Pathologie Urogenitaltrakt
Pathologie Urogenitaltrakt
Pathologie Urogenitaltrakt
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Lernkarten
HWI: Einteilung nach begleitenden oder auslösenden Umständen
unkomplizierter HWI:
wenn keine funktionellen oder anatomischen Veränderungen im Harntrakt vorliegen sowie
eine relevante Nierenfunktionsstörung oder begünstigende Begleiterkrankung (z. B. Diabetes mellitus) ausgeschlossen ist
Typisch und häufig - Zystitis der jungen Frau
komplizierter HWI:
alle Infekte, bei denen komplizierende Risikofaktoren vorliegen, wie ...
Harnabflussstörungen (z. B. durch Steine, Anomalien,
Obstruktionen, Blasenfunktionsstörungen)
Abwehrschwäche (Leukämie, Splenektomie, Immunsuppression,
Chemotherapie)
Stoffwechselstörungen zB. Zystitis bei Diabetes mellitus
alle Infekte bei Kindern, Männern und Schwangeren
Zystitis Definition
Definition:
Infekte der unteren ohne Beteiligung der oberen Harnwege
HWI Risikofaktoren
Frauen: Schwangerschaft, Wechseljahre
allgemein Füdliputzen von Hinten nach vorne
HWI: Symptome; Diagnostik
Symptome
Pollakisurie
Dysurie
Nykturie
Unterbauchschmerzen event. mit Blasentenesmen (Blasenkrämpfe)
eventuell Blut im Urin (1 Tropfen macht Urin rot!) = Makrohämaturie
kein Fieber, keine Schmerzen in der Nierenloge, keine Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens
• Diagnostik mit Urinteststreifen und Uricult
• Wie entstehen Nitrite im Harn?
• Wie entstehen Nitrite im Harn?
Normalerweise sind im Harn nur Nitrate (NO3-) aber keine Nitrite
(NO2-)
Viele Bakterien können aber die Nitrate des Harns in Nitrite
umwandeln
Nitritbildende Keime – Coli, Proteus, Klebsiellen, Citrobacter
Nicht nitritbildende Keime Staphylokokken, Enterokokken,
Pseudomonas, Gonokokken oder Mykobakterien
•
Wichtig
Nitrite im Harn = zu viel Bakterien = HWI bewiesen
kein Nitrit im Harn = Harnwegsinfekt nicht garantiert
ausgeschlossen
HWI Antibiotikafreie Therapie über 7-10 Tage:
Penicillium chrysogenum D5 3x8 Tropfen tgl
D-Mannose 2g 3x1 Sachet tgl
Bärentraubenblätterextrakt = Cystinol 3x2 Drg tgl und/oder
Kapuzinerkresse+Meerettich
Vogel Cystaforce 5x15 Trpf tgl (Bioforce) oder
Capucin Immun Alpinamed 3x2 Tbl tgl
Trinken ... 3-4 Liter !!
Bessern die Beschwerden nicht nach 5-7 Tagen oder treten Alarmzeichen auf, dann ein Antibiotikum resp. zu Arzt/Ärztin
Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung)
warum?
Ursachen?
Symptome?
Warum ...
durch aufsteigende Infektion aus
der Blase
selten auch hämatogen
(Bakterienstreuung via Blut!
Ursachen gleich wie Cystitis
• Symptome
Schmerzen in Nierengegend
Fieber meist über 38 Grad
stark reduziertes Allgemeinbefinden mit oft Übelkeit und Erbrechen
meist zusätzlich Zeichen der Zysititis – kann sich aber auch aus asymptomatischer Zystitis entwickeln (wie aus heiterem Himmel)
Was löst einen HWI aus?
