CAS PM Prüfung

Prüfungsvorbereitung

Prüfungsvorbereitung


P. M.
Diese Lernkarten decken fortgeschrittene Themen des Prozessmanagements auf Universitätsebene ab. Sie konzentrieren sich auf die Analyse von Prozessen, die Bedeutung von Kennzahlen und die Unterschiede zwischen funktionsorientierten und prozessorientierten Organisationen. Die Karteikarten behandeln auch die Rolle des ERP-Systems im Unternehmensmanagement und die Bedeutung der Kommunikation. Diese Lernkarten sind ideal für Studierende und Berufstätige, die sich auf die CAS PM Prüfung vorbereiten und ihr Verständnis von Geschäftsprozessmanagement vertiefen möchten.
Cartes-fiches
53
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2
Langue
Allemand
Catégorie
Technique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
17.08.2023 / 14.08.2025

Cartes-fiches

Welche Folgen hat länger andauernder Stress? (mindestens 4):

Erhöhte Vergesslichkeit, Zunahme von un-gewohnten Fehlern
Zunehmend mangelnde Bereitschaft Eigen-verantwortung wahrzunehmen
Neurotische und später psychische Störun-gen, Schlafstörungen
Somatische Auswirkungen, Hautausschläge, Störungen im Verdauungstrakt, Herz- Kreis-laufstörungen.
Einige Krebsformen werden auch mit Dauer-stress in Verbindung gebracht.

Welche Methoden helfen ihnen erfolgreich vom Distress zum Eustress zurück zu finden? (mindestens 3)

Atemtechnik, Tiefatmung
Entspannungstechniken
Einen Anker setzen
Soziale Erlebnisse (guter Umgang)
Musik (hören oder musizieren)
Sauna
Hobbys (Lesen, basteln, Natur)

Umschreiben sie den Unterschied zwischen dem somatischen und dem vegetativen Nervensystem? (2 Punkte)

Das somatische Nervensystem ist das willkürliche System. Es nimmt Sinnesreize auf und leitet sei an das Zentralnervensystem weiter. Es leitet aber auch Befehle an die Muskulatur weiter, die Bewegungen usw. auslösen.


Das autonome, unwillkürliche, vegetative Nervensystem beeinflusst die Funktionen von Herz, Lunge, Verdauung. Im Hypothalamus (dem Zentralregler) laufen alle Informationen der verschiedenen Organe zusammen. Steuerungen erfolgen über Hormonausschüttungen. Die Wirkungen bei Stress erfolgen ebenfalls über dieses System.

Was versteht man unter dem Begriff der «sozialen Einstellung»?

Soziale Einstellungen sind relativ beständige, erworbene Bereitschaften,
auf bestimmte Situationen oder Objekte
kognitiv (Wissen, Meinung, Überzeugung, Urteil),
affektiv (Gefühle, Zu- und Abneigung, neutral) und
konativ (Verhalten, Unterstützung, Ablehnung, Vermeidung)
zu reagieren.

Nennen Sie mindestens sechs der sieben Bausteine des ganzheitlichen Denkens wie im Kurs dargestellt (St. Galler Modell):

Das Ganze und die Teile

Vernetztheit

System und Umwelt

Komplexität

Ordnung

Lenkung

Entwicklung

5 Punkte des System Engineering Problemlösungsprozess:

Situationsanalyse

Zielformulierung

Lösungssuche

Bewertung

Entscheidung

Das ………….. ist der für Systemuntersuchung und –gestaltung relevante
Teil des .....…..
 

Umfeld; Umsystems

Das ............ ist das Gebiet, in dem Eingriffe und Veränderungen im Rahmen der Prob-lemstellung möglich sind.

Eingriffssystem

Das .....….. umfasst sämtliche Bereiche ausserhalb des Eingriffssystems.

