Addition und Subtraktion
Master schriftlich
Master schriftlich
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Lernkarten
Kleines Einspluseins Zile nach der 1. Klasse
Zahlensätze des kleinen 1+1 auswendig, Zahlensätze mit Strategien ableiten können
4 Additionstypen
- Vereinigen
- Verändern
- Ausgleichen
- Verlgeichen
Rechenstrategien im 20er Raum
Mit Rechenkonferenzen anfagen
- Tauschaufgaben
- Analogieaufgaben
- Verdoppelungsaufgaben/Fastverdoppelungsaufgaben
- Nachbaraufgaben
- Schrittweise/ Stellenweise
- Gegensinniges verändern (Addition bsp. 9+11= 10+10)
Wie das kleine 1+1 üben?
Einübung von Fertigkeiten (Blitzrechnen)
Beziehungsreichen Üben, Flexibles Denken
Verschiedene Rechenstrategien fördern die Einsicht in die Gesetzmässigkeiten
Fehlerstrategie
Produktiver Umgang mit Fehlern, Fehler als Lernprozess als wichtig errachten
Subtraktion
2 wichtige Typen von Subtraktionsaufgaben
- Abziehen
- Ergänzen
Machmal hängt es von den Zahlen ab, ob man abzieht oder ergänzt
Weitere Strategien: Reine Zählstrategie, Rückwärtszählen, Vorwärtszählen
Kleines 1-1
Zählensätze des kleinen 1-1 auswendig
Zahlensätze mit Strategien ableiten können
4 Subtraktionstypen
- Abziehen
- Ergänzen
- Verlgeichen/Unterschied
- Vereinigen/Teil-Ganzes
Was heisst Zahlenblick?
Die Schulung des Zahlenblicks kann als Grundlage für den Mathematikunterricht verstanden werden. Bei allen Aktivitäten steht das Sehen, das Strukturieren und Sortieren von Anzahlen, aufgaben und deren Beziehungen im Mittelpunkt der Arbeit.
Beziehungen zwischen Zahlen augenblicklich sehen und nutzen können. Stellt den Weg zum flexiblen Rechnen dar.
Material für den Anfangsunterricht der Zahlenblickschulung
- Abaco
- Zehnerfeldkarten
- Zwanzigerfeldkarten
- Ziffernkarten 0-9
- Aufgabenkarten
- Termkarten (2+5)
Aktivitäten zum Sortieren
- Unter oder über oder genau zehn (Zehnerfeldkarten zeigen)
- Schatzkästchen-Aufgaben (2.Semester 1Klasse: SuS sortieren die Terme in einfache und schwierigere Aufgaben
- mit Trick
Was heisst flexibles Rechnen?
Ebene der Form (Kopfrechnen, halbschriftlich, schriftlich)
Ebene der Lösungswerkzeuge, die innerhalb der Form genützt werden.
1.Klasse: Ausschliesslich das Kopfrechnen, Lösungswerkzeuge beziehen sich somit auf das Kopfrechnen.
Indikatoren für flexibles Rechnen
- Zahlwissen (Schnelles abrufen, und korrektes Lösen von Aufgaben, Kenntnis von Strategien)
- Schätzkompetenz und Zahlgefühl
- Zahlverständnis
- Wissen um den Umgang mit Zahlen bei Rechenoperationen
Flexibles Rechnen fördern
2 gegensätzliche Vorstellungen existieren:
- Ausbildung von Rechenfertigkeiten
- Entwicklung mathematischen Verstehen und Denkens
4 verschiedene Ansätze für das Mathematiklernen
- Fertigkeitensatz (Fakten, Regeln, Formen...) Kinder als hilflose Wesen dem Wissen vermittelt wird ohne Zusammenhang
- Konzeptueller Ansatz (verstehender Erwerb Basisfakten)
- Problemlöseansatz (Entwicklung mathemtaischen Denkens)
- Forschender Ansatz (Mischung aus konzeptuellem und problemlösenden Ansatz, offene Lernangebote)
Aspekte eines guten Unterrichts
- Gestaltung des Lernangebots, die zum Austausch anregen
- Ausbildung eines breiten Zahlbegriffs (auf Vorstellung beruhend)
- Begleitung durch Lehrkraft (aufmerksam und fördern)
Flexibles Rechnen im sozialen Austausch
Zwei Leitideen sind zentral:
- Lernen auf eigenen Wegen
- Von- und miteinander lernen
Flexibles Rechnen fördern-2 verschiedene Ansätze
- Blick auf die Lösungswerkzeuge
- Blick auf den Referenzrahmen (Entwicklung des Sehens und Nutzens von Aufgabenbeziehungen, dazu wurde die Schulung des Zahlenblicks entwickelt.
Zahlenblick und Zahlenblickschulung
Definition
Fähigkeit, Beziehungen augenblicklich zu erkennen, zu nutzen geschickt zu zerlegen und neu zusammenzusetzen (Schütte, 2004), Voraussetzung um eine Übertragung der Kompetenz auch in höheren Zahlenräumen zu gewährleisten.
Zahlenblick und Zahlenblickschulung
Definition Zahlensinn
Ist er angeboren oder entwickelt er sich auf natürliche Weise oder im Unterricht?
