Klinische Chemie
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Lernkarten
Kreatinin
Jaffé-Methode, Fotometrisch: Endpunkt RLW und kinetisch, Farbtest
Ablauf:
Kreatinin bildet im alkalischen Miliu mit Prikrinsäure eine oder mehrere orangefarbenen verbindungen.
Plasma->entweisst
Urin-> verdünnt
Quantitative Bestimmung von Kreatinin, gebräuchlichste und günstigste Methode.
Kreatinin tief im Urin -> dann Kreatinin Clearance
Kreatinin-Clearance gibt geanuere Auskunft über die Nierenfunktion (wegen formel: Zeit, Menge, Konz)
MDRD gitb nur über 60, KC tiefer als 60
MDRD: GFR ist nur die Filtrationsrate der Glomeruli
Kreatinin-Clearance beinhaltet die Filtrationsmenge von der Gesamten Niere
Kreatinin-Clearance beachten-> Kreatinin kann wegen Muskeln erhöht sein.
Kreatinin im Blutplasma erhöht, Urin ernidriegt -> kranker Pat.
Kreatinin im Blutplasma erniedrigt, Urin erhöht -> gesunder Pat.
GFR: abhänig von Blutdruck, je kleiner der Wert desto ausgeprägter die Niereninsuffizienz
CKD-EPI, MDRD zur Berechnung von GFR
Kreatinin im Serum ansteigt, wenn die GFR bereits zu 50% geschödigt ist.
Kreatinin und Harnstoff häufig parallel
Harnstoff steigt an wenn die Niere zu 70% geschädigt ist. ?
Cystatin C
Ganz rückresorbiert, nicht im Urin, nicht durch Muskelmasse beeinflusst. Immunnephelometrie, nur erhöhte Werte sind wichtig.
Enzyme
Enzymaktivität ausschliesslich mit einer kinetische Methode, NADH/NAD 340nm, gekoppelter enzymatischer UV-Test, einfacher enzymatischer UV-Test, 37 Grad, U/l, CK-MB Aktivität
ASAT+ALAT stärker erhöht als AP/GGT=Leber (ASAT/ALAT extrem erhöht->Hepatitis)
AP+GGT stärker erhöht als ASAT/ALAT= Gallengänge + Bilirubin erhöht wenn nicht->Alkoholismus
Nur GGT Alkoholismus
GGT/AP gemeinsam erhöht
Lipase / Pankreas-Amylase gemeinsam erhöht
ASAT/ALAT häufig gemeinsam erhöht
Leichte Leberschädigung: ALAT höher als ASAT
Schwere Leberschädigung: ASAT höher als ALAT
Ikterie
Bilirubin-> auf Probe achten
Prähepatischer Ikterus: vermehrte Hämoglobinabbau
Serum: I Bili erhöht, T Bili hoch, D Bili normal, LDH erhöht, Leberenzyme normal
Urin: Urobili erhöht, Bili normal
Intrahepatischer Ikterus: Leber geschödgt, Indirektes in Direktes umwandels nicht möglich
Serum: I Bili + Gesamt Bili lericht erhöht -> einige Formen, Leberenzyme erhöht
Urin: Bili + Urobili leicht erhöht
Posthepatischer Ikterus; Verschluss der Gallengänge
Serum: D + Gesamt Bili erhöht, Leberenzyme GGT, AP erhöht, vielleicht ALAT, ASAT
Urin: Blli erhöht, Urobili neg.
