Chemie

Klausur

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Lisa Bär
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Themen der Chemie auf Universitätsniveau ab, von Atomaufbau und Periodensystem über Bindungsarten bis zu Kunststoffen, Säuren und Basen sowie Oxidationszahlen. Sie erklären Eigenschaften von Elementen, Verbindungen und Reaktionen wie den Kalk- oder Gipskreislauf und gehen auf spezifische Stoffe wie Silikate oder Metalle ein. Studierende profitieren von diesem Lernset, da es komplexe Zusammenhänge präzise aufbereitet und durch prägnante Beispiele das Verständnis für chemische Prozesse und Strukturen vertieft.
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66
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4
Langue
Allemand
Catégorie
Chimie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
13.02.2023 / 19.08.2026

Lernkarten

Ionenformel

Sulfat 

SO42-

Ionenformel

Sulfit

SO32-

Ionenformel 

Phosphat 

PO43-

Ionenformel

Phospit 

PO33-

Ionenformel

Hydrogencarbonat 

HCO3-

Ionenformel

Gips 

CaSO4

Ionenformel

Kalk 

CaCO3

Ionenformel

Kohlensäure

H2CO3

Ionenformel

Saltpetersäure 

HNO3

Ionenformel

Phosphorsäure 

H3PO4

Ionenformel

Schwefelsäure

H2SO3

Beschreibe Kalkkreislauf 

ausgangsstoff Kalkstein CaCO3

1. Brennen CaCO3 -> CaO+CO2

damit erhält man gebrannter Kalk CaO

2. Löschen CaO+H2O -> Ca(OH)2

damit erhält man gelöschter Kalk Ca(OH)2

3. anmachen mit Wasser Ca(OH)2+H2O

damit erhält man Kalkteig Ca(OH)2+H2O

4. Erhärten an Luft 

Ca(OH)2 + H2O-> CaCO3 +H2O

Welche Oxidationszahl haben Elemente?

0

Wasserstoff hat Oxidationszahl ... in Verbindung mit Nichtmetallen 

+1

Wasserstoff hat Oxidationszahl ... in Verbindung mit Metallen

-1

Was versteht man unter Kieselsäure?

bildet eine vielfältige Klasse von Verbindungen, die in der Natur in Form verschiedener Silikate und als Baustoff der Schalen von Kieselalgen auftreten. 

Im Meerwasser kommt Kieselsäure vor. Kieselgur ist ein Pulver das aus Schalen von Kieselalgen (Diatomeen) besteht und sich aufgrund der großen Oberfläche ähnlich wie Kieselgel verhält

Was versteht man unter Silikate?

Salze der Kieselsäure. Grundbaustein aller Silikate sind SiO4-Tetraeder. Neben isolierten SiO4-Tetraedern gibt es ecken- und kantenverknüpfte Strukturen.

Was ist Glas?

eine amorphe, d.h. ohne Kristallisation erstarrte (metastabile) unterkühlte Schmelze, deren Atome eine Nahordnung, aber keine Fernordnung besitzen.

beschreibe Gipskreislauf 

CaSO4 . 2H2O (Gipsstein bzw. abgebundener Gips) 

1. Brennen 

CaSO4 . 1/2H2O (Halbhydrat) 

CaSo4 (Anhydrit)

2. Anmachen mit Wasser 

CaSO4 . nH2O (Gipsbrei) 

3. Erhärten (überschüssiges Wasser entweicht) 

Nur Thermoplasten sind verformbar und wieder rückgängig zu machen 

Welche verschiedenen Verfahren der Polymerbildung gibt es?

 

Polymerisation: Verkopplung von vielen kleinen gleichartigen Monomeren durch Aufbrechen einer Doppelbindung. Wärme wird frei. Es werden keine Nebenprodukte gebildet. Für den Start der Reaktion muss Energie in Form eines Anregers (Radikalstarter!) zugegeben werden.

Polyaddition: Moleküle zweier unterschiedlicher Stoffe verbinden sich zu einem großen Molekül.Die Komponenten müssen in einem genauen Mischungsverhältnis stehen. Reaktion läuft nur oberhalb einer bestimmten Temperatur ab (Aktivierungsenergie!). Unterhalb dieser Temperatur wird die Reaktion eingefroren. Es werden keine Nebenprodukte frei.

Polykondensation: Moleküle zweier unterschiedlicher Stoffe reagieren untereinander. Atome werden abgespalten (z.B. H2O) nicht reversibel.

Wodurch unterscheiden sich amorphe und teilkristalline Thermoplasten?

amorphe Thermoplaste: Die Molekülketten sind ungeordnet und der KS ist lichtdurchlässig bis glasklar. Ihre physikalischen Eigenschaften sind nach allen Richtungen hin gleichartig (isotrop). Sie sind bei Raumtemperatur im Glaszustand. Zu diesen Kunststoffen gehören unter anderem Polystyrol (PS), Polyvinylchlorid (PVC) und Polycarbonat (PC).

teilkristalline Thermoplaste: Sie verhalten sich im Glaszustand ähnlich wie amorphe Thermoplaste. Aufgrund des starken Zusammenhalts der Kristallite ist der Festigkeitsabfall bei Erreichen der Erweichungstemperatur nicht so ausgeprägt. Vertreter dieser Gruppe sind z.B. Polyethylen (PE), Polyamid (PA) und Polypropylen (PP).

Was bewirkt ein Weichmacher?

Sie setzen die Erweichungstemperatur, Härte und Sprödigkeit der KS herab.

Was bewirken Stabilisatoren?

Stabilisatoren sollen KS vor Veränderung und Schäden infolge Sonneneinstrahlung schützen (z.B. Radikalfänger)

Nennen Sie die 4 Zustandsbereiche des thermoplastischen Verhaltens der Kunststoffe und erkläre sie.

Glaszustand: Die Kunststoffe sind hart und spröde, weil die Molekularbewegung bei niedrigen Temperaturen sehr gering ist

Glasübergang/Erweichungsbereich: Bei ansteigender Temperatur nimmt die Steifigkeit ab und die Verformbarkeit zu.

Plastischer Zustand: Unvernetzte Kunststoffe zeigen oberhalb des Fließtemperaturbereichs viskoses Fließen.

Zersetzung: Oberhalb einer Temperatur zwischen 200°C und 400°C zersetzen sich alle Kunststoffe.

Rost besteht aus 

FeO , Fe2O3 , H2O

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