Versicherungsmarketing
Obligatorisches Modul Versicherungsfachmann
Obligatorisches Modul Versicherungsfachmann
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Cartes-fiches
Persönlicher Verkauf
Gehört zu: Kommunikation Taxierung 4
Vorteil: Verkaufsperson kann auf die Bedürfnisse des potenziellen Käufers eingehen (Vermittlung massgeschneiderter Informationen)
Kompetenz: kann mit Verkaufstrainings erworben und erneuert werden.
Zusätzliche Anreize: umsatzabhängige Geldleistungen
7 W-Fragen
- Wer soll kontaktiert werden? (Zielgruppe)
- Was soll verkauft werden? (Produkte und Dienstleistungen)
- Wie viel soll verkauft werden? (Absatz, Umsatz, Deckungsbeitrag)
- Wann sollen die Zielgruppen kontaktiert werden? (Einsatzplan)
- Wie soll die Zielgruppe kontaktiert werden? (Intensität)
- Wo soll verkauft werden? (Region)
- Werden die Ziele erreicht?
Elemente der Verkaufsplanung (Siehe Grafik)
- Ausgangslage
- Ziele
- Einsatzplan
- Budget
- Kontrolle
Direktmarketing
Gehört zu: Kommunikation Taxierung 4
Direktmarketing bedeutet, die direkte Kommunikation mit genau bestimmten, identifizierten Kunden, über deren Gewohnheiten / Bedürfnisse man sich vorgängig ein genaues Bild verschafft hat.
- Dabei werden die Kundenreaktionen individuell erfasst und ausgewertet.
- Zielgruppen erhalten massgeschneiderte Produkte, Dienstleistungen oder Informationen
Direktmarketing vs. Werbung oder Verkaufsförderung
- Die Kunden werden gezielt, d.h. direkt und persönlich, namentlich angesprochen.
- Die Kundenreaktion – interaktiver Kommunikationsweg – (z.B. Rücksendung eines Bestelltalons, Gutscheins etc.) generiert eine hohe Sofortreaktion
Die Basis eines erfolgreichen Direktmarketings ist ein professionelles CRM.
Operatives Customer Relationship Management (CRM)
Gehört zu: Kommunikation Taxierung 4
Im operative CRM geht es darum, basierend auf den Ergebnissen des analytischen CRM, loyale und profitable Kunden anzusprechen.
Formen des operativen CRM
Kampagnensteuerung
Ziel: Den richtigen Kunden, das richtige Informations- und Leistungsangebot, im richtigen Kommunikationsstil, über den richtigen Kommunikationskanal, zum richtigen Zeitpunkt zu kommunizieren.
Im hart umkämpften Markt ist es kaum möglich, die Anzahl der Kunden massiv zu steigern. Ein wichtiges Ziel der Kampagnensteuerung ist deshalb, die Marketingkosten zu senken und den Return-on-Marketing (= Gewinn aufgrund des Marketings) zu verbessern.
Verkaufsautomation
Ziel: In der zur Verfügung stehenden Zeit die richtigen Kunden und Interessenten ansprechen und ihnen das Angebot unterbreiten, das ihren Bedürfnissen am ehesten entspricht
Um dieses Ziel zu verfolgen, muss das Potenzial der Kunden erkannt und ausgeschöpft werden. Die wichtigsten Elemente eines CRM-Verkaufssystems sind:
- Opportunitymanagement (Verkaufschancensteuerung)
- Sales-Cycle-Analyse (Wiederverkaufsteuerung)
- Lost-Order-Analyse (Auftragsverlusanalyse)
Public Relations (PR)
Gehört zu: Kommunikation Taxierung 4
PR ist ein Kommunikationsinstrument, mit dem Verständnis und Vertrauen für das Unternehmen geschaffen wird (intern und extern)
Instrumente: Fachtagungen, Ausstellungen, Geschäftsberichte, Events
intern
- Pflege der Beziehungen zwischen Unternehmen, Mitarbeitenden, Aktionären
- kontinuierliche, widerspruchsfreie Information der Arbeitnehmer
extern
- Pflege der Beziehungen zwischen Unternehmen, Kunden, Öffentlichkeit
- Bezugsgruppen (Presse, Nachbarn, Behörden, Kapitalgeber, Kunden
Internetkommunikation / eigener Internetauftritt
Gehört zu: Internetkommunikation Taxierung 3
Der erste wichtige Schritt im Internetmarketing ist es, die Webseite richtig aufzubauen, d.h., dass es dem Kunden möglichst einfach gemacht werden soll, sich zurechtzufinden.
