Niederspanungs-Installationsnormen

Niederspanungsinstallationsnormen Karteikarten

Niederspanungsinstallationsnormen Karteikarten


A. L.
Diese Lernkarten vermitteln die wichtigsten Grundlagen der Niederspannungs-Installationsnormen für die Elektrotechnik auf Mittelschulniveau. Im Fokus stehen zentrale Begriffe wie Schutzmaßnahmen, Anlagenplanung, Sicherheitsvorschriften und relevante Normen wie die NIN oder IEC. Praktische Anwendungen wie Prüfverfahren, Fehlerstromschutz oder Installationsbewilligungen werden ebenso behandelt wie rechtliche Rahmenbedingungen und Kontrollpflichten. Ideal für Auszubildende und Elektrofachkräfte, die sich fundiert auf Prüfungen oder den Berufsalltag vorbereiten möchten.
Flashcards
165
Students
1
Language
German
Created / Updated
08.04.2023 / 23.08.2026

Flashcards

Erkläre den Grundsatz des Personenschutzes

  • Es dürfen weder Personen noch Tiere einer zufälligen Berührung mit Strom oder Spannung ausgesetzt werden.
  • Der Grundsatz des Personenschutz bei Betriebsspannungen >50V gilt erfüllt, wenn:  Eine zufällige Berührung spannungsführender Teile ausgeschlossen ist  Der Berührungsstrom Ib <O.5mA oder die Berührungsspannung Ub <50 beträgt
  • Falls Ub >50V muss eine Abschaltung innert 0.4s erfolgen bei Endstromkreisen <32A und beiSteckdosenstromkreise >63A innert o,4S   Bei Endstromkreissen und bei Steckdosenstromkreissen Ab 63A 5s

  1. Was versteht die NIN unter dem Zusatzschutz?

  • Schutzklasse III
  • Schutz durch automatische Abschaltung (RCD 30mA)

Was versteht die NIN unter dem Fehlerschutz?

  • Schutz vor indirektem Berühren
  • Abschaltung
  • Nullung
  • Potentialausgleich
  • Isolierter Standort
  • Schutzklasse II
  • Schutztrennung (Trenntransformator)

Was versteht die NIN unter dem Basisschutz?

  • Abstand
  • Schutz vor direktem Berühren
  • Isolierung
  • Abdeckung
  • Hindernis

  1. Wie ist die Schutzklasse 0 definiert?  Es weist nur die Basisisolierung auf

  • Kein Schutzleiteranschluss
  • Bsp. der alte Stecker Typ 1

  1. Wie sieht das Symbol der Schutzklasse III aus und was ist besonders daran?

  • Schutzkleinspannungen bis 50V AC
  • SELV und PELV Systeme
  • Trenntransformatoren

  1. Wie sieht das Symbol der Schutzklasse III aus und was ist besonders daran?

  • Schutzkleinspannungen bis 50V AC
  • SELV und PELV Systeme
  • Trenntransformatoren

  1. Wie sieht das Symbol der Schutzklasse II aus und was ist besonders daran?

  1. Wie sieht das Symbol der Schutzklasse I aus und was ist besonders daran?

  • Das Betriebsmittel ist am Schutzleiter angeschlossen

Benenne folgende äussere Einflüsse:

  • AGI: niedrige mechanische Beanspruchung (Bsp. Haushalt)
  • BE3: explosionsgefährdete Zone (Bsp. Treibstofflager)
  • BA4: elektrotechnisch unterwiesene Personen (Hauswart)
  • CA2: brennbar (Bsp. Holzhaus)

  1. Wie werden die verschiedenen „Äusseren Einflüsse" eingeteilt?

  • Sie werden durch zwei Buchstaben und einer Zahl gekennzeichnet

Berührungsschutz Tabelle:

Zeichne das Symbol für:

Dürfen Sie für Notfälle, die Farben gelb und grün für geschaltet Drähte und Funktionen in der

Installation verwenden?

• Nein, die Farben gelb und grün sind nur für den Schutzleiter vorgesehen

  1. Seit wann dürfen keine Steckdosen T 12 mehr in Verkehr gebracht werden?

  • Seit dem 31.12.2016

  1. Dürfen Sie eine gewöhnliche T 13 Steckdose (10A) mit einem Leistungsschutzschalter 13A absichern?

  • JA
  • Bei einer Schmelzsicherung gilt die 10A Absicherung und bei einem LS die 13A Absicherung

Welche Art von Steckdose müssen Sie aussuchen, wenn bei einer Installation die Verbraucher noch nicht bekannt sind?

Die Steckvorrichtungen sind so zu wählen, dass sie freizügig verwendbar sind

  1. Was bedeutet die 1. Und die 2. Ziffer?

  • Erste Ziffer:Eindringschutz (Fremdkörper oder Berührungen)
  • Zweite Ziffer: Schutz vor Wasser

  1. Welcher IP Schutz ist gefordert bei einem Betriebsmittel in einem feuergefährdeten Raum mit einer mittleren Staubmenge?

