2. Schriftliche Zwischenprüfung

Anatomie- Pathophysiologie

Anatomie- Pathophysiologie


K. D.
Diese Lernkarten decken medizinische Notfallversorgung und Therapieansätze für Berufslehrlinge ab. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Pat, Therapie, O2-Verwaltung, Blutungen, Sepsis, ICP, Stoffwechselstörungen und Massentransfusion. Die Karteikarten sind besonders nützlich für angehende Pflegekräfte und Medizinstudenten, die sich auf die Behandlung von Notfallpatienten vorbereiten und ein tiefes Verständnis für die Ursachen und Behandlungsstrategien von akuten medizinischen Zuständen erlangen möchten.
Karten
86
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
01.06.2022 / 02.11.2022

Flashcards

BGA Interpretation in Bezug auf SHT

MAP= 70-90mmHg

CPP= 60-70mmHg

ICP= <20mmHg

PaCO2=4.5-5.0 kPa

paO2=13.0-15.0kPa

SpO2=>94%

Hb=100g/l

Na+=145-155mmol,

Temp= 36-37°C

BZ= 5-10mmol

Allgemeine Hirndruckzeichen?

  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Vigilanzminderung
  • Pupillendifferenz (Anisokorie)
  • Streck- und Beugsynergismen
  • Verändertes Atemmuster (Biotsche-Atmung)
  • Bei Herniation:( path.. hervortreten eines Gewebes z.b. im Schiedel in Folge von zu hohem Druck)
    Cushing Triade:
    Bradykardie
    Hypertension
    Dyspnoe

Motoriche und Sensorische Aphasie
Zuordnung von gestörtem Sprachverständnis und gestörter Sprachproduktion

Broca-Zentrum=

  • liegt in der Grosshirnrinde und ist für motorische Sprachfunktion= Sprachproduktion zuständig

Wernicke-Zentrum=

  • Ist für sensorische Sprachfunktion= Sprachverständnis zuständig

Hirndruck
Ursachen und Therapiemöglichkeiten

Operativ:

  • Kraniotomie mit Duraplastik ( harte Hirnhaut wird gespaltet unf rin Patch eingenäht
  • Hämatomevakuation

Medikamentös:

  • Hirnödem= im Blutserum wird ein erhöhter Na+ Spiegel toleriert oder hergestellt
  • (Manitol/ Osmotherapie= Steigerung der Primärharnbildung, da H2O osmotisch im Tubulus zurückgehalten wird und dadurch ausgeschieden werden kann
  • 10%ige Glyceringabe ebenfalls osmotischer Effekt
  • TRIS- Puffer (Pufferung der intrazellulären Azidose)
  • Liquor abdrainieren mH EVD oder Lumbaldrainage; VP-Shunt -Anlage (ventrikulärer peritonealer Shunt)
  • OK Hochlagerung max. 30°
  • erhöhte CO2 Werte vermeiden, führen zu einer Vasodilatation im Hirn= erhöhter ICP

Ursache herausfinden kurzzeitige Hyperventilation möglich ( CAVE= geht auf Kosten des O2 - Angebotes für gesunde Areale, sowie der Penumbra

  • ggf Fieber senken (CO2-Anfall)
  • Schmerzen behandeln ( Analgetika)
  • Stress mindern (Hypnotika/ Sedation)
  • gestörte Magen-Darm-Passage (Obstipation vermeiden, regelmässiger weicher SG. Gabe von Laxantien
  • achsengerechte Lagerung des Kopfes
  • venöser Abstrom gewährleisten
  • Vorsicht bei Waschungen mit ätherischen Ölen (Eukalypthus) und Spitzfussprophylaxe können Krämpfe forcieren- dies Führt zu einem erhöhten O2 Verbrauch und damit zu einem CO2 Anstieg = ICP anstieg
  • Milde Therapeutische Hypothermie = KKT 32-34°C
  • Gabe von Barbituraten

Ablauf der Gerinnung?

Ursachen für Veränderung vom Quick?

  • Vitamin K Mangel
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Heparin
  • NOAK

Diabetes Insipitus?