Frauen bevorzugt infolge einer kurzen Urethra, bei hormoneller Dysbalance (Schwangerschaft, Wechseljahre), nach Geschlechtsverkehr
Harnabflussstörungen beim Mann (Prostatavergrösserung, Prostatakarzinom)
Durchnässung, Unterkühlung (diese führt zu einer verminderten Durchblutung der Blasenschleimhaut, so dass die Abwehr gegen die Keime reduziert ist)
Stoffwechselstörungen (z.B. Diabetes mellitus)
Harnabflussstörungen bei Frau und Mann (anatomische
Anomalien, Blasensenkung)
neurogene Blasenentleerungsstörungen (z.B. Diskushernie,
Querschnittslähmung)
Fremdkörper: Harnblasenkatheter
Zusammenfassung wichtiger urologischer Leitsätze
Bei fehlender Urinausscheidung muss zwischen Harnverhalt und Anurie unterschieden werden.
Bei einem schmerzlosen Harnverhalt muss man immer an einen akuten Bandscheibenprolaps denken und den Patienten neurologisch untersuchen.
Auch eine Steinkolik (z.B. durch einen Harnleiterstein) kann ein akutes Abdomen mit vorwiegend intestinalen Symptomen (Erbrechen, Übelkeit) auslösen. Das Urinsediment (Mikrohämaturie) gehört deshalb in die Differentialdiagnostik des akuten Abdomens.
Ein akutes Skrotum ist grundsätzlich, vor allem bei jüngeren Männern, als akute Hodentorsion zu bewerten. Bei Verdacht muss der Patient notfallmässig in ein Spital eingewiesen werden.
Jede Hämaturie, vor allem wenn sie schmerzlos ist, gilt solange als tumorbedingt, bis das Gegenteil bewiesen ist. Die Ausschlussdiagnose erfolgt durch den Urologen, da nur er über die endoskopische Technik verfügt (Blasentumoren im Frühstadium sind nur endoskopisch zu sichern!).
Bei folgenden Befunden ist eine Urosepsis zu befürchten: Fieberhafter Harnwegsinfekt mit Harnabflussstörung (vor allem Nierenstau). Da eine Urosepsis sehr schnell tödlich verlaufen kann, muss bei dieser Befundkonstellation der Patient notfallmässig in eine urologische Klinik eingewiesen werden. Jede Verzögerung kann tödlich sein!
Pyelonephritis
warum?
Ursachen?
Symptome
•
2.3.3 Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung)
Warum ...
durch aufsteigende Infektion aus
der Blase
selten auch hämatogen
(Bakterienstreuung via Blut!
Ursachen gleich wie Cystitis
• Symptome
Schmerzen in Nierengegend
Fieber meist über 38 Grad
stark reduziertes Allgemeinbefinden mit oft Übelkeit und Erbrechen
meist zusätzlich Zeichen der Zysititis – kann sich aber auch aus asymptomatischer Zystitis entwickeln (wie aus heiterem Himmel)
Pyelonephritis
Risikofaktoren
Risiko erhöht:
Schwangerschaft
Behandlung mit weiblichen Hormonen (Östrogene)
Nierensteinen
Tumoren der ableitenden Harnwege
Pyelonephritis
Komplikationen
Behandlung auf jeden Fall mit Antibiotika
• Komplikationen
Nierenparenchymschaden, je nach Ausmass mit
Pyleonephritischer Narbe ohne Funktionsschaden
Niereninsuffizienz
Pyelonephritis
Therapie
Therapie
Antibiotika
evtl. Beseitigung der zugrunde liegenden Ursache (Stein)
viel trinken (Spüleffekt)
Bettruhe, Schmerzbehandlung und Fiebersenkung
engmaschige Betreuung, da Gefahr der Urosepsisbildung
die chronische Pyelonephritis darlegen, d
as diagnostische Vorgehen bei Kindern mit Gedeihstörungen
Definition
Chronische Entzündung des Nierenbeckens und der Niere (interstitielle Nephritis), mit narbiger Deformierung des Nierenkelchsystems.