  • IP 6X

  1. Welcher IP Schutz ist gefordert bei einem Betriebsmittel in einem feuergefährdeten Raum mit einer mittleren Staubmenge?

  • IP 5X

  1. Welchen IP Schutzgrad muss ein Überstromunterbecher in einem feuchten Raum aufweisen?

  • X5

  1. Welchen IP Schutzgrad muss ein Überstromunterbecher in einem feuchten Raum aufweisen?

  • X3

  1. Was bedeutet „Schutzart nach IP-System"

  • Ingress Protection (Eindringschutz)
  • Es definiert den Schutzgrad, welche für die Installation an einem speziellen Ort für das Betriebsmittel vorgeschrieben wird.
  • Die Deklaration erfolgt mittels zwei Ziffern

  1. Was versteht die NIN unter dem Begriff „Ställe"

  • Räume, in denen Nutztiere untergebracht sind.
  • Anstossende, nicht vollständig getrennte Räume von einem Stall    Bsp. Futtergang

  • Liftzentralen (Fahrstuhl)
  • Räume in denen Messwerke oder eine HV montiert sind       Maschinenräume

  • Zahnarztpraxis
  • Operationssäle
  • Dialyseraum
  • Gipszimmer
  • Röntgenzimmer (Radiologie)
  • IPS Zimmer (Intensivstation)

Was sind elektrische Betriebsräume?

  • Liftzentralen (Fahrstuhl)
  • Räume in denen Messwerke oder eine HV montiert sind      
  • Maschinenräume

Zähle 3 Explosionsgefährdete Bereiche auf:

  • Tankstellen
  • Treibstofflager
  • Munitionsfabriken

Zähle 3 Feuergefährdete Räume auf ohne brennbaren Staub:

  • Dachstock
  • Papierlager
  • Aktenräume

Zähle 3 Feuergefährdete Räume auf mit brennbarem Staub:

  • Schreinereien
  • Sägereien
  • Heuböden

  1. Wie muss der Raum beschaffen sein, wenn sich eine Stromquelle für Sicherheitszwecke darin

befindet?

  • Es muss ein E160 Raum sein
  • Falls die Akkus nicht gasdicht sind, muss der Raum belüftet sein
  • Kleine Akkumulatoren bis 100Ah müssen in einem E130/F30 Schutzkasten aufbewahrt werden
  • Nur in nicht feuergefährdeten Räumen
  • Der Raum darf nur für befugte Personen zugänglich sein

Was bedeutet die Abkürzung E90?

  • E: Funktionserhalt   ( Trasse, Kabel und Installationssystem müssen zusammenpassen)

  1. Was bedeutet die Abkürzung FE180?

  • FE: Flammeinwirkung
  • 180 > 180 Minuten

Was bedeutet die Abkürzung EI 60?

  • E: Raumabschluss
  • I: Wärmedämmung
  • 60  >60 Minuten

Dürfen Sie Fluchtwegbeleuchtungen Dimmbar ausführen?

Ja

  • Beleuchtungen für Rettungswege (Hinweisleuchten) in Kinos dürfen Dimmbar ausgeführt werden.
  • Müssen aber in 0.5 Sekunden einschalten

  1. In welcher Zeit müssen Notbeleuchtung in Fluchtwegen eischalten?

  • Innert 5 Sekunden 50%
  • Innert 60 Sekunden 100% der geforderten Beleuchtungsstärke

  1. In welcher Zeit müssen Notbeleuchtung in Arbeitsstätten, Garagen und Hochhäuser einschalten?

  • Innert 5 Sekunden 50%
  • Innert 60 Sekunden 100% der geforderten Beleuchtungsstärke

  1. In welcher Zeit müssen Notbeleuchtung in Geschäftsräumen, Kinos, und Restaurant einschalten?

  • Innert 5 Sekunden 50%
  • Innert 60 Sekunden 100% der geforderten Beleuchtungsstärke

In welcher Zeit müssen Notbeleuchtung in Räumen mit besonderer Gefährdung einschalten?

Innert 0.5 Sekunden

Als Stromquelle für Sicherheitszwecke dürfen welche zur Anwendung genommen werden?

  • Akkumulatorenbatterien
  • Primärelement
  • Trennumformer (Dieselmotor-Generator)
  • Zusätzliche Einspeisung aus einem unabhängigen Netz
  • Generatoren, unabhängig von der allgemeinen Stromversorgung

In welche Räumen ist eine Sicherheitsbeleuchtung zu installieren? (4 Antworten)

  • In Räumen mit einer starken Personenbelegung.
  • Öffentliche Bauten
  • Industrie-, Gewerbe- und Verwaltungsbau
  • Kino, Theater und Konzerthallen
  • Bahnhöfe, Parkhäuser, Spitäler und Zirkuszelte

Étudier