2. Schriftliche Zwischenprüfung
Anatomie- Pathophysiologie
Anatomie- Pathophysiologie
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Cartes-fiches
Was beiinhaltet Monroe-Kellie-Doktrin?
- Gehirnmasse
- Liquor
- Blut im Schädel
Massnahmen wenn ICP zu tief?
- prüfen der Analgosesation, an verordnete Zielparameter orientieren
- EVD hoch = Liquor hoch - ggf abdrainieren)
- OK Flachlagern
- Inseption Austrittsstelle ICP Sonde
- ICP Kurve beurteilen, Qualität?
- ICP- Abhängig von Monroe-Kellie- Doktrin
Autoregulation des Gehirn?
- Fähigkeit des Gehirns eine konstante Blutversorgung aufrechtzuerhalten
- unabhängig vom MAP, HMV und CPP
- MAP 50-100 mmHg AUtoregulationsbereich
- Verteilung des Cerebralen Gesamtblutfluss an regionale Stoffwechselbedürfnisse
- wenn CPP und ICP gleichzeitig steigt, hat der Pat keine AUtoregulation
- wenn MAP steigt und ICP sinkt hat er eine Autoregulation
Ursachen einer Hyperthermie?
- Versagen des Wärmeabgabemechanismus z.B. fehlende Verdunstung bei QUerschnittslähmung
- Dehydration
- Störung zerebralen Regulation durch Hypothalamus schädigungen
- hohe Umgebeungstempi
- Alkohol, Medikamenten Entzug
- Atropin, Intoxikationen- Schweissproduktion nimmt ab
Komplikationen der Hypothermie?
- Kältezittern- O2 Verbrauch steigt
- Linksverschiebung der O2 Bindungskurve
- Vasokonstriktion, Erhöhung peripherer Gewebswiderstand
- ABnahme zelluläre Immunabwehr- Wundheilungsstörungen nehmen zu
- Gerinnungsstörung, erhöhte Blutungsneigung
- Verlängerte Medikamentenwirkung
- Atemdepression
3 Typen der Organspenden
- Lebendspende- Living-Related- Donor
- Organspende nach Hirntod- Heart-Beating-Donor
- Organspende nach Herzkreislaufstillstand- Non-Heart-Beating-Donor
nenne 7 klinische Hirntodzeichen?
- Koma
- bds. weite lichtstarre Pupillen
- Fehlen von Okulozephaler Reflex ( Vestibuläre Reflex& zervikookuläre Reflex)
- Fehlende Kornealreflexe (Lidschlussreflex)
- Fehlender Husten- und Schluckreflex
- Fehlen zerebrale Reaktion auf Schmerzreiz
- Fehlende Spontanatmung ( Apnoetest bei primärer Hirnschädigung
Erwachsenenschutzrecht legt fest, wer bei Urteilsunfähige Pat. in Einwilligung Medizinischer Massnahmen beteiligt ist
- Ehegatte, eingetragener Patner mit gemeinsamen Haushalt oder regelmässig und persönlich Beistand Leisten
- Die Person, die mit Pat gemeinsamen Haushalt führt und persönlichen Beistand leistet
- Nachkommen, wenn sie Pat. regelmässig und persönlichen Beistand leisten
- Eltern, wenn regelmässig und persönlichen Beistand leisten
- Geschwister, wenn regelmässigen und persönlichen Beistand leisten
Nenne 4 Ethische Grundprinzipien?
- Respekt vor der Anatomie- Patientenwille wird in der Therapieoption berücksichtigt
- gutes tun- Therapie dient zum wohl des Pat und weisst einen Nutzen für Pat auf
- Nicht Schaden- Therapie verursacht möglichst wenig Nebenwirkungen/ Schaden/ Leid
- Gerechtigkeit/ Gleichheit
Indikationen für ein EEG?
