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R. L.
Diese Lernkarten behandeln Umweltbelastungen und deren Auswirkungen auf Ökosysteme und Gesundheit, insbesondere auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Luftverschmutzung durch Ozon, Feinstaub, Stickoxide und den Abbau der Ozonschicht, sowie auf Wasserbelastungen durch Nährstoffe, Mikroverunreinigungen und invasive Arten. Die Karteikarten eignen sich für Studierende der Umweltwissenschaften, da sie komplexe Zusammenhänge verständlich darstellen und praktische Anwendungen in der Umweltpolitik und Nachhaltigkeit aufzeigen.
Karten
121
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Chemie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
21.09.2023 / 22.09.2023

Lernkarten

Was sind Abiotische Umweltfaktoren?

Als abiotisch werden alle Umweltfaktoren zusammengefasst an denen Lebewesen nicht erkennbar beteiligt sind. 

Im Prinzip handelt es sich also um die physikalische Umwelt, die einen Einfluss auf Lebewesen hat. Überlegen Sie sich, welche Faktoren eine Wirkung auf Organismen haben (natürlich können Sie dabei auch an ihr eigenes Leben denken, auch Sie werden von abiotischen Umweltfaktoren beeinflusst). 

 

Eine Wirkung auf Organismen haben:  

  • Licht, Einstrahlung 

  • Temperatur 

  • Verfügbarkeit von Wasser und chemischen Elementen (Nährstoffen) 

  • Boden 

  • Feuer 

Nicht vergessen: abiotische Faktoren können durch Lebewesen auch wieder verändert werden. 

Was bezeichnet man als Art?

Eine Gruppe Organismen, die sich von allen anderen Gruppen von Organismen unterscheiden und sich 

untereinander fortpflanzen und fruchtbaren Nachwuchs erzeugen können. Kleinste Klassifizierungseinheit für 

Pflanzen und Tiere. 

Achtung der Artbegriff ist kritisch zu betrachten – Sie kennen sicher "Töwe" oder "Liger", welche aus Kreuzungen von Löwen mit Tigern entstehen. In den allermeisten Fällen sind diese Individuen jedoch nicht mehr fortpflanzungsfähig. 

8,7 Millionen Arten leben auf der Erde, beschrieben wurden bis heute ca. 1.9 Millionen Arten (Nentwig et al. 2017, p.7, siehe Auszug unten). Knapp 90% aller Organismen noch unbekannt, d.h. 86% der Landlebewesen und 91% der im Meer lebenden warten noch immer auf ihre Entdeckung.  

Die Zahl 8,7 Mio. wurde durch eine Stammbaumanalyse ermittelt und ist die genaueste Schätzung bis anhin.  

Von den 1.9 Mio bekannten, lebenden Arten gehören gut die Hälfte der Insekten an. Wir Menschen finden uns im Stamm der Chordata, der Wirbeltiere, in dem sich auch sämtliche Fische und alle anderen Säugetiere befinden. Und wie Sie sehen können, sind wir zahlenmässig recht unbedeutend… 

 

Was ist Biomasse?

Wenn wir in der Ökologie von Biomasse sprechen, beziehen wir uns auf die Stoffmasse von Lebewesen (sowohl lebende als auch tote Biomasse). 

Achtung: in der Energietechnik ist mit Biomasse nur die energetisch nutzbare Biomasse gemeint, in der Ökologie bezeichnen wir alle organischen Massen als Biomasse.  

Bps. Wurzelmasse eines Baumes, Herbstlaub auf dem Boden, Weizen auf dem Feld, Masse eines Elefanten. 

Was ist die Biosphäre?

Gesamtheit aller Ökosysteme, Gesamtheit der belebten Welt auf der Erde. Auch "Ökosphäre" genannt. 

sphaira = Kugel, Ball 

 

 

 

 

Wir werden uns mit Atmosphäre (Luft), Hydrosphäre (alles, was mit Wasser zu tun hat), Pedo-/Lithosphäre (Boden/Gestein) in weiteren Stunden vertieft beschäftigen. 

