Addition und Subtraktion

Master schriftlich

Master schriftlich


C. S.
Diese Karteikarten behandeln das Thema Addition und Subtraktion auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Rechenstrategien, Stellenwertverständnis und flexible Rechenmethoden, die für Lehrkräfte und Studierende der Mathematikdidaktik relevant sind. Die Lernkarten decken verschiedene Aspekte wie Fehleranalyse, Rechenstrategien, Materialien zur Förderung des Stellenwertverständnisses und die Entwicklung vom Zählen zum Rechnen ab.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Mathématiques
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
19.05.2022 / 20.06.2022

Cartes-fiches

Aspekte eines guten Unterrichts

  • Gestaltung des Lernangebots, die zum Austausch anregen
  • Ausbildung eines breiten Zahlbegriffs (auf Vorstellung beruhend)
  • Begleitung durch Lehrkraft (aufmerksam und fördern)

Flexibles Rechnen im sozialen Austausch

Zwei Leitideen sind zentral:

  • Lernen auf eigenen Wegen
  • Von- und miteinander lernen

Flexibles Rechnen fördern-2 verschiedene Ansätze

  • Blick auf die Lösungswerkzeuge
  • Blick auf den Referenzrahmen (Entwicklung des Sehens und Nutzens von Aufgabenbeziehungen, dazu wurde die Schulung des Zahlenblicks entwickelt.

Zahlenblick und Zahlenblickschulung

Definition

Fähigkeit, Beziehungen augenblicklich zu erkennen, zu nutzen geschickt zu zerlegen und neu zusammenzusetzen (Schütte, 2004), Voraussetzung um eine Übertragung der Kompetenz auch in höheren Zahlenräumen zu gewährleisten.

Zahlenblick und Zahlenblickschulung

Definition Zahlensinn

Ist er angeboren oder entwickelt er sich auf natürliche Weise oder im Unterricht?

Die Ausbildung des Zahlensinn beginn in der Regeln mit der frühkindlichen Entwicklung. Er sollte im Unterricht für alle Kidner angeregt werden. Umgang mit problemorientierten Aufgaben im sozialen Austausch.

Mathiunterricht im 1. Schuljahr Teil b

  • Zentrale und entscheidene Schritt in der Mathematik der 1. Klasse ist die Entwicklung strategischer Werkzeuge und die Automatisierung von Fakten. Damit einher geht die Ablösung vom Zählen.

Weshalb die Ablösung vom Zählen ?

  • Stark fehleranfällig, häufig um eins verzählt
  • Es werden alle Aufgaben gezählt, auch die die bereits automatisiert wurden
  • Jede Aufgabe ist ein Auftrag zum Zählen, es werden keine Aufgabenbeziehungen erkannt
  • gesamte Aufmerksamkeit ist auf das Zählen gerichtet eine Automatisierung ist unwahrscheinlich, es werden auch keine strategische Werkzeuge entwickelt.

Die Entwicklung vom Zählen zum Rechnen

4 Ebenen

  • Ebene 0: SuS sind nicht in der Lage, Additionsaufgaben zu lösen
  • Ebene 1 Beim Zählen wird auf Objekte zurückgegriffen
  • Ebene2: Zwischenstadium. Es wird sowohl am Objekt als auch mental gezählt.
  • Ebene 3: Es werden übergwiegend mentale Zählstrategien genutzt.
  • Ebene 4: Aufgaben werden über das Abrufen von Fakten oder duch die Ableitung von Fakten gelöst.

Wie wird flexibles Rechnen erreicht?

Nutzen von strategischen Werkzeugen (Zerlegen, Analogien, Hilfsaufgaben usw.) und das Abrufen von Fakten= Automatisierung des Einspluseins.

Zahlenblick Grafik

Es ist wichtig, das ganze Schuljahr Aktivitäten zur Zahlblickschulung durchzuführen.

Addition 1. Klasse 

4 verschiedene Situationen (semantische Ebene)

Addition/Subtratkion 1. Klasse 

Wichtig für den Unterricht

  • Rückwärtszählen nicht vernachlässigen
  • Addition und Subtraktion gleichzeitig einführen
  • Am Anfang vor allem Zeit in Rechengeschichten investieren. Nicht zu schnell auf rechnerische syntaktische Ebene

3 Lösungsstrategien für Addition- und Subtraktionsaufgaben 1. Klasse

 

  • Zählstrategie (Alles zählen, weiterzählen)
  • 4 Heuristische Strategien im 1. Schuljahr (Nutzen von Verdoppelnl/Halbieren, Schrittweise, Gegen-gleichsinnges Verändern, Ergänzen (bei Subtraktion)
  • Grundaufgaben (number facts) auswendig : Kleine Einspluseins, Einmaleins

Diese Strategien dürfen nicht als eine Abfolge einander ablösender Strategien aufgefasst werden.