- Prognose bie anixischen Hirnschädigungen
- DIagnose der Verschiedenen Formen von Epilepsie
- Monitoring der Therapie bei STatus Epileptikus
Nenne die wichtigsten Ursachen für fokale neurologische Störungen?
- Apoplex
- Hirnblutungen, intrakranielle, extraparenchymatöse Blutungen
- Fokale Krampfanfälle
- Hirnabzesse
- Hirntumor
- Hirnmetastasen
Primärcheck bei Polytrauma?
A= Airway
- Obstuktion ( Zähne Prothesen)
- Thoraxbewegungen
- Luftbewegungen durch Nase und Mund
- Bei intubierten Pat. Tubuslage und CO2
B = Breathing
- Atmung vorhanden
- Symetrische Thoraxbewegungen( Paradoxe Atmung, Pneumotorax)
- Emphysem
C= Circulation
- Pulse= zentral und peripher, Frequenz, Pulsqualität
- Perfusion- kapilläre Füllungszeit, kalte Extremitäten
- Bewusstsein
- Venenfüllung
D= Disability
- GCS- Pupillen- Grösse- Lichtreaktion
Interventionen und Beurteilung ABCD
A&B=
- Verlegung der Atmenwege
- Direktes Trauma, chwellung durch Blutung
- Bewusstseintrübung
- Esmach, Wendel, Güdel, Sauerstoffgabe
- Intubation- Schweres SHT, GCS allein nicht ausreichend
- Hypoxie trotz O2 Gabe
- Unbeherschbare Schmerzen
- Vorsichtige Dosierung der Medis
C=
- Herz-Kreislaufstillstand
- prognose Shclecht bei Traumapatienten
- Reversible Ursachen beheben z.b. Blutverlust, Perikattamponade
- Irreversible z.B. schweres SHT, Verletzung grosser Gefässe - Interventionen- venöser Zugang
- Volumen-/ Flüssigkeitssubstitution
- Obstruktiver Schock, z.B. Perikattamponade, Spannungspneu
D=
- akute initiale Intervention z.B. SHT:
- Intubation zur kontrollierten Ventilation
- Vermeidung Hyperkapnie/ Hypoxie
- Aufrechterhaltung der cerebralen Perfusion
- evtl. direkte neurochirurgische Interventionen
Sekundärcheck nach ABCD
A= Allergien
M= Medikamente
p= Krankengeschichte
E= Ereignis & Umgebung
L= letzte Mahlzeit
tötliche Trias?
Azidose
Hypothermie
Koagulopathie
Gerinnungsstörung?
- INR, PTT, Tc, Fibrinogen, Faktor XIII
- ROTEM= Rotationsthromboelastometrie
Gerinnungstherapie?
- Korrektur physiologiescher Rahmenbedingungen
- Normothermie
- Normocalcämie
- Azidose = Ursache! Kein NacL 0.9%
Blutprodukte und Gerinnungsfaktoren?
FFP= Fresh frozen Plasma
- Hypovolämie & Gerinnungsstörung
- "Nachteil" - Frozen
Trombozytenkonzentrate
- ANdauernde Blutung
- nummerische Trigger
Tranexamsäure
- CRASH 2 = reduktion Mortalität
Prothrombinkomplex
Fibrinogen
Faktor XIII
Novoseven
Definition Massentransfusion?
- Verlust des zirkulierenden Blutvolumens innerhalb von 24h
- Verlust von 50% des zirkulierendem Blutvolumens innerhalb 3 h
- Anhaltender Blutverlust von 150ml/h
- Transfusion von 10 oder mehr EC`s in 24h
- Substitutionsbedarf von 2 EC`s in 15 Minuten
- Erkennen wenn Massentransfusion droht z.B. wenn 5 EC`s pro STunde notwendig
- Wenn von weiteren Blutverlust ausgegangen werden muss
- ZIEL: Ursache finden, Erreichung der Blutstillung ausreichende Gewebeoxygenierung
Risiken von Massentransfusion?