Neonataler Ikterus: (Prähepatischer Ikterus)
HbF wird abgebaut-> erhöhter Abbau-> Leber noch nicht ausgereift-> I Bili konjugieren mangelt
Serum: I Bili erhöht
Urin->Bili vermindert
Gesamtbilirubin
Gesamtbilirubin: Diazo Methode, Endpunkt, Farbtest
Unkonjugiertes Biulirubin muss zuerst durch einen Accelerator aus seiner Bindug von Albumin gelöst werden, dann reagieren beide Bilirubin-Fraktionen mit der diazotierenden Sulfinsäure. Sie bilden den roten Azarfarbstoff der bei 500nm gemessen wird, Farbtest, fotometrisch
Direktes Bilirubin
Direktes Bilirubin: Diazo-Methode, Endpunkt, Farbtest
Bilirbindiglucuronid und zum Teil auch Monoglucuronoid koppeln mit diazotierter Sulfanilsäure ohne Accelerator. Der entstandene rote Farbstoff wird bei 500nm gemessen.
->wenn Gesamtbilirubin erhöht ist.
Neugeboren Bilirubin
-Bilicheck
-Bilimeter
-direkte Absorptionsfotometrie
CRP
-Entzündungsparameter, ist ein Eiweiss, das in der Leber als Reaktion auf Entzündungen oder Tumore gebildet wird.
Hohe Werte: -> sehr hohe Sepsis (Blutvergiftung)
Lange Halbwertszeit
Total Protein im Plasma
Farbtest, Biuret-Methode: Endpunktmethode, violetter Komplex aus Cu-Ionen und Peptidbindungen.
Beruht darauf, dass CU2+ Ionen mit N-Atomen mit Peptidbindungen im alkalischen Milieu rotviolette Komplexe bilden.
Bei trüben Proben muss ein Leerwert mitgeführt oder die Messung kinetisch durchgeführt werden.
Total Protein im Urin
Total Protein im Urin: Turbidimetrie/Immunturbidimetrie
Das Licht wird in der Küvette jedoch nicht absorbiert, sondern an ungelösten Partikeln (Emulsionen zb Öltropfen,) gestreut, sodass eine niedrige Intensität des Lichts nach Durchtritt durch die Küvette resultiert.
Totalprotein im Urin, Trübungsmessung Extinktion, Antigen-Antikörper-Komplexe, Proteine durch Säure ausfallen und in Lösung halten.
Albuminwerte Urin
Nephelometrie
Im Gegensatz zur Turbidimetrie wird die Intensität des gebildetes Streulichts gemessen, sondern die Streulicht von der 70 Grad Winkel. Es ist sensitiver. Die Nephelometrie weist eine niedrigere Nachweisgrenze als die Turbidimetrie auf und wird zur Bestimmung spezifischer Proteine wie zb. Immunoglobuline im Liquor verwendet.
Albumin im Urin, Trübungsmessung Streulicht, Antigen-Antikörper-Komplexe, Proteine durch Säure ausfallen und in Lösung halten.
Albuminwerte Plasma
Farbtest mit Endpunktmessung Bromkresolgrün, blau-grüner Farbkomplex
Erhöhte Werte gibt es nicht.
Wichtigste Bindungs- und Transportprotein im Plasma. Notwendig für den kolloidosmotischer Druck in den Blutgefässen.
Verminderte Werte: nephrotisches Syndrom, Verbrennungen, Hungerzustände
Pseudohyperproteinämie: hämatokrit und Protein zu viel und zu wenig wasser-> Wasserverlust durch Erbrechen, Dehydratation
Pseudohypoproteinämie : hämatokrit und Protein zu wenig und zu viel Wasser -> starke Blutungen von protein, zu viel getrunken.
Kolloidosmotischer Druck
Druck den Makromolekülen im Blutplasma verursachen. Die Höhe des Drucks wird durch die Anzahl der in der Flüssigkeit gelösten Teilchen bestimmt.
Blutplasma: durch Proteine
Aufgabe: Aufrechterhaltung des Plasmavolumens
Pathogenese:
Absinken des kolloidosmotischen Druck: durch zu wenig Albumin im Blut tritt vermehrt Flüssigkeit ins Gewebe aus, das nicht wieder aufgenommen werden kann.->Ödeme
Erhöhung des kolloidosmotischer Druck: durch Gabe von onkotisch (Volumenzunahme bewirkende) wirkende Infusion kommt es zur Erhöhung des kolloidosmotischer Drucks, Wasser wird aus dem Gewebe ins Blut gezogen, der Kreislauf stabilisiert.
