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E. J.
This flashcard set introduces primary school students to the fundamentals of motivation, covering key concepts like drives, incentives, and behavioral principles. It explores theories such as Freud's drive theory, Yerkes-Dodson's activation law, and the challenge hypothesis, along with practical applications like motivation training and diagnostic methods. Ideal for educators and young learners, it provides a comprehensive overview of what motivates behavior and how to foster it effectively.
Karten
36
Lernende
0
Sprache
Englisch
Kategorie
Elektronik
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
04.09.2023 / 08.10.2023

Lernkarten

Feldtheorie: Personenmodell

* Relationen der Bereiche einer Person (=physiologische und Quasibedürfnisse wie Ziele)

*dynamisches Element: Spannung des Menschen durch die verschiedenen Bereiche drängt auf Ausgleich durch Handeln (besteht bis befriedigt) 

* WW mit der Umwelt notwendig (Spannug reicht allein nicht)

* ähnliche Bereiche, die befriedigt werden können ersatzweise die Spannung ausgleichen 

empirische Untersuchungen hierzug:

* Wiederausfnahmeeffekt (Ovsiankina): Unterbrechung durch Störhandlung befriedigt Bedürfnis stellvertretend; Zufallsunterbrechung aber nicht

* Erinnerung an unerledigte Aufgaben (Zeigarnik) besser als an erledigte (Spannung besteht weiterhin)

* erhöhte Aufmerksamkeit auf Bedürfnisrelevante Reize

 

Feldtheorie: Umweltmodell 

* WW aus personellen und Umweltfaktoren notwendig für Motivation 

* kognitive Gliederung der Umwelt in Handlungsmöglichkeiten (hedologischer Raum)

* Valenz wird zum Zentrum des Kräftefelds (aber erst Kräftefeld wird zur Motivation)

-->Stärke der Valenz= Funktion aus Bedürfnisspannung und intrinsischen Eigenschaften des Zielobjekts 

* Spannung nimmt den kürzesten; leichtesten Weg

* Kraft: Stärke der Anziehung/Abstoßung = Quotient aus Valenz durch Distanz zum Ziel 

Feldtheorie: dynamisches Modell 

* Motivation= Spannung im Kraftfeld 

Konflikte:

  • GG anziehender und abstoßender Kräfte--> Immobilität 
  • Annäherungs und Vermeindungskonflikt (Ambivalentes Objekt; Meidenradient verläuft stärker als Aufsuchgradient; Meidengradient wird stärker mit abnehmender Entfernung

Entfernung und Motivation

  • Konkurrenz zwischen SS und LL 
  • annäherungs-annäherungskonflikt 
  • preference reversal: Beforzugung der LL solange beide Anreize noch weit weg; dann aber Beforzugung SS wenn in kritischer Nähe  --> hyperbolic discounting: unmittelbarer Bedürfnisbefriedigung wird ein unverhältnismäßig hoher Wert bemessen         --> Gegenteil: exponential discounting (Wert überwiegt Zeit)

kognitive Theorie: Motivation als Zug 

  • Motivation= WW aus Erwartung (Wissen über kausale Beziehung zwischen Handlung und Folgen) und Wert (Bewertung der Folgen)-->    M= W (Wert der Folgen) x E (Erwartung)
  • Motivation entsteht wenn: Ergebnis nicht durch Situation festgelegt + Ergebnis beeinflussbar + Erwüschte Folgen

Selbstwirksamkeit 

  • subjektive Überzeugung Situationen durch eigene Kompetenzen bewältigen zu können

geplantes Verhalten

  • geleitet durch Norm, Wert und Erwartung

Erwartungs x Wert Theorie:

Nutzentheorie:

  • homo oeconomicus/ Moderne Nutzentheorie: Mensch als rationaler Agent, der nach größtem Vorteil handelt; Entscheidet konsistent und rational 
  • Erwarteter Nutzen (EU)= Summe der Wkten der erwarteten Folgen x Nützlichkeit der Folgen

Prospect Theorie:

  • asymptotischer Verlauf der Nutzenfunktion (Risikovermeidung: bei wshl Gewinn; Risikosuche bei whsl Verlusten) 
  • Framingeffekte (weniger rational) --> Zustand soll erhalten bleiben: Gewinnframing; Zustand soll verändert werden: Verlustframing)
  • Verlustaversion: Verluste stärker gewichtet als Gewinne 
  • S-förmiger Verlauf (Gewinne konkav=risikoscheu; Verluste konvex= risikofreudig)
  • geringe p überschätzt; mittlere und hohe p unterschätzt 

