Theorie


M. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über medizinische Grundlagen für Mittelschüler, mit Fokus auf Nervenzellen, Hormone, und das zentrale Nervensystem. Sie decken Themen wie die Struktur und Funktion von Nervenfasern, die Rolle des Großhirns, sowie die Bedeutung von Impulsen und Erregungen ab. Zudem werden wichtige Aspekte der Haut, des Auges und des Gehörs behandelt, einschließlich der verschiedenen Rezeptortypen und der Vorgänge beim Hören. Diese Karteikarten sind ideal für Schüler, die ihr Wissen in Biologie und Medizin vertiefen möchten, und bieten praktische Einblicke in die Funktionsweise des menschlichen Körpers.
Karten
119
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
30.07.2023 / 31.08.2023

Cartes-fiches

Geschmacksknospen auf der Zunge

  • süss
  • sauer
  • bitter
  • salzig
  • umami

Aussenohr

  • Ohrmuschel
  • äusserer Gehörgang
  • Trommelfell (grenzt an das Mittelohr)

Mittelohr

  • Paukenhöhle
    • Hammer
    • Amboss
    • Steigbügel
  • ovales Fenster
  • rundes Fenster
  • Ohrtrompete

Innenohr

  • Sinneszellen von Gleichgewichtsorgan
    • Vorhof
    • Bogengänge
  • Sinneszelle des Gehörs
    • knöcherne Schnecke
      • Vorhoftreppe
      • Paukentreppe
    • häutige Schnecke
      • Basilarmembran
      • Corti-organ
      • Haarzellen
      • Membrana tectoria

Vorgang des Hören

erregte Haarzellen leiten Impuls an Nervenzelle des Innenohrs weiter --> N. vestibulochochlearis --> Medulla oblongata --> Thalamus --> in Grosshirnrinde bewusste Wahrnehmung des Geräusches

Morbus Menière

  • Symptome: Tinnitus, Hörverlust, Schwindel bis Erbrechen
  • Ursache: ungeklärt, vermutlich Überdruck in Gehörschnecke

Augenhäute

  • äussere Augenhaut: Lederhaut, Hornhaut
  • mittlere Augenhaut: Aderhaut, Iris, Zilliarkörper
  • innere Augenhaut: Netzhaut

Glaukom

  • irreversible Schädigung des Sehnervs durch Erhöhung des Augeninnendrucks
  • Gesichtsfeldeinschränkungen
  • durch erhöhter Druck wird Schlemm-Kanal verstopft
  • Behandlung: drucksenkende Augentropfen (z.B. Latanoprost)

Lichtbrechende Strukturen im Auge

  • Hornhaut
  • Kammerwasser
  • Linse
  • Glaskörper

Schutz des Auges

  • Augenbrauen
  • Wimpern
  • Augenlider
  • Tränenapparat

Anisokorie

  • angeboren
  • Pupillotoie
  • Horner-Syndrom
  • Katarakt OP
  • erhöhter Hirndruck

Miosis

  • Helligkeit
  • Müdigkeit (Parasympathikus) 
  • Opiate

Mydriasis

  • Dunkelheit
  • Sympathikus
  • Atropipn
  • Benzodiazepine
  • Kokain & Cannabis

akuter Glaukomanfall

  • Symptome: gerötetes Auge, sehr starke Kopfschmerzen, Nausea, Emesis, Sehverlust, verzögerter/fehlender Pupillenreflex
  • Therapie: Miose durch Opiate, Analgesie, Sympathikusanregung, Parasympathikushemmung

Welches Material muss für eine Narkose zwingend gerichtet werden? (Intubation)

  • Absaugeinheit
  • Stethoskop
  • Kapnografie

Wozu dient das BURP Manöver?

Verbesserung der Sicht beim Intubieren

Was gilt als sicherstes Zeichen einer erfolgreichen Intubation?

Sichtbarer CO2-Wert auf der Kurve

Welche Medikamentengruppen müssen für eine Intubation bereit gemacht werden?

  • Analgesie
  • Hypnotika
  • Muskelrelaxantien
  • Ephedrin/Noradrenalin, Atropin

Vorgehen bei Unfall mit RTW

  1. Unfallstelle absichern
  2. Leiststelle informieren
  3. Polizei informieren
  4. Verletzte versorgen

Wo wird das Faltsignal aufgestellt?

