APP 1 / APP2


J. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die menschliche Anatomie, Physiologie und Pathologie, geeignet für medizinische Fachkräfte und Studierende. Sie decken Themen wie Zellstruktur, Blutkreislauf, Herzfunktion, Atmung, Immunsystem und Stoffwechsel ab, wobei auch spezifische Krankheiten und deren Ursachen behandelt werden. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudierende, die sich auf Prüfungen vorbereiten, sowie für Ärzte, die ihr Wissen auffrischen möchten.
Karten
473
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
19.08.2022 / 06.10.2024

Lernkarten

Exokrine Drüse

Abgabe in äussere (Haut) oder innere (urogenital) Oberflächen

  • Bauchspeicheldrüse produziert Verdauungsenzyme (Abgabe nach aussen --> Darm)

Niere

  • Ren (Latein)
  • Nephros (Griechisch)

Funktionen und Position der Niere

Funktionen:

  • Ausscheidung (zB Giftstoffe)
  • Regulation / Homöostase (BD, pH-Wert, Elektrolyte-Konzentration (Mineralstoffe mit geladenen Teilchen))
  • Hormonbildung (Sowohl Nebenniere als auch Niere) --> u.a. zur Blutproduktion

Position:

  • Höhe 12. BWK – 3. LWK
  • linke Niere etwas höher als Rechte
  • ist in Fettkabsel (Baufett) eingebettet

Aufbau Urogenitalsystem (grob)

  1. Niere
  2. Harnleiter
  3. Harnblase
  4. Harnröhre

Harnleiter + sein Verlauf

Ureter

Verläuft aus dem Nierenbecken über die A.+V. iliaca und von hinten in die Blase

Harnleitermündung

  • Öffnungsschlinge
    • Äussere Muskelzüge --> umwickeln Harnleiter schlingenförmig -->  Ziehen Harnleiter nach oben
    •  --> Mündung wird angehoben und geöffnet
  • Verschlussschlinge
    • Zwischen den beiden Harnleiteröffnungen --> ziehen nach unten
    •  --> Mündung wird geschlossen

Harnblase

Vesica urinaria

  • aus Übergangsepithel
    • --> wenn die Blase leer ist, ist die Blasenwand dicker als im vollen Zustand
  • hat 2 Sphinkter (Schliessmuslkel: 1x unwillkürlich 1x willkürlich)

Schliessmuskel der Harnblase

Sphinkter

  • Oberer Schliessmuskel
    • unwillkürlich, mit Prostata verknüpft
  • unterer Schliessmuskel
    • willkürlich angesteuert

Harnröhre (lat.)

Urethra

Grobe aufteilung der Niere

  • Nierenrinde: dunkler, Nierenkörperchen + oberer Teil des -kanälchen
  • Nierenmark: Abschnitt mit Nierenpyramiden
  • Hilum: (lat. Stiel) Ort, wo die Gefässe in die Niere eintreten

(Sammelrohr: transportiert den Harn von mehreren Nephrons)
Nierenpyramide: Bündel von Sammelrohren und unterer Teil der Nierenkanälen
Nierenpapillen: Spitze der Nierenpyramide --> Übergang zum -kelch
Nierenkelch: Transportieren Harn aus Sammelrohren ins Nierenbecken / erster Abschnitt der ableitenden Harnwege
Nierenbecken: Auffangraum der Nieren --> verjüngt sich zum Harnleiter

Harnleiter: Verbindung Nieren - Harnblase

Nephron

Funktionseinheit der Niere

besteht aus

  • Nierenkörperchen
  • Nierenröhrchen

Bestandteile des...