 

 

Was sind Biotische Umweltfaktoren?

Als biotisch werden Umweltfaktoren zusammengefasst, an denen Lebewesen erkennbar beteiligt sind. 

Sie ergeben sich aus den Wechselwirkungen zwischen einzelnen Arten. Überlegen Sie sich einige Wechselwirkungen die sie schon kennen. 

Bios (griechisch) = Leben 

 

 

Andere “lebende” Organismen – Wechselbeziehungen werden beschrieben als:  

Nahrung 

Konkurrenz 

Feinddruck 

Was sind Destruenten?

Zerleger. Lebewesen, welche sich von anderen toten Lebewesen (Pflanzen und Tiere) oder deren Ausscheidungen (Kot) ernähren und diese dabei in die Grundbausteine zerlegen. 

Bsp.: Regenwürmer, Springschwänze, Bakterien, Pilze --> sehr, sehr viele Destruenten leben im Boden. Es gibt sie aber natürlich auch in marinen und limnischen Ökosystemen. 

Was sind Herbivore?

Auch: Primärkonsumenten.  

Herbivore Lebewesen ernähren sich ausschliesslich von Pflanzen. Somit stehen sie definitionsgemäss immer auf der 2. Trophieebene. 

Bsp.: Ziegen, Kühe, Elefanten, Nashörner, ... 

 

Was ist ein Individuum?

Ein bestimmtes Einzelwesen/ein bestimmter Organismus 

Was sind Konsumenten?

Verbraucher. Tiere, welche a) entweder Pflanzen oder b) andere Tiere fressen. 

Bsp. a): Kühe, Schafe b): Bär, Löwe 

*Was bedeutet Mineralisierung?

Verbraucher. Tiere, welche a) entweder Pflanzen oder b) andere Tiere fressen. 

Bsp. a): Kühe, Schafe b): Bär, Löwe 

Was ist eine Nahrungskette?

Reihenfolge von Organismen eines Ökosystems, in der die in der Nahrung gespeicherte Energie weiter transportiert wird. 

Was ist ein Nahrungsnetz?

„Verzweigte“ Nahrungskette. Konsumenten höherer Ordnung sind somit weniger abhängig von einer Art (Produzent oder Konsumenten tieferer Ordnung). Das Nahrungsnetz ist die Regel, es gibt kaum Nahrungsbeziehungen, die ausschliesslich in einer Kette organisiert sind. 

Was bedeutet Ökologie? *

 

Lehre von den Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen untereinander und zu ihrer Umwelt. 

oikos = Haus, Behausung, Wohnung, Heimat,  

logos = Wort, Lehre 

Was ist ein Ökosystem?*

Dynamisches Beziehungsgefüge zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt, das heisst, es kommen biotische und abiotische Faktoren im Gefüge vor. 

 

 

Achtung: ein Ökosystem ist extrem komplex! 

 

 

Hier finden Sie zwei Illustrationen zum Begriff Ökosystem und einigen Prozessen, welche ablaufen können. Lassen Sie sich von diesen Begriffen nicht verunsichern, wir werden später ein paar dieser Prozesse genauer anschauen. 

 

 

 

Was ist ein Organismus?*

Ein einzelnes Lebewesen. Das kann vom Elefanten über ein Seepferdchen bis zum Einzeller jedes lebende Wesen sein. 

Organismen sind Lebewesen. Sie betreiben Stoffwechsel, wachsen, können sich fortpflanzen, stehen mit Stoff- und Energieaustausch mit ihrer Umgebung und zur Fortpflanzung findet in irgendeiner Form eine Rekombination ihres Erbgutes statt. 