- Transfusionsreaktion
- viel Volumen in kurzer Zeit ; Übertransfusion
- Elektrolytstörung
- Koagulopathie
- Hypothermie
- Hypervolämie
- Citrattoxizität
- Luftembolie
Management Massentransfusion ?
- Blutprodukte. optimal ausgetestet
- Blutprodukte bestellen
- Blutprodukte ausliefern
- Gerinnungsprodukte
Allgemeine Therapien bei Polytrauma?
Analgosedation
- falls keine Kontraindikation
- in der Regel Opiate, falls nötig Sedation
- Sedationsstopp bedeutet nicht vorenthalten einer adäquaten Analgosedation
Beatmung
- invasiv und Lungenprotektiv
- NIV zu beginn ehr selten
- Tracheotomie- früh oder spät
Ernährung
- prinzipiell enteral vor parenteral
- beginn innerhalb der ersten 24h
- Aufbau nach3-4 Tage
- BZ > 10 mmol/l vermeiden
Thromboseprophylaxe
- hohes Risiko für Thrombosen / Embolien
- Nachblutungsrisiko
- Heparin faktioniert/ unfraktioniert
Antibiotikatherapie
- keine unkritische Anwendung von Antibiotika
Was ist eine Koagulopathie ?
angeborende oder erworbene Störungen der (plasmatischen) Blutgerinnung oder Fibrinolyse
Erstmassnahmen bei GI-Blutung?
- grosslumige Zugänge mind. 2
- Testblut und Gerinnung
- Blutbild, Elektrolyte, Kreatinin
- Volumenreserve
- Ziel BD= >100 mmHg, HF < 100
- HTK mind 24%
- Thrombos > 50.000
- Gerinnungskorrektur INR 1.3
- Testblut
- Intubation bei persistiernder Hämatemesis
- Mentaler Status
Medikamentöse Therapie GI- Blutung?
PPI ( Protonenpumpenihibitor) z.B. Pantozol bei Oberer GI Blutung 80mg iv, dann 8mg/h
Octreotide/ Terlipressin- bei portaler Hyperonie und vor allem bei Varizenbluttung
Antibiotika - Ceftriaxon- Verbessert das outcome bei Varizenblutung
Definition vo^m Schock?
globase Missverhältnis zwischen O2 Angebot und O2 Verbrauch als Folge einer akuten Minderdurchblutung vitaler Organe
Schockformen?
Obstruktiv
- Spannungspneumothorax
- Lungenembolie
- Perikadtamponade
Hypovoläm
- Blutung ( GI,BAA,EUG)
- Flüssigkeitsverlust
Kardiogen
- Myocardinfakt (ACS)
- Klappendysfunktion
- Kardiomyopathie
Distributiv
- Sepsis
- Anaphylaxie
- Neurogen
- Toxisch
- Endokrin
Gefahren und Komplikationen von Glucose 5% und NacL 0,9%?
Glucose 5%=
- Hyperglykämie, Osmotische Diurese, Gewichtszunahme durch zerebrale und periphere Ödeme, intravasale Dehydration, ICP Anstieg, Zunahme neurologischer Ischämien
NaCl 0,9%=
- Hypernatriämie, Hyperchlorämie- > Azidose, renale Vasokonstriktion, RASS steigt, GFR sinkt, Magerndarmfunktion nimmt ab, da mukosaperfusion abnimmt, Dilutionsazidose da Bicabonat sinkt
Nicht-medikamentöse Therapie bei Delir?