Erkrankung: Ödeme
Die Plasmaproteine verhindern dass bei Bluthochdrucks die gesamte Flüssigkeit aus dem Intraversalraum in das Interstitium und das Lymphsystem gepresst wird.
Glu, Elektrolyte, Harnstoff können Gefässwände fast ungehindert passieren.
Durch die Bestimmung der Gesamtproteinkonzentration lässt sich das Volumen der Extrazellulärflüssigkeit abschätzen, weil Proteine einerseits eine lange Halbwertszeit haben und anderseits den Intravasalraum nicht oder nur sehr langsam verlassen können. Zumindest aber akute und subakute Änderungen der Wassermenge erkennbar:
Wassermangel (Dehydratation) führt zu steigenden Gesamtproteinkonzentration im Serum + hohe Hämatokrit
Überwässerung (Hyperhydratation) führt zu verminderte Werte der Gesamtproteinkonzentration + niedrigen Hämatokrit.
Osmotischer Druck
Einer Lösung wird nur durch die Zahl der gelösten Teilchen bestimmt, unabhängig von der Teilchengrösse.
->Bestimmung der Osmolalität
->also Bestimmung der Zahl der pro kg Lösungsmittel gelösten Teilchen, 1 Mol enthält ein Osmol eine Anzahl von 6.022 x1023
Osmometer
Probe wird mit konstanter Geschwindigkeit abgekühlt. T1
Dann wird durch eine Vibrationsstoss die Eiskristallbildung in Gang gesetzt.
Die Temperatur steigt nur bis zum Gefrierpunkt an.
Beim Temperaturplateau liegen Kristalle + Lösung nebeneinander vor.
T2 Zum Zeitpunkt ist die ganze Lösung gefroren und die ständige Abkühlung führt zu einer weiteren Temperatursenkung. Die Temperaturdifferenz=Gefrierpunktserniedrigung.
Das Gerät lässt sich mit A. dest. Neu kalibrieren.
Wasser- und Elektrolytenhaushalt
Regulation in der Niere
Störung= Volumen EXR + Toxizität Veränderung
Natrium, Kation, EXR 95%
Hyponatriämie: Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, Niereninsuffizienz
Hypernatriämie: Wassermangel zu wenig trinken, Salzüberschuss durch zu viel Meerwasser trinken, gestörte renale Ausscheidung
Hyponatriurie: verminderter glomerulären Filtration
Hypernatriurie: = Hypernatriämie
Kalium, Kation, IZR 98%
Mit Glucose und Insulin gibt es einen Austausch von Kalium und Natrium in die Zelle.
Protonen können leichter ins Zellinnere. Konzentrationsgradient von Kalium zwischen EZR und IZR wird geringer und es kommt zu einer Hyperkaliämie. Azidose verschiebung von H+ ionen von Extra nach intrazellulär. Bei Hämolyse, Gewebszerfall, Insulinmangel
Bei einer Alkalose treten H+Ionen aus dem Zellinern in den EZR über und dafür sinkt die Kaliumkonzentration: Hypokaliämie. Tachykardie. Laxianten, Niereninsuffizienz, erhöhtes Kreatinin, abhname GFR
Chlorid, Anion: 56% EZR, 12% IZR
Hypo: starken Erbrechen, Herz-Niereninsuffizienz
Hyper: tubulären Azidose
Magnesium 1/3 IZR Muskel: Endpunktmethode
Werte sind abhängig von Kalzium.
