HFRB


M. W.
Diese Karteikarten bieten einen Überblick über die menschliche Anatomie und Physiologie auf Mittelschulniveau, mit Fokus auf Organe wie Herz, Leber, Magen und Lunge. Sie decken Themen wie die Struktur und Funktion von Blutgefäßen, die Rolle der Schleimhaut und die Bedeutung von Hormonen wie Angiotensin ab. Ideal für Schüler, die ihr Verständnis der menschlichen Anatomie vertiefen möchten.
Flashcards
259
Students
2
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
17.11.2023 / 10.04.2024

Flashcards

Transportvorgänge im Tubulus

  • Ca 99% des Wassers werden zurückgewonnen
  • K+ und H+ Ionen werden nach Bedarf aufgenommen oder abgegeben
  • Sekretion Harnpflichtiger Substanzen
  • Rückresorptrion von Aminosäuren und Glukose
  • Antiporter = Transportiert in beide Richtungen
  • Monoporter: transportiert in eine Richtung

Gegenstromprinzip

Ein Austausch zwischen zwei Röhren mit entgegengesetzter Flussrichtung ist effektiver.

absteigender Schenkel:

  • gleiche Osmolarität wie Plasma

aufsteigender Schenkel:

  • aktives Pumpen von Natriumchlorid ins Gewebe
  • Wasserundurchlässigkeit verhindert Nachströmen von Wasser
  • Osmolarität im Gewebe steigt
  • Wasser diffundiert aus dem absteigenden Schenkel ins Gewebe

Das Gegenstromprinzip beschreibt die sehr effektive Wasserrückresorption durch parallel verlaufende, teils wasserundurchlässige Röhren im gegensätzlicher Flussrichtung

Zusammensetzung Urin

  • Harnstoff --> Endprodukt des Eiweissstoffwechsels aus der Leber
  • Harnsäure --> Endprodukt des Purinstoffwechsels
  • Kreatinin --> aus Muskelstoffwechsel
  • Endharn besteht zu 95% aus Wasser
  • Salze, Phosphate und Säuren
  • Ca. 2 Liter/24h
  • Bestandteile sind nicht immer physiologisch
  • Färbung: Urochrome und Urobilin

Harnleiter

= Ureter

  • schliessen dem Nierenbecken an
  • münden in die Blase
  • ca. 2,5 mm dick und ca. 30 cm lang
  • zieht schräg durch die Blasenwand
  • Einmündungsstellen heissen: Ureter-Ostien und wirken als Ventil (schräge Einmündung)
    • Urin kann in Blase fliessen nicht jedoch umgekehrt
    • Zudem Schutz vor aufsteigenden Bakterien
  • Harn wird peristaltisch in die Blase transportiert
  • Transportiert pro Std. ca. 0,5 dl

3 physiologische Harnleiterengen

  • Abgang aus dem Nierenbecken
  • Kreuzung mit A. und V. iliaca communis
  • Letztes Stück durch die Blasenwand

Harnröhre

= Uretra

  • Frau: ca 4cm lang und gerade, mündet im Scheidenvorhof
  • Mann: ca. 20cm lang und mehrere Biegungen und Engstellen, mündet auf der Eichel des Penis als Harnsamenröhre

Harnblase

  • Ist ein Hohlorgan
  • 800 ml Fassungsvermögen
  • Harndrang ab ca. 350 ml
  • Blasenentleerung wird willkürlich ausgelöst und läuft dann reflektorisch ab
  • Blasenkontrolle ab etwa dem 3. Lebensjahr

RAAS

Angiotensinogen - Angiotensin I - Angiotensin II - Aldosteron

Dieses System spielt eine wichtige Rolle im Wasser- und Elektrolythaushalt des Körpers. Ist der Natriumgehalt im Serum zu niedrig, wird die Ausschüttung von Renin ins Blut stimuliert. Das Hormon spaltet dort vom Angiotensinogen ein Stück ab --> Angiotensin I. Aus diesem entsteht durch Angiotensin-Converting-Enzym (ACE) Angiotensin II. Dieses stimuliert die Freisetzung von Aldosteron aus der Nebennierenrinde. Ausserdem hat es eine starke vasokonstriktorische Wirkung.

Aldosteron führt zu einer Natrium- und Wasserrückresorption.

Nebennieren

  • gehören zum Hormonsystem
  • produzieren Aldosteron, Adrenalin und Noradrenalin

äussere weibliche Geschlechtsorgane

  • Mons pubis
  • Labia maiora/minora pudendi
  • Klitoris
  • Introitus vaginae (mit Hymen/Hymenalsaum)

innere weibliche Geschlechtsorgane

  • Uterus
  • Vagina
  • Adnexen (Anhangsgebilde: Ovarien, Tuben, Ligamente, Anteile des Peritoneums)!!!

Ovarien

  • Paarig!!! (3x1cm), an seitlicher Beckenwand fixiert
  • Gefässversorgung mittels A.ovarica (Ursprung: Aorta abdominalis)

Aufgaben Ovarien

  • Produktion und Heranreifen der Follikel
  • Bildung von Östrogen und Progesteron
  • Ovulation (Eisprung) findet hier statt

Eileiter

  • paarige, trichterförmige Ausziehungen des Uterus
  • gebildet aus Peritoneum, Muskelschicht, Schleimhaut (Flimmerhärchen)
  • Aufbau (Schichten) Tubae > EUG

Aufgaben Eileiter

  • Aufnahme des Follikels nach der Ovulation Transport zum Uterus
  • Ort der Befruchtung

Uterus

  • birnenförmiges Hohlorgan (9 cm)!!!
  • Lage: hinter Harnblase, vor dem Rektum
  • kräftige Ligamente (seitliche Aufhängung = Parametrium
  • Versorgung durch A. und V. uterina

3 Muskelschichten des Uterus

  • Perimetrium (aussen)
  • Myometrium (Mitte, dicke glatte Muskulatur)
  • Endometrium (Schleimhaut: Basalis und Funktionalis)

Vagina

  • elastischer Muskelschlauch (8-12 cm)
  • Verbindung Uterus - äusseres Genitale
  • Hymen
  • Plattenepithel (keine Schleimhaut)
  • pH 4,0 (hemmt Vermehrung pathogener Keime), aber schwierig für Sperma

weibliche Brust

  • Sekundäres Geschlechtsmerkmal
  • Anlage bereits bei der Geburt vorhanden
  • Aufbau: Drüsenlappen getrennt durch Binde- und Fettgewebe
  • Drüsenlappen --> kleineren Läppchen --> Alveolen (Milchbläschen)
  • Milchausführungsgang --> Mamille
  • Starke Nerven-Innervation
  • Erst in der Schwangerschaft werden die Milchsäckchen voll entwickelt

Study