Aufbau einer Webseite
- Werbung: entspricht der elektronischen Form einer Broschüre (E-MAG, E-Leaflet)
- Information: Dieses Element bietet mehr Informationen als reine Werbung.
- Orientierung: Orientierungshilfe, Navigation – Verweisung durch (FAQ)
- Unterhaltung: Zu empfehlen, wenn es zur Positionierung des Unternehmens passt.
- Beratung: Beratungselemente (Chat, Kundenkommentare, Produkterklärungen)
- Verkauf: Verkaufstransaktionen (E-Shop) über den Verkaufskanal E-Commerce
- Support: Probleme, Kundenreklamationen, Garantien
- Community: Online-Treffpunkt, der die Kundenbeziehung positiv beeinfluss
Onlinewerbeformate
Gehört zu: Internetkommunikation Taxierung 3
Je nach Zielsetzung werden verschiedene Instrumente des Online-Marketings einzeln und in Kombination (Crossmediale Kampagnen) eingesetzt.
Jede Aktivität führt auf die Landingpage, E-Shop oder Webpräsenz
Suchmaschinen Marketing (SEM)
- Search Engine Optimization (SEO) Suchmaschinenoptimierung
- Search Engine Advertising (SEA) Gekaufte Werbeanzeigen
Display Marketing Onlinewerbeformat
- Es werden grafische, bewegte Werbebotschaften auf fremden Internetseiten platziert.
- Der Banner führt per Klick zum entsprechenden Angebot (z.B. Landing Page oder E-Shop).
Affiliate Marketing – Partnerprogramme
- Als Affiliate Marketing bezeichnet man den Einbezug unabhängiger Webseiten mittels Partnerprogrammen, welche auf ihrer eigenen Webseite für ein Produkt werben.
E-Mail Marketing
- E-Mail-Marketing ist Permission-Marketing (Anmeldung durch Einwilligung) – die Botschaft ist erwünscht, erwartet, persönlich, relevant
- Die klassische Form ist der Newsletter (redaktionell und regelmässig).
- Der Newsletter sollte einen Mehrwert für Kunden generieren und Promotionen bewerben.
Social Media Marketing (SMM)
- SMM ist eine Form des Online-Marketings, die Branding- und Marketingziele durch die Beteiligung in Social Media-Angeboten erreichen will.
Mobile Marketing
- Mobile Marketing bezeichnet jede Art von kommunikativ mit mobilen Endgeräten, mit dem Ziel, Konsumenten möglichst direkt zu erreichen und zu einem bestimmten Verhalten zu bewegen.
- Mobile Marketing kann mittels SMS, MMS, Banner oder Apps geschehen
Ziele des Preises
Gehört zu: Preis Taxierung 2
Die Unternehmen streben mit der Preisfetssetzung häufig das Ziel von einer Gewinnmaximierung an. Der Preis wird so gewähl, dass der Gewinn möglichst grossist. Es gilt den optimalen Preis zu finden, denn wenn der Preis zu hoch angesetzt wird, dann macht man keinen Absatz mehr.
In der Praxis werden neben der Gewinnmaximierung noch weitere Ziele verfolgt.