Ursache
Die chronische Pyelonephritis entsteht auf dem Boden von Obstruktionen oder eines Harnrefluxes (vesikouretraler Reflux).
Symptome
Meist schleichender Verlauf mit uncharakteristischen Symptomen wie:
Abgeschlagenheit
Kopf- und Rückenschmerzen
Übelkeit und Gewichtsabnahme
Fieber, Hypertonie, Anämie Oft ist die Klinik bei der chronischen Pyelonephritis unauffällig, ausser bei einem akuten Schub, der sich wie eine akute Pyelonephritis äussert.
Bei Kindern mit Gedeihstörungen ohne klare Ursachen und über längere Zeit vermindertem Allgemeinzustand eine chronische Pyelonephritis auszuschliessen.
den Begriff Urethritis definieren,
eine Einteilung in gonorrhoische und nichtgonor¬rhoische Form vornehmen
Definition Bei der Urethritis (Harnröhrenentzündung) handelt sich um eine isolierte Entzündung der Urethra, die mit Dysurie und Ausfluss einhergeht. In fast allen Fällen handelt es sich um Geschlechtskrankheiten.
Je nach Erreger wird die Urethritis in die häufigere nicht-gonorrhoische Urethritis sowie die gonorrhoische Urethritis (Tripper) unterteilt.
Urethritis Therapie
Therapie
häufiges Trinken und Wasserlassen
Antibiotika
Sexualpartner mitbehandeln
den Begriff Urosepsis definieren,
Definition
Bei der Urosepsis handelt es sich um eine Sepsis mit Verbrauchskoagulopathie (Aufbrauchen der Gerinnungsfaktoren mit nachfolgender Blutungsneigung) die ihren Anfang in einer infektiösen Entzündung des Urosystems nimmt. Dabei kommt es zur wiederholten hämatogenen Streuung von Keimen.
Die Urosepsis kann rasch zu einem Schock führen.
Die Urosepsis ist die häufigste Form der Sepsis.
Urosepsis, klinische Bedeutung darlegen und die Ursachen ausführen;
Pathogenese und ursächliche Keime
Durch das Zusammentreffen von Harnstau (infolge von Steinen, Tumoren wie Prostatahyperplasie oder -karzinom, Nierenbeckenabgangsstenose und anderer angeborener Urinabflussstörungen) und Harnwegsinfekt kommt es zu Stauungen. Durch die Abflussbehinderung wird das Keimwachstum mit der Folge einer massiven Infektion begünstigt, da der natürliche Spüleffekt des Urins, (Keimreduzierung) wegfällt. So kann es zum Übertritt von Krankheitserregern und ihren Toxinen ins Blut kommen. Das führt zu einer generalisierten Sepsis.
Die Kombination von Stauungsniere und Harnwegsinfekt ist der typische Auslöser einer Urosepsis.
Wie bei vielen gefährlichen entzündlichen Krankheiten findet man Faktoren, die das Geschehen fördern oder eine erfolgreiche Therapie behindern:
reduzierter Allgemeinzustand
Diabetes mellitus
Malignome
lmmunsuppressiva (Kortison, Zytostatika)
langandauernde Therapie mit Antibiotika (infolge Keimselektion und Pilzbefall)
Leberinsuffizienz
Urosepsis Symptome
Die Urosepsis kann über die Symptome einer schubweisen, fiebrig verlaufenden Erkrankung ins klinische Bild eines septischen Schocks führen. So finden sich folgende Symptome:
Bewusstseinstrübung
rasche Verschlechterung des Allgemeinzustands
septische Fieberschübe mit Schüttelfrost; plötzlich stark ansteigendes Fieber
Tachypnoe
klassischerweise therapierefraktäre Hypotonie und Tachykardie Die exakte Krankenbeobachtung hilft, die Diagnose rechtzeitig zu stellen und richtig zu handeln, denn typisch für den beginnenden septischen Schock sind erweiterte periphere Gefässe, was zu einer warmen Haut führt. Erst später folgt die Vasokonstriktion mit kalten Akren.
