Kapitel 1-6


M. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Strategiefindung im Vertrieb auf Berufslehre-Niveau. Sie decken Themen wie Unternehmensziele, Produktmanagement, und verschiedene Vertriebsstrategien ab, darunter Benchmarking, Portfolioanalyse, und die Integration des Verkaufs in die Unternehmensorganisation. Besonders nützlich für Vertriebsmitarbeiter und Manager, die ihre Strategien optimieren und die Effizienz ihrer Vertriebsaktivitäten steigern möchten.
Karten
159
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
09.05.2022 / 18.06.2022

Lernkarten

Wie lautet der zweite Begriff für "Unternehmensführung"?

General Management

Was bedeutet "Unternehmensführung"?

Ist die Ausrichtung des Unternemens als Ganzes auf bewusst gewählte und als wichtig erkannte Ziele. Es geht also um die Festlegung des Kurses, den das Unternehmen einschlagen soll, um dadurch folgende Wirkung zu erzielen.

  • Bündelung der Kräfte
    • Ressourcen werden vor allem für jene Aktivitäten eingesetzt, die langfristig zur Erfolgssicherung des Unternehmens beitragen.
  • Koordination der Prozesse und Aktivitäten
    • Produkte und DL des Unternehmens müssen im Markt erfolgreich sein. Kundenbedürfnisse erfüllen
  • Profilierung
    • Unternehmen hebt sich mit seinen Produkten und DL ab.

    Was verstehst du unter "General Management"?

    Leiten von Unternehmen als Ganzes, 

    Was versteht man unter "Functional Management*

    Leiten einzelner Funktionen wie Marketing, Produktion usw.

    Prozess der Informationsverarbeitung

    Was ist der Unterschied zwischen Input & Output?

    • Input
      • Informationen aus der Umwelt und über das Unternehmen
    • Output
      • Entscheidungen in Form von Zielen, Handlungsrichtlinien, Vorgaben etc.

     

    Wer ein Unternehmen führt, muss drei Hauptaufgaben erfüllen. Welche sind es?

    1. Entwicklung von Wertvorstellung und Verhaltensgrundsätze
      1. Diese Aufgaben werden als normative Managementaufgaben bezeichnet und sind langfristig
    2. Gestaltung der langfristigen Überlebens- und Entwicklungsfähigkeit
      1. Diese Aufgaben werden als strategisches Management bezeichnet
    3. Lenkung von betrieblichen Prozessen
      1. planen, koordinieren und überprüfen. Diese Aufgaben werden auch als operative Managementaufgabe bezeichnet

     

    Es gibt drei Management-Ebenen. Ordne sie von oben (Pyramide) nach unten.

    1. Normatives MAnagement
    2. Strategisches Management
    3. Operatives Management

     

     

    Was ist das Normative Management?

    Bsp.

    Unternehmenspolitik, Leitbild, Code of Contruct

     

     

    Was ist das Strategische Management

    Bsp.

    Geschäftsstrategien, Geschäftspläne, Wettbewerbsvorteile

     

     

    Was ist das Operative Management

     

    Bsp.

    Verkaufsstufenpläne, Mitarbeiterführung, Finanzielle Führung

     

     

    Welches sind die vier wichtigsten Führungsfunktionen?

    1. Planen
      1. Soll/Ziele Bestimmen
    2. Entscheiden
      1. Mittel und Massnahmen
    3. Umsetzen
      1. Anordnungen, Aufträge
    4. Kontrollieren
      1. Soll-Ist Vergleich

     

     

    Wann wurde das St. Galler Management veröffentlicht?

    1960 an der Universität St. Gallen unter der Leitung von Prof. Hans Ulrich. 

    Was gehört zur Umweltsphäre?

    • Gesellschaft
    • Natur
    • Technologie
    • Wirtschaft

     

    Was gehört zu den Anspruchsgruppen?

    • Konkurrenz
    • Kapitalgeber
    • Kunden
    • Lieferanten
    • Staat
    • Öffentlichkeit NGO
    • Mitarbeitenden

     

    Was gehört zu den Interaktionsthemen?

    • Ressourcen
    • Normen und Werte
    • Anliegen und Interessen

     

     

    Was gehört zu den Prozessen?

    • Managementprozess
    • Geschäftsprozess
    • Unterstützungsprozess

     

     

    Was gehört alles zu den Ordnungsmiomenten?

    • Strategie
    • Kultur
    • Struktur

     

    Was gehört alles zu den Entwicklungsmodis?

    • Erneuerung
    • Innovation

     

     

    Marketing als kundenorientierte Grundhaltung hat drei Bedürfnisse. Welche sind es?

    1. Kunde
      1. Welche Funktion können wir dabei anbieten
      2. Welche Grundbedürfnisse hat er?
    2. Welche Marktleistung (Produkt) benötigt der Kunde, um Problem zu lösen?
      1. Welches Produkt?
      2. Welche Dienstleistung?
    3. PRoduktion / Verwaltung zur optimalen ERfüllung von 1-2

    Was bedeutet "Prosument"?