Motive 

= zeitlich stabile und bereichsübergreifende Wahrnehmungs und Bewertungsdispositionen 

  • Big Three: Leistungsbezognene Motive; machtorientierte Motive; soziale Motive 

Funktion/ Ziele:

  • ultimates Ziel: Erhöhung der evolutioären Fitness; physiologisch; Weitergabe Erbgut 
  • proximales Ziel: nahe liegende Ziele; nicht physiologisch erklärbar; Motive als kognitive affektive Module

Hauptmotive:

  • Motive selbst motivieren gar nicht-->WW Person Umwelt notwendig; Situation regt Motiv an -->Motivation=angeregtes Motiv
  • Person-Situation: Leistung-Macht= Leistungsverhalten; Macht-Macht=Dominanz; Anschluss-Macht= Affiliationsverhalten 
  • Aufgliederung in aufsuchenden und meidende Komponente 

Motivhierarchien (Taxonomie von Bedürfnissen)

Bedürfniskatalog:

  • 27 universelle Personen- Umwelt-Bezüge (Motive)
  • WW Modell 
  • primäre Bedürfnisse=physiologisch; grundlegend
  • sekundäre= komplexer (Macht)
  • nicht hierarchisch 

Maslow Bedürfnishierarchie 1.0

  • Je basaler desto einflussreicher und desto früheres Auftreten in der Ontogenese 
  • stillbare definzit und unstillbare Wachstumsbedürnisse (Annerkennung; Selbstverwirklichung

2.0 (Maslow)

  • Ergänzung des Strebens nach Selbstranzszendenz (Sinn; Weltverbessern; Großes Ganzes)

3.0

  • evolutionsgeschichtlich begründet 
  • Hierarchie bezieht sich nur auf Ontogenese 
  • Wenn EW einmal Bedürfnis entwickelt werden Motive immer wieder durch ähnliche Situationen aktiviert durch Cues
  • keine Hierarchie 

 

universelle Bedürfnisse 

Selbstbestimmungstheorie

  • 3 angeborenen univereselle psychologische Grundbedürnisse: Autonomie; Kompetenz; soziale Eingebundenheit 

universelle Bedürnisse (Tay und Diener)

  • Berfriedigung dieser Bedrüfnisse steigert Wohlbefinden überall auf der Welt 
  • Grundbedürnisbefriedigung: Wichtig für Lebenszufriedenheit und negative Emotion
  • soziale Bedürfnisse: positive Emotionen 
  • Befriedigung eines Bedürnisses hat eigneständigen Effekt auf Wohlbefinden (Widerspruch Maslow)
  • Einordnung auf 2 Dimensionen (ex und intrinsisch; selbstbezogen und slebsttranszendent) 

intinsische und extrinsische Motivation

Korrumpierungseffekt: intrinisch motivierte Tätigkeit verliert diese Motivation durch Belohung 

Trifft aber nur zu wenn:

1. greifbare Belohnung

2. erwartete Belohnung 

3. immer belohnt wird 

4. weniger als die maximale Belohnung 

Leistungsauswirkung:

  • mittelstarken bis starken Leistunssteigernden Effekt
  • intrinisch wichtig für Qualität 
  • und wenn Belohnungen nicht salient

Flow

= vollkommenes Aufgeben in einer Aktivität (Verschmelzen von Denken und Handeln; Selbstvergessenheit; hohe Konzentration)

  • Voraussetzung: Passung Schwierigkeit und Fähigkeit 

Leistungsmotivation

  • ein Kriterium als Kern der Leistungsmotivation, an welchem man sich misst 
  • unabhängig von den Folgen der Tätigkeit; intrinsisch; Motivation in der Tüchtigkeit selbst 

Risiko Wahl Modell (Atkinson)

Tendenz eine Leistungsmotivation aufzusuchen (RT)

= Summe aus aufsuchenden (Hoffnung auf Erflog Te) und meidenden (Furcht vor Misserfolg Tm) Tendenzen 

RT= Te+(-Tm)

Te (Tendenz Erfolg aufzusuchen):

= Me(Erfolgsmotiv)x Ae (Anreiz) x We (Chance)

Tm (Tendenz Misserfolg zu meiden):