Hypo: Herzrythmusstörung, Muskelkrampf
Hyper: Nierenversagen, Dehydratation, Azidose, isolierte Werte sind bedeutungslos
Phosphat, Calcium Endpunktmethode, Calciumphophat am meisten in Knochen, rest IZR
Natrium
Natrium, Kation, EXR 95%
Hyponatriämie: Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, Niereninsuffizienz
Hypernatriämie: Wassermangel zu wenig trinken, Salzüberschuss durch zu viel Meerwasser trinken, gestörte renale Ausscheidung
Hyponatriurie: verminderter glomerulären Filtration
Hypernatriurie: = Hypernatriämie
Kalium
Kalium, Kation, IZR 98%
Mit Glucose und Insulin gibt es einen Austausch von Kalium und Natrium in die Zelle.
Protonen können leichter ins Zellinnere. Konzentrationsgradient von Kalium zwischen EZR und IZR wird geringer und es kommt zu einer Hyperkaliämie. Azidose verschiebung von H+ ionen von Extra nach intrazellulär. Bei Hämolyse, Gewebszerfall, Insulinmangel
Bei einer Alkalose treten H+Ionen aus dem Zellinern in den EZR über und dafür sinkt die Kaliumkonzentration: Hypokaliämie. Tachykardie. Laxianten, Niereninsuffizienz, erhöhtes Kreatinin, abhname GFR
Chlorid
Chlorid, Anion: 56% EZR, 12% IZR, rest Knochen
Hypo: starken Erbrechen, Herz-Niereninsuffizienz
Hyper: tubulären Azidose
Magnesium
Magnesium 1/3 IZR: Enpunktmethode
Werte sind abhängig von Kalzium.
Hypo: Herzrythmusstörung, Muskelkrampf
Hyper: Nierenversagen, Dehydratation, Azidose, isolierte Werte sind bedeutungslos
Nephrotisches Syndrom
Glomeruli Schädigung
Stix: Protein +++ starke Proteinurie
Sediment: Zylinder: granulierte Zylinder, Wachszylinder, Lipide Zylinder, Rundfellzellen, Fetttropfen
Ursache: Nierenerkrankung, DM
Symptome: Hyperlipidämie, Ödeme
Nephritisches Syndrom
Tubuli Schädigung
Stix: Protein + - ++, Blut/Hb + - +++
Sediment: EC dysmorph, eumorph, Ec Zylinder
Ursache: Glomerulonephritis
-Immunologisch, Autoimmunerkrankung, abakteriell
Symptome: Hypertonie , Ödeme Gesicht Lid
Glucose
Glucose, Fotometrisch NADH 340nm
Enzymatische Glukose-Bestimmung
Hexokinase, gekoppelter enzymatischer UV-Test, NADH/NAD 340nm
POCT Endpunkt:
Glucose mit Luftsauerstoff katalysiert und durch Glucose-Oxidatio zu Gluconolaction oxidiert.
Wasserstoffperoxid wird durch Peroxidas katalysiert, um das Chromogen zu einem Farbstoff zu oxidieren. Photometrisch wird die genaue farbliche Veränderung des Plättchens bestimmt. Genaue Menge an Glucose im Urin und Blut bestimmt. Diese Methode ist die genaue Quantifizierung der Glukose.
Nicht im Urin
Erhöhte Werte nüchtern mehr als 7, nicht nüchtern mehr als 11 mmol/l -> DM
Erniedrigte Werte unter
oGTT
Nachweis einer gestörten Glucoseverwertung und der Frühdiagnostik des DM. Insulinresistenz wird getestet.
HbA1c
HbA1c, Immunoassay
Bindung von Glucose an das N-Terminal von Valin (Hb)
Wichtiger Parameter für den Verlauf und die Dagnostik von DM. Gibt Auskunft über den Glukosespiegel von den letzten Monate. Wert ist stabil
Ketonkörper
Erhöht bei Diabetes. Fett wird in Glucose umgewandelt= Lipolyse.
Insulin würde die Lipolyse hemmen, bei DM Tap 1 ohne Insulin findet sie unkontrolliert statt.
Hohe Konzentration von Ketonkörper-> sauer-> Blut wird sauer und Komplikation.
