Immunsystem
Block 5
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Cartes-fiches
Nenne die Aufgaben des Blutes
Atmungsfunktion
In den Lungen nimmt das Blut durch Einatmen Sauerstoff auf und transportiert ihn zu den Zellen des Körpers. Gleichzeitig wird das CO2 vom Blut zu den Lungen transportiert, wo es den Körper durch Ausatmen verlässt.
Transportfunktion
Durch das Herz angetrieben, transportiert das Blut Nährstoffe wie Eiweiss, Kohlenhydrate, Vitamine und Fett zu den Zellen. Besonders wichtig ist der Transport von Hormonen. Sie dienen als Botenstoffe, über die wichtige Informationen im Körper übermittelt werden und z.B. eine Alarmbereitschaft auslösen.
Abfallprodukte/ Schadstoffe werden zur Reinigung des Körpers an die verschiedenen Ausscheidungsorgane befördert.
Pufferfunktion
Das Blut hält das lebensnotwendige Säure- Base- Gleichgewicht aufrecht, um eine Übersäuerung des Körpers zu verhindern. Der pH- Wert des arteriellen Blutes liegt zwischen 7.35 – 7.45.
Wärmetransport
Um im Körper einen Wärmeausgleich zu schaffen, transportiert das Blut Wärme durch den Körper. Durch seine grosse Wärmekapazität trägt es wesentlich zur Aufrechthaltung der Körpertemperatur im ganzen Körper bei und hält alle wichtigen Organe auf einer konstanten Temperatur von 37°C.
Abwehrfunktion
Das Blut ist für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig. Es produziert Antikörper, um den Körper gegen Erreger immun zu machen. Auch bei Verletzungen wehrt das Blut durch die Gerinnung eine Schädigung des Organismus ab.
Nenne die Blutbestandteile und wie sie sich zusammensetzen
Blutplasma 55% (Blut ohne Blutzellen)
90% Wasser
8% Plasmaproteine
2% Elektrolyten
Blutzellen 45%
99% Erythrozyten
weniger als 1% Leukozyten
weniger als 1% Thrombozyten
- Enthalten den roter Blutfarbstoff Hämoglobin
- Mit Hilfe des Hämoglobins wird der Transport von O2 von der Lunge zu den Körpergeweben ermöglicht.
- In den Gewebezellen wird das O2 zur Energiegewinnung verbraucht à dadurch entsteht CO2 als Abfallprodukt
Sie werden im Knochenmark gebildet
Nenne die Eigenschaften und Funktionen der Leukozyten und wo sie gebildet werden
- Abwehr von Krankheitserregern und Fremdkörper
- Sind an der Entstehung von Entzündungen beteiligt
sie werden im Knochenmark gebildet
welche Zellen gehören zu den Leukozyten/ Immunsystem?
- Granulozyten
- Lymphozyten
- Monozyten
- Makrophagen
- Mastzellen
- Dendritische Zellen
Nenne die Eigenschaften des unspezifischen Immunsystem
- Hat keine Gedächtnis Funktion
- Reagiert als Erstes auf Eingedrungene Antigene
- Ist an Entzündungsreaktion beteiligt
- Antigen unabhängig
- bekämpft alle Erreger, was als fremd erkannt wird
- Unterstützt die Funktion von Lymphozyten
Nenne die Eigenschaften des spezifischen Immunsystems
- Produziert für jedes Antigen passende Abwehrmittel
- Wender sich gegen spezifische Erreger
-> ist Antigen –spezifisch
- Reagiert beim Erstkontakt später als die angeborene Abwehr.
(nimmt einige Zeit in Anspruch ca. bis 7 Tage)
- Verfügt über ein Gedächtnis
- Immunreaktion wird in den sekundären lymphatischen Organen ausgelöst.
- Schnelle Reaktion bei bekannten Antigene
Wie kann das unspezifische/ spezifische Immunsystem unterteilt werden?
Zellulär und Humoral
was beinhaltet die Humoralen und Zellulären Bestandteile des Unspezifisches Immunsystem
Unspezifisches Immunsystem
Zellulärer Bestandteil
- Granulozyten
- Monozyten
- Makrophagen
- dendritische Zellen
. NK- Zellen
Humoral:
- Komplementsystem
- Zytokine
- Lysozyme
- Akut- phase- Protein
Was beinhaltet die Zelluläre und Humorale Bestandteile der spezifischen Abwehr
Zellulär:
T- Lymphozyten
B- Lymphozyten
Humoral:
Antikörper (von B- Zellen Plasmazellen)
Zellulär Definition
Aus Zellen bestehend
Humoral Definition
eine Körperflüssigkeit betreffend
Aus was bestehen Viren?
- Erbinformationen
- Hülle mit Antigenen dran
Wieso können sich Viren nicht selbstständig vermehren?
weil sie keinen eigenen Stoffwechsel und keine eigene Organellen besitzen
Wie vermehren sich Viren?
