Evolution Bio 260 HHU
Vorlesung
Vorlesung
-
- 1 / 65
-
Cartes-fiches
Konkurrenz
Kampf um Ressourcen etc. Zwischen Individuen der selben Art oder zwischen verschiedenen Arten.
Intraspezifische Konkurrenz:
innerhalb der Population, also zwischen mehrere Individuen einer Art; Konkurrenzverhalten reguliert die Population
Interspezifische Konkurrenz:
Wettbewerb zwischen Individuen verschiedener Art um Ressourcen. Dabei kommt es häufig zu einer Verdrängung der schwächerer Arten
Zoophilie
Durch Koevolution erworbene Anpassung von Pflanzen an alle Fälle der biotischen Bestäubung
Anemophile
Bestäubung durch Wind
Hydrophile
Bestäubung durch Wasser
Pheromone
Botenstoffe, die der biochemische Kommunikation zwischen Lebewesen der Spezies dienen.
Stellenäquivalenz
Wenn 2 Organismenarten in verschiedenen, geographisch getrennte Ökosystemen die ökologische Nische einnehmen, ohne miteinander verwandt zu sein
Kontrastbetonung
Tatsache, dass sich 2 nah verwandte Arten in dem Teil ihres Verbreitungsgebiets, in dem sie gemeinsam vorkommen, in einem oder mehren Merkmale unterschieden
Winterschlaf
Hibernation: lang währender Ruhezustand, in dem bestimmte homoiotherme Tiere unter Herabsetzung ihre Körpertemperatur während der kalten Jahreszeit fallen.
Diapause
Entwicklungsverzögerung; gewährleistet Überleben des Tieres
Prägung
Durch Lernprozesse werden bestimmte Umweltsqualitäten bevorzugt
Mimikry
Signalfälschung; Schutz und Locken durch Nachahmen anderer Art.
Intersexuelle Selektion
Das Geschlecht mit dem höheren Aufwand wählt den Geschlechtpartner.
Habituation
Lernen durch reizspezifische Gewöhnung
Ökologische Nische:
Summe aller Wechselbeziehungen der Individuen einer Art zu ihrer Umwelt.
Mutation
spontan auftretende, dauerhafte Veränderungen des genetischen Erbmaterials mit möglicher Folge auf den Phänotyp.
Evolution
on Generation zu Generation stattfinde allmähliche Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population
Fitness
Betrag eines Individuums zum Genbestand der nachfolgenden Generation, abhängig von Überlebensrate und Fortpflanzungserfolg.
Individuen, die am besten an Ihre Umwelt angepasst sind, überleben am ehesten
Adaption
Die Anpassung des Organismus an die jeweilige Umweltbedingungen
Positive Selektion
Die Auswahl bestimmter Allele wird begünstigt- Anstieg der Allelfrequenz aufgrund von Fitnessgewinn.
Negative Selektion
die Entfernung von nachteiligen Allelen.
Homologie
Ähnliche Merkmale bei unterschiedlichen Arten sind unabhängig voneinander entstanden, durch Anpassung an die Umwelt und haben eine gleiche Funktion.
Segregation distortion
Gene, die ausschließlich ihre eigene Vermehrung bewirken und dadurch in den funktionsfähigen Gameten überrepräsentiert sind. Abweisung der 2. Mendelschen Regeln
Genetische Drift
zufällige hervorgerufene Veränderung der Allelfrequenz in einer Population
Muller’ Rachel:
Sexuelle Reproduktion reduziert die nachteiligen Mutation in den Nachkommen.
Red-Queen:
Sexuelle Reproduktion hat bei schnellen Umweltbedingungen einen evolutionären Vorteil
Mullers und Fischers
Sexuelle Reproduktion kann vorteilhafte Mutation schneller vereinen.
Hamilton-Rule
das Ausmaß an Altruismus richtet sich nach dem Verwandtungsgrad;
Je enger Tiere miteinander verwandt sind; je häufiger tritt selbstloses Verhalten aus
r*b > c r: verwandtungsgrad, c kosten, b vorteile
Präadaption
Die Anpassung erfolgt aus einer bereits existierenden Struktur, die einen Funktionswechsel erfährt.
Multiple Hits:
multiple Mutation sind Mutation, die auf ein und demselben Allel bewirken, wobei die 2. Mutation die erste wieder aufhebt. Es sind Homoplasien auf molekularer Ebene.
Allometrie
Die Vorauseilen bzw Zurückbleiben des Wachstums von Gliedmaßen, Organen oder Gewebe gegenüber dem Wachstum von dem übrigen Organismus.
Koevolution
Prozess der wechselseitigen Anpassung zweier stark integrierender Arten aufeinander
Adaptive Radiation
Auffächerung einer wenig spezialisierten Arten in viele stärker spezialisierte Arten durch Herausbildung spezifischer Anpassung an der vorhandenen Umweltverhältnisse
Pleiotropie
Ein Gen kann 2 oder mehrere voneinander unabhängige Merkmale beeinflussen. In diesem Fall werden die Anpassung und die reproduktive Isolierung durch die selben Gene gesteuert.
Hitchhiking
Genetische Kopplung: Das bevorzugte Allel schleppt das Allel der reproduktiven Isolierung mit sich
Abweichung des HWGs:
Genetische Drift
Mutation
Gen Duplikation
Heterozygoten Vorteil
CMS
Sexuelle Selektion
Voraussetzung für HWGs:
keine Mutation
Zufällige Paarung
Infinite Populationsgröße
keine Migration
keine Selektion
Natürliche Selektion
gerichtet zb Pazifischer Lachs
stabilisierend zb Geburtsgewicht
disruptive zb flink
Natürliche Selektion wirksamt:
Reproduktion
Vererbung
Variation von vererbbaren Merkmalen/Eigenschaften
Variation im Reproduktionserfolg in Bezug auf ein Merkmal/Eigenschaft