EADM1 Anatomie
Bsc Osteopathie, EADM1
Bsc Osteopathie, EADM1
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Cartes-fiches
Wozu brauchen wir eine Modellvorstellung?
- Hilfsebene die der Orientierung am menschlichen Körper dienen
- Werden verwendet um alle osteokinematische Bewegungen zu präzise zu beschreiben
Was sind Körperachsen?
- gedachte Hilfslinien durch den menschlichen Körper
- werden in der Anatomie für den Beschrieb der Ausrichtung und Lage anatomischer Struktur verwendet
Definition Gelenk
Das Gelenk ist "eine bewegliche Verbidnung zwischen Knochen"
2 Arten von Gelenken
- echte Gelenke
- unechte Gelenke
Echtes Gelenk
Diarthrose
Diskontinuität zwischen den Knochenenden (Gelenkspalt)
Unechtes Gelenk
Synarthrose, kein Gelenkspalt vorhanden
5 Typen von Diarthrosen
- Drehgelenk
- Eigelenk
- Sattelgelenk
- Scharniergelenk
- Kugelgelenk
Wozu Lage- und Bewegungsbezeichnungen?
Klassische Lagebezeichnungn (oben und unten) ändern sich je nach Körperposition
Zusammensetzung Bindegewebe
Grundsubstanz: Gemisch von Polysacchariden und Proteinen
Fasern: Aufgebaut aus dem Kollagen und dem Elastin
Wasser: Druckelastizität des Bindegewebes
Zellen Bindegewebe: Ortsständige Zellen
Fibroblast
Fibrozyt
Myofibroblast
Fibroblasten
häufigster Zelltyp im Bindegewebe
Hauptaufgabe: Synthese & Umbau Extrazellulärmattrix
Histologie: Spindelförmige Zelle mit verzweigten Fortsätzen (3D Netzwerk zwischen Fibroblasten)
Fibrozyten
tiefe EZM-Syntheseaktivität
Fibroblasten
hohe EZM-Syntheseaktivität
Myofriboblast
Definition, Histologie und Vorkommen
-kontraktile Hybridzelle mit Eigenschaften von Fibroblasten und Leiomyozyten (Glatte Muskelzellen)
-histologisch nicht von Fibroblasten zu unterscheiden
-Vorkommen: Uterus, Hoden, Lunge, Blutgefässe, Milzkapsel
Zellen Bindegewebe: Mobile Zellen
Zellen des Immunsystems:
-Lymphozyten
-Plasmazellen
-Makrophagen
-Mastzellen
Extrazellulärmatrix (EZM)
-3D Netzwerk aus verschiedenen Makromolekülen
-je nach Zusammensetzung der EZM verschiedene biomechanische Eigenschaften
Zugfestigkeit des Gewebes
Je mehr kollagene Fasern in der Matrix, desto höher die Zugfestigkeit des Gewebes
Dehnbarkeit
Je mehr elastische Fasern in der Matrix, desto höher die Dehnbarkeit des Gewebes.
Glykosaminoglykane
- lange Kohlenhydratketten (geringer Proteinanteil)
- Binden Wasser im Bindegewebe (durch starke negative Ladung) - Polsteerfunktion
Proteoglykane
Proteine mit vielen verknüpften Glykosaminoglykan-Seitenketten
binden Wasser = Dämpf- und Stützfunktion (Kommunikationsfunktion)
Inaktivierung von extrazellulären Enzymen (regulatorische Funktion)
! Chemotaxis: Bindung von Chemokinen aus dem Blut (Konzentration der Chemokine am Entzündungsherd)
Glykoproteine
Proteine mit angehängten kurzen Kohlenhydratketten
-Fibronektin: Verbindungsprotein (bindet an Kollagen und Integrine), steuert Migration von Zelle und Hämostase (Blutstillung)
-Laminin: Bestandteile der Basalmembran, Verbindungsproteine (bindet an Integrine und an Kollagen Typ 4
Bestandteile Proteoglykane
bestehen hauptsächlich aus Kohlenhydraten - seitlich an kleinen Proteinkernen gebunden