Pathologie Urogenitaltrakt
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Flashcards
ableiten des therapeutischen Vorgehens bei peri- und postmenopausalen Metro¬rrhagien (Karzinomverdacht!)
-->bei Metrorrhagie immer auch Karzinome im Hinterkopf behalten
definieren der Begriffe Klimakterium und Menopause und Erörtern ihrer physiologischer Grundlage
s. Folie 42
aufzählen der klimakterischen Beschwerden
Die Östrogenproduktion stoppt durch das Verschwinden der Primärfollikel im Ovar. Symptome der homonellen Umstellung
vegetative Symptome: Wallungen, Schwitzen, Schwindel, psychische Instabilität, Depressionen, Schlafstörungen
organische Symptome: Atrophie von Vulva, Vagina, Brüsten; Descensus uteri et vaginae führt zu Urininkontinenz, trockene Haut, Haarausfall
Gewichtszunahme
Osteoporose!!!!
Veränderung der Blutfettwerte und ein Blutdruckanstieg führen zu einem erhöhten kardiovaskulären Risiko
Definieren des Begriffs Androgenisierung und aufzählen der typischen körperlichen Veränderungen
Ausbildung sekundärer männlicher Geschlechtsmerkmale unter dem Einfluss von Androgenen (Testosteron und andere männliche Hormone)
Symptome Die Erscheinungsform hängt von der Stärke des androgenisierenden Einflusses ab:
Akne, Seborrhöe (mildeste Manifestationsform, oft transient in der Adoleszenz)
Alopezie (Haarausfall)
Hirsutismus: vermehrte Körperbehaarung vom männlichen Typus im Gesicht, Stamm, Schambereich
Virilisierung: Klitorishypertrophie, tiefe Stimme, männliche Körperproportionen, Amenorrhoe
erörtern des Begriffes Adnexitis und aufzählen der möglichen Ursachen und häufigsten Erreger
Definition Meist akute und bakteriell bedingte aszendierende, eitrige Infektion des Eileiters, die meist einseitig auftritt. Wird im Volksmund oft als „Unterleibsentzündung“ bezeichnet.
Ursachen und Pathogenese Übertragung durch Geschlechtsverkehr (Gonokokken [Tripper], Chlamydien). aszendierender Infekt (oft Mischinfekt) bei gestörter Scheidenflora
unterteilen der Adnexitis in eine akute und chronische Form sowie Nennung der jeweiligen Symptome
Symptome
akute Adnexitis
o Fieber o lokalisierte, heftige Unterbauchschmerze (teils einseitig), oft Bild des akuten Abdomens
o eventuell vermehrter Ausfluss
chronische Adnexitis
o Zwischenblutungen möglich
o diffuse Unterbauchschmerzen
o Kohabitationsschmerzen
o Ausfluss
Adnexitis
o erklären der möglichen Komplikationen und ableiten des therapeutischen Verhaltens
Komplikationen
Peritonitis (Bauchfellentzündung)
postentzündliche Sterilität infolge Verklebungen des Eileiters
Eileiterschwangerschaft infolge Taschenbildung in der Schleimhaut
Rezidive einer akuten führen oft zur chronischen Adnexitis
Abklärung Anamnese (Sexualanamnese) gynäkologische Untersuchung mit Erregerabstrich Entzündungszeichen im Blut Ultraschall evtl. Laparoskopie zum Ausschluss anderer Krankheiten bei unklaren Abdomenbeschwerden
Differentialdiagnosen
Differentialdiagnose des akuten Abdomens:
o Appendizitis, Gastroenteritis, Ulcus des Magendarmtrakts, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
o Eileiterschwangerschaft
o Endometriose
o Pyelonephritis
o Ovarial-Tumor
Therapie
Bettruhe
analgetische Therapie
fiebersenkende Massnahmen
Antibiotika: Schulmedizinisch wird bei jungen Frauen aggressiv mit Antibiotika therapiert, um eine Verklebung der Eileiter (Sterilität)zu verhindern.
definieren des Begriffs Kolpitis und aufzählen der verschiedenen möglichen Formen nach Ursache
Definition Sammelbegriff für alle Entzündungen der Scheide (Vagina).
