HäHä 2
ZHAW_BSc_BMLD22_FS23_HäHä2
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Lernkarten
Wirkung von Blutgerinnungshemmer
Heparin verstärkt Anthithrombin III
Cumarin-Derivate (hemmt Vit. K, Bildung S, C Proteine)
direkte orale Koagulanzien hemmen Thrombin oder Faktor Xa direkt
Acetylsalicylsäure hemmen Thrombozyten aktivierung, Cyclooxigenasehemmer
Prinzip der Gerinnungstests: Quick, INR
Misst Funktion von exogenen Gerinnungssystem (wie lang geht es bisThrombin Fibrin bildet?)
Misst Faktoren 7
Methode Turbimetrie,Kugelkoagulation, chromogene Substanz
Prinzip der Gerinnungstests aPTT (aktivierte partielle Thromboplastinzeit)
Messung: Funktion von endogenem Gerinnungssystem
Faktor 12,11,9,8
Plasma wird aktiviert (Calcium)– Fibrinogen wird mit Thrombin zu Fibrin – Zeit bis Trübung (20-34s) messen
Einflussgrössen der aPTT (Beispielen)
-Gerinnungsaktive Phospholipide: Art der Lipide, Zusammensetzung, Konzentration
-Gerinnungsaktive Oberflächen (Faktor 11,13,Präkallikrein, HMWK)
-Thrombozyten
TZ und Fibrinogen nach Clauss erklären
-zum Fibrinogen im Plasma einen Überschuss an Thrombin dazugegeben – messung bis Fibrin gebildet wird (Zeit)
-TZ Thrombinzeit: Messung der Gerinnungszeit von Plasma nachThrombin Zusatz (Turbimetrie,Kugelkoagulometrie)
Ursachen für eine TPZ Verlängerung
-Synthesestörung (Vit K-Mangel, Faktor 7,5,10, Prothrombin,Fibrinogen, Leberinsuffizienz)
-Verbrauch/Verlust (DIC)
-Inhibitoren (Faktor V)
Ursachen für eine aPTT Verlängerung (isolierte und kombinierte) nennen.
-Angeborener Faktorenmangel (intrinsischen System) -> Faktoren VIII, IX, XI, XII, Präkallikrein, HMWK
-Lupusantikoagulanzien gegen die Phospholipide des aPTT Reagenz
-Antikoagulanzien -> Heparin (Verstärkung des Antithrombins)
-> direkte Thrombininhibitoren
Ursachen für eine TZ Verlängerung nennen
-Direkte und Indirekte Thrombinihibitoren
-Fibrinpolymerisationsstörungen (Protamin Überdosierung, Paraproteine,Fibrinogenspaltprodukte)
-Fibrinogenmangel oder -dysfunktion (Verbrauch/Verlust)
warum kann Citrat für die Blutgerinnnungsanalyse verwendet werden und EDTA im Vergleich dazu nicht?
EDTA bindet Calcium irreversibel
Citrat bindet Calcium weniger stark und daher reverrsibel
(ohne Clacium keine Gerinnung)
die Hämatopoese erklären
Hämatopoetische Stammzelle (multipotenet, selbsterneuerung) -> multipotente Progenitorzellen -> lymphatische und myeloische Progenitorzellen
die Begriffe Knochenmarkpunktion und Knochenmarkstanze
Punktionsort: Beckenkamm
Herstellung und Differenzierung eines «Quetschpräparat» erklären
-> stecknadelkopfgroße Knochenmarkbröckel
-> auf einen Objektträger aufgetragen
-> zweiter Objektträger oder ein Deckglas (ohne Druck) auszuüben -
-> Zellen raus -> Quetschpräparat
Dann Färbung machen
Unterschied zwischen Knochenmarkzytologie und Knochenmarkhistologie und Beispiele für deren
Indikation
Knochenmarkzytologie: Zelluläre Zusammensetzung des Knochenmarks
Indikationen:
Periphere Zytopenien z.B. unklare Leukozytopenie, Thrombozytopenie oder Anämie
Bi- und Panzytopenien (2 bzw. 3 hämatopoetische Reihen betroffen)
Leuko-, Thrombozytose oder Polyglobulie (unbekannter Genese)
Monoklonale Gammopathie
Lymphome
Knochenmarkhistologie (seltener als Knochenmarkzytologie)
Indikation:
Knochenmarkprozesse mit fokalen Infiltraten z. B. Lymphome
Metastasierung solider Tumore
Feststellung Grad der Markfibrose z.B. bei myeloproliferativer Neoplasie (MPN) und myelodysplastischen Syndromen (MDS)
Verdacht auf eine aplastische Anämie (zur Beurteilung der Zellularität und Sicherung der Diagnose)
die Kriterien für die Beurteilung des Knochenmarksausstrich im Bezug auf die Zelldichte und können Beispiele für Veränderungen in der Zelldichte aufzählen
Vermindert
-> aplastischer Anämie
-> toxische Schädigung des KM
-> primärer Myelofibrose (PMF)
-> myelodysplastischem Syndrom (MDS)
Vermehrt
-> Regeneration
-> akute Leukämien
-> Polycythaemia Vera
-> Myeloproliferative Neoplasien
Aplastisch: leeres Knochenmark
Hypozellulär
normal
Hyperzellulär:
packed:
Verteilung und Zellqualität innerhalb der Erythropoese und der Granulopoese
Bei Erwachsenen -> Männer: ca. 1:2 und Frauen: ca. 1:3