EADM1 Anatomie

Bsc Osteopathie, EADM1

Bsc Osteopathie, EADM1


C. R.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie der Bauchorgane und deren Gefäß- und Nervenversorgung. Sie decken Themen wie die Lage, Struktur und Funktion von Organen wie der Nebenniere, dem Pankreas, der Leber, dem Magen und dem Ösophagus ab. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie detaillierte Informationen zu anatomischen Details und klinisch relevanten Aspekten liefern.
Karten
198
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
25.05.2023 / 13.06.2023

Lernkarten

Anatomische Grundposition

Neutralnullstellung

Welches Gelenk kann in der anatomischen Grundposition nicht in alle Richtungen maximal bewegt werden?

Was sind Körperebenen?

Modellvorstellung, die den Körper in verschiedene Ebenen zerlegt.

Wozu brauchen wir eine Modellvorstellung?

- Hilfsebene die der Orientierung am menschlichen Körper dienen

- Werden verwendet um alle osteokinematische Bewegungen zu präzise zu beschreiben

Frontalebene

- unterteilt Körper in vorderen (anterior) und hinteren (posteriorer) Anteil

Sagittalebene

Unterteilt den Körper in eine rechten (dexter) und eine linken (sinister) Anteil

Transversalebene

unterer (kaudal) und oberer (kranial) Anteil

Was sind Körperachsen?

- gedachte Hilfslinien durch den menschlichen Körper

- werden in der Anatomie für den Beschrieb der Ausrichtung und Lage anatomischer Struktur verwendet

Was sind Körperachsen?

- gedachte Hilfslinien durch den menschlichen Körper

- werden in der Anatomie für den Beschrieb der Ausrichtung und Lage anatomischer Struktur verwendet

Sagittalachse

senkrecht zur Frontalebene

verläuft in Transversal- und Sagittalebene

Transversalachse

- senkrecht zur Sagittalebene

- verläuft in transversal- und frontalebene

Longitudinalachse

- senkrecht zur Transversalebene

- verläuft in der frontal - und sagittalebene

Zusammenhang Ebene und Achse?

2 Achsen spannen auf eine Ebene

Definition Gelenk

Das Gelenk ist "eine bewegliche Verbidnung zwischen Knochen"

2 Arten von Gelenken

- echte Gelenke

- unechte Gelenke

Echtes Gelenk

Diarthrose

Diskontinuität zwischen den Knochenenden (Gelenkspalt)

Unechtes Gelenk

Synarthrose, kein Gelenkspalt vorhanden

Wie kommt es zur Bewegung im Gelenk?

1. Muskelkontraktion

2. Übertragung der Kraft auf die Knochen

3. Bewegung des Knochens

5 Typen von Diarthrosen

- Drehgelenk

- Eigelenk

- Sattelgelenk

- Scharniergelenk

- Kugelgelenk

Wozu Lage- und Bewegungsbezeichnungen?

Klassische Lagebezeichnungn (oben und unten) ändern sich je nach Körperposition

Kugelgelenk:

- Beispiel

- Freiheitsgrade

- Bewegungen

Schultergelenk

3 Freiheitsgerade

6 Bewegungen

Scharniergelenk

- Beispiel

- Freiheitsgrade

- Anzahl Bewegungen

Ellenbogengelenk

1 Freiheitsgrade (Transversalachse)

2 Bewegungen (Flexion und Extension)

Eigelenk

-Beispiel

-Freiheitsgrade

-Anzahl Bewegungen

- Handgelenk

- 2 Freiheitsgrade

- 4 Bewegungen

Sattelgelenk:

Beispiel

Freiheitsgrade

Bewegungen

 

Daumen

2 Freiheitsgrade

4 Bewegungen

Drehgelelenk

Beispiel

Freiheitsgrade

Bewegungen

Unterarmgelenk

1 Freiheitsgrad

2 Bewegungen

Zusammensetzung Bindegewebe

Grundsubstanz: Gemisch von Polysacchariden und Proteinen

Fasern: Aufgebaut aus dem Kollagen und dem Elastin

Wasser: Druckelastizität des Bindegewebes

Zellen Bindegewebe: Ortsständige Zellen

Fibroblast

Fibrozyt

Myofibroblast

Fibroblasten

 

häufigster Zelltyp im Bindegewebe

Hauptaufgabe: Synthese & Umbau Extrazellulärmattrix

Histologie: Spindelförmige Zelle mit verzweigten Fortsätzen (3D Netzwerk zwischen Fibroblasten)

Fibrozyten

tiefe EZM-Syntheseaktivität

Fibroblasten

hohe EZM-Syntheseaktivität

Myofriboblast

Definition, Histologie und Vorkommen

-kontraktile Hybridzelle mit Eigenschaften von Fibroblasten und Leiomyozyten (Glatte Muskelzellen)

-histologisch nicht von Fibroblasten zu unterscheiden

-Vorkommen: Uterus, Hoden, Lunge, Blutgefässe, Milzkapsel

Zellen Bindegewebe: Mobile Zellen

Zellen des Immunsystems:

-Lymphozyten

-Plasmazellen

-Makrophagen

-Mastzellen

Extrazellulärmatrix (EZM)

-3D Netzwerk aus verschiedenen Makromolekülen

-je nach Zusammensetzung der EZM verschiedene biomechanische Eigenschaften

Zugfestigkeit des Gewebes

Je mehr kollagene Fasern in der Matrix, desto höher die Zugfestigkeit des Gewebes

Dehnbarkeit

Je mehr elastische Fasern in der Matrix, desto höher die Dehnbarkeit des Gewebes.

Glykosaminoglykane

- lange Kohlenhydratketten (geringer Proteinanteil)

- Binden Wasser im Bindegewebe (durch starke negative Ladung) - Polsteerfunktion

 

Proteoglykane

Proteine mit vielen verknüpften Glykosaminoglykan-Seitenketten

binden Wasser = Dämpf- und Stützfunktion (Kommunikationsfunktion)

Inaktivierung von extrazellulären Enzymen (regulatorische Funktion)

! Chemotaxis: Bindung von Chemokinen aus dem Blut (Konzentration der Chemokine am Entzündungsherd)

 

 

Glykoproteine

Proteine mit angehängten kurzen Kohlenhydratketten

-Fibronektin: Verbindungsprotein (bindet an Kollagen und Integrine), steuert Migration von Zelle und Hämostase (Blutstillung)
 

-Laminin: Bestandteile der Basalmembran, Verbindungsproteine (bindet an Integrine und an Kollagen Typ 4

Bestandteile Proteoglykane

bestehen hauptsächlich aus Kohlenhydraten  - seitlich an kleinen Proteinkernen gebunden

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