Ursachen
Candida-Kolpitis = Vaginale Mykose: häufige Infektion mit Hefepilz (meist Candida albicans), häufig opportunistisch bei gestörter Scheidenflora infolge: o Antibiotikatherapie o Immunschwäche (Diabetes mellitus, schwere allg. Erkrankung)
Gardnerellen-Kolpitis: Infektion mit Gardnerellen bei gestörtem Gleichgewicht der Scheidenflora (normal: viel Lactobazillen)
unspezifische Kolpitis: Mischinfektion bei gestörtem Gleichgewicht der Scheidenflora
Trichomonaden-Kolpitis: Infektion mit Trichomonaden (Geisseltierchen = Einzeller)
senile Kolpitis: veränderte Scheidenflora infolge Atrophie der Vagina unter Östrogenmangel im Klimakterium
erörtern der Symptome, der Kolpitis insbesondere des Ausflusses der verschiedenen Kolpitisformen und gegenüberstellen der jeweiligen Therapie
Symptome
Juckreiz, Brennen Dyspareunie: Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
fischartiger Geruch nach dem Geschlechtsverkehr bei Gardnerelleninfektion
bei Beteiligung der Urethra: Dysurie
vaginaler Ausfluss:
o Candida-Kolpitis: weiss, bröckelig, oft wie „Hüttenkäse“
o unspezifische Kolpitis: gelblich bis grünlich
o Trichomonaden-Kolpitis: weiss, schaumig
Achtung: bei rezidivierender Candida-Kolpitis muss eine Gonokokken- oder Chlamydieninfektion ausgeschlossen werden.
Therapie unspezifische Kolpitis, Trichomonaden-Kolpitis: Antibiotika (Flagyl)
Candida-Kolpitis: Antimykotikum (Vaginalsuppositorium oder per os)
senile Kolpitis: lokale Östrogensubstitution
bei allen Formen: Wiederherstellung des physiologischen Scheidenmilieus; Substitution von Laktobazillen durch vaginales Einführen von Naturjoghurt oder in Form von Suppositorien.
definieren des Begriffs unspezifische Vulvitis und aufzählen der verschiedenen möglichen Formen nach Ursache
Definition Sammelbegriff für entzündliche Reizerscheinungen des äusseren Genitales
Ursachen
Verschiedene Faktoren können zu Reizzuständen der Vulva führen:
o exogene Faktoren:
Waschmittel, Seifen (übertriebene Hygiene)
Urin, Stuhl (Inkontinenz)
enge Kleidung häufige Masturbation, sexuelle Exzesse
Kratzen bei Juckreiz
Intertrigo (Wolf)
o endogene Faktoren:
Östrogen-Mangel im Klimakterium
Diabetes mellitus
gegenüberstellen der Differentialdiagnosen der Vulvitis
Differentialdiagnosen
spezifische Infektionen
Vulvakarzinom
Hautkrankheiten
Definieren des Begriffs Endometriose 4 aufzählen der verschiedenen Symptome und ihr zeitliches Auftreten während des Zyklus
Definition Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der normalen Lokalisation, z.B. im Myometrium oder am Perimetrium, auch ausserhalb der Gebärmutter (inneres Genitale, Ovar, Vulva, seltener Peritoneum, Darm, Harnblase), die sich wie normale Gebärmutterschleimhaut zyklisch auf- und abbaut bzw. abblutet"
Symptome
asymptomatisch (25%)
Dysmenorrhoe (starke Menstruationsbeschwerden bei 40%)
Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr)
Sterilität (30%)
Nennung der benignen (Fibroadenom) und malignen (Mammakarzinom) Mammaneoplasien und ihre ungefähre Häufigkeit
Bei Frauen sind die Hälfte der Karzinome in der Brust und im Genitalbereich lokalisiert.
Das Mammakarzinom ist die häufigste maligne Neoplasie der Frau. Im Genitalbereich überwiegen das Zervix- und Korpuskarzinom (Endometriumkarzinom).
definieren des Begriffs Mastopathie
Durch hormonelle Dysfunktion ausgelöste, diffuse, proliferative Erkrankung des Brustdrüsenparenchyms, wobei immer beide Brüste betroffen sind.
Ursachen Progesteronmangel bei relativem Östrogenüberschuss
Symptome ziehende Schmerzen, Stechen in beiden Brüsten, ausstrahlend in Achselhöhlen, v.a. perimenstruell
grobknotiges, verdichtetes Drüsengewebe bei Palpation
definieren der Begriffe Mikro- und Makrohämaturie
Erscheint der Urin von Auge rot, spricht man von einer Makrohämaturie. Sind die Erythrozyten nur unter dem Mikroskop nachweisbar, spricht man von Mikrohämaturie.
aufzählen der möglichen Ursache einer Hämaturie
Ursachen
Bei der Hämaturie handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um ein Symptom, dem verschiedene Ursachen zugrunde liegen können:
Steinleiden
Tumoren
Glomerulonephritis
Zystitis, Pyelonephritis, Prostatitis, Uretritis
Trauma
Antikoagulantienüberdosierung
zudem kann bei der Frau Menstruationsblut den Urin anfärben
Schon eine einmalige Makrohämaturie oder ein einmaliger Abgang von Blutgerinnseln können Hinweise auf einen Blasentumor oder Tumor im oberen Harntrakt sein.
