Blockprüfung 3
HFRB
HFRB
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Cartes-fiches
Lungenkontusion
- Direkte oder indirekte Gewalteinwirkung
- Verletzung des Lungengewebes --> Einblutungen und Plasmaverschiebungen --> eingeschränkter Gasaustausch
Pleuraerguss
- Ansammlung von Flüssigkeit im Pleuraspalt
- Durch lokale Entzündungen oder Mitreaktion der Pleura bei Tumoren
Pleuritis
- Entzündung der Pleurablätter
- Fibrin an glatten Oberflächen
Was braucht es für die Atemmechanik?
- Zwerchfell/Diaphragma
- Breite, gewölbte Muskelplatte
- Trennt Brust- und Bauchhöhle
- Innervation durch N. Phrenicus
- Wichtigste Muskel für Inspiration
- Zwischenrippenmuskulatur
- Innere und äussere
Welche Muskeln gehören zur Atemhilfsmuskulatur?
- M. pectoralis major und minor (Brustmuskel)
- M. serratus anterior, M. serratus posterior superior (Sägezahnmuskel)
- Mm. Scaleni (Treppenmuskel)
- M. sternocleidomastoideus (Kopfwender)
Aus- und Einatmung
- Atmung dient dem Gasaustausch zwischen Körper und Umgebung
- Einatmung/Inspiration
- Lungen dehnen sich aus/aktiver Prozess
- Sauerstoffreiche Atemluft gelangt in Alveolen
- Ausatmung / Exspiration
- Lungen ziehen sich zusammen
- passiver Prozess
- Kohlendioxidreiche, sauerstoffarme Luft gelangt nach Aussen
- Bei Atemnot --> Hilfsausatmer = Bauchmuskeln
Gasaustausch
- Ort des Geschehens = Alveolen
- Alveolarendothel + Basalmembran + Kapillarendothel = Blut-Luft Schranke
- Dauer des Gasaustausch = 0.3 Sek.
- Sauersoff diffundiert ins Blut (Oxygenierung)
- Ableitende Schenkel der Kapillaren
- Linker Vorhof – Körperkreislauf
- Kohlendioxid diffundiert aus dem Blut in die Alveolen
- Zuführende Schenkel der Kapillaren
- Rechte Herzkammer – Lungenkreislauf
Komponenten des Gasaustausches
- Ventilation
- Lungenbelüftung
- Diffusion
- Übertritt O2 + CO2
- Gastransport
- Gase werden an Trägersystem gebunden und transportiert
- Perfusion
- Lungendurchblutung
Diffusion & Partialdrücke
- Der Gasaustausch folgt stets einem Konzentrationsgefälle
- Von hoher Konzentration zur niedrigen Konzentration
- Die Blut-Luft-Schranke stellt beim Gesunden kein nennenswertes Diffusionshindernis dar
- Diffusionshindernis:
- Austauschweg zwischen Alveolen und Kapillarinnenraum wird länger = Blut-Luft-Schranke ist dicker --> Diffusionsweg ist verlängert
- Pneumonie, Lungenödem, Lungenfibrose
Sauerstofftransport im Blut
- Sauerstoff diffundiert sofort in Erythrozyten (zum grössten Teil an das Eisen des Hämoglobins)
- Bei Anämie kann nur wenig Blut transportiert werden
- O2-Kapazität ist abhängig von Hämoglobinkonzentration im Blut und wie viel vom Hämoglobin mit Sauerstoff gesättigt ist.
- O2-Abgabe von O2-Kapazität, Herzleistung und Herzminutenvolumen abhängig
der Weg eines Sauerstoffmoleküls
- Ventilation --> Sauerstoff gelangt in die Alveolen und diffundiert durch die Blut-Luft-Schranke
- bindet sich direkt an das Eisen des Hämoglobins
- Transport des Erythrozyten im Körperkreislauf
- am Zielort (Gewebe) Abgabe des Sauerstoffs mittels Diffusion (Konzentrationsgefälle)
- Weiterverarbeitung des Sauerstoffs im Gewebe (aerober Stoffwechsel)
der Weg des Kohlendioxids
- Gewbe --> CO2 diffundiert ins Blut
- 45% als Bikarbonat im Plasma
- 45% im Erythorzyten
- 10 % gelöst im Plasma
- Transport des Kohlendioxids im Körperkreislauf
- CO2-Abgabe im Lungenkreislauf
Wichtig: CO2 braucht es nur zur Aufrechterhaltung des Blut-pH-Wertes und für die Steuerung der Atmung
Zyanose
- Blauverfärbung der Haut oder Schleimhaut aufgrund unzureichender Sauerstoffbesetzung des Hämoglobins
- Tritt erst bei einer Sauerstoffsättigung unter 80% auf
- Zentrale Zyanose: gesamtes Blut sauerstoffarm
- Periphere Zyanose: Blutfluss lokal verlangsamt (Finger, Zehen)
- Ursache: erhöhter Sauerstoffausschöpfung im Gewebe oder auch Kälte
Atemzugvolumen
- normales In- bzw. Exspirationsvolumen (ca. 500ml)
- 2/3 in Alveolen
- 1/3 anatomischer Totraum
