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A. VN.
Diese Karteikarten bieten einen tiefen Einblick in die Besonderheiten von Familienunternehmen auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Balance zwischen finanziellen und normativen Zielen, das sozioemotionale Vermögen sowie die Identität und Motivation von Familienmitgliedern. Besonders relevant sind die Stakeholder-Interessen, die Unternehmenskultur und die Werte, die das Handeln der Familie und der Firma prägen. Diese Lernkarten richten sich an Studierende und Praktiker, die verstehen möchten, wie Familienunternehmen ihre Ziele definieren und umsetzen, um langfristigen Erfolg zu sichern.
Karten
13
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
23.05.2022 / 22.01.2024

Lernkarten

Affect Infusion Modell

- emotionaler Zustand mit großer Intensität 

- Unterscheidung in Stimmungsaffekte und dispositionelle Affekte

- Beide Arten von Affekten haben einen unmittelbaren und vor allem unkontrollierbaren Einfluss auf menschliches Erleben und Verhalten

Sozioemotionales Vermögen: FIBER Modell

= SEW = sozio-emotional wealth

1. Familienkontrolle (family control and influence)

2. Identifikation mit der Firma (identification of family members with the firm)

3. Bindende soziale Beziehungen (binding social ties)

4. Emotionale Anbindung (emotional attachment)

5. Erneuerung der Familienbindung an die Firma durch dynastische Nachfolge (renewal of family bonds to firm through dynastic succession)

Finanzielle Ziele von FU

  • Positive Gewinne sind ein natürliches Selektionskriterium für Unternehmen 
  • Für Unternehmerfamilien mit ihrem dynastischen Interesse ist die langfristige Sicherung des Unternehmens von großer Bedeutung. Gewinnerwirtschaftung muss damit ein wichtiges quantifizierbares Ziel darstellen.
  • Finanziellen Bedürfnisse (langfristige Vermögensaufbau und laufenden Auszahlungen für das tägliche Leben) der Familienmitglieder müssen befriedigt werden
  • Bei wachsenden Familien muss der Gewinn beständig gesteigert werden muss. Somit gewinnt Unternehmenswachstum auch für Familienunternehmen an Bedeutung.
  • Familienunternehmen bekennen sich in der Praxis zu ihren finanziellen Zielen, heben aber weniger die Gewinnmaximierung hervor, sondern eher die Wachstumsorientierung.

--> Finanzielle Ziele sind Mittel zum Zweck

 

Das Ausbalancieren von Zielen

Familiy First = eher normative Ziele

Business First = eher finanzielle Ziele

Premature Family Firm = noch nicht entschieden, ob eher normativ oder finanzielle Ziele

Sozioemotionales Vermögen und proaktives Stakeholderengagement

instrumentelle Motive:

- interne Stakeholder: Familienkontrolle und Erneuerung der Familienbindung an die Firma

- externe Stakeholder: Identifikation mit der Firma

normative Motive:

- Interne und externe Stakeholder: Identifikation mit der Firma, emotionale Anbindung, Bindende soziale Beziehungen