Hämaturie: Ableiten der diagnostischen Konsequenz bei Hämaturie
Einteilung der Hämaturie nach Schmerzen
ine Hämaturie kann nach den Schmerzen unterteilt werden.
Bei schmerzloser Hämaturie muss vor allem an Tumoren in allen urinableitenden Anteilen und an eine Störung der Blutgerinnung gedacht werden.
Bei einer schmerzhaften Hämaturie kommen vor allem Steine in Frage, aber auch Blutgerinnsel, die den Harnleiter verstopfen können. Ferner kann eine Entzündung vorliegen.
Differentialdiagnose Vom „blutigen“ Urin muss der „rote“ Urin abgegrenzt werden, der durch andere Stoffe (rote Rüben, Farbstoffe oder phenolphthaleinhaltige Abführmittel) auftreten kann.
Abklärung der Hämaturie
Die erste anamnestische Frage ist immer, ob es sich um eine schmerzlose (meist tumorbedingt) oder schmerzhafte (meist benigne) Makrohämaturie handelt.
Bei der Anamneseerhebung sollte zudem erfragt werden, wann die Makrohämaturie während der Miktion (total, initial, terminal) aufgetreten ist:
total: gesamte Urinportion blutig (meist Blutung im mittleren und oberen Harntrakt)
initial: Urin nur zu Miktionsbeginn blutig (z.B. bei Urethritis)
terminal: Urin zum Ende der Miktion blutig (häufig bei hämorrhagischer Zystitis)
Prinzipiell besteht bei einer Hämaturie immer ein Tumorverdacht, so dass jede Hämaturie umgehend abgeklärt werden muss.
Urin: Das Urinsediment beantwortet bereits eine Reihe von zusätzlichen Fragen (Leukozyturie? Salze?), Urinkultur (Infekt?).
einteilen der Hämaturieursachen nach schmerzhaften und schmerzlosen Gründen
Bei schmerzloser Hämaturie muss vor allem an Tumoren in allen urinableitenden Anteilen und an eine Störung der Blutgerinnung gedacht werden.
Bei einer schmerzhaften Hämaturie kommen vor allem Steine in Frage, aber auch Blutgerinnsel, die den Harnleiter verstopfen können. Ferner kann eine Entzündung vorliegen.
erörtern der Anamnese und Abklärung einer Hämaturie
Die erste anamnestische Frage ist immer, ob es sich um eine schmerzlose (meist tumorbedingt) oder schmerzhafte (meist benigne) Makrohämaturie handelt.
Bei der Anamneseerhebung sollte zudem erfragt werden, wann die Makrohämaturie während der Miktion (total, initial, terminal) aufgetreten ist:
total: gesamte Urinportion blutig (meist Blutung im mittleren und oberen Harntrakt)
initial: Urin nur zu Miktionsbeginn blutig (z.B. bei Urethritis)
terminal: Urin zum Ende der Miktion blutig (häufig bei hämorrhagischer Zystitis)
Prinzipiell besteht bei einer Hämaturie immer ein Tumorverdacht, so dass jede Hämaturie umgehend abgeklärt werden muss.
Algurie
Mit Algurie werden starke Schmerzen bei der Miktion bezeichnet, meist bei Entzündungen oder Verletzungen von Blase und unteren Harnwegen.
möglichen Komplikationen von Restharn
Komplikationen von Restharn=HWI?
Nierenschmerzen
Typisch ist ein lokaler Klopf- und Druckschmerz im kostovertebralen Winkel unterhalb der 12. Rippe, meist mit Ausstrahlung in den Unterbauch, z.B. bei Pyelonephritis, Nierensteinen oder Nierengefässerkrankung.
Von diesen urologischen Schmerzursachen müssen differenzialdiagnostisch die Radikulitis (Reizung oder Schädigung der Nervenwurzeln), die Gallenkolik, das Ulcus ventriculi (Dünndarmgeschwür) sowie die Pankreatitis abgegrenzt werden.
Harnleiterschmerzen beschreiben
In Abhängigkeit von der Lokalisation kommt es bei hohen (oberes Drittel) Harnleiterveränderungen zu Schmerzen, die den Nierenschmerzen ähnlich sind. Im mittleren und unteren Drittel überwiegen Mittel- bis Unterbauchschmerzen mit Ausstrahlung in Blase, Harnröhre, Skrotum oder Vulva.