... Nephron

  • Nierenkörperchen: Filtration des Primärharns
    • Bowman-Kapsel: Umgibt Nierenkörperchen
    • Glomerulus: (lat. Knäuel) Hier findet ‘Wasser’-Austausch zwischen Blut und Harnsystem mit Blutdruck statt
  • Tubulus-Apparat: Nierenkanäle
    • prox. Teil: Wirrung zwischen Nierenkörperchen und Henle-Schleife
    • dist. Teil: Wirrung zwischen Henle-Schleife und Sammelrohr
    • Henle-Schleife: Rückresorption des Wassers
  • Sammelrohr
    • transportiert den Harn von mehreren Nephrons

Funktionen der Geschlechtsorgane

Geschlechtsorgane dienen der Fortpflanzung

Funktionen der Sexualhormone

Dienen der Ausprägung der Geschlechtsorgane

Männliches Geschlechtshormon

Testosteron --> Spermienbildung

weibliches Geschlechtshormon

Östrogen --> Menstruationszyklus

Querschnittslähmung

Nicht nur Beide können nicht mehr bewegt werde.

Auch vegetatives Nervensystem funktioniert nicht mehr richtig: Darmaktivität / Blasentätigkeit

Unterteilung Ohr

  • Aussenohr
    • aussen
  • Mittelohr
    • ab Trommelfell: Gehörknöchelchen und Ohrtrompete
  • Innenohr
    • Schnecke und Gleichgewichtsorgan

Funktion des Gehörs

  1. Schallwelle trifft auf Trommelfell
  2. wird über Gehörknöchelchen (Hammer - Amboss - Steigbügel) weitergeleitet
  3. Via Ovales-Fenster wird Flüssigkeit der Paukentreppe (Scala tympani) in Schwingung gebracht

Gleichgewichtssinn

Vestibularapparat

Besteht aus

  • 3 Bogengänge (Wahrnehmung von Drehbewegungen)
    • 3 Stück --> Dreidimensioal
  • 2 Vorhöfen
    • Utriculus --> horizontale Lage
    • Sacculus –> vertikale Lage

Lymphherz

Lymphangiom

Magengrund

Fundus

  • – oben, oft mit verschluckter’ Luft gefüllt

Mageneingang

Cardia

  • verhindert Reflux (aufsteigen von Magensäure in Speiseröhre)

Magenkörper

Corpus

Magenausgang

Antrum Pyloricum

Magenpförtner

Pylorus

  • verhindert, dass Magenbrei vom Dünndarm nicht zurück in den Magen kommt

Knochenhaut

Periost

Knochenschaft

Diaphyse

  • Mittelstück des Röhrenknochens (aus Compacta) dünn und hohl

Endstück eines Röhrenknochen

Epiphyse

  • besteht aus Spongiosa

zwischen Epi- und Diaphyse

Methaphyse

  • von hier aus geschieht Längenwachstum

Pathologische Gelenke

Pseudarthrose

  • mangelhafte Frakturheilung

"echtes" Gelenk

Diathrose

"echtes" straffes Gelenk

Amphiarthrose

  • weniger Bewegunsmöglichkeit (als Diarthhrose)

Strukturen zur Oberflächenvergrösserung des Dünndarms

  • Kerckring-Falten (Ausstülpung der Darmwand)
  • Darmzotten (Ausstülpung in den Ausstülpungen)
  • Mikrovilli (Zellmembran die ebenfalls Falten wirft)
      --> Krypten (Täler, die durch Falten/Ausstülpungen entstehen)

3 Teile des Dünndarms (Latein)

  • Duodenum = Zwölffingerdarm (Eingang Galle (von Leber) + Buchspeicheldrüse (Pankrias))
  • Jejunum = Leerdarm
  • Ileum = Krummdarm

Zwölffingerdarm

Duodenum

  • 1. Teil des Dünndarms
  • Eingang Galle (von Leber) + Buchspeicheldrüse (Pankrias)

Leerdarm

Jejunum (Dünndarm)

Krummdarm

Ileum

  • letzter Abschnitt des Dünndarm

längster Teil des Verdauungstrakts

Dünndarm

Lernen