  • Centralis= ADH Mangel
    - Polyurie, Polydipsie, Durst, Exikose, Osmolalität nimmt zu, Hypernatriämie, spez. Gewicht und Osmolarität sinken
    - Rehydratation mit Ringer und G5%
    - Therapie mit Minirin ADH
  • Renalis= ADH kann im distalen Tubulus und Sammelrohr nicht wirken
    - Therapie mit Thiazidduretika

Ursachen für eine Hyperkaliämie?

  • Verbrennung
  • Massentransfusion
  • Erhöhte Zufuhr von Kalium ( p.o./ i.v.)
  • Akute/ chronische Niereninsuffizienz
  • Diabetisches Koma
  • Azidose (Umverteilung)
  • Digoxin Intoxikation
  • ACE-Hemmer
  • Herzinsuffizienz
  • Hypertones NaCl, Manitol

Therapiemöglichkeiten bei Hyperkaliämie?

  • Insulin + Glucose Infusion
  • Calciumgluconat ( cardio Protektion)
  • Diuretika
  • CVVHDF
  • Resonium
  • NaBic
  • Salbutamol 

Was kann passieren wenn eine Hypernatriämie zu schnell korrigiert wird?

  • akute Hyponatriämie kann rascher korrigiert werden ( vor allem wenn Symptomatisch) als chronische, wo es langsamer korrigiert werden sollte
    prinzipiell gilt max 0.5 mmol/l/h, also max 12 mmol /l in 24h steigern
  • ansonsten Gefahr einer pontinen Myelinolyse:
    - Zerstörung der Markscheiden im ZNS, dadurch kann Dysphagie, Dysarthrie und schlaffe Parese entstehen

 

der Hypothalamus schüttet zahlreiche Hormone aus, die den Stoffwechsel beiinflussen. Nenne 5 Stoffwechselfunktionen die durch die Hormone beiinflusst werden ?

Symptome bei Morbus Addison ?

Definition: Primäre Nebennierenrinden Insuffizienz- es kommt zu einem Mangel an Glukokortikoiden und Mineralokortikoiden

Symptome

  • Schwindel
  • Hypotonie
  • Schock
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Diarroe
  • Bauchschmerzen
  • Exikose
  • Schwäche
  • Verwirrung
  • Somnolenz

Klinik bei hypothyreotischem Koma?

  • Hypothermie
  • Bradycardie
  • Hypotonie
  • Muskelschwäche
  • Myxödem (Ödematöse Auftreibung der Unterhaut)
  • Bewusstseinsstörrung
  • Hypoglykämie
  • Hyponatriämie
  • Hypoventilation

Familienzentrierte Pflege: Vorteile von einem Genoökogramm?

- Graphische Darstellung von Familiensystemen und dem unterstützenden Netzwerk

Vorteile:

  • effizienterer Überblick über die Familienverhältnisse
  • zeigt Reccourcen und Stärken auf
  • kann problematische Beziehungen in der Familie aufdecken
  • Pflegepersonen können Lebensgeschichten und Lebenserfahrungen der Pat. besser verstehen
  • Verhaltensweisen, Entscheidungen, Krisen und Schicksale sind leichter nachvollziehbar
  • Pflegepersonen können Informationen zielgerichter weiterleiten
  • dadurch profitieren auch die ANgehörigen da alle auf dem gleichen Informationsstand sind

CPR= Welche Information gibst du einem 1. Semestler NDS bzgl. der Durchführung?

WIchtigste:

  • korrekte Herzdruckmassage- mit durchstreckten Armen mind.5cm max. 6 cm tief und komplette Entlastung dazwischen
  • mind 100 bis max. 120x/min
  • um Hilfe Rufen
  • wenn möglich 30 Thoraxkompressionen und 2x Beatmen

H`s und T`s bei der Reanimation: insgesamt 8 aufzählen?

  • Hypovolämie
  • Hypoxie
  • Hypo/ hyperkaliämie
  • Azidose = H+ Ionen
  • Hypothermie
  • Intoxikationen
  • Herztamponade
  • Thrombose pulmonal
  • Thrombose kardial
  • Tensions Pneumothorax

Nenne ein Jodhaltiges Medikament?

Cordarone

Dein Patient mit laufender PDA ist hypoton, ein Arbeitskollege schlägt vor den Pat. eine Trendelenburglagerung zu bringen. Was hälst du von dieser Idee? Begründe deine Aussage

  • das niveau verschiebt sich = da PDS Läsung richtung kranial verlaufen kann
  • kann sensorische Nerven treffen und z.B. Atemzentrum beeinflussen

Delir: Was sind die Ursachen ?