Umsystem

Zum Einstieg in das Thema Change Management wurde darauf hingewiesen, dass es eine Vielzahl von bekannten Managementansätzen existieren (vergl. auch Lehrmittel, Abb. 3, Seite 12). Welches sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede der bekannten Management-Ansätzen? (4 Punkte)

Zentralisierung --> Synergien                                Dezentralisierung --> Flexibilität

                           Konsens im Grundsatz des organisatorischen Designs

 

BPR-Ansatz --> ignorantes Verhalten gegenüber Mitarbeiterinteresse

OE-Ansatz --> partizipativ, integrativ

Im Rahmen einer Veränderung entstehen Widerstände. Wie gehen Sie damit um als Projekt-leiter? (4 Punkte)

ernst nehmen (verschlüsselte Botschaften)

sachbezogene, wahre, ausgewählte Information, statt Vermutungen und Phantasien.

zügiges Schaffen klarer Verhältnisse

Szenarien entwickeln für Gefahren

Basierend auf den behandelten Theorien und den praktischen Erfahrungen aus Reorganisa-tionsprojekten werden im Lehrmittel die kritischen Einflussgrössen bei der Gestaltung eines organisatorischen Veränderungsprozesses beschrieben. a) Welchen 3 Bereichen werden sie zugeordnet? (2 Punkte) b) Wozu können Ihnen, als Projektleiter, diese Einflussgrössen dienen, sehen Sie eine kon-krete Anwendung im Laufe des Veränderungsprozesses? (2 Punkte)

a) 3 Bereiche: Veränderungsziele, Veränderungsakteure und Veränderungsmethodik
b) Wozu dienen die Einflussgrössen: sie repräsentieren die kritischen Erfolgsfaktoren im Rahmen eines Veränderungsprozesses und sollten nach jeder Projektphase im Projekt-team überprüft werden. Dieser Prozess unterstützt eine zielgerichtete und nachhaltige Veränderung.

Nennen Sie jeweils drei Vor- und Nachteile, die organisatorische Regelungen mit sich brin-gen.

Vorteile
• Grössere Stabilität
• Erhöhung der Transparenz
• Eindeutigkeit der Zuständigkeiten
• Verbesserte Koordination
• Verringerung von personellen Abhängigkeiten
• Verringerung des Planungsaufwands

Nachteile:

• Verringerte Flexibilität
• Gleichbehandlung von Sonderfällen
• Gefahr von Dienst nach Vorschrift
• Verlust an Motivation
• Neigung zur Bürokratie

 

In welchem Verhältnis stehen die Aufgaben zu den anderen Gestaltungsaspekten der Orga-nisation?

Die Aufgabe ist das wichtigste Element der Organisation. Ohne Aufgabe gibt es keinen Aufgabenträger und damit auch die restlichen Elemente und Dimensionen des Würfels nicht.

Aufbau auf bestehenden Organisationsstrukturen

GPO

Bottom-up Vorgehensweise

GPO

Erstmalige Einführung der Prozessorganisation

BPR

Fokus auf einzelne Prozesse oder Prozesszweige

GPO

Ganzheitliche Prozesssicht

BPR

Inkrementeller, permanenter Verbesserungsprozess

GPO

Innovativer, einmaliger Veränderungsprozess

BPR

Instabiler Umbruch (revolutionär)

BPR

Neudefinition der Prozesse und Aufgaben

BPR

Orientierung an bestehenden Prozessen und Aufgaben

GPO

Relative Stabilität, kontrollierter Wandel (evolutionär)

GPO

Top-down-Vorgehensweise

BPR

Nennen Sie die zwei Phasen des Geschäftsprozess-Management und deren Haupttätigkeit.