- sie befallen Körperzellen und injizieren ihr Erbgut
- da sich die Viren nun in der Zelle verstecken, können sie von den Abwehrzellen nicht angegriffen werden
- Genmaterial des Virus welches nun in der Zelle ist, bringt die Körperzelle dazu ihre eigentliche Aufgabe abzubrechen und sich nun noch mit der Ernährung beschäftigen
- Körperzelle kopiert das Genmaterial der Viren, stellt neue Hüllen und Antigene her und fügt alles wieder zusammen.
- Neue Viren werden an die Umgebung abgegeben, wo sie weitere Körperzellen injizieren (ca1Mio/ Infektion)
Was bewirken die cytotoxischen T- Lymphozyten?
Sie leiten den Zelltod für befallene Zellen ein.
Erkläre, wie Viren durch cytotoxische Zellen bekämpft werden
Alle Körperzellen (ausser Erythrozyten) haben auf ihrer Oberfläche MHC I Komplexe mit Eiweissstrukturen, die sagen «ich gehöre zu dir») diese werden von den cytotoxischen T- Zellen nicht angegriffen.
Bei Tumorzellen oder bei befallenen Zellen, verändert sich diese Struktur. Somit befinden sich auf dem MHC keine normalen Eiweissstrukturen mehr, sondern das Eiweiss für die Hülle und das Antigen der Viren
Befallene Zellen werden von den cytotoxischen Zellen angegriffen. Sie befestigen sich mit dem passenden TCR am Antigen des MHC I Komplexes und schütten chemische Substanzen aus.
Dadurch wird die Tumorzelle/ Virusinfizierte Zelle in den Zelltod getrieben (Apoptose = Suizidprogramm für biologische Zellen, sie zerlegen sich selbstständig)
Viren, die schon in die Umgebung abgegeben wurden, werden von den Phagozyten gefressen.
Tumorzellen sind die Ausnahme von befallenen Zellen. Weshalb erkennen die Zytotoxischen Zellen die Tumorzellen nicht?
- Gewisse Viren verhindern, dass MHC I Komplexe an der Zelloberfläche gebildet werden.
- Auch wenn bei einer Tumorzelle das Genmaterial beschädigt wird, kann es sein, dass die MHC I Komplexe an der Zelloberfläche fehlen. Somit können die cytotoxischen T Zellen die kranken Zellen nicht aufspüren oder vernichten.
Was passiert mit den Tumorzellen, wenn sie von den cytotoxischen Zellen nicht erkennt werden? Wie werden sie eliminiert?
- Natürliche Killerzellen bemerken, wenn MHC I Komplexe fehlen. Dies wird als Warnsignal der Körperzelle interpretiert.
- Genau wie die cytotoxischen Zellen sorgen die natürlichen Killerzellen für einen Zelltod. Dafür werden Enzyme in die befallene Zelle ausgeschüttet.
Welche Erreger gibt es?
Bakterien
Viren
Pilze
Parasiten
Vor welchen Körperfremde Substanzen schützt das Immunsystem?
Asbest
Blei
Quecksilber
Nenne die verschiedenen Phagozyten
Granulozyten
Monozyten
Makrophagen
Dendritische Zellen
Mastzellen
Natürliche Killerzellen
Definition von Infektion
Übertragung, Haftenbleiben, Eindringen und Vermehrung von Mikroorganismen im menschlichen Körper.
Mikroorganismen = (Bakterien, Viren, Pilz, Würmer/Insekten) oder Parasiten(Protozoen)
Definition Infektionskrankheit
Erkrankungen, die durch Eindringen und Vermehrung von Mikroorganismen im Menschen entstehen, heissen Infektionskrankheiten.
Viele, aber längst nicht alle Infektionskrankheiten werden von Mensch (oder Tier) zu Mensch (-> Aerogen) übertragen, sind also ansteckend (kontagiös).
Was sind Exogene Infektionsquellen? Nenne einige
Erreger von aussen.
Blutbeimengung
Unsteriles Arbeiten bei Wunden
Angeniest zu werden
Was sind Endogene Infektionsquellen? Nenne ein Beispiel
Körpereigene Keime
s/s verschlappen von Darmkeime in Harnröhre
Nenne Ursachen für Infektionen
Mikroorganismen (Pilze, Viren, Bakterien)
Exogene Infektionsquellen
Endogene Infektionsquellen
Psychische Ursachen: Stress, Probleme mit sich selbst
Soziale Ursachen: Probleme bei der Arbeit, Familiäre Belastung
Nenne den Ablauf einer Infektion in 6 Phasen
1. Invasionsphase --> Ansteckung, hier dringt der Erreger in den Orgasmus ein und vermehrt sich.
2. Inkubationsphase --> ’Eingewöhnung Phase’’ beginnt sich der Erreger zu teilen und vermehrt sich. Hier sind noch keine Symptome erkennbar.
3. Inkubationszeit: Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung.
4. Krankheitsphase: Je nach Erkrankung = schnupfen, Kopfschmerzen, Fieber.
5. Überwindungsphase: ca. 5d nach Produktion der B-Lymphozyt Antikörper àInfektion überstanden. Erreger wird aus dem Körper entfernt.
