliner Intelligenzstrukturmodell (Jäger)

* keine Primärfaktoren: Kombi aus 2 Faktoren bestimmt Leistung 

* 12 Zellen 

* operative und inhaltsgebundene Fertigkeiten 

* g Faktore

Three-Stratum Theorie (Caroll)

* hierarchisches Modell aus 3 Schichten 

* Stratum 3 ist der g Faktor

Étudier