Sales AP


S. S.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über Verkaufstechniken und -strategien, insbesondere im Bereich Marketing. Sie decken Themen wie Preisverhandlungen, Einwandbehandlung, Produktpräsentation und Abschlussmethoden ab. Verkäufer und Marketingfachleute profitieren von diesen Karteikarten, da sie praktische Techniken und Argumente vermitteln, um Kunden effektiv zu beraten und Abschlüsse zu tätigen.
Flashcards
82
Students
2
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
08.11.2022 / 08.03.2023

Flashcards

geschlossene Fragen

  • starke Einengung
  • versperren Zugang zu Informationen
  • erleichtern Beendung des Gesprächs
  • nur taktisch einsetzen

Alternativfragen

  • führt eine Entscheidung herbei
  • welche Alternative wird bevorzugt?
  • Ablehnung ist keine Option
  • dienen dem Verkaufsabschluss

Suggestivfragen

  • möchte beeinflussen
  • vorsichtig einzusetzen
  • manipulierender Charakter
  • Beispiel: Es wäre doch sicherlich praktischer, gleich ihrem gesamte schulungsseminare an einem Ort zusammenzufassen?

Gegenfragen

  • bei problematsichen Gesprächssituationen
  • Gesprächspartner wird gefordert
  • auf Einwände reagieren
  • Zeit sich neue Fragen zu überlegen

Ermittlungsfragen

  • ist eine offene Frage
  • Bedarfsanalyse
  • Beispiel: für wieviele Mitarbeiter benötigen Sie Übernachtungsmöglichkeiten?

Rhetorische Fragen

  • keine Antwort erwartet
  • ist eigentlich überflüssig
  • dient dazu, ein Gespräch wieder in Gang zu bringen

Dirigierende Fragen

  • Sollen auf ein bestimmten Thema lenken
  • Beispiel: Können wir bei der ... nochmals über die Buchungswege sprechen?

Ja Frage

  • einzige Möglichkeit ist ein Ja
  • eng mit rhetorischen Fragen verwandt
  • wird als Abschlusstechnik eingesetzt
  • Ja Strasse

Verkaufsgespräch

  1. Vorbereitung
  2. Beginn
  3. Bedarfsanalyse
  4. Produktpräsentation
  5. Preisvermittlung
  6. Verkaufsabschluss
  7. Nachbereitung

Vorbereitung

  • erster Eindruck
  • Recherche bei bestehenden Kunden: Umsätze, Reklamationen, bisherige Absprachen
  • Recherche bei neuen Kunden: Internet, Medien
  • Unterlagen bereit haben
  • Rückversicherung am Tag vor Termin

Begrüssung

  • Beziehungsaufbau
  • Kompetenzaufbau - Produkt, Marktkenntnis, Berufserfahrung
  • Überleitung - Danke für Ihre Zeit...

Potenzial-/Bedarfsanalyse

  • Kundenbedürfnisse herausfinden
  • Nutzenargumentationen vorbereiten
  • offene Fragen, keine Suggestivfragen
  • Trichtermodell (breit beginnen und immer weiter einschränken)

Produktpräsentation

  • Produktmerkmale und Kundenbedürfnisse verknüpfen
  • Nutzenargumentation: FAB
  • Kundennjutzen maximieren, Preisnennung vorbereiten
  • Vortrag: FABS und Ja Strasse einsetzen
  • Verkaufsmittel (Broschüren, Fotos, Medien)

Preisnennung

  • kurz vor Abschluss
  • Preis nie nackt nennen
  • Sandnwich oder Ja Strasse
  • Preisdiskussion als normal erachten
  • Preiseinwände behandeln
  • Preise im Spielraum anpassen

Abschluss

  • muss durch Verkäufer eingeleitet werden
  • auf Kaufsignale achten
  • Einwandbehandlung
  • Nutzen zusammenfassen
  • Abschluss und nach Einverständnis fragen

Einwand

  • jeder Einwand zeugt von Interesse
  • Nein = noch etwas Input nötig

Nachbearbeitung

  • Abwickeln des Geschäfts
  • Dokumentation, Know-how Sicherung
  • Dankeschön Nachricht an Kunden
  • Informationen an betreffende Abteilungen
  • Kundenkartei pflegen
  • Follow-ups, Erinnerungen setzen

Nutzenargumentation

  • nicht jedes Merkmal, Argument ist für jeden Kunden passend
  • nur Argumente einsetzen, welche der Kunde braucht
  • Kundennutzen ansprechen
  • pro Kette nur ein Merkmal, Vorteil und Nutzen

FAB

= Feature Advantage Benefit

  • Merkmal = sachliche Produkteigenschaft = Queen Size Bett
  • Vorteil = allgemeinen Nutzen des Merkmals = genügend Platz
  • Nutzen = Bedeutung des Vorteils für Erwartungshaltung des Kunden = erholender Schlaf, ausgruht fürs Meeting