Siehe Grafik
Gewinnoptimierung
Gehört zu: Preis Taxierung 3
Im einfachsten Fall kann der Gewinn optimiert werden, wenn folgende Parameter bekannt sind. Siehe Grafik
- Die Nachfragekurve
- die variablen Kosten
Ziel der Preisoptimierung: Grösse des schattierten Rechtecks maximieren
Preiselastizität der Nachfrage
Negative Elastizität
Je billiger der Preis ist. desto höher ist die abgesetzte Menge
Positive Elastizität
Je teurer der Preis ist, desto mehr wird verkauft (z.B. Produkte mit Exklusivitätscharakter)
Preisbestimmung mit den 4K
Gehört zu: Preis Taxierung 4
Anlässe für die Preisbestimmung
- Preisfestlegung für ein neues Produkt
- Anpassung gemäss aktuellen Gegebenheiten
- Konkurrenz führt Preisänderung durrch
- Abstimmung innerhalb der Produktelinien
Hürden in der Preisbestimmung
- Nachfragefunktion ist linear und häufig nicht genau bekannt
- variable Kosten verändern sich
- Externe Faktoren (z.B. Terroranschläge, Epidemien)
- Gesetzlich vorgegebene Höchst- oder Mindestpreise
- Konkurrenz
Preisbestimmung im Viereck der 4K
Kosten: Kosten des Unternehmens werden gedeckt inkl. Gewinn
Konkurrenz: Preis wird gemäss Konkurrenz-Gestaltung angepasst
Konsumentenbereitschaft: Preis ist je nach Nachfrage gesetzt
Kapazität: Tiefere Preise bei Nicht-Auslastung + Gewinn unter Berücksichtigung Preis-Mengen Funkion
In der Versicherungsbrache wird Preis meist durch Kosten + Konkurrenz bestimmt
Preisdifferenzierung nach der Konsumentenzahlungsbereitschaft
Gehört zu: Preis Taxierung 3
Die Preisdifferenzierung ist ein sehr wichtiges Element der Presipolitik.Von Preisdiffernezierung sprechen wir, wenn für dasselbe Kernprodukt oder Kerndienstleistung unterschiedliche Preise verlangt werden.
Merkmale der Preisdifferenzierung
- Kundengruppen: Senioren, Kinder, Mitarbeite
- Zeit: Haupt-, Nebensaison, Wochenende
- Region: Hochpreisinsel Schweiz vs. Deutschland
- Verkaufskanal: ½ Liter Flasche in Restaurant vs. ½ Liter Flasche im Detailhandel
- Reservationsdatum: Früh-, oder Spätbucher-Rabatt
- Volumen: Mengenrabatte
Rabatt- und Konditionenpolitik
Gehört zu: Preis Taxierung 3
Ein wichtiges Element des Preismix ist die Rabatt- und Konditionenpolitik. Ausgangslage ist jeweils der festgelegte Listenpreis, auf den der Verkauf Rabatt oder spezielle Konditionen gewährt.
Es wir unter folgenden Rabatten unterschieden:
- Funktions- / Herstellerrabatt: vor alllem für Zwischenhädler
- Mengenrabatt: auf Bestellvolumen oder innerhalb einer zeitlichen Frist
- Zeitrabatt: vor allem bei Nachfragefluktuation, Hotelzimmer im Winter
- Aktionsrabatt: zeitlich begrenzte Senkung / Steigerung des Abverkaufs
- Treuerabatt: Loyalitätsbelohnung durch zusätzliche Rabatte
- Konditionen: Lieferungs-, Zahlungs-, Garantie- und Rückgabe-, Annullations-, Konfliktlösebedingungen
Distributionsziele
Gehört zu: Distribution Taxierung 2
Mit dem Distributions-Mix werden alle Instrumente aufeinander abgestimmt, die für die Organisation und physische Durchführung des Verkaufs und der Verteilung notwendig sind.
Mit einem optimalen Distributions-Mix können einerseits wichtige Konkurrenzvorteile erzielt werden, die auch die Attraktivität für Neukunden erhöhen. Es können damit aber auch direkt Kosten gespart werden.
Quantitative Ziele:
- numerischer und gewichteter Distributionsgrad
Qualitative Ziele:
- sind die Flexibilität und die Entwicklungsmöglichkeiten in der Partnerschaft mit dem Handel, das Image, die Unabhängigkeit und die Integrationsmöglichkeiten.
DB-Ziele im Überblick (siehe Grafik)
Entscheidungsprozesse der Distribution
Gehört zu: Distribution Taxierung 4
Am wichtigsten ist es zu definieren, was die Ziele der Distribution sind. Anschliessend kann entschieden werden, ob die Distribution direkt oder indirekt erfolgen soll.
- Distribution: Vertrieb wird als Weg beschrieben, der ein Produkt oder Dienstleistung vom Hersteller zum Konsumenten zurücklegt.