 

 

Leben zeichnet sich aus durch: 

  • Energie- und Stoffwechsel 

  • Austausch mit der Umgebung 

  • Reizbarkeit 

  • Fortpflanzung 

  • Wachstum, Entwicklung, Tod 

 

Was ist Phytoplankton?

Primärproduzent in stehenden und langsam fliessenden Gewässern. Baut mit Hilfe von Fotosynthese aus Kohlenstoffdioxid und Nährstoffen seine Biomasse auf. Ist die Basis der Nahrungskette in Gewässern und wird vom Zooplankton gefressen. 

Phytoplankton ist für einen Grossteils des Sauerstoffs in der Atmosphäre verantwortlich. Die ansteigenden Meerestemperaturen macht dem Phytoplankton zu schaffen. 

 

 

Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytopla.jpg 
wikipedia user Kils, CC BY-SA 3.0  
<http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/> 

Erklären Sie planentare Grenzen?

Konzept von Rockström et al. (2009), welches neun Bereiche und dazugehörige Schwellenwerte festlegt, innerhalb derer sich die Menschheit in einem „sicheren Handlungsspielraum“ befindet. Werden die Schwellenwerte überschritten, könnten kritische “Kipppunkte” erreicht werden, welche die Biosphäre zum Kollabieren bringen könnten. Nachfolgende neun Bereiche werden näher betrachtet: 

  • Klimawandel (wurde von Rockstrom noch nicht als kritisch betrachtet. Neuere Quellen listen den Klimawandel als kritisch auf 

  • Ozeanversauerung 

  • Ozonzerstörung in der Stratosphäre 

  • Stickstoff- und Phosphorkreislauf 

  • Süsswasserverbrauch 

  • Landnutzungsänderungen 

  • Artensterben/Biodiversitätsverlust 

  • Luftverschmutzung 

  • Verschmutzung durch Chemikalien 

 

Was sind Produzenten?

Erzeuger, auch Primärproduzenten genannt.  

Grüne Pflanzen, welche durch Fotosynthese Biomasse herstellen können. Diese so genannten autotrophen Lebewesen können Licht als Energiequelle für die Umwandlung anorganischer Stoffe in organische Stoffe nutzen.  

Bsp.: Tulpe, Mais, Weizen, Phytoplankton

Erklären Sie Sphären?

In den Naturwissenschaften beschäftigen wir uns mit "Sphären" , um die verschiedenen (unterschiedlichen) Teile der Erde zu beschreiben: 

Atmosphäre - kennen Sie bestimmt: alles was mit Luft zu tun hat. 

Biosphäre - alles was mit "Leben" zu tun hat: die belebte Welt (von Bakterien und Einzellern über Algen, Flechten und Pflanzen bis hin zu Insekten und Wirbeltieren (da gehören auch wir Menschen dazu). Im Prinzip die Summe aller Ökosysteme. 

Hydrosphäre - alles was mit Wasser zu tun hat (das Wasser das auf, unter und mit dem Grundwasser auch im Boden zu finden ist) 

Kryosphäre - Teil der Hydrosphäre - alles was gefroren ist (Eis, natürlich, d.h. die Kryosphäre könnten wir auch zur Hydrosphäre zählen. Weil sich die Eigenschaften von Eis und Schnee jedoch von der von flüssigem Wasser unterscheiden, wird die Kryosphäre eigenständig genannt.) 

Lithosphäre - alles was mit Gestein zu tun hat. 

Pedosphäre - alles was mit Boden zu tun hat (und die Pedosphäre bildet dann einen Übergang zwischen Lithosphäre und Biosphäre). 

Anthroposphäre (manchmal auch Technosphäre genannt) - die Sphäre, in welcher der Mensch dominant ist, bzw. die durch den Menschen geschaffen und beeinflusst wird. 

Wass sind Stoffkreisläufe?