Blasenschmerzen beschreiben
Typisch ist ein suprapubischer Druckschmerz, insbesondere bei akutem Harnverhalt oder massiver Zystitis.
Prostataschmerzen beschreiben
Meist findet sich infolge von Entzündungen ein Schmerz mit Ausstrahlung in die Harnröhre und unterschiedliche Miktionsbeschwerden. In seltenen Fällen kommt es bei ausgedehnten Entzündungen (z.T. mit Abszessbildung) zu starken perinealen Schmerzen mit Ausstrahlung ins Rektum. Die Ursache ist meist eine akute Prostatitis.
Hodenschmerzen beschreiben
Ein lokal und akut auftretender stechender Schmerz (z.B. Hodentorsion, Trauma) muss gegenüber einem langsam zunehmenden Schmerz (z.B. Epididymitis) abgegrenzt werden. Differentialdiagnostisch können eine Leistenhernie oder ein Harnleiterstein Ursachen von Schmerzen im Skrotum sein. Nicht selten ruft auch eine Prostatitis Skrotalschmerzen hervor.
Definition der Begriffe Anurie und Harnverhalten
Definition
Harnverhalt: trotz normaler Urinproduktion und voller Blase ist keine Miktion möglich
Anurie: fehlende Urinproduktion (Anurie <0,1 l/24 Std.)
Die fehlende Urinausscheidung kann mehrere Ursachen haben. Für den Notfall wichtig ist nur die Unterscheidung, ob es sich um eine Anurie (fehlende Urinproduktion in den Nieren) oder um einen Harnverhalt handelt (fehlende Möglichkeit, den bereits produzierten und in der Blase befindlichen Urin zu entleeren).
Anurie darlegen der Entstehung, Klinik und Komplikationen
Ursachen
prärenal: Schock
renal: z.B. chronisch destruierende Nephropathie
postrenal: z.B. beidseitiger Harnleiterverschluss durch Harnleitersteine, Blutgerinnsel, Papillennekrosen oder eine extraurethrale Tumorkompression
Symptome
Die Symptome leiten sich aus den Ursachen ab. So können folgende Symptome vorliegen:
o Begleitödeme, kardiale Insuffizienzzeichen, Atemnot (infolge Überwässerung)
o Exikkose=Austrocknung (wenn die Anurie infolge Flüssigkeitsmangel entsteht)
Komplikationen
Hyperkaliämie mit Herzrhythmusstörungen
eventuell Überwässerung und Blutdruckerhöhung
Eine Anurie muss sofort abgeklärt werden!
Harnverhalten darlegen der Entstehung, Klinik und Komplikationen
Ursachen
Für den Harnverhalt kommen in aller Regel Obstruktionen als Ursache in Betracht.
am häufigsten ist die benigne Prostatahyperplasie
Prostatakarzinom, Prostatitis
Harnröhrenstriktur
Neurogene Ursachen sind eher selten. Nach einem Alkoholexzess kann es vorkommen, dass die nervale Miktionssteuerung bei der durch die angeregte Diurese relativ vollen Blase nicht mehr einwandfrei funktioniert und so einen Harnverhalt auslöst. Klassische neurogene Ursachen des Harnverhalts sind Blasenfunktionsstörungen durch Diabetes mellitus, Querschnittslähmung, Tumor, Apoplexie, Diskusprolaps, multiple Sklerose oder postoperativ nach einer Spinalanästhesie.
Bei einem akuten Bandscheibenvorfall mit Blasenentleerungsstörung muss eine notfallmässige Spitaleinweisung erfolgen!
Symptome und Befund
Die Patienten berichten, dass sie seit Stunden versuchen, Wasser zu lassen, was aber nicht oder nur in einzelnen, mühevoll abgepressten Tropfen gelingt. Typisch sind deshalb Schmerzen im Unterbauch.
Man tastet einen "Unterbauchtumor", der der hoch stehenden Blase entspricht.
Die Patienten sind oft unruhig, blass und haben Schweissausbrüche.