Prozessentwicklung: Erhebung und Analyse; Prozessmodelierung

Prozessführung: Prozesscontroling; Prozesssteuerung

Prozesstypen:

Wertschöpfung

Unterstützung

Führung

Nennen Sie mind. 4 Unterschiede zwischen einer funktionsorientierten und Prozessorientierten Organisation. 2P

Funktion:                                                                       Prozess:

Verikal                                                                           Horizontal

Tiefe Hierarchie                                                            Flache Hierarchie

Fachorientierung (nach innen)                                      Kundenorientierung (nach aussen)                    

Teilaspekte der Kundenleistung                                    Ganzheitliche Bearbeitung der Kundenleistungen

Aufgaben von Prozessdesigner:

Prozess erarbeiten

Prozess einführen

Prozess operativ führen

Prozesse betreuen und weiterentwickeln

Erfolgskontrolle

Beschreiben Sie stichwortartig 5 Ziele der Dokumentation von GP. 2P

Gemeinsame Kommunikationsbasis bilden (prozessinterne und -externe Kommunikation)
Prozesskoordination und -steuerung ermöglichen
Bestehende Abläufe für Ausbildungszwecke (z.B. Training der Prozessmitarbeiter und neu einge-tretener Mitarbeitenden) dokumentieren
Qualität sichern
Prozess bewerten
Schwachstellen erkennen (als Grundlage für eine Optimierung)
Bestehende Abläufe unter Effizienz- und Effektivitätskriterien optimieren
Abteilungen und Arbeitsabläufe neu organisieren
Neue Abläufe entwerfen und gestalten
Know-How sichern

Nennen Sie drei typische Bereiche, in denen für gewöhnlich Probleme und Schwachstellen in Prozessen gefunden werden können. Nennen Sie je ein Beispiel dazu? 3P

Informatik-Unterstützung
Mehrfacheingaben von Daten
Inkonsistenz von Datenbeständen
Inkompatible Schnittstellen
Verwendung unterschiedlicher Informationssysteme
Fehlende Funktionalitäten in bestehenden Anwendungssystemen

Ablauforganisation
Überflüssige Prozesse oder Prozessschritte
Unnötige Aktivitäten
Lokalisierung von inner- und zwischenbetrieblichen Prozessschnittstellen
Zu viele Formulare


Aufbauorganisation
Unklare Entscheidungs- und Bearbeitungskompetenzen
Unklare Aufgabenzuordnung aus Kundensicht
Lange Entscheidungswege

Nennen Sie drei grundlegenden Anforderungen für Kennzahlensysteme erfüllen?

Ausgewogen: Berücksichtigung unterschiedlicher Unternehmensaspekte
Früh- und Spätindikatoren: sowohl Treiber-als auch Ergebnis-bezogen
Alle Kennzahlen müssen leicht zu erfassen sein.

Messgrössen dienen insbesonder auch für verschiedene Arten von Vergleichen? Nennen Sie drei. 2P

Innerbetriebliche Vergleiche
Zwischenbetriebliche Vergleiche (z.B. für Benchmarks)
Zeitvergleiche
Soll-Ist-Vergleiche

Warum ist die Integration und Abstimmung des Prozess- und Geschäftscontrolling wichtig? 2P

• Um Aussagen und Beurteilungen über den zu erwartenden wirtschaftlichen Verlust von pro-zess- und marktindizierten Risiken machen zu können
• Zur Entscheidung von notwendigen Massnahmen zur Reduktion der Risiken

Nennen Sie die drei Risikofelder eines Unternehmens und je ein Beispiel.

Umfeld (Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Gesetze, Natur)
Unternehmen (Finanzen, Prozesse, Mitarbeitende, Management)
Markt (Marketing, Branche, Kunden, Wettbewerb, Produkt/Leistung)

Sie müssen tabellarisch einen Risikobericht erstellen. Nennen Sie 5 wichtige Spaltenüberschrif-ten? 2P

Risiko(Name)/Identifikationsnr.
Gefahrenbeschreibung
Eintretens-Wahrscheinlichkeit
Auswirkung
Ursachen
Massnahmenplan
Verantwortlichkeit
Termin

Welcher der folgenden Punkte hat im Ersten Eindruck für das Gegenüber die grösste Bedeutung?

Was trägt massgeblich zur Glaubwürdigkeit Ihrer Aussagen bei?

Was heisst ‚kundenorientierte Kommunikation’?

Étudier