Insulin
Ein hoher Blutzuckerspiegel bewirkt eine Insulinfreisetzung. Das Hormon sinkt den Blutglukosespiegel.
Pankreas bildet Insulin.
Funktionen von Insulin
• Beschleunigung der Glucoseaufnahme in allen Zellen insbesonders Muskel und Fettzellen
• Beschleunigung der Aufnahme von Aminosäuren und Kalium in Muskel und Fettzellen
• Induktion der Glykogensynthese und Speicherung in der Leber
• Steigerung der Triglycerid Synthese in Leber und Fettgewebe
• Anregung der Speicherung von Aminosäuren im Muskel
• Hemmung der Hepatischen Glykogenolyse
• Hemmung der Proteolyse (abbau von Protein)
• Hemmung der Hepatischen Gluconeogenese
-Aufbau Fettspeicher
Glukagon
Niedriger Blutglukosespiegel bewirkt ein Glukagon Freisetzung. Das Hormon ist vom Pankreas. Stimuliert in der Leber den Abbau von Glykogen zu Glukose, die ins Blut abgegeben wird.
Funktionen von Glukagon
• Förderung der hepatischen Glykogenolyse
• Förderung der Gluconeogenese (Glukose Neubildung, brauchen viel Energie)
• Förderung der Lipolyse (wo auch in den Mitochondrien)
• Besonders in der Nacht und bei mittelfristiger Nahrungskarenz sind diese Prozesse wichtig um die Energieversorgung der Zellen mittels Glucose konstant zu halten, und den Glucosespiegel auf einem physiologischen Niveau zu stabilisieren.
DM Typ 1
Eine fortschreitende Zerstörung der Insulin-produzierenden Zellen führt ausschließlich zum absoluten Insulinmangel. Durch Infektionen oder andere Akuterkrankungen kann es plötzlich zu einer schweren Stoffwechselentgleisung mit Ketoazidose und Koma kommen.
Kommt plötzlich.
Ursache: Autoimmunerkrankungen, Virus.
AK bildung vermehrt gegen b-Zellen.
DM Typ 2
Der Typ-2-Diabetes beruht anfangs nur auf einer verminderten Ansprechbarkeit der Körperzellen auf Insulin durch eine Rezeptor-Resistenz (Insulinresistenz), die durch Übergewicht begünstigt wird.
Insulinresistenz
Wenn die Zellen nicht mehr ausreichend empfindlich auf Insulin reagieren, das heißt, wenn sie insulinresistent sind, gelangt weniger Zucker aus dem Blut in die Körperzellen. Der Zucker verbleibt stattdessen in der Blutzirkulation und der Blutzuckerspiegel steigt an. Schlüssel-Schloss-Prinzip.
Schwangerschaft->Insulinresistenz Kind betroffen
CK
-> drastisch erhöht Raptomyolyse, ohne Troponin erhöht
- Am höchsten sind die Konzentrationen in Skelett- und Herzmuskulatur
- CK gilt als Leitenzym für die Skelettmuskulatur
- Es dient der intrazellulären ATP-Synthese
- CK hat Labordiagnostisch relevante Isoenzyme
- CK befindet sich zum grössten Teil im Zytosol.
- Beträgt der Anteil der CK-MB mehr als 6% der Gesamt-CK, dann spricht dies dafür, dass der Herzmuskel geschädigt ist (gilt aber nur, wenn auch die Gesamt-CK über einen bestimmten Wert erhöht ist).
- Ursachen für erhöhte Werte: Myokardinfarkt mit maximaler CK-Aktivität nach 12-24 Std
CK-MB Isoenzym
Masse: teuer, sensitiver, Immunoeassay
Aktivität: kinetischer Enzymtest, NADH 340nm. Erfasst die gesamte CK-Aktivität die nicht von CK-M Einheit stammen, CK-MB, CK-MM weden erfasst und mit zwei multipliziert.