 

  • Innerorts 50m
  • Ausserorts: 150-250m
  • Autobahn 100m mit Vorsignal 500-1000m vorher

CRM-Prinzipien

  1. Arbeitsumgebung kennen
  2. personelle und materielle Ressourcen kennen und im Zweifelsfall Hilfe anfordern
  3.  klare Führungsperson definieren
  4. sichere und effektive Kommunikation: Closed-Loop
  5. antizipieren und voraus planen
  6. alle Informationen verwenden
  7. Fixierungsfehler erkennen/verhindern
  8. Situation reevaluieren und Prioritäten dynamisch setzen (10 für 10)
  9. Merkhilfen verwenden/nachschlagen
  10. bei Zweifel speak up

5 Axiome der Kommunikation

  1. digitale & analoge Modalitäten
  2. man kann nicht nicht kommunizieren
  3. Interpunktion der Kommunikationsabläufe
  4. Inhalts- & Beziehungsaspekt
  5. symmetrischer oder komplementärer Kommunikationsablauf

4 Ohrenmodell (Schulz von Thun)

Sender kann mit 4 "Schnäbel" senden und Empfänger mit 4 Ohren hören

  • Sachinhalt
  • Apell
  • Beziehungsebene
  • Selbstkundgabe

Feedbackregeln für Feedbackgeber

  • Gegenüber fragen, ob er/sie Feedback möchte
  • Ich-Botschaften senden (Beobachtungen)
  • konkret und positiv sein
  • zeitnah
  • wertschätzend und konstruktiv
  • Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen

Feedbackregeln für Feedbacknehmer

  • ausreden lassen
  • nicht erklären, rechtfertigen oder verteidigen
  • bei Unklarheiten nachfragen
  • dankbar für Feedback sein

Eisbergmodell von Freud

Der sichtbar und bewusste Teil sind Fakten, Informationen und Verhalten. Er spielt sich auf der Sachebene ab
Der unsichtbare und unterbewusste Teil hat einen weitaus grösseren Anteil. Er spielt sich auf der Beziehungsbene ab und enthält Aspekte wie Stimmung, Gefühle, Wertvorstellungen, Interpretationen, Erfahrungen, Ängste, Konflikte usw.

Was prüft der IVR?

  • Bekleidungsmodelle auf Sicherheit (gegen Entschädigung)
  • empfiehlt als Grundfarbe blau und als Kontrastfarbe fluoreszierendes Gelb

Richtlinien der Schutzbekleidung nach IVR

  • mechanische Einwirkungen
  • Flammenausbreitung und Funken
  • Witterung

Kennzeichnung der Arbeitsbekleidung

  • Name und Initiale Vorname auf der linken Brustseite
  • Funktionsbezeichnung wird empfohlen
  • Star of life oder S 10cm auf rechter Brustseite
  • Star of Life 20cm auf Rücken

Übertragungswege einer Infektion

  • Schmierübertragung
  • Tröpfchen
  • Staub
  • Oral
  • parenteral
  • sexuell

Escherichia coli (E. coli)

  • gehört zur normalen Darmflora
  • bilden Shiga-Toxin --> schwere Darminfektionen
  • 10-100 Keime reichen für Infektion
  • besitzen eine hohe Plastizität und tauschen Erbmaterial unter einander aus

Staphylokokken

  • traubenförmig angeordnete Kugelbakterien
  • am häufigsten Staphylokokkus aureus: eitrige Entzündungen
  • Übertragung meist durch Schmierinfektion (meist Hände)
  • siedelt sich vorzugsweise im Nasen-Rachen-Raum, an behaarten Stellen des Kopfes, den Achseln sowie in den Leisten und Schamregion an

Streptokokken

  • kettenförmig angeordnete Kugelbakterien
  • können Erythrotyten auflösen
  • Entzündungen an allen Orten des HNO-Bereichs

Pneumokokken

  • Bakterien in einer Kapsel eingelagert
  • Infektionen der Atemwege

grampositive Bakterien

Staphylokokken, Streptokokken, Pneumokokken --> lassen sich violett einfärben

 

gramnegative Bakterien

Stäbchenbakterien --> können nicht eingefärbt werden

Bei welcher Hepatitis muss eine chirurgische Maske getragen werden?

Hepatitis A & B

Welche Hepatitisimpfung wird im Gesundheitswesen empfohlen?

Hepatitis B

Welche Hepatitis kann nicht geimpft werden?

Hepatitis C

Étudier