Preisnenntechniken

  • Der Kunde muss Bedarf erkannt haben, persönliche Vorteile sehen und Wunsch zum Kauf empfinden
  • Falls Kunde den Preis wissen will - erst aus dem Weg gehen und echte Bedarfserhebung durchführen und persönliche Vorteile des Kunden herausarbeiten
    •  "Ich möchte Ihnen gerne das richtige Produkt zum richtigen Preis anbieten"
  • Falls der Kunde den Preis unbedingt wissen will: günstiger Preis oder Preisspanne nennen
  • Preis nie alleine nennen
  • das Wort "kosten" nicht verwenden

Preisnenntechnik - Sandwich Methode

  • 1-3 Vorteile
  • Preis
  • 1-3 Vorteile
  • keine Sprechpause zulassen
  • bei Nachfrage durch den Kunden die Sandwich Methode wiederholen, nur dieses mal konzentrierter

Kaufsignal

  • Kunde ist an Fakten interressiert, welche eine Situation betreffen, die eigentlich erst nach dem Abschluss relevant werden
  • werden Kaufsignale übersehen beginnt die Rückentwicklung
  • Nennt man dann weitere Argumente so kann dies Zweifel wecken und den Kaufwunsch ersticken

Kaufsignale

  • Fragen nach dem Danach (Garantie, Kundendienst)
  • Beschäftigung mit Details (Zubehör, Ausstattung)
  • formuliert Zustimmung und Identifiziert sich mit dem Produkt
  • Fragen nach Bewährung und Referenzen
  • nicken und greift öfters nach dem Produkt

Abschlusstechniken

  • Probeabschluss
  • Zusammenfassung
  • Ja Strasse
  • Empfehlungstechnik
  • Alternativtechnik
  • direkte Bestätigung

Probeabschluss

"Angenommen Sie haben sich zum Kauf des Produktes entschieden"

Zusammenfassung

  • bestätigte Argumente zusammenfassen
  • in konzentrierter Form
  • stärkste Argumente am Schluss

Ja Strasse

  • Kunden nach Einverständnis fragen
  • Zusammenfassung durchführen
  • Bestätigung einholen (Ja Fragen Strasse aufbauen)
  • abschliessen

Empfehlungstechnik

  • entweder sachlich und allgemein: "es ist empfehlenswert, sich möglichst schnell zu entscheiden weil..."
  • oder persönlich und beratend: "ich persönlich empfehle ihnen..."

Alternativtechnik

  • zwei positive Alternativen zur Wahl stellen
  • die bevorzugte Wahl mit Nutzenargumentation versehen
  • ist eine Alternativfrage

direkte Bestätigung

  • nur wenn eindeutige Kaufbereitschaft erkennbar ist

Einwandbehandlung

  • Schwächen des Angebots / Produkts kennen
  • auf Einwände vorbereitet sein
  • fester Bestandteil des Einigungsprozesses

Umwandlung eines Einwands

  1. Verständnis zeigen
  2. nachfragen
  3. den Grund oder die Gründe klären mit passenden FABS
  4. rückversichern ob Anliegen geklärt wurde
  5. erneuter Abschlussversuch oder Einwand parken

Umwandlung eines Einwands

  1. Verständnis zeigen
  2. nachfragen
  3. den Grund oder die Gründe klären mit passenden FABS
  4. rückversichern ob Anliegen geklärt wurde
  5. erneuter Abschlussversuch oder Einwand parken

Preisverhandlung

  • Nutzenargumentation
  • Nutzenerhöhung durch Zugabe
  • Preis und Leistungskürzung
  • Preissenkung

Nutzenargumenation

  • stärksten FABS wiederholen
  • wiederholen, dass der Kunde sehr viel erhält für seinen Preis
  • Reserve Nutzen einbauen

Nutzenerhöhung durch Zugabe

  • Angebot erhöhen, etwas inkludieren
  • sollte einen hohen Nutzen haben, aber wenig kosten
  • Late Check-out, Spa Eintritt, kleines Apero, Zahlungskonditionen

Preis und Leistungskürzung

  • Preis und Leistung gleichermassen kürzen
  • was hat weniger Bedeutung?
  • was wäre eine Kostenersparnis?

Preissenkung

  • notwendig wenn der Kunde am längeren Hebel sitzt und das Unternehmen auf das Geschäft angewiesen ist
  • innerhalb des Verhandlungsspielraumes bleiben
  • vorher die anderen Möglichkeiten versuchen

Verkaufsmassnahmen

  • Telefonat
  • Soziale Medien
  • Pitch
  • Elevator Pitch
  • Hausführungen
  • Kundenveranstaltungen
  • Fam Trips
  • Sales Blitz
  • Road Show
  • Tradeshows

ABC Analyse

  • Kunden sind Kategorien einteilen 
  • gemäss Pareto Prinzip
  • Analysekriterien (F&B Umsatz, Anreisetag / Saison, Cost of Sales, Zahlungsdisziplin)

Study