In Ökosystemen werden verschiedene Stoffe gespeichert, umgewandelt und weitergegeben.  
Wichtige Stoffflüsse in Ökosystemen sind der Wasserkreislauf, der Kohlenstoffkreislauf, der Stickstoffkreislauf und der Phosphorkreislauf. Diese werden wir später vertieft anschauen. 

Was sind Trophieebenen?

Griech. trofé = Ernährung: Nahrungsebene. Alle Arten mit gleicher Stellung in der Nahrungskette befinden sich auf der gleichen Trophieebene. 

Bsp.: alle grünen Pflanzen, alle Herbivoren. Achtung: Ebenen von Carnivoren nicht immer eindeutig! 

Was ist eine Vegetation?

Gesamte Pflanzendecke eines Gebietes. Diese ist abhängig von der Wasserverfügbarkeit und der Lichteinstrahlung (über das ganze Jahr gesehen).  

 

In der Schweiz vorherrschend: Sommergrüner Laubwald. Bedingungen für die Ausbildung eines sommergrünen Laubwaldes sind: 

  • eine warm-feucht Phase (über 10 Grad Celsius) 

  • eine längere Frostperiode (bis unter -10 Grad Celsius ) 

  • mindestens 500 mm Niederschlag pro Jahr 

Was bezeichnet Zooplankton?

Kleinstorganismen in Gewässern, die sich Phytoplankton ernähren. Sie können selber also keine Fotosynthese betreiben. Zooplankton spielt als Nahrungsquelle für Fische und viele andere Meereslebewesen eine wesentliche Rolle. Krill ist ein klassisches Zooplankton.  

Falls Sie weitere Zooplankter kennen lernen wollen, auf der Englischen Wikipediaseite für Zooplankton finden Sie eine Auswahl schöner Bilder. 

Sie kennen das Konzept der „Planetaren Grenzen/Planetary Boundaries“ und können es in eigenen Worten erklären. Sie können die 8 Variablen des Konzeptes aufzählen und wissen, in welchen Bereichen der sichere Handlungsspielraum schon überschritten wurde (Stand 2023) 

Es zeigt auf wie Menschen dafür sorgen können, dass sie einen "sicheren Handlungsfreiraum" nicht verlassen und so die Erde nicht kollabiert.

-Funktionale Integrität der Biosphäre (können die Arten ihre "Dienstleistungen" weiterhin erbringen?)

-Fläche der natürlichen Ökosysteme (wieviel zusammenhängende Flächen natürlicher Ökosysteme gibt es noch?)

-Oberflächengewässer

-Grundwasser

-Stickstoff

-Phosphor

-Aerosole/Luftverschmutzung durch Feinstaub und andere Stoffe

-Klimawandel

Sie wissen, was Sie gegen Eco Anxiety unternehmen können und können drei wirksame Methoden dagegen auflisten. 

Eco-Anxiety = Angst vor dem ökologischen Kollabs (talk and act)

• Über Gefühle sprechen

• “Know your enemy”: sich Wissen aneignen und Wissen mit anderen teilen

• EigenesUmweltverhalten: imAlltagkleineDinge umsetzen: pflanzenbasierte Ernährung, zu Fuss/mit Velo zum Studium/zur Arbeit, verantwortungsbewusst Konsumieren

• Noch besser: solche Dinge in Gruppen machen, damit man erfahren kann, dass andere am selben Strick ziehen (plogging in Gruppen – Schwedisch “plockaupp”(auflesen) and “jogga”(joggen))

• Sich selber Sorge tragen: Sport treiben, gesund essen, genug schlafen, Zeit in der Natur verbringen

Was sind anorganische Stoffe?

Stickstoff, Phosphor, Kohlenstoff, weitere Mineralien

Was ist Fotosynthese? Wie geht sie von statten?

Grüne Pflanzen (dazu zählen auch Algen, Phytoplankton und manche Bakterien) können mit Hilfe von Chlorophyll Kohlenstoffdioxid aus der Luft zusammen mit Wasser und Sonnenlicht zu energiereicher Biomasse aufbauen. Diese Stoffe werden in der Nahrungskette auf höhere Entrophiestufen weitergegeben. 