Bei allen urologischen Erkrankungen und Eingriffen, auf die Fieber folgt, muss an eine Urosepsis gedacht werden.
Konsequenzen für Abklärung und Therapie bei einem fiebrigen Urotraktinfekt ableiten
Bei allen urologischen Erkrankungen und Eingriffen, auf die Fieber folgt, muss an eine Urosepsis gedacht werden.
Komplikationen Eine Urosepsis ist wegen der Gefahr der Schockausbildung lebensgefährlich. Selbst unter optimalen Therapiebedingungen liegt die Mortalität über 50% beim septischen Schock und um 20% bei der Septikämie. Ursachen dafür sind Nierenversagen, Schocklunge, Verbrauchskoagulopathie und Herz-Kreislaufversagen.
den Begriff Glomerulonephritis definieren und anhand der akuten postinfektiösen, beziehungsweise chronischen Glomerulonephritis erörtern
Definition Glomerulonephritis (GN) ist ein Sammelbegriff verschiedener Nierenerkrankungen mit meist immunologisch bedingter Entzündung der Glomeruli.
Akute postinfektiöse Glomerulonephritis
Ursache Ein bis zwei Wochen nach einem Streptokokken-A-Infekt (z.B. Tonsillitis) lagern sich zirkulierende Antigen-Antikörper-Komplexe in den Glomeruli ab.
Symptome
Hämaturie, Proteinurie
Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen
Hypertonie
Ödeme, meist Lidödeme
Komplikationen
Nephrotisches Syndrom mit Ausbildung von:
o Lungenödem
o Hirnödem
Anurie (wie beim nephrotischen Syndrom)
Chronische Glomerulonephritis
Definition Chronisches Stadium der Glomerulonephritiden mit schleichendem Krankheitsbeginn
Ursache Meist ohne klare Ursache; selten findet sich ein Hinweis auf eine durchgemachte akute GN.
Symptome schleichender Beginn mit:
Hämaturie, Proteinurie
Hypertonie
langsam fortschreitende Symptomatik einer Niereninsuffizienz
den Begriff nephrotisches Syndrom definieren
die Ursachen und Symptome erörtern und daraus die möglichen Komplikationen ableiten
Definition Sammelbegriff für Nierenkrankheiten, die durch folgende Merkmale gekennzeichnet sind:
Proteinurie > 3,5 g / Tag
Hypoproteinämie
Ödeme
Ursachen Ursachen der Glomerulonephritis (80%), wobei am häufigsten die idiopathische (="ohne bekannte Ursache")Glomerulonephritis vorliegt.
Symptome / Befunde
Ödeme: generalisiert, v.a. Unterlid aber auch Hirn- und Lungenödem
Proteinurie > 3,5 g / Tag, daher Hypoproteinämie
Hypertonie
Kopfschmerzen
Komplikationen
akutes Nierenversagen
erhöhte Thrombosegefahr: Lungenembolie
Uterusmyom = Gebärmuttermyom
-Def
-Epidemiologie
-Symptome
Definition
Uterusmyome sind gutartige Tumore, die von der glatten Muskulatur der
Gebärmutter (Uterus), dem Myometrium, ausgehen
ihr Wachstum wird durch Östrogene beschleunigt
Epidemiologie
Uterusmyome sind ein sehr häufiger gynäkologischer Befund
nach dem 30. Lebensjahr finden sie sich bei etwa 20-30 % aller Frauen
da sie meist keine Beschwerden verursachen, haben sie in der Regel keinen
Krankheitswert
Symptome
meist symptomlos
verstärkte und verlängerte Regelblutungen und/oder Zwischenblutungen (führen
oft zu schweren Eisenmangelanämien)
Verlagerung von Nachbarorganen mit Druckgefühl, Obstipation oder
Blasenentleerungsstörungen
ziehende, dumpfe Schmerzen, oft im Kreuz
fundierte Kenntnisse der Symptome, Befunde und Abklärungen eines Mammakarzinom-Verdachts
Das Mammakarzinom ist die maligne Entartung der Brustdrüse Es ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen
Symptome
Leitsymptom: derber, schmerzloser Knoten
Weitere Symptome oft erst im fortgeschrittenen Stadium:
Sekretion aus der Brustwarze
Einziehungen der Haut (Orangenhaut = Peau d'orange)
oder Brustwarze
Brustwarzenhochstand, Brustasymmetrie
selten ziehende Schmerzen
Verlauf
• Komplikation Metastasierung:
lymphogene Metastasierung in Achselhöhle, subklaviculär
hämatogene Metastasierung: Knochen, Leber, Lunge
• häufige Rezidive, noch Jahre nach erfolgreicher Therapie (lokal, Gegenseite)
Abklärung
Selbstuntersuchung: einmal pro Monat; wichtigste Präventivmassnahme!