- Unterschied von direkten und indirekten Verkaufskanälen (Distribution)
- Diirekt: wird durch unternehmensinterne Verkaufskanäle organisiert z.B. AD, Internet
- Indirekt: wird durch unternehmensfremde Verkaufskanäle, Distributionspartner organisiert z.B. Broker, Autohändle
- Distributionspartner werden gemäss Marketing- und Distributionszielen und gemäss Länge, Tiefe, Breite und Art der Vertriebswege gewählt.
Vertrieb / Gestaltung und Bedeutung
Gehört zu: Distribution Taxierung 4
- Distribution: Vertrieb wird als Weg beschrieben, der ein Produkt oder Dienstleistung vom Hersteller zum Konsumenten zurücklegt.
- Unterschied von direkten und indirekten Verkaufskanälen (Distribution)
- Diirekt: wird durch unternehmensinterne Verkaufskanäle organisiert z.B. AD, Internet
- Indirekt: wird durch unternehmensfremde Verkaufskanäle, Distributionspartner organisiert z.B. Broker, Autohändle
- Distributionspartner werden gemäss Marketing- und Distributionszielen und gemäss Länge, Tiefe, Breite und Art der Vertriebswege gewählt.
Entscheidungskriterien für die Wahl des Vertriebssystems:
- Grad der Funktionserfüllung: Hier geht es um die Frage nach der Funktionen und Qualität des Handels (Bsp. Rolex teuer+ exklusiv wird nicht im gleichen Handel wie billig Produkte verkauft)
- Distributionsgrad: An wie vielen Standorten muss das Produkt erhältlich sein, um den optimalen Absatz zu erreichen. Je exklusiver das Produkt ist, desto weniger Standorte werden benötigt. Je einfacher und alltasgstauglich das Produkt ist, desto mehr Standorte werden benötigt.
- Kosten und Erträge: Der direkte Vertrieb hat enorme Fixkosten, der indirekte nur variable, abhängig vom erzielten Umsatz
- Flexibilität des Absatzkanals: Treten Veränderungen im Markt auf, muss auf diese reagiert werden. Kann dies ein Partner sicherstellen
- Entwicklungsmöglichkeiten: Wie sieht der Trend aus. Benötigt man in 10 Jahren noch ein Ladenlokal oder läuft der Vertrieb übers Internet
- Image des Absatzkanals: Kann mein exklusives Produkt beim Händler verkauft werden oder brauche ich dafür einen eigenen Laden an der Bahnhofstrasse
- Unabhängigkeit und Beeinflussbarkeit des Absatzkanals: Kann der Händler mein Produkt einfach aus dem Sortiment streichen und man verliert den Absatzkanal
- Integrationsmöglichkeit: Ist das Verkaufskonzept des Partners kongruent zu meinem Mehrverkaufskanal
Multichannel
Gehört zu: Distribution Taxierung 4
Unter Mulitchannel versteht man verschiedene Absatzwege, mit dem Ziel eine grössere Reichweite zu erhalten und mehr Kundensegmente zielgerichtet anzusprechen.
Schwierigkeiten des Mulitchannel ist der hohe Koordinationsbedarf und das in jedem Kanal dieselbe Qualität sichergestellt sein muss.
SWOT-Analyse von Multichanneling (siehe Grafik)
Key-Account-Management (KAM)
Gehört zu: Distribution Taxierung 3
KAM = Spezielle Betreuung von Gross- und Schlüsselkunden
Ziele:
- Verbesserung der Geschäftsbeziehung
- Minimierung des Koordinationsaufwandes
- Verbesserung der Marktstellung im Vergleich zur Kokurrenz
- Stärkung der eigenen Position in der Wertekette vom Produzenten zum Endverbraucher
Funktionen:
- Inforamtionen
- Analyse
- Marketingkonzept
- Kundenpflege (Koordination + Kontrolle)
Ziele des Marketingmix
Gehört zu: Marketingmix Taxierung 2
Marketingmix = Kombination aller Marketinginstrumente zur Umsetzung der Markentingstrategie
Das qualitative Ziel bei der Gestaltung des Marketingmix lautet:
Die Marketinginstrumente sind so eingesetzt, dass sie den strategischen Vorgaben bezüglich Segmentierung, Positionierung, CRM etc. entsprechen und sich gegenseitig ergänzen. Ziel ist also eine optimale Anpassung gegen aussen (Markt) und gegen innen (Unternehmen).