alveolarer Totraum
bestimmte Aleveolenbezirke sind belüftet aber nicht durchblutet
anatomischer Totraum
Kehlkopf, Trachea, Bronchien
funktioneller Totraum
= anatomischer Totraum + alveolarer Totraum
inspiratorisches Reservevolumen
durch verstärkte Inspiration kann zusätzlich 2-3 Liter eingeatmet werden
exspiratorisches Reservevolumen
durch verstärkte Ausatmung kann zusätzlich 1 Liter ausgeatmet werden
Vitalkapazität
= Exspiratorisches Reservevolumen + Atemzugvolumen + inspiratorisches Reservevolumen
Residualvolumen
Luft, die nach Exspiration in Lunge zurückbleibt
Totalkapazität
= Vitalkapazität + Residualvolumen
funktionelle Residualkapazität
= exspiratorische Reservenvolumen + Residualvolumen
Hypoxie
Versorgung der Zielzellen ist beeinträchtigt
Hypoxämie
Sauerstoffgehalt des Blutes sinkt
Atemzentrum
- Medulla oblongata (verlängertes Mark)
- Steuert gesamte Atemmuskulatur
- Bestehend aus Inspirations- und Exspirationskerne
Mechanisch-reflektorische Atemkontrolle
- Dehnungsrezeptoren in Alveolen lösen Gegenbewegungen aus
- Feineinstellungen erfolgt über Dehnungsrezeptoren in der Zwischenrippenmuskulatur
chemische Atmungskontrolle (Blutgase)
- Ausgelöst durch niedrigen pH-Wert (Azidose), erhöhten Kohlendioxidgehalt, erniedrigte Sauerstoffsättigung
- Erhöhte Atemtätigkeit = vermehrt CO2 wird abgeatmet und pH-Wert steigt
- Werden über Chemorezeptoren gemessen, welche die Werte ans Atemzentrum übermitteln
periphere Chemorezeptoren
- im Geflecht der peripheren Nervennetze des Parasympathikus (IX und X Hirnnerven)
- Teilungsstelle A. carotis, zwischen Lungenarterie und Aortenbogen
zentrale Chemorezeptoren
- in der Medulla Oblongata
- Reagiert auf Steigerung des pCO2 und sinkenden pH-Wert
Kussmaul-Atmung
- Gleichmässig, tiefe Atemzüge, keine Atempausen --> CO2 wird abgeatmet
- Aufgrund metabolischer Azidose
Cheyne-Stokes-Atmung
- Periodische Atmung --> zu- und abnehmende AF und Tiefe wechseln sich mit Atempausen ab
- Aufgrund erhöhten Hirndruck, Azidose etc.
Biot-Atmung
- Sich wiederholendes Muster --> rasche Atemzüge werden von Atempausen unterbrochen
- Aufgrund ZNS-Störung
Schnappatmung
Terminale Atmung --> kurz vor Herz-Kreislauf-Stillstand
Hyperventilation
- Zu schnelle und zu tiefe Atmung
- es wird vermehrt CO2 abgeatmet
- es entsteht eine Alkalose (im Blut gelöstes Kalzium sinkt) --> Missempfindungen in den Händen und um den Mund, Muskelkrämpfe (Pfötchenstellung), Schwindel, Benommenheit. = Hyperventilationstetanie
Pulsoxymetrie
- Verfahren zur Ermittlung der arteriellen Sauerstoffsättigung
- Wird SpO2 bezeichnet
- Pulsoxymeter benötigen für eine korrekte Funktion pulsierenden Blutfluss und Lichtdurchlässigkeit des Gewebes
- Pulsoxymeter besteht aus Mess- & Monitoreneinheit und einem Sensor
- Sensor kann z.B. Fingerclip sein
- Sensoren verfügen über duale Lichtquelle und einen Photodetektor
- Lichtquelle sendet Infrarotlicht und Rotlicht mit unterschiedlichen Wellenlängen durch das Gewebe
- Zur Messung der art. Sauerstoffsättigung muss der Sensor an einer Körperstelle angebracht werden, an der art. Blutgefässe durchstrahlt werden können
- Photodetektoren des Sensors misst das nicht absorbierende Licht
- Mit O2 beladenes Hämoglobin (Oxyhämoglobin) absorbiert das Infrarotlicht stärker als unbeladenes Hämoglobin (Desoxyhämoglobin)
- Das ausgestrahlte Rotlicht wird vom Desoxyhämoglobin stärker absorbiert
- Fehlerquellen: periphere Durchblutungsstörungen, Hypothermie, Hypovolämie, Schock, Vasokonstriktion, Bewegungsartefakte und Nagellack
Mechanische Verdauung
Zerkleinerung der Nahrung
chemische Verdauung
Einwirkung von Verdauungsenzymen
Beschreibung Peritoneum
- Spiegelglatte Haut
- Besteht aus 2 Blättern
- Innere Peritoneum viscerale (überzieht innere Organe)
- Äussere Peritoneum parietale (kleidet die Bauchwand aus)
Intraperitoneal
vollständig von Peritoneum überzogen am Ende der Embroynalzeit (Magen, Dünndarm, Leber, Milz)