Operative Grundstrategien als Übungsform

Aanalogieaufgaben als Übungsform

Päckchen mit Pfiff als Übungsform

Arithemtische Kompetenzen am Ende des ersten Schuljahres

  • Bis 20 schnell vw, rw zählen
  • Alle Zahlzerlegungen bis 10 auswendig wissen
  • Alle Aufgaben des kleinen Einspluseins und Einsminuseins bis 10 auswendig wissen
  • Alle Aufgaben zum Verdoppeln und Halbieren bis 20 auswendig wissen
  • Plus/Minusaufgaben ZE + E im ZR 10-20 mit Hilfe von Analogieaufgaben (14+3=17 weil 4+3=7)
  • Minusafgaben ZE-E mithilfe des Ergänzens lösen
  • Alle Plus/Minusaufgaben mit Zehnerübergängen mithilfe von Strategien (Verdoppeln/Halbieren, schrittweise)

Addition und Subtratkion 2. Klasse

Enwicklung und Fetigung von Stellenwertverständnis im Zusammenhang mit der Zahlenraumerweiterung bis 100.

  • Vorgänger Nachfolger
  • Zahlen der Grösse nach Ordnen
  • Bündelungen
  • Stellenwertschreibweise

5 Phasen zum gesichterten Stellenwertverständnis

Siehe Unterlagen

Übungen zur Förderung des Stellenwertverständnisses

  • Bündeln: Nicht nur an Materialien (Dines) sondern konkret im Unterricht: immer 10 Murmeln in ein kleines Sächchen geben.  Die Ergebnisse der konkreten Bündelung werden notiert.

Übungen zur Förderung des Stellenwertverständnisses

Bündelungen unterschiedliche notieren und besprechen

Material und Darstellungsmöglichkeiten bei der Förderung des Stellenwertverständnisses

  • Zehnersystemblöcke (Dines-Material=
  • Hunderter-Rechen-Rahmen
  • Hunderter-Feld/Hunderter-Punktefeld

Die enthaltende dezimale Strukturen muss earbeitet werden (Materialine mit 5er Struktur verwenden).

Klippen bei der Entwicklung des Stellenwertsystems

Dauerhafte Schwierigkeiten beim Stellenwertverständnis sind vor allem auf drei Ursachen zurückzuführen:

  • Unzureichendes Verständnis der Arbeitsmittel
  • Zahlendreher (aus 94 wird 49)
  • Inverse Zahlenschreibweise (Eltern raten den Kindern die Zahl so zu schreiben, wie man sie spricht. Unbedingt von links nach rechts schreiben.  (Taschenrechner-Hinweis)

Problem 2 und 3 hängen eng zusammen und sind besonders häufig bei Kindern mit einer rechts-links Problematik zu beobachten.

Aufgabentypen bis 100

3 Blöcke

Rechenstrategien und flexibles Rechnen Teil a

  • Das wohl wichtigste Ziel im Arithmetik Unterricht des 2. Schuljahres ist die Befähigung der Kidner zum flexiblen Rechnen.
  • Offener Unterricht mit Zielorientierung
  • Gutes Zahl- und Stellenwertverständnis
  • Blosse Beherrsung der Verfahren macht noch keinen flexiblen Rechner, wichtig ist der Zahlenblick, vorteilhaftes Rechnen.

Rechenstrategien und flexibles Rechnen Teil b

3 verschiedene Gruppen

1. Sequentielle Verfahren: Schrittweise, Verdoppeln/Halbieren, Ergänzen bei Subtraktion.

Gemeinsam ist, dass eine Zahl unverändert bleibt.

2.Strategie mit Veränderung und Kompensation: Hilfsaufgaben, gegensinniges und gleichsinniges Verändern.

3.Trennverfarhen Stellenwert extra: Beide Zahlen werden in ihren Stellenwert zerlegt.

Rechenstrategien und flexibles Rechnen Teil c

3 verschiedene Gruppen Grafik

Rechenfehler und ihre Enstehung

Analysen von Schülerfehlern emöglichen es den Lehrpersonen Lernschwieirgkeiten zu erkennen. Die Anzahl und Vielfalt der Rechenfehler bis 100 gegenüber dem Rechnen bis 20 ist höher.

  • Zählfehler
  • Fehler mit R-L Problematik: Zahlendreher, Rechenrichtungsfehler
  • Verfahrensfehler
  • Fehler als Folge ziffernweisen Rechnens
  • Mischformen (Methode des lauten Denkens, wenn die Fehler nicht zu rekonstruieren sind).

Verweis Fehleranalyse nach Jost et.al

Étudier