2. Schriftliche Zwischenprüfung

Anatomie- Pathophysiologie

Anatomie- Pathophysiologie


K. D.
Diese Lernkarten decken medizinische Notfallversorgung und Therapieansätze für Berufslehrlinge ab. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Pat, Therapie, O2-Verwaltung, Blutungen, Sepsis, ICP, Stoffwechselstörungen und Massentransfusion. Die Karteikarten sind besonders nützlich für angehende Pflegekräfte und Medizinstudenten, die sich auf die Behandlung von Notfallpatienten vorbereiten und ein tiefes Verständnis für die Ursachen und Behandlungsstrategien von akuten medizinischen Zuständen erlangen möchten.
Cartes-fiches
86
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
01.06.2022 / 02.11.2022

Cartes-fiches

Was beiinhaltet Monroe-Kellie-Doktrin?

  • Gehirnmasse
  • Liquor
  • Blut im Schädel

Massnahmen wenn ICP zu tief?

  • prüfen der Analgosesation, an verordnete Zielparameter orientieren
  • EVD hoch = Liquor hoch - ggf abdrainieren) 
  • OK Flachlagern
  • Inseption Austrittsstelle ICP Sonde
  • ICP Kurve beurteilen, Qualität?
  • ICP- Abhängig von Monroe-Kellie- Doktrin

Autoregulation des Gehirn?

  • Fähigkeit des Gehirns eine konstante Blutversorgung aufrechtzuerhalten
  • unabhängig vom MAP, HMV und CPP
  • MAP 50-100 mmHg AUtoregulationsbereich
  • Verteilung des Cerebralen Gesamtblutfluss an regionale Stoffwechselbedürfnisse
    - wenn CPP und ICP gleichzeitig steigt, hat der Pat keine AUtoregulation
    - wenn MAP steigt und ICP sinkt hat er eine Autoregulation

Ursachen einer Hyperthermie?

  • Versagen des Wärmeabgabemechanismus z.B. fehlende Verdunstung bei QUerschnittslähmung
  • Dehydration
  • Störung zerebralen Regulation durch Hypothalamus schädigungen
  • hohe Umgebeungstempi
  • Alkohol, Medikamenten Entzug
  • Atropin, Intoxikationen- Schweissproduktion nimmt ab

Komplikationen der Hypothermie?

  • Kältezittern- O2 Verbrauch steigt
  • Linksverschiebung der O2 Bindungskurve
  • Vasokonstriktion, Erhöhung peripherer Gewebswiderstand
  • ABnahme zelluläre Immunabwehr- Wundheilungsstörungen nehmen zu 
  • Gerinnungsstörung, erhöhte Blutungsneigung
  • Verlängerte Medikamentenwirkung
  • Atemdepression

3 Typen der Organspenden

  • Lebendspende- Living-Related- Donor
  • Organspende nach Hirntod- Heart-Beating-Donor
  • Organspende nach Herzkreislaufstillstand- Non-Heart-Beating-Donor

nenne 7 klinische Hirntodzeichen?

  • Koma
  • bds. weite lichtstarre Pupillen
  • Fehlen von Okulozephaler Reflex  ( Vestibuläre Reflex& zervikookuläre Reflex)
  • Fehlende Kornealreflexe (Lidschlussreflex)
  • Fehlender Husten- und Schluckreflex
  • Fehlen zerebrale Reaktion auf Schmerzreiz
  • Fehlende Spontanatmung ( Apnoetest bei primärer Hirnschädigung

Erwachsenenschutzrecht legt fest, wer bei Urteilsunfähige Pat. in Einwilligung Medizinischer Massnahmen beteiligt ist

  • Ehegatte, eingetragener Patner mit gemeinsamen Haushalt oder regelmässig und persönlich Beistand Leisten
  • Die Person, die mit Pat gemeinsamen Haushalt führt und persönlichen Beistand leistet
  • Nachkommen, wenn sie Pat. regelmässig und persönlichen Beistand leisten
  • Eltern, wenn regelmässig und persönlichen Beistand leisten
  • Geschwister, wenn regelmässigen und persönlichen Beistand leisten

Nenne 4 Ethische Grundprinzipien?

