E. Kurz Wasserversorgung / MVI
Medien-, Versorgungs- und Installationstechnik / Hochschule Albstadt-Sigmaringen / Studiengang: Master Facility and Process
Medien-, Versorgungs- und Installationstechnik / Hochschule Albstadt-Sigmaringen / Studiengang: Master Facility and Process
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Flashcards
Welche zwei prinzipiellen Wärmetauscherverfahren sind für Reinstwassersysteme geeignet?
Prinzipielle Wärmetauscherverfahren für Reinstwassersysteme: Plattenwärmetauscher, Rohrbündelwärmetauscher.
Beschreiben Sie die Wirkungsweise von Ozongeneratoren.
Wirkungsweise von Ozongeneratoren: Ozongeneratoren erzeugen Ozon, indem sie Sauerstoffmoleküle mit Hilfe von elektrischer Energie oder UV-Licht spalten. Das erzeugte Ozon wird dann zur Desinfektion, Oxidation oder Geruchsbeseitigung in der Luft oder im Wasser eingesetzt.
Nennen Sie Verwendungsarten von Warmwasser in der Life Science Industrie.
Verwendungsarten von Warmwasser in der Life Science Industrie: Reinigung, Sterilisation, Prozessheizung.
Nennen Sie die drei grundsätzlichen Betriebsarten, die bei der Warmwasserversorgung möglich sind.
Grundsätzliche Betriebsarten bei der Warmwasserversorgung: Durchlauferhitzer, Warmwasserspeicher, Zirkulationssystem.
Beschreiben Sie Vor- und Nachteile von Durchfluss- und Speicher-Wassererwärmern.
Durchlauferhitzer:
Vorteile:
- Sofortige Warmwasserbereitstellung,
- kein Platzbedarf für einen Speicher,
- energieeffizienter Betrieb.
Nachteile:
- Begrenzte Wassermenge pro Zeit,
- hoher Energiebedarf bei gleichzeitigem Mehrfachbedarf.
Speicher-Wassererwärmer:
Vorteile:
- Große Wasserkapazität,
- gleichzeitige Nutzung mehrerer Entnahmestellen,
- flexibler Betrieb.
Nachteile:
- Begrenzte Menge an warmem Wasser,
- längere Aufheizzeit nach Verbrauch,
- mögliche Wärmeverluste im Speicher.
Welche drei Speicherarten mit indirekter Beheizung kennen Sie?
Speicherarten mit indirekter Beheizung:
- Warmwasserspeicher mit Heizschlange
- Warmwasserspeicher mit Wärmetauscher
- Pufferspeicher mit integriertem Wärmetauscher
Beschreiben Sie die Legionellenproblematik und Maßnahmen, die nach dem DVGW-Arbeitsblatt W 551 erforderlich sind.
Legionellenproblematik: Legionellen sind Bakterien, die eine potenzielle Gefahr für die Gesundheit darstellen, insbesondere beim Einatmen von vernebeltem Wasser, wie z.B. Duschen.
Maßnahmen nach DVGW-Arbeitsblatt W 551: Risikobewertung, Erstellung eines Betriebskonzepts, regelmäßige Inspektion, Wartung und Reinigung der Trinkwasseranlagen, Durchführung von Probenahmen und Untersuchungen auf Legionellen, ggf. Durchführung von Sanierungsmaßnahmen.
Welche Möglichkeit kennen Sie, um bei der Dämmung von Rohrleitungen Energie einzusparen?
Isolierung der Rohrleitungen mit geeigneten Dämmmaterialien, um den Wärmeverlust zu minimieren und Energie einzusparen.
Nennen Sie Verfahrensschritte, die bei der Planung von Wasserversorgungsanlagen durchlaufen werden müssen.
Planung von Wasserversorgungsanlagen:
- Bedarfsermittlung,
- Netzplanung,
- Auswahl der Rohrleitungsmaterialien,
- Hydraulische Berechnungen,
- Konstruktion der Anlagen,
- Genehmigungsverfahren.
Erläutern Sie die Begriffe Summendurchfluss und Spitzendurchfluss bei der Bemessung von Rohrleitungssystemen.
Summendurchfluss: Gesamtvolumenstrom, der über einen bestimmten Zeitraum durch das Rohrleitungssystem fließt.
Spitzendurchfluss: Höchster Volumenstrom, der zu einem bestimmten Zeitpunkt durch das Rohrleitungssystem fließt.
Beschreiben Sie das prinzipielle Vorgehen bei der Ermittlung von Rohrdurchmessern von Wasserverteilsystemen.
Vorgehen bei der Ermittlung von Rohrdurchmessern:
- Erfassung des maximalen und durchschnittlichen Wasserbedarfs,
- hydraulische Berechnungen unter Berücksichtigung von Fließgeschwindigkeit und Druckverlusten,
- Auswahl des geeigneten Rohrdurchmessers basierend auf den berechneten Daten.