Vorlesung


A. C.
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende Konzepte der Evolutionsbiologie auf universitärem Niveau, wobei Farbgebung und Hintergrund der Karten besonders hervorstechen. Im Fokus stehen Anpassungsprozesse, genetische Variation und Selektionsmechanismen, die Populationen und Individuen prägen, sowie Isolation als treibende Kraft der Artbildung. Studierende profitieren von diesem Überblick, um evolutionäre Dynamiken zu verstehen und deren Auswirkungen auf Ökosysteme zu analysieren.
Flashcards
65
Students
4
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
22.07.2023 / 07.04.2026

Flashcards

Konkurrenz

 Kampf um Ressourcen etc. Zwischen Individuen der selben Art oder zwischen verschiedenen Arten.

Intraspezifische Konkurrenz:

innerhalb der Population, also zwischen mehrere Individuen einer Art; Konkurrenzverhalten reguliert die Population

Interspezifische Konkurrenz:

Wettbewerb zwischen Individuen verschiedener Art um Ressourcen. Dabei kommt es häufig zu einer Verdrängung der schwächerer Arten

Zoophilie

Durch Koevolution erworbene Anpassung von Pflanzen an alle Fälle der biotischen Bestäubung

Anemophile

  1. Bestäubung durch Wind

Hydrophile

  1.  Bestäubung durch Wasser

Pheromone

Botenstoffe, die der biochemische Kommunikation zwischen Lebewesen der Spezies dienen.

Stellenäquivalenz

Wenn 2 Organismenarten in verschiedenen, geographisch getrennte Ökosystemen die ökologische Nische einnehmen, ohne miteinander verwandt zu sein

Kontrastbetonung

Tatsache, dass sich 2 nah verwandte Arten in dem Teil ihres Verbreitungsgebiets, in dem sie gemeinsam vorkommen, in einem oder mehren Merkmale unterschieden

Winterschlaf

  1. Hibernation: lang währender Ruhezustand, in dem bestimmte homoiotherme Tiere unter Herabsetzung ihre Körpertemperatur während der kalten Jahreszeit fallen.

Diapause

  1.  Entwicklungsverzögerung; gewährleistet Überleben des Tieres

Prägung

Durch Lernprozesse werden bestimmte Umweltsqualitäten bevorzugt

Mimikry

  1. Signalfälschung; Schutz und Locken durch Nachahmen anderer Art.

Intersexuelle Selektion

  1. Das Geschlecht mit dem höheren Aufwand wählt den Geschlechtpartner.

Habituation

  1. Lernen durch reizspezifische Gewöhnung

Ökologische Nische:

Summe aller Wechselbeziehungen der Individuen einer Art zu ihrer Umwelt.

Mutation

  1. spontan auftretende, dauerhafte Veränderungen des genetischen Erbmaterials mit möglicher Folge auf den Phänotyp.

Evolution

  1. on Generation zu Generation stattfinde allmähliche Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population

Fitness

  1. Betrag eines Individuums zum Genbestand der nachfolgenden Generation, abhängig von Überlebensrate und Fortpflanzungserfolg.
    Individuen, die am besten an Ihre Umwelt angepasst sind, überleben am ehesten

Adaption

Die Anpassung des Organismus an die jeweilige Umweltbedingungen

Positive Selektion

 Die Auswahl bestimmter Allele wird begünstigt- Anstieg der Allelfrequenz aufgrund von Fitnessgewinn.

Negative Selektion

  1. die Entfernung von nachteiligen Allelen.

Homologie

  1. Ähnliche Merkmale bei unterschiedlichen Arten sind unabhängig voneinander entstanden, durch Anpassung an die Umwelt und haben eine gleiche Funktion.

Segregation distortion

  1. Gene, die ausschließlich ihre eigene Vermehrung bewirken und dadurch in den funktionsfähigen Gameten überrepräsentiert sind. Abweisung der 2. Mendelschen Regeln

Genetische Drift

  1. zufällige hervorgerufene Veränderung der Allelfrequenz in einer Population

Muller’ Rachel:

Sexuelle Reproduktion reduziert die nachteiligen Mutation in den Nachkommen.

Red-Queen:

Sexuelle Reproduktion hat bei schnellen Umweltbedingungen einen evolutionären Vorteil

Mullers und Fischers

Sexuelle Reproduktion kann vorteilhafte Mutation schneller vereinen.

Hamilton-Rule

  1. das Ausmaß an Altruismus richtet sich nach dem Verwandtungsgrad;

Je enger Tiere miteinander verwandt sind; je häufiger tritt selbstloses Verhalten aus

r*b > c r: verwandtungsgrad, c kosten, b vorteile

 

Präadaption

  1. Die Anpassung erfolgt aus einer bereits existierenden Struktur, die einen Funktionswechsel erfährt.

Multiple Hits:

multiple Mutation sind Mutation, die auf ein und demselben Allel bewirken, wobei die 2. Mutation die erste wieder aufhebt. Es sind Homoplasien auf molekularer Ebene.

Allometrie

  1. Die Vorauseilen bzw Zurückbleiben des Wachstums von Gliedmaßen, Organen oder Gewebe gegenüber dem Wachstum von dem übrigen Organismus.

Koevolution

  1. Prozess der wechselseitigen Anpassung zweier stark integrierender Arten aufeinander

Adaptive Radiation

Auffächerung einer wenig spezialisierten Arten in viele stärker spezialisierte Arten durch Herausbildung spezifischer Anpassung an der vorhandenen Umweltverhältnisse

Pleiotropie

Ein Gen kann 2 oder mehrere voneinander unabhängige Merkmale beeinflussen. In diesem Fall werden die Anpassung und die reproduktive Isolierung durch die selben Gene gesteuert.

Hitchhiking

  1. Genetische Kopplung: Das bevorzugte Allel schleppt das Allel der reproduktiven Isolierung mit sich

Abweichung des HWGs:

  1. Genetische Drift

  2. Mutation

  3. Gen Duplikation

  4. Heterozygoten Vorteil

  5. CMS

  6. Sexuelle Selektion

Voraussetzung für HWGs:

  1. keine Mutation

  2. Zufällige Paarung

  3. Infinite Populationsgröße

  4. keine Migration

  5. keine Selektion

  1. Natürliche Selektion

  1. gerichtet zb Pazifischer Lachs

  2. stabilisierend zb Geburtsgewicht

  3. disruptive zb flink

Natürliche Selektion wirksamt:

  1. Reproduktion

  2. Vererbung

  3. Variation von vererbbaren Merkmalen/Eigenschaften

  4. Variation im Reproduktionserfolg in Bezug auf ein Merkmal/Eigenschaft

Lernen