Beispiel: Kundenreklamationsquote um 5% reduzieren bis Dezember 2023.
Das quantitative Ziel bei der Gestaltung des optimalen Marketingmix lautet:
Die Marketingziele werden mit minimalem Mitteleinsatz (Finanzen, Personal etc.) erreicht.
Beispiel: Umsatz um 10% steigen in den nächsten 6 Monaten.
Dienstleistungsmarketing (7P)
Gehört zu: Marketingmix Taxierung 4
Merkmale einer Dienstleistung
- Unmittelbarkeit / Produktion und Konsum fallen zeitlich zusammen
- Nichtgreifbarkeit / physisch nicht greifbar
- Kundenbeziehung / persönlicher Kontakt "live"
- Kundenbeteiligung / Nachfrager oft an der Erstellung beteiligt
Zu den Klassischen 4 P kommen die weiteren 3 P zum Einsatz
- People / Mitarbeiter erbirngen die Leistung im dirketen Kundenkontakt
- Process / Die Leistung wir mit dem Kunden zusammen erstellt
- Physical Tangible / Der Kunde ist bei der Produktion "aktiv oder passiv anwesend
Elemente des Dienstleistungsmarketing (siehe Grafik)
Investitionsgütermarketing
Gehört zu: Marketingmix Taxierung 2
Identisch wie bei den Konsumgütern mit der Ausnahme, dass nicht mehr der Preis und das Produkt alleine ausschlaggebend sind, sondern vor allem die Kommunikation, die Beziehung zum Kunden
Investitionsgütersind Leistungen, die von Organisationen beschafft werden, um mit ihrem Einsatz weitere Leistungen zu erstellen. Die Leistungen dienen also nicht dem privaten Konsum.
Gebrauchsgüter sind Produkte, die im Produktionsprozess des Unternehmens während längerer Zeit gebraucht werden.
Verbrauchsgüter sind Güter, die im Produktionsprozess verbraucht werden und Bestandteile des fertigen Produkts sind, die das Unternehmen verkauft.
Industrielle Dienstleistungenumfassen sämtliche Dienstleistungen, die nicht dem privaten Konsum dienen.
Charakteristiken von Investitionsgütermärkten:
- Weniger Käufer
- Grössere Kaufmengen
- Enge Anbieter-Nachfrager Beziehung
- Häufig geografisch konzentrierte Käufer
- Professioneller Einkauf
Hier spielt das Key-Account-Management eine sehr grosse Rolle.
Nicht gewinnorientiertes Marketing
Gehört zu: Marketingmix Taxierung 2
Das klassische Marketing ist stark auf Konsumgüter ausgerichtet. In den letzten 20 Jahren haben das Dienstleistungsmarketing und das Investitionsmarketing aufgeholt und konnten sich als eigenständige Teilgebiete des Marketings etablieren.
Parallel dazu hat sich die Idee des Marketings auch in anderen Bereichen unseres Lebens verbreitet. Hier geht es meistens darum, Erkenntnisse und Instrumente des Marketings zu nutzen, um gesetzte Ziele besser zu erreichen. Dabei wird nicht ein Gewinnziel verfolgt, sondern ein soziales oder ein individuelles Ziel.
Standard-Dominanz-Modell
Gehört zu: Marketingmix Taxierung 4
Dominante Instrumente= Sind wichtig für den Absatz, haben jedoch einen sehr hohen Freiheitsgrad. Dieser Freiheitsgrad gilt es zu nutzen und die Werbeausgaben müssen hauptsächlich auf diesen Unterschied ausgerichtet sein.
Standard-Instrumente = Sind wichtig wegen der hohen Absatzbedeutung, jedoch kann man sich damit nicht abheben. Werbekosten müssen auch dafür ausgegeben werden, jedoch in deutlich geringerem Ausmass im Vergleich zu den Dominaten Instrumenten
Komplementäre Instrumente = Haben eine mittlere Absatzbedeutung wie auch Freiheitsgrad. Wird hauptsächlich zur Stützung der dominanten Instrumente beworben.