    Steht für Personen, die gleichzeitig Konsumenten oder Verbraucher, und auch Produzenten, also Hersteller sind.

     

    Wie lauten die Leistungsebenen der Versicherung?

    1. Kern-Produkt (Versicherungsschutz)
    2. Kern-Marktleistung / Kernfunktion
    3. Erweiterte Leistungen (andere Funktion Dienstleistungen rund um die Problemlösung

     

     

    Was ist unter Gesellschaft zu verstehen?

    In ihr drücken sich insbesondere die sozialen, kulturellen, politischen und rechtlichen Entwicklungen aus

     

     

    Was versteht man unter "Natur"

     

    Urbanisierung, Umwetterschäden, verstärkte Lokale etc.

     

     

     

    Was versteht man unter Wirtschaft?

    Globalisierung / Internationalisierung, Firmenübernahmen, etc.

     

     

     

    Anspruchgruppen

    Was erwarten Lieferanten

    • Fairness
    • Verlässlichkeit

     

    Anspruchgruppen

    Was erwarten Kunden

    • bedürfnisgerechnte PRodukte / DL
    • hohe Qualität
    • marktgerechte Preise

     

     

    Anspruchgruppen

    Was erwarten Mitarbeitende

     

    • leistungsgerechte Entlöhnung
    • interessante Arbeut
    • Weiterentwicklung Sicherheit

     

    Anspruchgruppen

    Was erwarten Eigentümer?

    • hohe Renditen
    • Sichere Wertanlagen
    • dank nachhaltiger Steigerung des Unternehmenswerts

     

    Anspruchgruppen

    Was erwarten Bund/Kanton/Gemeinden

     

    • Steuern
    • aktiver Beitrag
    • einwandfreie Geschäftsführung

     

    Anspruchgruppen

    Was erwarten Branchenorganisationen

     

    • Einhaltung Branchen-Standards
    • Wahrung des guten Rufs des Finanzplatzes

     

    Anspruchgruppen

    Was erwarten Öffentlichkeit/Medien/NGO

    • Transparenz
    • ethisches Handeln
    • Beitrag zum Gemeinwohl

     

    Anspruchgruppen

    Was erwarten Konkurrenten?

     

    • Fairness
    • Respekt
    • Transparenz
    • Kooperationsbereitschaft

     

     

    Wie wird das Privatkundensegment ebenfalls genannt und wie zeichnet sich dieser Bereich aus?

    Es wird auch Massengeschäft genannt. Dieses Geschäft zeichnet sich durch eine hohe Standardisierung aus.

    Welche Branchenorganisationen gibt es im Versicherungssektor?

    • Dachorganisation
      • CEA - Europäischer Versicherungsverband
      • SVV - Schweizerischer Versicherungsverband
      • SBV - Schweizerische Bankiervereinigung
    • Branchenverbände
      • VSU - Verband Schweizerischer Unfallverhütungsfirmen
      • VVST - Versicherungs Verband Schweizersicher Transportunternehmen
    • Berufsverband
      • SIBA - Verband SChweizersiche Versicherungsbroker
      • KV Schweiz - 
      • VBV - Berufsbildungsverband der Versicherungswirtschaft
    • Standesorganisation
      • SVVIA - SChweizersicher Verband der Versicherungsinspektoren
      • SVVG - Schweizerischer Verband der Versicherungs-Generalagenten
    • Alumniverbände
      • ASDA - Schweizer Vereinigung der diplomierten Versicherungsfachleute

     

    Zu was zählen "NGO"?

    Kirchen, Bürgerrechtsbewegungen, Menschenrechtsorganisationen oder Umweltverbände

    Welche sind typische Lieferanten und Partner einer Versicherungsgesellschaft?

    • Banken
    • Garagen
    • Telefonische Auskunftsdienste
    • Schadendienstleistung
    • Präventionsdienstleistung
    • Marketingdienstleistung

     

     

    Erkläre den Stakeholder-Value Ansatz

    Versucht, das Unternehmen in seinem esamten sozialökonomiscen Kontext zu erfasen und die Bedürfnisse der unterschiedlichen Anspruchsgruppen in Einklang zu bringen

    Erkläre den Shraholder-Value Ansatz

    Rückt Bedürfnisse und Erwartungen der Anteilseigner eines Unternehmens, z.B der Aktionäre.

     

    Wie werden Managementprozesse ebenfalls genannt?

    Werden auch sekundäre Prozesse oder Planungs- und Steuerungsprozesse genannt

     

    Wie werden Geschäftsprozesse auch noch genannt?

    Bezeichnet man alternativ auch als Kernprozess, primäre Prozesse, Geschäfts oder Businessprozesse

     

     

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