Nenne nicht Medikamentöse Möglichkeiten einer Delir-Prophylaxe

Ursachen:

  • Individuelle und kumulative EInnahme von MEdis 
  • primäre neurologische Erkrankung z.B. Insult, Meningitis oder Blutungen
  • Infektions- und Stoffwechselerkrankungen
  • Schweregrad einer Erkrankung
  • Chirurgische Eingriffe
  • Schmerzen
  • Emotionaler Stress

Nicht-medikamentöse-Therapie:

  • Realitäts-Orientierungs-Training
  • Basale Stimulation
  • Biographiearbeit
  • Tag-/ Nachtrhythmus gewährleisten, Schlaf fördern
  • Stressreduktion (Lichtquellen reduzieren, Geräusche reduzieren)
  • gut ausgebaute Schmerztherapie
  • auf regelmässige Ausscheidung achten
  • für ausreichende Sauerstoffzufuhr sorgen

Welche Schockformen gibt es ?

Kardiogener Schock

Hypovolämer Schock

Obstruktiver Schock

Distributiver Schock

  • Sepsis
  • Anaphylaxie
  • Toxisch
  • Neurogen
  • Endokrin

Beatmungsstrategie bei ARDS?

Lungenprotektive Beatmung:

  • VT 4-6ml/ ideales KG
  • Plateau Druck nicht über 30 mbar
  • PEEP nicht zu hoch und nicht zu tief
  • Pat ausreichend analgosedieren und relaxieren
  • Schwerkräfte vermeiden ( keine starke Tachypnoe)
  • FiO2 so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich
  • Permissive Hyperkapnie (hohes CO2 tolerieren, solange pH stabil und nicht zu azidotisch meist bis 7,2
  • Bauchlagerung- Zonenmodell nach West
  • Ecmo letzte Alternative, aber Studienlage nicht einig ob es die beste Lösung ist
  • ATG und  Pflegerische Massnahmen bei respiratorischer Insuffizienz sollen angewendet werden

Begriffserklärung der Grundbegriffe bei CVVHDF

Konvektion?

Diffusion?

Ultrafiltration?

Adsorbtion

Konvektion : 

  • der Transport eines gelösten Stoffes im Flüssigkeitsstrom

Diffusion:

  • Bewegung eines gelösten Stoffes vom Bereich der hohen Konzentration zum Bereich der niedrigeren Konzentration

Ultrafiltration

  • Der Transport einer Flüssigkeit durch eine Membran auf Grund eines Druckgradienten 

Adsorbtion

  • Molekulare Bindung eines Stoffes an die Oberfläche oder das Innere einer Membran

Indikation für eine Nierenersatztherapie?

A- Anurie, Azidose

E- Elektrolytentgleisung

I- Intoxikationen

O- Ödeme, Oligurie

U- Urämie

 

Vorteile einer Antikoagulation mit Citrat im Gegesatz mit Liquemin?

  • regionale Antikoagulation beschränkt auf den extrakorporalen Kreislauf ( Liquemin wirkt systemisch= dadurch Blutungsrisiko erhöht)
  • ABlauf der physiologischen Gerinnungskaskarde wird inhibiert
  • Calciumkomplex wird über den DIalysefilter zu 90% eliminert
  • Restlicher Anteil wird über den systemischen Kreislauf infundiert unf über die Leber, Niere und Muskelgewebe zu Bicabonat metabolisiert- wenn Leber noch voll funktionsfähig und keine Schädigung

Vorteile und Nachteile einer Hämodialyse und einer Hämofiltration?