CK-Aktivität, ist typisch für den Myokardinfarkt. Die maximale Aktivität wird im Plasma 3-12 Std. nach dem Infarkt gefunden.
TnT hs
(Protein IZR)
- Sind im Zytosol festgebunden, Wenn die ganze Zelle am sterben ist, dann schüttet es viel Troponin aus.
- Troponine sind erst 2h nach einem Infarkt nachweisbar.
- Wichtig ist daher ob es zu einer Zunahme des Wertes im Verlauf kommt.
- Troponine haben eine lange Halbwertszeit, ein Reinfarkt kann daher verpasst werden.
- Troponine steigt wenn die ganze Zelle am Sterben ist oder aussterben.
BNP
Immunoassay
Parameter für Herzinsuffizienz, da es ständig ausgeschüttet wird, weil das Herz immer überbelastet ist., wenigere Halbwertszeit.
- BNP Erhöhungen finden sich neben kardialen Ursachen auch bei Lungenembolie, Niereninsuffizienz, Leberzirrhose, septischer Schock und Subarachnoidalblutungen.
- Kurze Halbwertszeit.
Myoglobin
Immunoessay Intrazelluläre Proteine
->Myoglobin sehr erhöht Raptomyolyse ohne Troponin erhöht, Niere geschdädigt wegen Myoglobin
- In Muskelzellen vorkommendes Hämoprotein dem Transport von Sauerstoff (intrazellulär).
- Da es in allen quergestreiften Muskeln vorkommt ist es nicht herzspezifisch, aufgrund der kurzen Halbwertszeit sinkt der Myoglobin wert nach einem Infarkt rasch ab, was diesen Parameter für die Überwachung von instabilen Patienten interessant macht.
- Erhöht bei Myokardinfarkt, Rhabdomyolyse, hereditären Myopathien, Muskeltraumen aller Art, Niereninsuffizienz.
- Nieren wird geschädigt bei zu hohe Werte.
- Im Urin bei Rhabdomyolyse=Muskelzerfall, relevant für Reinfarkte, weil Troponin eine lange Halbwertszeit hat.
Makroenzyme
Ig gebunden an Enzymen, bei der Messung haben sie eine längere Halbwertszeit. Laborphenomän.
Herzinsuffizienz
->BNP
kann Folge eines Herzinfarkt sein, Ursachen hypertonie,
Es gibt Rechtsherzinsuffizienz ->Rückstauung in den Gefässen und Linksherzinsuffizienz-> Rückstauung in der Lunge.
Klassische Symptome:
-Ödeme
-Nykturie
Angina Pectoris
->
Verengung der Herzkranzgefässe. Ist die Vorstufe zu einem Myokardinfarkt, haben wir einen Verschluss der Herzkranzgefässe, fehlende 02 beginnen die Zellen ab zu sterben und so werden die Proteine freigesetzt die wir messen zb. Troponin
Instabil: Die Symptome treten plötzlich auf oder deutlich intensiver als im Verlauf
Myokardinfarkt
-> Troponin stärker erhöht als CK, CK weniger als 6% erhöht, kein Troponin erhöht kein Herzproblem
- Verschluss eines Herzkranzgefässes durch einen Thrombus.
- Fehlende Sauerstoffversorgung führt zum Absterben von Zellen.
- Angina pectoris oft schon länger vorhanden.
Herzparameter steigen bei Myokardinfarkt an:
Myoglobin nach 1-2h
Troponin nach 2-4h
CK-MB nach 4-6h
LDH nach 12-18h
Alarmwerte
Na+
< 120 / >150 mmol/l
K+
< 3.0 / > 5.5 mmol/l
Ca2+
< 2.0 / > 2.6 mmol/l
Glu
< 2.5 mmol/l
nicht mit dem Leben vereinabar
Na
< 100 / > 180 mmol/l
K
< 1.5 / > 9.0 mmol/l
Glu
< 1.5 mmol/l