 

Die (vereinfachte) chemische Formel lautet:  

 

6 CO2 + 6 H2O + Sonnenlicht --> C6H12O6 + 6 O2 

oder 6CO2 + 12H2O + Sonnenlicht --> C6H12O6 + 6O2 + 6H2O

Für die Prüfung müssen Sie die Formel der Fotosynthese in dieser Form auswendig können. 

Die Pflanze nimmt Wasser 12H2O auf und spaltet diese mittels Sonnenenergie in 12O und 24H+ (Protonen) Teilchen.

Aus den Sauerstoffmolekühlen bilden sich 6 O2 Molekühle und werden abgegeben. Die 24 H+ Wasserstofftatome verbinden sich jedoch mit den 6CO2 Molekülen zu Gluckose (C6H12O6) und Wasser (6H2O).

 

Wie entstehen fossile Brennstoffe, sprich wie wird das C im Boden gelagert?

Das Co2 in der Atmosphäre wird mittels Fotosynthese in Glukose umgewandelt. Bäume oder auch Tiere sterben und es entsteht Tote Biomasse diese wird mittels speicherung zu Torf / Humus oder in den Meeren zu sedimenten diese werden unter Druck zu Fossilen Brennstoffen sprich dem C gespeichert im Boden

Was passiert mit den Spaltöffnungen bei einem Blatt wenn es heiss oder trocken ist? Für was sind die Spaltöffnungen?

Die Öffnungen schliessen sich. Sie dienen zum Gasaustausch, CO2 oder O2

Welches Licht kann durch Pflanzen mittels Fotosynthese genutzt werden? Warum sind Pflanzen grün?

Die Pflanzen können im Sprektrum des ultraviolettem, sichtbaren und infrarotem licht vorallem die blauen und roten Lichter nutzen. Das grüne Strahlung wird zurückgestrahlt. Deshalb sind Pflanzen für unser menschliches Auge grün.

Wo findet die Primärproduktion "primär" statt?

Was können gründe für einen kleine Primärproduktion sein?

Auf dem Festland wird pro Fläche 5x mehr Biomasse produziert. Vorallem am Äquator gibt es am meisten Biomasse da dort die Fotosynthese am grössten ist viel Licht und genügend Wasser, Wärme (besserer Chemischer Prozess).

Am Land:

-zu Kalt

-zu Trocken

 

Im Meer:

-kein Licht in Meerestiefe

-keine Nährstoffe an Oberfläche

-keine Meereströmung (Können nährstoffe antreiben)

Beschreiben sie den Wasserkreislauf?

Der Wasserkreislauf durchläuft alle Sphären. Er kann durch die Sonne beginnen. Meer Fläche (Verdunstung von der Meeresoberfläche=Evaporation) oder Landfläche (Evapotranspiration von Pflanzen / Lebewesen und drekt aus dem Boden) wird erhitzt das Wasser verdampft und geht von der Hydrosphäre zur Atmosphäre. Dort bildet sie im gasförmigen Zustand Wolken diese werden durch Wind getragen und kühlen sich ab in der Regel bei den Bergen. Es regnet, schneit oder hagelt. Das Wasser wird flüssig oder Fest und geht zur Hydrosphäre, Pedosphäre, Biosphäre oder Kryosphäre. Durch Flüsse und dem Grundwasser (sickern) werden diese wieder in die Meere geleitet.

Warum ist die Fotosynthese so zentral?

  • Primärproduzenten erzeugen mit Hilfe von Sonnenlicht Glukose und Sauerstoff:

  • Weitere Lebewesen in den Nahrungsketten brauchen Glukose und Sauerstoff für eigene Lebensprozesse. Die Fotosynthese ist die Grundlage der Nahrung aller weiteren Organismen

  • Der Energieumsatz in Ökosystemen hängt von der Primärproduktion ab

Beschreiben Sie Energieflüsse in Ökosystemen?