Marginale Instrumente = Haben weder hohe Absatzbedeutung noch einen Freiheitsgrad. Werbung wird nicht oder nur wenig ausgegeben. Diese eingesparten Kosten können bei den Dominanten Instrumenten eingesetzt werden
Beispiel Verkauf MF-Versicherung.
Standard-Instrumente: Rabatt
Dominante Instrumente: Preis, Aussendienst
Marginale Instrumente: Flyer (unbedeutend, nicht relevant)
Komplementäre Instrumente: Help-Point
Auf den Umsatz bezogen sind Standard-Instrumente und Dominante Instrumente von hoher Bedeutung.
Schwierigkeiten bei der Bestimmung des optimalen Marketingmix
Gehört zu: Marketingmix Taxierung 4
- Ursache-Wirkungskette
- z.B. Zusammenhang zwischen Werbeausgaben (Ursache) und Bekanntheitsgrad (Wirkung)
- Konkurrenzreaktionen
- hängt mit der Ursachen-Wirkungskette zusammen, Kombination der Instrumente ist entscheidend
- Gegenseitige Abhängigkeiten und Überlagerungen
- Kombination der Instrumente ist entscheidend (Abhängigkeit) / wird auch als «Spill-over-Effekt» (= Über-laufseffekt) bezeichnet (insbesondere bei Konsumgütern)
- Zeitverzögerungen
- «Carry-over-Effekt» (Übertragungseffekt) [Bsp. Investition in Rente zahlt sich erst in der Zukunft aus]
- Zusammenhänge zwischen Aufwand und Ertrag
- Faktoren: Direct Marketing / Werbefernsehen / Distributionsnetz / Rabatte
- Schrittweises Vorgehen, Feedback + Lernprozesse
- Lineares (unrealistisches) vorgehen (nacheinadner)
- Zirkuläres (realistisches) vorgehen (miteinander/durcheinander)
- Budgethoheiten und -limiten
- unterschiedliche Zuständigkeiten
Varianten von Marketingbudgets
Gehört zu: Marketingbudget Taxierung 2
Budget = Konkretisierung eines Plans im Hinblick auf die finanziellen Konsequenzen
Top down Budget
- Hier wird das Unternehmesbudget heruntergebrochen auf das Marketingbudget und dieses weiter heruntergebrochen auf das Budget der Marketinginstrumente
Bottom up Budget
- Hier werden die einzelnen Budgets der Instrumente (Werbung, Verkauf,usw.) zu einem Marketingbudget verdichtet und das Marketingbudget fliesst mit anderen Budgets in das Unternehmensbudget ein.
Ad-hoc Budget
- Budget welches bei konkreten Ereignissen erstellt wird. Bsp. Kunden Event etc.
Marketingkontrolle
Gehört zu: Marketingkontrolle Taxierung 3
Es geht hier immer um eine SOLL-IST Kontrolle
Es wird Unterschieden zwischen
- Jahresplankontrolle
- Sicherstellen der gesetzen Ziele
- Erzielte Verkaufsergebnisse
- Entwicklung des Marktanteils
- Verhältnis Umsatz zu Marketing Ausgaben
- Profitabilitätskontrolle (ROI)
- Wo Gewinne / Wo Verluste im Unternehmen?
- nach Produkten
- nach Regionen
- nach Kunden etc.
- Strategiekontrolle
- Sind die Ziele des Unternehmens dem Umfeld und der eigenen Situation angemessen?
- Sind wir noch sauf dem richtigen Weg?
- Effizienzkontrolle
- Untersuchung der Wirkungen der einzelnen Marketinginstrumente im Hinblick auf die gesetzten Ziele und unter Berücksichtigung der entstandenen Kosten
- Spezielle wird hier die Effizenz im Verkauf, der Werbung und der Verkaufsförderung kontrolliert
Der Kontrollplan beantwortet die 4 W
- Was?
- WIe?
- Wer?
- Wann?
Marketinginformationssystem (MIS)
Gehört zu: Marketingkontrolle Taxierung 3