Biometrie

Statistik

Statistik


F. K.
Diese Karteikarten behandeln grundlegende Konzepte der Biometrie auf Universitätsniveau, mit Fokus auf metrische und ordinale Skalen, Quantile, sowie statistische Maße wie Modus, Median und Standardabweichung. Sie eignen sich für Studierende der Informatik, die sich mit der Analyse und Interpretation von Daten befassen, insbesondere in Bezug auf die Eigenschaften und Darstellung von Messwerten.
Karten
54
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
11.01.2023 / 16.01.2023

Lernkarten

Eigenschaften

Kopfumfang eines Neugeborenen (cm)

Stetig, metrisch, Verhältnisskala, Quantitativ

Merkmal: Kopfumfang Ausprägung:cm

Eigenschaften

Body-mass index (kg/m2)

Metrisch, stetig, Verhältnisskala, Quantitativ 

Eigenschaften

Stärke der Schmerzen nach Operation

Ordinal, qualitativ

Eigenschaften

Natriumkonzentration im Serum (mmol/l)

Stetig, quantitativ, Verhältnisskala, metrisch

Eigenschaften

Messfehler

Nominal, qualitativ

Besteht Messfehler? Ja oder Nein

(Kann ordinal sein, wie groß ist Messfehler)

 

 

Eigenschaften

Radioaktivität 

Verhältnisskala, metrisch, quantitativ, diskret

(entweder verfällt oder verfällt nicht, kwine negativen Verfälle)

Diskret da keine Kommazahlen möglich 

 

Eigenschaften

Leukozyten im kleinen Blutbild

Verhältnisskala, metrisch, quantitativ, diskret (geht irgendwann in stetig über)

Besitzt Nullpunkt (So viele Tausende vorhanden, dass Sprünge immer kleiner werden)

 

Eigenschaften

Diagnoseschlüssel 

Nominal, qualitativ(im Diagnoseschlüssel ordinal skaliert)

 

Welche Skalenniveaus gibt es?

Nominal, Metrisch, ordinal

Nominal-Eigenschaften

Ausprägungen können unterschieden werden

Niedrigstes Skalenniveau=niedrigster Informationsgehalt 

Keine sinnvolle Ordnung möglich

(Nur 2 Ausprägungen=dichotom/binär)

Keine logische Rangordnung der Kategorien

Nur Beziehungen "gleich", "ungleich" möglich

Reihenfolge der Antwortkategorien=austauschbar

 

Zu bestimmen: Modus

Beispiele nominal

Geschlecht (männlich, weiblich)

Familienstand (ledig, verheiratet, geschieden, verwitwet)

Sie lesen die Zeitung (Bild, FAZ, Handelsblatt)

Ordinal-Eigenschaften

Ausprägungen können srtiert werden

Enthält zwar nominale Informationen, aber es kann eine Rangfolge gebildet werden 

Abstände zwischen den Ausprägungen nicht interpretierbar

Aussage über den absoluten Abstand zwischen zwei Werten ist nicht möglich

"Gleich" und " ungleich", sowie " größer" und "kleiner" können bestimmt werden

 

Bestimmbar: Modus, Median

Beispiele-ordinal

Schulnoten (Abstand bspw. Zwischen Note 1 und Nite 2 nicht bestimmbar)

Häufigkeit des Fernsehens (täglich, mehrmals pro Woche, seltener, nie)

Die Bundesregierung leistet gute Arbeit (stimme zu, unentschieden, lehne ab)

Eigenschaften-metrisch

Abstände zwischen den Ausprägungen können berechnet werden

Höchstmögliche Skalenniveau

Merkmalsausprägungen können verglichen und sortiert werden und es können Abstände zwischen den Ausprägungen berechnet werden

"Gleich" und "ungleich", aber auch "größer" und "kleiner" sind bestimmbar

Diefferenzen und Summen können sinnvoll gebildet werden

 

Lässt sich zusätzlich in Intervall und Verhältnisskala unterteilen

Beispiele-metrisch

Einkommen

Gewicht

Alter

Stromverbrauch 

Verhältnisskala 

Definierter Nullpunkt, besitzt keine Minuswertewerte könnnen in ein Verhältnis gesetzt werden-ein Wert ist doppelt so groß wie ein anderer zum Beispiel

Marathonläufer Zeiten-es gibt einen Nullpunkt an denen alle starten

 

 

Intervallskala

Kein absoluter Nullpunkt

Lässt sich kein richtiges Verhältnis bilden

Beispiel: Temperatur, es gibt Minuswerte, deswegen Nullpunkt kein natürlicher Nullpunkt

Skalenniveau

Wohnorte in Deutschland 

nominal

Skalenniveau 

Produktbewertung auf einer Skala von1-5

Ordinal

Skalenniveau

Religionsbekenntnis

Nominal

Skalenniveau

CO2 Ausstoss im Jahr

Metrisch, Verhältnisskala

Skalenniveau 

IQ-Score Schüler

Metrisch, Intervallskala

Skalenniveau

Prüfungsnoten

Ordinal

Skalenniveau

Telefonnummern von Befragten

Nominal

Skalenniveau

Pflegestufe eines Patienten

Ordinal

Skalenniveau

Wohnfläche in m2

Metrisch, Verhältnisskala

Qualitativ

Nicht numerische Dazen, können per Definition nicht gemessen werden

Quantitativ

Numerisch, messbar

Stetig

Numerische Variabeln

Zwischen zwei beliebigen Werten kann eine unendliche Anzahl an Werten sein

Beliebige Zahlenwerte möglich

Bsp. Länge oder Gewicht

Kommazahlen 

Diskret

Kann nur ganzzahlige Werte annehmen

Bsp. Fehlzeiten, Schulnoten, Geschlecht

Ordinal immer diskret

Keine Kommazahlen 

Stetiges Intervall

Säulen aneinander, gehen ineinander über

Diskrete intervalle

Säulen auseinander

Klassen berechnen (n=50Patienten)

Klassen bestimmen

Modus

Die Merkmalsausprägung die am häufigsten vorkommt

Es können mehrer modi auftreten

Erscheinungsbild des Histogramms wird dementsprechend definiert

(Unimodal 1, bimodal 2, multimodal mehr als 2)

 

Median

Klassenmitte

Teilt alle Messwerte in 2 gleich große Teile

Untere gegen obere he 50% 

Berechnen: (obergrenze/min+Untergrenze/max):2

Voraussetzung ist Merkmal ist metrisch und stetig

Median ist robust gegen Extremwerte

Quantil 

Unterteilt die Daten einer Datenreihe

Bsp. 20%Quantil Wert unterhalb dessen mindestens 20% der Daten liegen (und oberhalb dessen maximal die restlichen % der Werte liegen)

Die Unterteilung spiegelt oft die statistischen Aussagen wieder (z.B. 25% der Deutschen sind jünger als....)

Gibt verschiedene Bezeichnungen für verschiedene Quantile

Datenreihe muss zur Ermittlung eines Quantils sortiert werden 

Quintil

20% Quantil

Quartil

25% Quantil

Median

50% Quantil

Perzentil

1% Quantil

Lernen