  • Verfügbare Energie auf Erde von Sonne –Direkte Energie

    –Durch Fotosynthese gespeicherte Energie

    – sofort verfügbar: in Biomasse von grünen Pflanzen – fossil

  • Ökosysteme werden durch den Fluss von Energie zwischen Lebewesen angetrieben.

  • Energie- und Stoffflüsse sind gekoppelt.

    Energiehaushalt eines Ökosystems ist von der Primärproduktion abhängig à Primärproduktion ist von Sonnenlicht abhängig

  • Aufgenommene Energie dient zum Aufbau von Biomasse/Antrieb des Stoffwechsels

  • Dabei geht Wärme „verloren“, nicht-verwertbare Produkte werden ausgeschieden.

  • Faustregel: pro Trophieebene werden ca. 10% der Energie weitergegeben (d.h. 90% bleiben auf der Strecke!)

Warum ist Wasser wichtig für das Leben auf der Erde?

  • Leben und Wasser sehr eng verbunden

  • Leben hat sich im Wasser entwickelt

  • Hauptbestandteil der Zelle
    (Lebewesen bestehen zu 70-80% aus Wasser, manche Pflanzen bis zu 90% und einige im Wasser lebende Organismen bis zu 98%)

  • Wässriges Milieu: Voraussetzung für Stoffwechselvorgänge

  • Verglichen mit der Luft ein stabileres, ausgeglicheneres und sichereres Medium!

Grundvoraussetzung für Lebensprozesse

Was sind natürliche Funktionen von Fliessgewässer?

Lebensraum-☁ und Artenvielfalt☁ 

Sicherstellung Wasserqualität☁

Hochwasserschutz☁

Vernetzung☁ (vertikaler Austausch zwischen Bach und Grundwasser; horizontaler Austausch zwischen Bach und Einzugsgebiet; longitudinaler Austausch, transport bachabwärts, Aufwanderungen)

„Arena“ für Freizeit und Erholung☁

Weshalb werden heute Flüsse revitalisiert?

Verlust der Habitate zieht Artenverlust nach sich!

Guter Hochwasserschutz

Wasserqualität kann verbessert werden durch mehr Organismen

Vernetzung Gewässern ist wichtig für weitere Organismen auch für den Mensch

Nennen Sie mir Kennzahlen zum Wasser auf der Erde.

71% der Erdoberfläche bestehen aus Wasser, davon nur 3% Süsswasser und < 0.01% Oberflächensüsswasser

Was sind die wichtigsten Funktionen des Bodens? Oder für was benötigen wir den Boden*

  • Biomasseproduktion (Nahrung, Futtermittel, Holz und Fasern) (Produktionsfunktion) 

  • Wasserspeicherung/Trinkwasserfilter, Regulation von Stoff- und Energiekreisläufen, Kohlenstoffspeicher (!) (Regulierungsfunktion) 

  • Lebensraum für Pflanzen, Tiere, Menschen, Erhalt Vielfalt von Ökosystemen, Arten und deren genetischer Vielfalt (Lebensraumfunktion) 

  • Fähigkeit als Baugrund zu dienen (Trägerfunktion) 

  • Speicherung von Rohstoffen, Wasser und geothermischer Energie (Rohstofffunktion) 

  • Archiv der Natur-/Kulturgeschichte (Archäologie, Klimaforschung) (Archivfunktion) 

Beschreiben Sie den Aufbau und die wichtigsten Bestandteile des Bodens?

Der A-Horizont entspricht dem Teil, in dem organische Substanz vorherrscht. 

Im B-Horizont ist vor allem mineralischer Boden zu finden, der C-Horizont entspricht dem Gestein (Muttergestein) das unter dem entsprechenden Boden vorkommt. 

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