  • Respekt vor der Anatomie- Patientenwille wird in der Therapieoption berücksichtigt
  • gutes tun- Therapie dient zum wohl des Pat und weisst einen Nutzen für Pat auf
  • Nicht Schaden- Therapie verursacht möglichst wenig Nebenwirkungen/ Schaden/ Leid
  • Gerechtigkeit/ Gleichheit

 

Indikationen für ein EEG?

  • Prognose bie anixischen Hirnschädigungen
  • DIagnose der Verschiedenen Formen von Epilepsie
  • Monitoring der Therapie bei STatus Epileptikus

Nenne die wichtigsten Ursachen für fokale neurologische Störungen?

  • Apoplex
  • Hirnblutungen, intrakranielle, extraparenchymatöse Blutungen
  • Fokale Krampfanfälle
  • Hirnabzesse
  • Hirntumor
  • Hirnmetastasen

Primärcheck bei Polytrauma?

A= Airway

  • Obstuktion ( Zähne Prothesen)
  • Thoraxbewegungen
  • Luftbewegungen durch Nase und Mund
  • Bei intubierten Pat. Tubuslage und CO2

B = Breathing

  • Atmung vorhanden
  • Symetrische Thoraxbewegungen( Paradoxe Atmung, Pneumotorax)
  • Emphysem

C= Circulation

  • Pulse= zentral und peripher, Frequenz, Pulsqualität
  • Perfusion- kapilläre Füllungszeit, kalte Extremitäten
  • Bewusstsein 
  • Venenfüllung

D= Disability

  • GCS- Pupillen- Grösse- Lichtreaktion

Interventionen und Beurteilung ABCD

A&B=

  • Verlegung der Atmenwege
  • Direktes Trauma, chwellung durch Blutung
  • Bewusstseintrübung
  • Esmach, Wendel, Güdel, Sauerstoffgabe
  • Intubation- Schweres SHT, GCS allein nicht ausreichend
    - Hypoxie trotz O2 Gabe
    - Unbeherschbare Schmerzen
    - Vorsichtige Dosierung der Medis

C=

  • Herz-Kreislaufstillstand
    - prognose Shclecht bei Traumapatienten
    - Reversible Ursachen beheben z.b. Blutverlust, Perikattamponade
    - Irreversible z.B. schweres SHT, Verletzung grosser Gefässe
  • Interventionen- venöser Zugang 
  • Volumen-/ Flüssigkeitssubstitution 
  • Obstruktiver Schock, z.B. Perikattamponade, Spannungspneu

D=

  • akute initiale Intervention z.B. SHT:
    - Intubation zur kontrollierten Ventilation
    - Vermeidung Hyperkapnie/ Hypoxie
    - Aufrechterhaltung der cerebralen Perfusion
    - evtl. direkte neurochirurgische Interventionen

Sekundärcheck nach ABCD

A= Allergien

M= Medikamente

p= Krankengeschichte

E= Ereignis & Umgebung

L= letzte Mahlzeit

 

tötliche Trias?

Azidose

Hypothermie

Koagulopathie

Gerinnungsstörung?

  • INR, PTT, Tc, Fibrinogen, Faktor XIII
  • ROTEM= Rotationsthromboelastometrie

Gerinnungstherapie?

  • Korrektur physiologiescher Rahmenbedingungen
  • Normothermie
  • Normocalcämie
  • Azidose = Ursache! Kein NacL 0.9%

Blutprodukte und Gerinnungsfaktoren?

FFP= Fresh frozen Plasma

- Hypovolämie & Gerinnungsstörung

- "Nachteil" - Frozen

Trombozytenkonzentrate

- ANdauernde Blutung

- nummerische Trigger

Tranexamsäure

- CRASH 2 = reduktion Mortalität

Prothrombinkomplex

Fibrinogen

Faktor XIII

Novoseven

Definition Massentransfusion?

  • Verlust des zirkulierenden Blutvolumens innerhalb von 24h
  • Verlust von 50% des zirkulierendem Blutvolumens innerhalb 3 h
  • Anhaltender Blutverlust von 150ml/h
  • Transfusion von 10 oder mehr EC`s in 24h
  • Substitutionsbedarf von 2 EC`s in 15 Minuten

 

  • Erkennen wenn Massentransfusion droht z.B. wenn 5 EC`s pro STunde notwendig
  • Wenn von weiteren Blutverlust ausgegangen werden muss
  • ZIEL: Ursache finden, Erreichung der Blutstillung ausreichende Gewebeoxygenierung

Risiken von Massentransfusion?