Hämodialyse=

Vorteile:

  • Patient mobiler
  • weniger aufwendig/ billiger
  • planbar

Nachteile:

  • Schnelle Volumenverschiebung 
  • schnelle Elektrolytverschiebung
  • Bilanzziel

Hämofiltration

Vorteile:

  • Kontinuierliche Blutreinigung
  • bei Kreislaufinstabilität gut möglich
  • Elektrolytverschiebung

Nachteile:

  • Patient immobil
  • Gefahr der Hypothermie
  • sehr Zeitaufwendig und teuer

4 ethische Prinzipien aufzählen?

gutes Tun: 

  • dem Pat. die bestmögliche Pflege ermöglichen
  • seine Interessen schützen, Gesundheit pflegen und Sicherheit gewährleisten
  • In der Praxis Gutes tun und dem nicht Schaden zu unterschiedlichen bzw. beide im Gleichhewicht zu halten

Nicht schaden:

  • bedeutet, dass man mit den neusten Entwicklungen der Forschung arbeitet
  • Ziel ist es den Pat, sowohl physisch wie auch psychisch nicht zu schaden und keine Zwänge auf ihn auszuüben
  • Pflicht der Pflegenden ist es hier auch potenzielle Gefahren zu erkennen und so gut wie möglich entgegenzuwirken

Respekt vor Autonomie:

  • hier ist es wichtig den Menschen als Individuum zu respektieren und die Entscheidung als Resultat persönlicher Überzeugung und Wertvorstellung zu sehen

Gerechtigkeit

  • stellt die Pflicht dar, dass Ressourcen egal ob materiell oder monitär gerecht an die Pat Verteilt werden, gemäss der einzelnen Bedürfnisse
  • Umsetzung in der Praxis oftmals schwierig, da sie auf Grund politischer, ökonimischer oder sozialer Theorien unterschiedlich interpretiert werden kann ( in manchen Kulturen keine Gleichstellung von Mann und Frau, dadurch bekommt die Frau weniger Ressourcen)

Welches Recht tritt in Kraft wenn der Patient selber keine eigenen Enscheidungen treffen kann?

Das Erwachsenenschutzrecht

  • Patientenverfügung und Vertretungsberechtigte Personen können hier auch relevant sein um den Wunsch des Patienten besser verstehen zu können.

Therapie bei Sepsis ?

  • Sanierung Infektfokus = OP, Drainagen, Entfernung infiziertem Fremdmatreial
  • Antibiotische Therapie= initial empirische Therapie (Deeskalation sobald Erreger/ Resistenzen bekannt)
  • Supportive Massnahmen
    - Stabilisierung des Kreislaufs= Volumenzufuhr(Kristalloiede, Albumin), Einsatz Vasopressoren (Noradrenalin usw)
    - Respiratorischer Support= Mechanische Ventilation ( Lungenprotektiv bei ARDS)
  • Metabolischer Support= Glucose- Kontrolle, Ernährung nicht in Akutphase)

Welche EKG Veränderungen treten bei einer Hyperkaliämie auf?

  • Spitze und überhöhte T-Wellen
  • P-Abflachung bis zum Verlust der P Wellen
  • PQ- Veränderungen
  • QRS- Verbreitungen
  • ST-Verschmelzung droht Kammerflimmern und Asystolie an

Nenne die 3 Phasen der Sepsis? Die 3 Hauptsäulen der Sepsis?

Inflammation:

  • Proinflammation dient der Elimination der eindringenden Mikroorganismen, Kollateralschäden entstehen und führen zur endothelialen Dysfunktion, der inadäquaten Gerinnungsaktivierung und zur Schädigung von Parenchymzellen. Antiinflammation trägt zur Geweberegeneration bei , ist aber auch verantwortlich für rezidiv Infekte

Septische Koagulation

  • durch Sepsis kommt es zur verstärkten Aktivierung prothrombotischen Faktoren ( durch Thrombose kann sich Entzündung weniger gut ausbreiten) Kann bis zur Verbrauchskoagulopathie führen.

Endotheliale Dysfunktion

  • Endothel ist verantwortlich für die Regulation des Vasotonus, Aufrechterhaltung einer selektiven Permeabilität und Sicherstellung einer gerinnungshemmenden Oberfläche. Dysfunktion führt zur Vasoplegie, peripheren/ pulmonalen Ödemen bei gleichzeitrigem intravasalen Volumenmangel (kapillarleck)

Diese führen zu Störungen der Mikro- und Makrozirkulation und schliesslich zur Beeinträchtigung der einzelnen Organe

Nenne Hautveränderungen bei Sepsis?

  • Initial oft warm
  • Im Verlauf Zentralisierung mit kühlen Extremitäten
  • Verminderte Rekapilisierungszeit
  • Zyanose
  • Marmorierung (Skin Mottling)
  • Ödeme, Chemosis, Spannungsbläschen

Welche Art von Volumen gibt man bei Sepsis und warum?