Jahreskontrolle durch Arzt: o Palpation o Mammografie o
Bei Verdacht auf Karzinom; Triple Diagnostik: 1. Palpation, 2. Mammografie, 3. Feinnadelpunktion. Weisen alle 3 Punkte auf ein Karzinom hin, liegt in 95% auch ein Karzinom vor.
Definitive Diagnose durch Biopsie
definieren des Begriffs Zervixkarzinom (, Gebärmutterhalskrebs)
Definition
In 95% Plattenepithelkarzinom des Gebärmutterhalses (Zervix)
Zervixkarzinom
Auzählung der Ursachen und begünstigenden Faktoren für die Entstehung eines Zervixkarzinoms, insbesondere die humanen Papillomaviren
Die Entstehung des Zervixkarzinoms wird durch folgende Parameter begünstigt:
Smegma des Mannes: Infektionen mit Humanen-PapillomaViren (besonders HPV 16 und 18)
frühzeitiger Beginn des Geschlechtsverkehrs und Promiskuität
Schwangerschaften
Rauchen
Nennung der möglichen Präventionen gegen das Zervixkarzinoms
Prophylaxe Vermeiden der begünstigenden Faktoren Impfen gegen HPV-Viren, Impfung vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) bei Mädchen mit rund 12 Jahren empfohlen
definieren des Begriffs Endometriumkarzinom
o Aufzählung der möglichen Symptome,
Definition
Bösartige, von Zellen der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ausgehende Geschwulst im Bereich des Gebärmutterkörpers.
Symptome
meist asymptomatisch
Postmenopausenblutung: Achtung Warnsymptom!
Zwischenblutungen (Metrorrhagien) bei menstruierender Frau
vaginaler, blutig-seröser Ausfluss, evtl. fötide
allg. Tumorsymptome sehr spät
Vaginale, postmenopausale Blutungen können durch ein Karzinom bedingt sein. Sie müssen daher immer abgeklärt werden!
definieren des Begriffs Ovarialzyste
o Nennung der möglichen Ursachen einer Ovarialcyste
o Therapeutisches Vorgehen bei einer Neuentdeckung einer Cyste um 4 cm oder kleiner
Raumforderung im Ovar in Form einer Zyste (epithelausgekleideter, Hohlraum mit Flüssigkeit gefüllt).
Ursachen
persistierender Follikel
weitere Ursachen, unter anderem karzinomatös
Symptome
meist symptomlos
Therapie
Abwarten von 1 bis 2 Menstruationszyklen, evtl. verschwindet die Zyste, wenn es sich um einen persistierenden Follikel handelt.
kleine, benigne Zysten: keine Therapie, Ultraschallkontrollen
Zysten über 5-6 cm: operative Entfernung (Rupturgefahr, Karzinom nicht sicher auszuschliessen)
erörtern der Begriffe Descensus uteri und vaginae
Senkung des Uterus und der Vagina infolge Schwäche des Beckenbodens sowie der Bänder, welche den Uterus fixieren.