Die Ausbildung des Zahlensinn beginn in der Regeln mit der frühkindlichen Entwicklung. Er sollte im Unterricht für alle Kidner angeregt werden. Umgang mit problemorientierten Aufgaben im sozialen Austausch.
Mathiunterricht im 1. Schuljahr Teil b
- Zentrale und entscheidene Schritt in der Mathematik der 1. Klasse ist die Entwicklung strategischer Werkzeuge und die Automatisierung von Fakten. Damit einher geht die Ablösung vom Zählen.
Weshalb die Ablösung vom Zählen ?
- Stark fehleranfällig, häufig um eins verzählt
- Es werden alle Aufgaben gezählt, auch die die bereits automatisiert wurden
- Jede Aufgabe ist ein Auftrag zum Zählen, es werden keine Aufgabenbeziehungen erkannt
- gesamte Aufmerksamkeit ist auf das Zählen gerichtet eine Automatisierung ist unwahrscheinlich, es werden auch keine strategische Werkzeuge entwickelt.
Die Entwicklung vom Zählen zum Rechnen
4 Ebenen
- Ebene 0: SuS sind nicht in der Lage, Additionsaufgaben zu lösen
- Ebene 1 Beim Zählen wird auf Objekte zurückgegriffen
- Ebene2: Zwischenstadium. Es wird sowohl am Objekt als auch mental gezählt.
- Ebene 3: Es werden übergwiegend mentale Zählstrategien genutzt.
- Ebene 4: Aufgaben werden über das Abrufen von Fakten oder duch die Ableitung von Fakten gelöst.
Wie wird flexibles Rechnen erreicht?
Nutzen von strategischen Werkzeugen (Zerlegen, Analogien, Hilfsaufgaben usw.) und das Abrufen von Fakten= Automatisierung des Einspluseins.
Addition/Subtratkion 1. Klasse
Wichtig für den Unterricht
- Rückwärtszählen nicht vernachlässigen
- Addition und Subtraktion gleichzeitig einführen
- Am Anfang vor allem Zeit in Rechengeschichten investieren. Nicht zu schnell auf rechnerische syntaktische Ebene
3 Lösungsstrategien für Addition- und Subtraktionsaufgaben 1. Klasse
- Zählstrategie (Alles zählen, weiterzählen)
- 4 Heuristische Strategien im 1. Schuljahr (Nutzen von Verdoppelnl/Halbieren, Schrittweise, Gegen-gleichsinnges Verändern, Ergänzen (bei Subtraktion)
- Grundaufgaben (number facts) auswendig : Kleine Einspluseins, Einmaleins
Diese Strategien dürfen nicht als eine Abfolge einander ablösender Strategien aufgefasst werden.
Arithemtische Kompetenzen am Ende des ersten Schuljahres
- Bis 20 schnell vw, rw zählen
- Alle Zahlzerlegungen bis 10 auswendig wissen
- Alle Aufgaben des kleinen Einspluseins und Einsminuseins bis 10 auswendig wissen
- Alle Aufgaben zum Verdoppeln und Halbieren bis 20 auswendig wissen
- Plus/Minusaufgaben ZE + E im ZR 10-20 mit Hilfe von Analogieaufgaben (14+3=17 weil 4+3=7)
- Minusafgaben ZE-E mithilfe des Ergänzens lösen
- Alle Plus/Minusaufgaben mit Zehnerübergängen mithilfe von Strategien (Verdoppeln/Halbieren, schrittweise)
Addition und Subtratkion 2. Klasse
Enwicklung und Fetigung von Stellenwertverständnis im Zusammenhang mit der Zahlenraumerweiterung bis 100.
- Vorgänger Nachfolger
- Zahlen der Grösse nach Ordnen
- Bündelungen
- Stellenwertschreibweise
5 Phasen zum gesichterten Stellenwertverständnis
Siehe Unterlagen
Übungen zur Förderung des Stellenwertverständnisses
- Bündeln: Nicht nur an Materialien (Dines) sondern konkret im Unterricht: immer 10 Murmeln in ein kleines Sächchen geben. Die Ergebnisse der konkreten Bündelung werden notiert.
Material und Darstellungsmöglichkeiten bei der Förderung des Stellenwertverständnisses
- Zehnersystemblöcke (Dines-Material=
- Hunderter-Rechen-Rahmen
- Hunderter-Feld/Hunderter-Punktefeld
Die enthaltende dezimale Strukturen muss earbeitet werden (Materialine mit 5er Struktur verwenden).
Klippen bei der Entwicklung des Stellenwertsystems
Dauerhafte Schwierigkeiten beim Stellenwertverständnis sind vor allem auf drei Ursachen zurückzuführen:
- Unzureichendes Verständnis der Arbeitsmittel
- Zahlendreher (aus 94 wird 49)
- Inverse Zahlenschreibweise (Eltern raten den Kindern die Zahl so zu schreiben, wie man sie spricht. Unbedingt von links nach rechts schreiben. (Taschenrechner-Hinweis)
Problem 2 und 3 hängen eng zusammen und sind besonders häufig bei Kindern mit einer rechts-links Problematik zu beobachten.