= Mm (Misserfolgsmotiv) x Am X Wm

  • geringe Erfolgschance bedeutet hoher Anreiz (Ae= 1-We)
  • hohe Erfolgschance bedeutet hohen negativen Misserfolgsanreiz 
  • wir suchen Situationen auf in denen das Produkt von Erfolgsanreiz und Wkt am größten ist 

 

 

motivationale Orientierungen (Theorie nach dem Risiko-Wahl Modell)

dominant Erfolgsmotivierte 

Vorhersagen

  • wählen mittelschwere Aufgaben 
  • hier maximale Anstrengung und Ausdauer 

 

dominant Misserfolgsmotivierte 

Vorhersagen:

  • Meiden von leistungsbezogenen Aufgaben 
  • Hemmung bei mittelschweren Aufgaben 
  • Wahl von leichten oder sehr schweren Aufgaben 

Realität: 

  • Misserfolgsmotivierte meiden nicht grundsätzlich mittelschwere Aufgaben 

kognitve Theorie 

= Streben nach Info über die eigenen Fähigkeiten statt antizipierter Affekt bei Erfolg/Misserfolg (unabhängig von der Aufgabenschwierigkeit; mittelschwere Aufgaben meist aber am informativsten) 

Kausalattributionen der Leistungsmotivation

2 Dimensionen der Ursachenerklärung:

1. Lokation (internal oder external)

2. Stabilität (zeitlich stabil oder variabel)

Selbstbewertungsmodell 

Vereinigung 

Leistungsmotiv= ein sich selbst stabilisierendes System aus 3 Teilprozessen:

Zielsetzung; Kausalattribution; Selbstbewertungsmotiv

Ziele 

  • proximale Determinaten des Handelns 
  • notwendig für ergebnisorintiertes Handeln aber nicht hinreichend für Vollzug 
  • spezifisch, kognitiv repräsentiert; handlungsleitend
  • <-->Motive: abstrakt; unbewusst; nicht handlungsleitend 
  • kybernetisches Modell: Ziele als Führungsgrößen in Regelkreis 

Identitätsziele

-Theorie des regulatorischen Fokus (Higgins)

1. Real<-->Ideal: Promotionsfokus, offensiv (Fokus auf Nutzen von Chancen)

2. Real<-->Soll: Präventionsfokus; defensiv (Fokus auf Fehlervermeidung)

Regulatory fit: Passung unterstützt Zielverfolgung 

Self Verification 

  • Ausuchen von selbstbestätigenden Umgebungen 
  • Suche nach positivem Feedback 
  • bei negativem Selbstbild aber negatives Feedback gesucht 

Volition 

Motivation=Wahl von Handlungszielen ;Übergang vom Wünschen zum Wählen 

Volition=Realisierung der Ziele; Übergang vom Wählen zum Wollen 

-->man muss erst den "Rubikon" überschreiten um von der Motivation in die Volition zu gelangen 

Realisierungsintentionen 

Zielintentionen: abstrakt; Wünschbarkeit; Ich will mehr Sport treiben 

Realisierungsintentionen: konkret; spezifizieren Zeit und Ort;Wenn dann Pläne 

 

Definition von Motivation 

sehr variabel

  • Auswahl zwischen verschiedenen Handlungsmöglichkeiten 
  • Lenkung zur Befriedigung der Bedürfniszustände 
  • Prozesse, die zielgerichtetes Verhalten auslösen und aufrechterhalten 

Was erklärt Motivationspsychologie?

-->ergebnisorientiertes, zielgerichtetes Verhalten 

Richtung, Intensität, Beginn (Latenz), Dauer (Persistenz)

wissenschaftliche Erklärung in der Motivationspsychologie 

  • Erkärung durch Ursache Wirkungs Beziehungen

Motive (ungleich Motivation)

= theoretische Konstrukte, die erklären...

