CAS PM Prüfung
Prüfungsvorbereitung
Prüfungsvorbereitung
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Cartes-fiches
Welche Folgen hat länger andauernder Stress? (mindestens 4):
Erhöhte Vergesslichkeit, Zunahme von un-gewohnten Fehlern
Zunehmend mangelnde Bereitschaft Eigen-verantwortung wahrzunehmen
Neurotische und später psychische Störun-gen, Schlafstörungen
Somatische Auswirkungen, Hautausschläge, Störungen im Verdauungstrakt, Herz- Kreis-laufstörungen.
Einige Krebsformen werden auch mit Dauer-stress in Verbindung gebracht.
Welche Methoden helfen ihnen erfolgreich vom Distress zum Eustress zurück zu finden? (mindestens 3)
Atemtechnik, Tiefatmung
Entspannungstechniken
Einen Anker setzen
Soziale Erlebnisse (guter Umgang)
Musik (hören oder musizieren)
Sauna
Hobbys (Lesen, basteln, Natur)
Umschreiben sie den Unterschied zwischen dem somatischen und dem vegetativen Nervensystem? (2 Punkte)
Das somatische Nervensystem ist das willkürliche System. Es nimmt Sinnesreize auf und leitet sei an das Zentralnervensystem weiter. Es leitet aber auch Befehle an die Muskulatur weiter, die Bewegungen usw. auslösen.
Das autonome, unwillkürliche, vegetative Nervensystem beeinflusst die Funktionen von Herz, Lunge, Verdauung. Im Hypothalamus (dem Zentralregler) laufen alle Informationen der verschiedenen Organe zusammen. Steuerungen erfolgen über Hormonausschüttungen. Die Wirkungen bei Stress erfolgen ebenfalls über dieses System.
Was versteht man unter dem Begriff der «sozialen Einstellung»?
Soziale Einstellungen sind relativ beständige, erworbene Bereitschaften,
auf bestimmte Situationen oder Objekte
kognitiv (Wissen, Meinung, Überzeugung, Urteil),
affektiv (Gefühle, Zu- und Abneigung, neutral) und
konativ (Verhalten, Unterstützung, Ablehnung, Vermeidung)
zu reagieren.
Nennen Sie mindestens sechs der sieben Bausteine des ganzheitlichen Denkens wie im Kurs dargestellt (St. Galler Modell):
Das Ganze und die Teile
Vernetztheit
System und Umwelt
Komplexität
Ordnung
Lenkung
Entwicklung
5 Punkte des System Engineering Problemlösungsprozess:
Situationsanalyse
Zielformulierung
Lösungssuche
Bewertung
Entscheidung
Das ………….. ist der für Systemuntersuchung und –gestaltung relevante
Teil des .....…..
Umfeld; Umsystems
Das ............ ist das Gebiet, in dem Eingriffe und Veränderungen im Rahmen der Prob-lemstellung möglich sind.
Eingriffssystem
Das .....….. umfasst sämtliche Bereiche ausserhalb des Eingriffssystems.
Umsystem
Zum Einstieg in das Thema Change Management wurde darauf hingewiesen, dass es eine Vielzahl von bekannten Managementansätzen existieren (vergl. auch Lehrmittel, Abb. 3, Seite 12). Welches sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede der bekannten Management-Ansätzen? (4 Punkte)
Zentralisierung --> Synergien Dezentralisierung --> Flexibilität
Konsens im Grundsatz des organisatorischen Designs
BPR-Ansatz --> ignorantes Verhalten gegenüber Mitarbeiterinteresse
OE-Ansatz --> partizipativ, integrativ
Im Rahmen einer Veränderung entstehen Widerstände. Wie gehen Sie damit um als Projekt-leiter? (4 Punkte)
ernst nehmen (verschlüsselte Botschaften)
sachbezogene, wahre, ausgewählte Information, statt Vermutungen und Phantasien.
zügiges Schaffen klarer Verhältnisse
Szenarien entwickeln für Gefahren
Basierend auf den behandelten Theorien und den praktischen Erfahrungen aus Reorganisa-tionsprojekten werden im Lehrmittel die kritischen Einflussgrössen bei der Gestaltung eines organisatorischen Veränderungsprozesses beschrieben. a) Welchen 3 Bereichen werden sie zugeordnet? (2 Punkte) b) Wozu können Ihnen, als Projektleiter, diese Einflussgrössen dienen, sehen Sie eine kon-krete Anwendung im Laufe des Veränderungsprozesses? (2 Punkte)
a) 3 Bereiche: Veränderungsziele, Veränderungsakteure und Veränderungsmethodik
b) Wozu dienen die Einflussgrössen: sie repräsentieren die kritischen Erfolgsfaktoren im Rahmen eines Veränderungsprozesses und sollten nach jeder Projektphase im Projekt-team überprüft werden. Dieser Prozess unterstützt eine zielgerichtete und nachhaltige Veränderung.
Nennen Sie jeweils drei Vor- und Nachteile, die organisatorische Regelungen mit sich brin-gen.
Vorteile
• Grössere Stabilität
• Erhöhung der Transparenz
• Eindeutigkeit der Zuständigkeiten
• Verbesserte Koordination
• Verringerung von personellen Abhängigkeiten
• Verringerung des Planungsaufwands
Nachteile:
• Verringerte Flexibilität
• Gleichbehandlung von Sonderfällen
• Gefahr von Dienst nach Vorschrift
• Verlust an Motivation
• Neigung zur Bürokratie
In welchem Verhältnis stehen die Aufgaben zu den anderen Gestaltungsaspekten der Orga-nisation?