6. Dauerausscheidung: Wiederholung der Infektion z.B. Herpes.
Nenne Übertragungswege
Tröpfcheninfektion:
- Bei der Tröpfcheninfektion gelangen Krankheitserreger, die im Rachenraum oder im Atmungstrakt siedeln, beim Niesen, Husten, Sprechen durch winzige Speichel-Tröpfchen an die Luft und werden anschließend von einem anderen Menschen eingeatmet bzw. direkt über die Schleimhäute der oberen Luftwege aufgenommen.
Kontaktinfektion (Schmierinfektion):
Bei der Kontaktinfektion (manchmal auch als Schmierinfektion bezeichnet) werden Erreger über eine Kette von Berührungen weiter gereicht.
1) Von Mensch zu Mensch:
2) über Gegenstände
Lebensmittelinfektion:
Einige Erreger, darunter sowohl Bakterien wie auch Viren, können an Lebensmitteln haften. Vor allem Bakterien wie Salmonellen können sich zudem auch in Lebensmitteln wie rohen Eiern, Rohwurstsorten oder nicht durchgegartem Fleisch rasch vermehren.
Infektionen über Wasser:
Zum einen können Erreger mit dem Trinkwasser in den menschlichen Körper gelangen. Auch beim Baden in verunreinigten Gewässern oder bei Genuss von nicht aufbereitetem Wasser aus Brunnenanlagen können Krankheitserreger übertragen werden.
Nenne einige Eintrittspforten für Erreger
Augenbindehaut
Nasenschleimhaut
Mundschleimhaut
untere Atemwege
Blutbahn
Hautverletzung/ Wunde
Magendarmtrakt
Genitalschleimhaut
Nenne Medikamentöse Therapie gegen:
Bakterien
Viren
Pilzen
Parasiten
Antibiothika
Antivirostatika
Antimykotika
Antiprotozoika/ Antiparasitika
Nenne die Entzündungszeichen (Kardinalsymptome)
• Rötungen (Rubor)
• Schwellungen (Tumor)
• Funktionseinschränkungen (Functio laesa)
• lokaler oder allgemeiner Erwärmung (Callor)
• Schmerz (Dolor)
Nenne Infektionsprophylaxe
Aktivimmunisierung (Schutzimpfung)
bitte ergänzen!!!!!!
In welche 3 Teile wird das Lymphsystem unterteilt
Primär:
- Im Knochenmark --> Bildung aller Blutzellen und Immunzellen / Reifungsort der B- Lymphozyten (Schulung)
Thymus:
- Reifung der T-Lymphozyten. Dort werden Hormone produziert.
Sekundär:
- Im Lymphstrom: Die Lymphknoten --> Im Blutstrom: Die Milz --> Im Luftstrom: Die Mandeln
Was entsteht, wenn der Abfluss der Lymphe verlangsamt ist
--> Lymphstauung --> Ödembildung
Wie entsteht Lymphflüssigkeit?
Durch den Blutdruck gelangt Flüssigkeit aus dem Gewebe in die Zwischenräume, die Lymphflüssigkeit nimmt dies auf und gelangt ins Herz. Danach gelangt es in den Kreislauf.
Welche Aufgaben haben die Lymphknoten?
Lymphknoten sind Filterstationen und filtern die Lymphflüssigkeit und schauen ob es Erreger hat.
wenn sie Erreger finden, vermehren sich die Lymphozyten. Durch die Vermehrung schwellen die Lympfknoten an. Meisens durch Streptokokken.
Funktion:
Abwehr von körperfremden Stoffen
Filterstation der Lymphe
Was passiert mit den Zellen im Schlaf?
Was passiert mit den Zellen beim Sport?
Was passiert mit den Zellen durch Stress?
Zellen können sich neu bilden
Neue Zellen werden im Knochenmark gebildet
Produktion der Zellen wird gestört. Stress scheidet Cortison aus
Normwerte
CRP
Leukozyten
CRP: unter 5mg/L
Lc: 4'000.10'000 Zellen/ mikroliter
Nenne einige Beispiele, die das Immunsystem schwächen und warum
Alkohol: Immunsystem wird für 24h deaktiviert. Die Leber wird beeinträchtigt und schüttet nicht mehr genügend Proteine aus. Anzahl der T- Zellen sind vermindert
Körperlichen/ physischen Stress: Nur ein ausgeruhter Körper kann neue Antikörper produzieren. Stress reduziert die Zellteilung und dadurch haben wir weniger Lymphozyten, was somit zu einer geschwächten Immunabwehr führt.
Alter: Kinder,ältere Menschen und Schwangere sind gefährdet für eine Immunschwäche, da die Produktion im Thymus und die Blutbildung abnimmt.
Geschlecht: Um die Zeit des Eisprungs herum sinkt der Östrogenspiegel ab und Progesteron steigt an. Diese hormonelle Verschiebung fährt das Immunsystem leicht herunter. Ein ganz normaler Vorgang, der verhindert, dass die Immunzellen eine neu befruchtete Eizelle angreifen.