  • Transfusionsreaktion
  • viel Volumen in kurzer Zeit ; Übertransfusion
  • Elektrolytstörung
  • Koagulopathie
  • Hypothermie
  • Hypervolämie
  • Citrattoxizität
  • Luftembolie

Management Massentransfusion ?

  1.  Blutprodukte. optimal ausgetestet
  2.  Blutprodukte bestellen
  3.  Blutprodukte ausliefern
  4.  Gerinnungsprodukte

Allgemeine Therapien bei Polytrauma?

Analgosedation

  • falls keine Kontraindikation
  • in der Regel Opiate, falls nötig Sedation
  • Sedationsstopp bedeutet nicht vorenthalten einer adäquaten Analgosedation

Beatmung 

  • invasiv und Lungenprotektiv
  • NIV zu beginn ehr selten
  • Tracheotomie- früh oder spät

Ernährung

  • prinzipiell enteral vor parenteral
  • beginn innerhalb der ersten 24h
  • Aufbau nach3-4 Tage
  • BZ > 10 mmol/l vermeiden

Thromboseprophylaxe

  • hohes Risiko für Thrombosen / Embolien
  • Nachblutungsrisiko
  • Heparin faktioniert/ unfraktioniert

Antibiotikatherapie

  • keine unkritische Anwendung von Antibiotika

Was ist eine Koagulopathie ?

angeborende oder erworbene Störungen der (plasmatischen) Blutgerinnung oder Fibrinolyse

Erstmassnahmen bei GI-Blutung?

  • grosslumige Zugänge mind. 2
  • Testblut und Gerinnung
  • Blutbild, Elektrolyte, Kreatinin
  • Volumenreserve
  • Ziel BD= >100 mmHg, HF < 100
  • HTK mind 24%
  • Thrombos > 50.000
  • Gerinnungskorrektur INR 1.3
  • Testblut
  • Intubation bei persistiernder Hämatemesis
  • Mentaler Status 

Medikamentöse Therapie GI- Blutung?

PPI ( Protonenpumpenihibitor) z.B. Pantozol bei Oberer GI Blutung 80mg iv, dann 8mg/h

Octreotide/ Terlipressin- bei portaler Hyperonie und vor allem bei Varizenbluttung

Antibiotika - Ceftriaxon- Verbessert das outcome bei Varizenblutung 

Definition vo^m Schock?

globase Missverhältnis zwischen O2 Angebot und O2 Verbrauch als Folge einer akuten Minderdurchblutung vitaler Organe

Schockformen?

Obstruktiv

  • Spannungspneumothorax
  • Lungenembolie
  • Perikadtamponade

Hypovoläm

  • Blutung ( GI,BAA,EUG)
  • Flüssigkeitsverlust

Kardiogen

  • Myocardinfakt (ACS)
  • Klappendysfunktion
  • Kardiomyopathie

Distributiv

  • Sepsis
  • Anaphylaxie
  • Neurogen
  • Toxisch
  • Endokrin

Gefahren und Komplikationen von Glucose 5% und NacL 0,9%?

Glucose 5%=

  • Hyperglykämie, Osmotische Diurese, Gewichtszunahme durch zerebrale und periphere Ödeme, intravasale Dehydration, ICP Anstieg, Zunahme neurologischer Ischämien

NaCl 0,9%=

  • Hypernatriämie, Hyperchlorämie- > Azidose, renale Vasokonstriktion, RASS steigt, GFR sinkt, Magerndarmfunktion nimmt ab, da mukosaperfusion abnimmt, Dilutionsazidose da Bicabonat sinkt
  •  

Nicht-medikamentöse Therapie bei Delir?