Kristalloide

  • sind Flüssigkeiten der Wahl. Sie erhalten ähnliche Elektrolytzusammensetzung und -Konzentrationen wie das Blutplasma. Bei grossem Bedarf an Kristalloiden zusätzlich Albumin. Diese Flüssigkeit bleibt länger in den Gefässen und durch den erhöhten kolloidosmotischen Druck wird Wasser zurückgewonnen.

GI- Blutung= Begriffserklärung und ort der Blutung?

Hämatemisis

  • Erbrechen von frischem Blut, peristisierende Blutung aus Ösöphagus, Magen oder Duodenum

Meläna

  • Schwarzer Stuhl, Blutungen aus oberen GI- Trakt ( Margen, Dünndarm, proximales Kolon)

Hämatochezia

  • Frisches rotes Blut ab ano, untere GIB oder heftige obere GIB, in der Regel mit Kreislaufinstabilität

Was sind die Erstmassnahmen bei einer GI-Blutung?

  • Grosslumige Zugänge evtl. 2
  • Volumengabe
  • Kreislaufstabilisierung= Ziel BD 100mmHg, HF <100 /min, HK mind 24%, Thrombozyten 50.000, Gerinnungskorrektur, Testblut ggf EC Gabe
  • Schutzintubation bei persistierender Hämatemesis, reduzierter mentaler Status
  • PPI bei oberer GI Blutung = 80mg iv dann 8mg/h
  • Octreotide/Terlipressin = Bei portaler Hypertonie und V.a. Varizenblutung
  • Antibiotica (Ceftriaxon) = Verbessert outcome bei Varizenblutung

Begriffserklärung Osmolarität

Osmolarität

  • Konzentration der osmotische aktiven Teilchen pro Liter Lösung

Osmolalität

  • ist die Konzentration pro KG Lösung

Wie ist die Definition vom Schock?

Globales Missverhältnis zwischen O2 Angebot und O2 Verbrauch als Folge einer akuten Munderperfusion vitaler Organe

Der Kreislaufschock ist eine lebensbedrohliche und generalisierte Form von akuten Kreislaufstörungen, kombiniert mit unzureichendem Sauerstoffangebot für die Zellen.

Daraus resultiert ein Sauerstoffmangel der Zellen, gefolgt vonerhöhter Laktatproduktion und- Ausschüttung ins Blut.

SOFA Score und dessen Parameter(3)

  • Neurologie: GCS
  • Gerinnung: Thrombozyten
  • Atmung: paO2 / FiO2 Ratio
  • Renale Dysfunktion: Keatinin
  • Leber: Billirubin
  • Kardiovaskulär: MAP, Katecholamine

Für den SOFA-Score werden sechs Organe bzw. Organsysteme mithilfe spezifischer Parameter beurteilt. Für jedes System werden dabei zwischen 0 (normale Funktion) und 4 (massiv eingeschränkte Funktion) Punkte vergeben.

Der SOFA-Score wird alle 24 Stunden bestimmt. Die Entwicklung des Wertes im Verlauf der intensivmedizinischen Behandlung gibt Auskunft über das Mortalitätsrisiko. Dabei kann sowohl die Summe der Punkte als auch die Punkteentwicklung der einzelnen Organe betrachtet werden.

Welche Typen von Hämatomen zerebral sind bekannt?

  • Epidural
  • Subdural
  • Subarachnoidal
  • Intracerebral

Ursachen einer nicht-traumatischen ICB?

  • Hypertonie
  • Therapie mit Antikoagulation
  • Gerinnungsstörung
  • Aneurysma
  • Hirntumor

MassnahmenSHT/ ICB?

  • MAP entsprechend ICP ( CPP=MAP-ICP(-ZVD))
  • Nor- Bedarf entsprechend reduzieren oder erhöhen
  • Nor-Wechsel, Perfuser entsprechend lange  vorlaufen lassen- BD Spitzen und BD ABfall vermeiden
  • zentrales NOR-Reservespritzen vorbereiten
  • Transducer auf äussseren Gehörgang/ Foramen Monroi kalibrieren/ Nullabgleich
  • bei fraglichen Werten paralele NIBP Messung und Vergleichen

Lernen