Die Aufgabe ist das wichtigste Element der Organisation. Ohne Aufgabe gibt es keinen Aufgabenträger und damit auch die restlichen Elemente und Dimensionen des Würfels nicht.
Aufbau auf bestehenden Organisationsstrukturen
GPO
Bottom-up Vorgehensweise
GPO
Erstmalige Einführung der Prozessorganisation
BPR
Fokus auf einzelne Prozesse oder Prozesszweige
GPO
Ganzheitliche Prozesssicht
BPR
Inkrementeller, permanenter Verbesserungsprozess
GPO
Innovativer, einmaliger Veränderungsprozess
BPR
Instabiler Umbruch (revolutionär)
BPR
Neudefinition der Prozesse und Aufgaben
BPR
Orientierung an bestehenden Prozessen und Aufgaben
GPO
Relative Stabilität, kontrollierter Wandel (evolutionär)
GPO
Top-down-Vorgehensweise
BPR
Nennen Sie die zwei Phasen des Geschäftsprozess-Management und deren Haupttätigkeit.
Prozessentwicklung: Erhebung und Analyse; Prozessmodelierung
Prozessführung: Prozesscontroling; Prozesssteuerung
Prozesstypen:
Wertschöpfung
Unterstützung
Führung
Nennen Sie mind. 4 Unterschiede zwischen einer funktionsorientierten und Prozessorientierten Organisation. 2P
Funktion: Prozess:
Verikal Horizontal
Tiefe Hierarchie Flache Hierarchie
Fachorientierung (nach innen) Kundenorientierung (nach aussen)
Teilaspekte der Kundenleistung Ganzheitliche Bearbeitung der Kundenleistungen
Aufgaben von Prozessdesigner:
Prozess erarbeiten
Prozess einführen
Prozess operativ führen
Prozesse betreuen und weiterentwickeln
Erfolgskontrolle
Beschreiben Sie stichwortartig 5 Ziele der Dokumentation von GP. 2P
Gemeinsame Kommunikationsbasis bilden (prozessinterne und -externe Kommunikation)
Prozesskoordination und -steuerung ermöglichen
Bestehende Abläufe für Ausbildungszwecke (z.B. Training der Prozessmitarbeiter und neu einge-tretener Mitarbeitenden) dokumentieren
Qualität sichern
Prozess bewerten
Schwachstellen erkennen (als Grundlage für eine Optimierung)
Bestehende Abläufe unter Effizienz- und Effektivitätskriterien optimieren
Abteilungen und Arbeitsabläufe neu organisieren
Neue Abläufe entwerfen und gestalten
Know-How sichern
Nennen Sie drei typische Bereiche, in denen für gewöhnlich Probleme und Schwachstellen in Prozessen gefunden werden können. Nennen Sie je ein Beispiel dazu? 3P
Informatik-Unterstützung
Mehrfacheingaben von Daten
Inkonsistenz von Datenbeständen
Inkompatible Schnittstellen
Verwendung unterschiedlicher Informationssysteme
Fehlende Funktionalitäten in bestehenden Anwendungssystemen
Ablauforganisation
Überflüssige Prozesse oder Prozessschritte
Unnötige Aktivitäten
Lokalisierung von inner- und zwischenbetrieblichen Prozessschnittstellen
Zu viele Formulare
Aufbauorganisation
Unklare Entscheidungs- und Bearbeitungskompetenzen
Unklare Aufgabenzuordnung aus Kundensicht
Lange Entscheidungswege
Nennen Sie drei grundlegenden Anforderungen für Kennzahlensysteme erfüllen?
Ausgewogen: Berücksichtigung unterschiedlicher Unternehmensaspekte
Früh- und Spätindikatoren: sowohl Treiber-als auch Ergebnis-bezogen
Alle Kennzahlen müssen leicht zu erfassen sein.
Messgrössen dienen insbesonder auch für verschiedene Arten von Vergleichen? Nennen Sie drei. 2P
Innerbetriebliche Vergleiche
Zwischenbetriebliche Vergleiche (z.B. für Benchmarks)
Zeitvergleiche
Soll-Ist-Vergleiche
Warum ist die Integration und Abstimmung des Prozess- und Geschäftscontrolling wichtig? 2P
• Um Aussagen und Beurteilungen über den zu erwartenden wirtschaftlichen Verlust von pro-zess- und marktindizierten Risiken machen zu können
• Zur Entscheidung von notwendigen Massnahmen zur Reduktion der Risiken
Nennen Sie die drei Risikofelder eines Unternehmens und je ein Beispiel.
Umfeld (Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Gesetze, Natur)
Unternehmen (Finanzen, Prozesse, Mitarbeitende, Management)
Markt (Marketing, Branche, Kunden, Wettbewerb, Produkt/Leistung)
Sie müssen tabellarisch einen Risikobericht erstellen. Nennen Sie 5 wichtige Spaltenüberschrif-ten? 2P
Risiko(Name)/Identifikationsnr.
Gefahrenbeschreibung
Eintretens-Wahrscheinlichkeit
Auswirkung
Ursachen
Massnahmenplan
Verantwortlichkeit
Termin
Welcher der folgenden Punkte hat im Ersten Eindruck für das Gegenüber die grösste Bedeutung?
Was trägt massgeblich zur Glaubwürdigkeit Ihrer Aussagen bei?
Was heisst ‚kundenorientierte Kommunikation’?