aufzählen der Symptome und ableiten möglicher Komplikationen aus einem Descensus uteri
Druck-, Senkungsgefühl, ziehende Schmerzen, Kreuzschmerzen
Fremdkörpergefühl
Zystozele: Ausstülpung der vorderen Vaginalwand mit Einbezug der Blase
Rektozele: Ausstülpung der hinteren Vaginalwand mit Einbezug des Rektums: Obstipation
Miktionsprobleme: Harnretention, Inkontinenz, HWI
Abrutschen der Zervix vor die Vagina
Therapie des Descensus
Therapie
Schwangerschaftsgymnastik
Beckenbodentraining
Hormonsubstitution
Pessare als Hilfsmittel
operativ
definieren der Begriffe Stress- und Drang-Inkontinenz und aufzählen der Ursachen und typischen Symptome
Keine KH sondern Symptom:
Bei der Stress-Inkontinenz führt eine Druckerhöhung im Bauchraum zu unkontrolliertem Harnabgang - also beim Lachen, Husten, Niesen oder beim Heben von Lasten. Die Drang-Inkontinenz ist durch sehr starken Harndrang mit anschliessendem unwillkürlichem Harnabgang charakterisiert. Diese Form der Inkontinenz resultiert aus einer Überaktivität des Nervensystems oder aus einer zu grossen Empfindlichkeit der Harnblase.
Ursachen
Ursachen der Stress-Inkontinenz
o Schwäche des Blasenschliessmuskels
o Postmenopausaler Östrogenmangel, wodurch das Gewebe der Harnröhre und des Beckenbodens an Spannkraft verliert.
o Schwäche der Beckenbodenmuskulatur als Folge von Geburten oder Operationen.
o Patienten und Patientinnen mit einer Stress-Inkontinenz leiden fast immer an einer angeborenen Bindegewebsschwäche.
Ursachen der Drang-Inkontinenz
o Reizblase
o Harnwegsinfektion
o Blasensteine und Blasentumoren
o Häufig psychosomatisch hervorgerufene Überaktivität der Blase
Stress- und Drang-Inkontinenz: erörtern der Abklärung einer Inkontinenz und des therapeutischen Konzepts
Abklärung
Anamnese
gynäkologische Untersuchung
Urinuntersuchung (okkulte Harnwegsinfektion?)
Ultraschall (Restharn nach dem Wasserlassen in der Harnblase?)
Spezialuntersuchungen wie Urodynamik oder Uroflowmetrie. Dabei misst man den Blasendruck während des Urinierens beziehungsweise den Harnfluss in entspanntem Zustand oder beim Pressen.
Therapie nach Grundkrankheit:
Therapie der Stress-Inkontinenz
o Beckenbodengymnastik
o Östrogene
o Medikamente zur Erhöhung der Spannkraft des Schliessmuskels
o Tragen von speziellen Einlagen (z.B. Würfel- oder Ring-Pessar)
o In schweren Fällen Kolposuspension (Anhebung von Scheide und Harnröhre)
Therapie der Drang-Inkontinenz
o Entleeren der Harnblase in regelmässigen Abständen, Blasentraining
o Medikamentös
o keine Linderung durch OP
symptomatisch:
Dauerkatheter
Urinal
Windeln etc.
Entzündung Nebenhoden: was zu beachten
Wenn NH entzündet, dann oft Entzündung auch an anderem Ort
oft Zug auf Samenstram mit Schmerzen, wenn Hoden angehoben-->Linderung der Schmerzen = Prehn-Zeichen
definieren des Begriffes Epididymitis und einteilen in eine akute und chronische Form
Häufigk.
Akute oder chronische, meist infektiöse Entzündung des Nebenhodens.
Häufigkeit Vorwiegend sind Männer in höherem Lebensalter betroffen. (Im Gegensatz zur Hodentorsion-->junge Männer)