  • intraindivuelle Stabilität (Person verhält sich ähnlich in verschiedenen Situationen)
  • interindividuelle Variablitität (Personen verhalten sich in ähnlichen Situationen anders)

Verhaltensprinzipien: Hedonismus 

Streben nach Maximierung der Lust und Minimierung der Unlust 

Verhaltensprinzipien: Homöostase 

Aufrechterhalten eines GG (Optimum ist irgendwann erreicht; mehr zu bekommen heißt somit nicht mehr Lust)

Verringerung der Diskrepanz zwischen Ist- und Sollwert 

Defintion Motiv

zeitlich stabile Wahrnehmungs und Bewertungsdisposition 

Inhaltsklasse von Handlungszielen

Anregung durch passende situative Anreize/Hinweise

Bedürfnis (need)

physiologische, pschologische, soziale

momentane Mangelzustände und Wachstumsorientierung 

Trieb (drive)

Aktivierende Spannung 

Reduktion wird als befriedigend und lustvoll erlebt 

Anreiz 

Wert eines Objekts/Ziels

Arten: intrinsische Tätigkeitsanreize und extrinische Ergebnisanreize 

 

Motivdiagnostik (Messung)

explizit 

  •  Verhaltensmessung (Aufmerksamkeit; Anstregung,...)
  • Physiologie (Hirnaktivität; Hormone)
  • Verbal (direkte Befragung)

implizit 

=unbewusste Vorlieben und Reaktionsformen 

  • indirekte Messverfahren mit z.B. offenem Antwortformat 
  • TAT oder MMG 

Motivationsförderung 

-Diagnoseschema-

4 Arten

  • vollständiges Motivationsdefizit (Aktivität ohne Ergebnisse)
  • Anreizdefizit (nicht lohnened)
  • Wirksamkeitsdefizit (Gefühl keinen Einfluss zu haben)
  • Volitionsdefizit (Anstrengung)

Ansatzpunkte beim Motivationstraining 

  • Anreizstruktur und Motivstruktur 
  • Anpassung Anreiz an Motivstruktur (Aufgabe-->Person)
  • Anpassung Motiv an Anreiz (Person, was wird benötigt-->Aufgabe)

Challenge Hypothese (Archer)

Anstieg von Testorsteron in sozialen Wettbewerbssituationen 

WARUM?
Intersexueller Wettbewerb durch hohes T begünstigt (mehr Dominazstreben und damit verbunden evtl. mehr Aggression; auch prosozial)

Triebtheorie (Freud)

Defintion Trieb

  • Trieb= allgemeine, unspezifische Quelle von Energie (Motivation als Energie)
  • Trieb als Druckvariable (Schiebt an)
  • unausweichlicher Spannungsaufbau, Reduktion befriedigend 

Triebtheorie: Instanzenmodell nach Freud 

(sexualisierte Basis)

ES

  • Sitz der Triebe
  • Lustprinzip (direkte Befriedigung als Ziel)
  • ich will 
  • Pferd

ICH

  • Reiter
  • Vermittlungsfunktion 
  • Realitätsprinzip

ÜBER ICH

  • Werte und Moral 
  • moralische Instanz und Forderungen 

Dampfkesselmodell (Freud)

  • innerorganische Energie
  • Abbau in gesellschaftlich akzeptabler Form (Realitätsprinzip)
  • Primärprozess: Lustprinzip, unbewusste Steuerung
  • Sekundärprozess: Realitätsprinzip; Planen oder Erstazhandlung (Vermittelt durch ICH)
  • Karthasis Hypothese: Ausleben von Trieben reduziert Druck

Behavioristische Triebtheorie (Hull)

  • Triebe: unspezifische Antriebsquelle (nur EIN Trieb)
  • Triebreduktion= Verstärker eines Verhaltens 
  • Triebenergie als Motor, Lernen als Lenkrad (Gewohnheiten)

multiplikatives Modell

D x H = E

  • D= Antrieb; Triebenergie-->Abhängig von t (Entzugsdauer)
  • H= Gewohnheit, erlernt -->Abhängig von n (Anzahl vorheriger Verstärkung) 
  • Problem: Einfluss des Anreizes/Erwartung 
  • E= Reaktionspotential; Energiestärke 

modifiziertes multiplikatives Modell

  • Trieb und Anreiz als energetische Konstrukte 
  • D x H x K (Anreiz)= EE= Reaktionspotential; Energiestärke 

Alternativmodell (Spence)

  • (D + K) x H= E
  • auch D oder K allein kann ausreichen, wenn H vorhanden  

Aktivationsniveau und Verhalten 

-Yerkers Dodson Law

  • nicht linearer Zusammenhang zwischen Aktivitationsniveau und Leistung 
  • Widerspruch zur linearen Triebtheorie 
  • mittleres Erregungsniveau ist ideal
    • schwere Aufgaben: niedere Erregung förderlich 
    • leichte Aufgaben: hohe Motivation sinnig 

Lernen