Leitsymptome des akuten Harnverhalts: Meist starke Unterbauchschmerzen bei tastbarem „Unterbauchtumor“.
einteilen in eine akute und chronische Form, nennen der klinischen Unterschiede und ableiten der möglichen Komplikationen sowie des therapeutischen Vorgehens
Vom akuten Harnverhalt ist die chronische Harnverhaltung mit Überlaufinkontinenz zu unterscheiden. Sie ist normalerweise kein Notfall. Der Patient kommt wegen ständigen Einnässens in die Praxis. Betroffen sind in aller Regel Männer mit einem Prostataadenom. Ursache des Urinverlustes ist die durch Restharn randvolle Blase, die den weiter nachströmenden Urin aus den Nieren nicht mehr fassen kann, so dass sich der Blasenhals öffnet und bei geringem zusätzlichen Druck (z.B. Husten, Niesen) Urin entleert wird. Da dieser Zustand allmählich eintritt, wird er oft von den Patienten zunächst kaum bemerkt; sie sind zufrieden ("der Urin läuft ja noch"). In der Folge kann der Harnstau in Harnstauungsnieren beidseits münden mit allen daraus entstehenden Folgen bis hin zum postrenalen Nieren-versagen.
Wichtig ist die Unterscheidung einer mechanisch bedingten Überlaufinkontinenz von der Überlaufinkontinenz bei neurogener Blasenentleerungsstörung.
definieren des Begriffs Mastopathie
Durch hormonelle Dysfunktion ausgelöste, diffuse, proliferative Erkrankung des Brustdrüsenparenchyms, wobei immer beide Brüste betroffen sind.
ziehende Schmerzen, Stechen in beiden Brüsten, ausstrahlend in Achselhöhlen, v.a. perimenstruell grobknotiges, verdichtetes Drüsengewebe bei Palpation
Nierenanomalien: Numerische Anomalien Das Fehlen einer oder extrem selten beider Nieren wird als Nierenagenesie bezeichnet. Mit einer Niere ist der Mensch lebensfähig, aber nicht ohne Niere. Das Auftreten einer dritten Niere ist selten.
Das Fehlen einer oder extrem selten beider Nieren wird als Nierenagenesie bezeichnet. Mit einer Niere ist der Mensch lebensfähig, aber nicht ohne Niere. Das Auftreten einer dritten Niere ist selten.
Nierenanomalien: Formanomalien
Die Hufeisenniere ist die häufigste Form. Im Bereich der Nierenunterpole ist eine mehr oder weniger starke Gewebebrücke ausgebildet.
Nierenanomalien: Nierenhypoplasie
Eine Nierenhypoplasie bezeichnet eine kleine Niere bzw. Zwergniere mit normalem Hohlsystem, im Gegensatz zu den narbigen Veränderungen bei der einseitigen Schrumpfniere. Einseitig ist die Veränderung meist asymptomatisch und wird häufig als sonographischer Zufallsbefund entdeckt. Das beidseitige Vorliegen verursacht infolge der fortschreitenden Niereninsuffizienz meist früh Symptome.
Nierenanomalien: Lageanomalien
Die ektope Anlage einer Niere befindet sich meist im Becken (Beckenniere). Hingegen kommt es bei einer Senk- / Wanderniere (Nephroptose) zu einer sekundären Verlagerung in das Becken.
Nierenanomalien: Zystische Anomalien
Die klinisch wichtigste Fehlbildung ist die Zystenniere, eine meist bilateral vererbte Entwicklungsstörung der Nieren mit zahlreichen Zysten und oft tastbarer Nierenvergrösserung. Die Symptome einer Zystenniere reichen von Flankenschmerzen, Hämaturie und Hypertonie bis zur Niereninsuffizienz.
Nierenzysten: Diese Veränderung tritt meist isoliert (solitäre Zyste), seltener multipel an einer oder beiden Nieren auf und ist meist symptomlos.
die allgemeinen Ursachen eines HWI erörtern und die häufigsten verursachenden Keime aufzählen,
• Definition
meist bakteriell – selten viral oder parasitär – bedingte Entzündung der ableitenden Harnwege
häufige Erreger:
Escherichia coli (Mehrzahl der Fälle)
Chlamydie
Mykoplasmen
seltene Erreger:
Staphylokokken
Enterokokken
Gonokokken
Mykobakterien
die häufigste Ursache des HWI beim Mann erklären
Harnabflussstörungen beim Mann (Prostatavergrösserung, Prostatakarzinom), Das Prostataadenom (benigne Prostatahyperplasie) ist beim Mann die häufigste Ursache eines HWI.
HWI Diagnostik
Diagnostik
Anamnese
Bakteriurie (indirekter u/o direkter Nachweis
Leukozyturie (Leukozyturie allein weist nur auf Entzündung hin)
HWI Einteilung nach Ausdehnung
oberer HWI:
Befall des Nierenbeckens und angrenzenden Nierenparenchyms = Pyelonephritis
unterer HWI:
Befall der unteren Harnwege= Zystitis – Prostatitis – Urethritis