- Realitäts Orientierung Training
- Basale STimmulation
- Biographiearbeit
- Tag-/Nacht-rhythmus fördern
- Stressreduktion
- gut ausgebaute schmerztherapie
- auf regelmässige Ausscheidung achten
- für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr sorgen
Begriffserklärung bei CVVHDF
Konvektion, Diffusion, Ultrafiltration, Adsorbtion
- KOnvektion: Transport gelöster Stoffe im Flüssigkeitsstrom
- Diffusion: Bewegung eines gelösten Stoffen vom ort der hohen Konzentration zum Ort der niedrigeren Konzentration
- Ultrafiltration: Transport einer Flüssigkeit durch eine Membrane auf Grund eines Druck-Gradienten
- Adsorbtion: Molekuleare Bindung eines Stoffes an die Oberfläche oder das Innere einer Membran
Indikation für Nierenerstatzverfahren
- A= Anurie, Azidose
- E= Elektrolytentgleisung
- I= Intoxikationen
- O= Ödeme, Oligurie
- U= Urämie
Nenne die Vorteile einer ANtikoagulation mit Citrat im Gegensatz zu Liquemin?
- regionala Antikoagulation beschränkt auf den extrakorporalen Kreislauf= Liquemin wirkt systemisch= Blutungsrisiko erhöht
- Ablauf der physiologischen Gerinnungskaksarde wird inhibiert
- Calciumkomplex wird über Dialysefilter eliminiert (90%)
- Restlicher anteil wird über systemischen Kreislauf infundiert und über Leber, Niere und Muskelgewebe zu Bicabonat metabolisiert
Welche EKG Veränderungen treten bei einer Hyperkaliämie auf ?
- spitze und erhöhte T -Wellen
- P- Abflachung bis zum verlust der P Wellen
- PQ Verlängerung
- QRS Verbreiterung
- ST Verschmelzung droht Kammerflimmern/ Asystolie
Therapie bei Sepsis?
Sanierung Infektfokus: OP, Drainage, Entfernung infiziertem Fremdmaterial
AB- Therapie: initial empirische Therapie ( Deeskalation sobald Erreger/Resistenzen bekannt)
supportive Massnahmen: Stabilisierung Kreislauf, Volumenzufuhr
respiratorischer Support: mechanische Ventilation
Metabolischer Support: Glucose Kontrolle, Ernährung nicht in akutphase
AUgfaben der Niere?
- Exkretion metabolischer Abbauprodukte
- Regulation des Wasser- und Elektrolythaushalts
- -//- der Osmolalität zwischen den Kompartimenten
- -//- des arteriellen Blutdrucks
- -//- des Säure-Basen - Haushalts
- Lactatmetabolismus
- Regulation der Erythrozytenproduktion
- Sekretion, Metabolismus und Exkretion von Hormonen
- Glucogenogenese
Welches Medikament wird bei einem Kammerflimmern verabreicht ? Wie Wirkt es?
- Cordarone
= ist ein Antiarrhythmikum Klasse III , es wirkt überwiegend auf die Blockade der Kaliumkanäle und verlängert somit die Refraktärzeit und das Aktionspotential
Durchführung von Pflegeforschung
- Problemstellung
- Literaturstudium
- Forschungsmethode
- Datenerhebung
- Datenanalyse
- Darstellung der Resultate
- Ergebnis mit Diskussion und Schlussfolgerung
Definition akutes Nierenversagen?
ist ein klinisches Syndrom, das durch eine abrupte Einschränkung der Nierenfunktion mit verminderter Entgiftungsleistung und Urinausscheidung gekennzeichnet ist
Nenne das Hauptmerkmal des Guilian- Barre- Syndrom?
Entzündliche Erkrankung der Nerven.
typische Syndrom ist an den Händen und Füssen beginnende Lähmung und Sensibilitätsstörung, sowie Störung der Atmung
fehlende Reaktion des Immunsystems
ist eine Polyneuropathe bei der es zur Muskelschwäche kommt
Kardiale Merkmale bei Intoxikatonen von trizyklinischen Antidepressiva?
Sinustachykardien, vorzeitige ventrikuläre Kontraktionen, ventrikuläre Arrhythmien
Mydriasis, trockene Schleimhäute, Tachykardie, Hypertonie bis refraktäre Hypotonie