  • Realitäts Orientierung Training
  • Basale STimmulation
  • Biographiearbeit
  • Tag-/Nacht-rhythmus fördern
  • Stressreduktion
  • gut ausgebaute schmerztherapie
  • auf regelmässige Ausscheidung achten
  • für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr sorgen

 

Begriffserklärung bei CVVHDF

Konvektion, Diffusion, Ultrafiltration, Adsorbtion

  • KOnvektion: Transport gelöster Stoffe im Flüssigkeitsstrom
  • Diffusion: Bewegung eines gelösten Stoffen vom ort der hohen Konzentration zum Ort der niedrigeren Konzentration
  • Ultrafiltration: Transport einer Flüssigkeit durch eine Membrane auf Grund eines Druck-Gradienten
  • Adsorbtion: Molekuleare Bindung eines Stoffes an die Oberfläche oder das Innere einer Membran

Indikation für Nierenerstatzverfahren

  • A= Anurie, Azidose
  • E= Elektrolytentgleisung
  • I= Intoxikationen
  • O= Ödeme, Oligurie
  • U= Urämie

Nenne die Vorteile einer ANtikoagulation mit Citrat im Gegensatz zu Liquemin?

  • regionala Antikoagulation beschränkt auf den extrakorporalen Kreislauf= Liquemin wirkt systemisch= Blutungsrisiko erhöht
  • Ablauf der physiologischen Gerinnungskaksarde wird inhibiert
  • Calciumkomplex wird über Dialysefilter eliminiert (90%)
  • Restlicher anteil wird über systemischen Kreislauf infundiert und über Leber, Niere und Muskelgewebe zu Bicabonat metabolisiert

Welche EKG Veränderungen treten bei einer Hyperkaliämie auf ?

 

  • spitze und erhöhte T -Wellen
  • P- Abflachung bis zum verlust der P Wellen
  • PQ Verlängerung
  • QRS Verbreiterung
  • ST Verschmelzung droht Kammerflimmern/ Asystolie

Therapie bei Sepsis?

Sanierung Infektfokus: OP, Drainage, Entfernung infiziertem Fremdmaterial

AB- Therapie: initial empirische Therapie ( Deeskalation sobald Erreger/Resistenzen bekannt)

supportive Massnahmen: Stabilisierung Kreislauf, Volumenzufuhr

respiratorischer Support: mechanische Ventilation

Metabolischer Support: Glucose Kontrolle, Ernährung nicht in akutphase

AUgfaben der Niere?

  • Exkretion metabolischer Abbauprodukte
  • Regulation des Wasser- und Elektrolythaushalts
  • -//- der Osmolalität zwischen den Kompartimenten
  • -//- des arteriellen Blutdrucks
  • -//- des Säure-Basen - Haushalts
  • Lactatmetabolismus
  • Regulation der Erythrozytenproduktion
  • Sekretion,  Metabolismus und Exkretion von Hormonen
  • Glucogenogenese

Welches Medikament wird bei einem Kammerflimmern verabreicht ? Wie Wirkt es?

  • Cordarone
    = ist ein Antiarrhythmikum Klasse III , es wirkt überwiegend auf die Blockade der Kaliumkanäle und verlängert somit die Refraktärzeit und das Aktionspotential

Durchführung von Pflegeforschung

  • Problemstellung
  • Literaturstudium
  • Forschungsmethode
  • Datenerhebung
  • Datenanalyse
  • Darstellung der Resultate
  • Ergebnis mit Diskussion und Schlussfolgerung

Definition akutes Nierenversagen?

ist ein klinisches Syndrom, das durch eine abrupte Einschränkung der Nierenfunktion mit verminderter Entgiftungsleistung und Urinausscheidung gekennzeichnet ist

Nenne das Hauptmerkmal des Guilian- Barre- Syndrom?

Entzündliche Erkrankung der Nerven.

typische Syndrom ist an den Händen und Füssen beginnende Lähmung und Sensibilitätsstörung, sowie Störung der Atmung

fehlende Reaktion des Immunsystems

ist eine Polyneuropathe bei der es zur Muskelschwäche kommt

Kardiale Merkmale bei Intoxikatonen von trizyklinischen Antidepressiva?

 

Sinustachykardien, vorzeitige ventrikuläre Kontraktionen, ventrikuläre Arrhythmien

 

Mydriasis, trockene Schleimhäute, Tachykardie, Hypertonie bis refraktäre Hypotonie

Étudier