RSL - Analgetika
Medikamentenlehre Analgetika
Medikamentenlehre Analgetika
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Flashcards
Metamizol
- Nebenwirkung
- Hypotonie
- sehr seltene Störung der weissen Blutkörperchen (Agranulozytose)
Metamizol
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- i.v. 4-8 min (Wirkmaximum nach 15 min)
- Wirkdauer
- 3-4 h
Metamizol
- Kontraindikationen
- Risikoabschätzung bei Hypotonie (<100 mmHg)
- Säuglinge <11 Mt
- Störung der Bildung weisser Blutkörperchen
Metamizol
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- Mittelstarke Schmerzen
- Nieren- und Gallensteinkolliken
- therapieressistentes Fieber
- Wirkung
- COX-Hemmung
Wie werden Prostaglandine im Körper hergestellt?
über das Enzym COX (Cyclooxygenase)
Paracetamol
- Spezielles
- 5-10% der Patienten mit Acetylsalicylsäure-induziertes Asthma bzw. Intoleranz können ähnlich auf Paracetamol reagieren (Analgetika Asthma)
Paracetamol
- Dosierung
- Wie oft Täglich
- Ampulle SRZ
- i.v. erst ab 33 kg
- 33-50 kg: 15 mg/kg KG, bis 4x täglich, mind. 4h zwischen Gaben
- >50 kg: 1g, bis 4x täglich, mind. 4h zwischen Gaben
- rektal
- 20 mg/kg KG
- Ampulle
- 1 g / 100 ml Kurzinfusion
Paracetamol
- Nebenwirkung
- Gelegentlich allergische Hautausschläge
- Lebertoxizität
Paracetamol
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- analgetisch i.v. 1 h (maximal)
- antipyretisch i.v. 30 min (maximal)
- Wirkdauer
- 4-6 h
Paracetamol
- Kontraindikationen
- Schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen
- Morbus Meulengracht
Paracetamol
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- leichte bis mittelstarke Schmerzen
- Fieber
- Wirkung
- Wirkungsmechanismus ist unzureichend geklärt
Ketamin
- Spezielles
- Rasche Injektion kann zu Atemdepression, Apnoe und starken BD-Anstieg führen
- Bei übermässiger Speichelproduktion kann Atropin verabreicht werden.
- Vorab Benzodiazepin-Gabe!
Ketamin
- Dosierung
- Ampulle SRZ
- Analgesie
- i.v. 0.2 - 0.5 mg/kg KG
- Narkose
- Einleitung i.v. 1-2 mg/kg KG
- Aufrechterhaltung i.v. 0.5-1 mg/kg KG
- i.m. 2-3 fache i.v. Dosis
- nasal 1-2 fache i.v. Dosis
- Ampulle
- 100 mg / 2 ml
mit 8 ml NaCl = 10 mg / 1 ml
- 100 mg / 2 ml
Ketamin
- Nebenwirkung
- Halluzinationen/Albträume
- Hypersalivation (übermässiger Speichelfluss)
- Apnoe-Phase
- BD-Anstieg
- Tachykardie
Ketamin regt im Gegensatz zu anderen Narkotika, die Kreislauffunktionen an (Anstieg Herzfrequenz und Blutdruck). Dies hat jedoch auch einen erhöhten myokardialen Sauerstoffverbrauch zur Folge.
Aufgrund der teils heftigen Albträume nach Ketamin-Gabe ist die vorangehende Applikation von Benzodiazepinen angezeigt. Ausserdem ist bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen Vorsicht geboten.
Ketamin
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- i.v. 30-60 sec
- i.m. 3-4 min
- Wirkdauer
- 5-10 min i.v.
Ketamin
- Kontraindikationen
- Akuter Myokardinfarkt
- Patienten bei denen eine BD-Erhöhung eine erhebliche Gefahr bedeutet
Ein grosser Vorteil von Ketamin ist die Tatsache, dass Schutzreflexe (Husten, Schlucken) weitgehend erhalten bleiben. Ausserdem regt Ketamin, im Gegensatz zu anderen Narkotika, die Kreislauffunktionen an (Anstieg Herzfrequenz und Blutdruck). Dies hat jedoch auch einen erhöhten myokardialen Sauerstoffverbrauch zur Folge.
Ketamin
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- Stärkste Schmerzen
- therapieresistenter Status asthmaticus
Hat eine bronchodilatierende Wirkung, vermutlich durch eine sympathomimetische Stimulation. Die Wirksamkeit beim Status asthmaticus ist vielfach nachgewiesen, doch noch nicht ursächlich geklärt. - Narkoseeinleitung
- Wirkung
- nicht kompetitiver Antagonist auf NMDA-Rezeptoren
Wie ist das Verhältnis der Wirkstärke von Präparaten wie Ketalar, Ketamin oder Ketanest zu Esketamin?
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Butylscopolamin
- Spezielles
- Anaphylaktische Reaktion möglich, jedoch sehr selten
Butylscopolamin
- Dosierung
- Ampulle SRZ
- Dosierung
- Ab 6 J: 0.3-0.6 mg/kg KG
- Ab 12 J: 20 mg langsam, ggf. Repetition möglich
- Ampulle
- 20 mg / 1 ml
Butylscopolamin
- Nebenwirkung
- Tachykardie
- erhöhter Augeninnendruck
- Mydriasis / Akkomodationsstörung
- Mundtrockenheit
- Harnverhalt
- Hemmung der Schweissbildung mit Wärmestau
Butylscopolamin
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- 2-4 min
- Wirkdauer
- mehrere Stunden
Butylscopolamin
- Kontraindikationen
- Tachyarrhythmien
- Prostatahyperplasie
- Ileus (Darmverschluss)
- Myasthenia gravis (Autoimunerkrankung welche die Kommunikation zwischen Muskeln und Nerven blockieren)
Butylscopolamin
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- Koliken im Bereich Magen, Darm, Gallengänge, Urogenitaltrackt
- Wirkung
- Parasympatholytikum (peripher wirkend)
Blockiert als Antagonist die muskarinergen Rezeptoren und verhindert Eregungsübertragung des postganglionären Parasympathikus. Damit vermindert es Tonus und Peristaltik der glatten Muskulatur im Bereich der abdomillen Hohlorgane und wird deshalb auch als Spasmolytikum bezeichnet
- Parasympatholytikum (peripher wirkend)