Anatomie Lernziele

Ab Seite 75 bis 118

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K. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Funktionen des Auges, ideal für Berufslehrlinge. Sie vertiefen sich in die Struktur und Lage der Netzhaut, Iris, Augenlinse und anderer wichtiger Schichten sowie in die Funktion von Rezeptoren wie Zapfen und Stäbchen. Die Karteikarten erklären auch die Rolle des Kammerwassers, der Zonulafasern und der Sehbahn, einschließlich der Gratioletschen Sehstrahlung. Sie sind besonders nützlich für angehende Augenoptiker oder Medizinstudenten, die ein fundiertes Verständnis der Augenanatomie und -physiologie benötigen.
Karten
138
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
05.02.2022 / 08.02.2022

Lernkarten

Sie können die drei Funktionen der Netzhaut aufzählen.

- Empfang von einfallenden Lichtstrahl

- Umwandlung von Licht in elektrische Impulse.

- Weiterleitung der elektrischen Nervenströme in Richtung Gehirn.

Sie können die Aufgaben der drei Neuronen aufzählen.

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Sie wissen wo sich die drei Neurone befindet.

1.Neuron - von schicht der Rezeptoren zu Äusserer Faserschicht 

2. Neuron - von äussere Faserschicht bis zur innerer Faserschicht

3. Neuron - beginnt in der inneren Faserschicht stoppt bei der Nervenfaserschicht.

 

Sie können die Reizleitung und die Lichtrichtung richtig in einen Zeichnung einzeichnen.

Bild 

Reizleitung von Pigmentepithel nach Innere Grenzmembran

Lichtrichtung von innere Grenzmembran nach Pigmentepithel

Sie können die Funktion der Körnerschicht erklären.

???

Sie können die Funktion der Faserschichten erklären.

???

Sie können die zwei Funktionen des Pigmentepithels aufzählen.

- Absorption von Streulicht

- Beteiligung an der Regeneration des Sehpurpurs

Sie können die Lage des Pigmentepithels aufzählen.

Das PIgmentepithel grenzt an die Aderhaut und bildet damit die äusserste Schicht der inneren Augenhaut.

Sie können erklären, wie die Farbe des Augenhintergrundes zustande kommt.

Das Pigmentepithel besteht aus einer einfachen Lage sechseckiger Epithelzellen, die viele Pigmentkörnchen enthalten. DIe Farbe und die Anzahl dieser Pigmentkörnchen bestimmen zusammen mit der Pigmentierung der Aderhaut die Farbe des Augenhintergrundes.

Sie können die beiden Arten der REzeptoren benennen.

- Stäbchen

- Zapfen

Sie können den Formenunterschied von den Zapfen und Stäbschen erklären.

Zapfen - kürzer und breiter als die Stäbchen. Der kurze, konische Aussenteil und der dickere Innenteil erinnern von der Form her an eine kleine Flasche.

Stäbchen - länger und dünner als die Zapfen

Sie können die Funktion der Zapfen erklären.

Die Zapfen dienen dem Tagessehen, dem sogenannten photopischen Sehen. Sie sind somit vor allem bei Tageslicht in Aktion und können Farben wahrnehmen.

Sie können die Lage des Zellkerns der Zapfen beschreiben.

Die Zellkerne liegen unmittelbar hinter der äusseren Grenzmembran.

SIe können die Funktion der Stäbchen erklären.

Die Stäbchen dienen dem Nachtsehen, dem sogenannten skotopischen Sehen. Daher sind sie vor allem in der Nacht in Aktion und können keine Farben wahrnehmen.

Sie können die Lage des Zellkerns der Stäbchen beschreiben.

Die Zellkerne sind vom Aussenteil des Stäbchens getrennt und liegen tiefer in der Körnerschicht.

Sie können die Anzahl der Stäbchen und der Zapfen in der Netzhaut nennen.

Stäbchen - 120 Millionen 

Zapfen - 7 Millionen 

Sie können die Verteilung der Stäbchen und der Zapfen in der Netzhaut aufzeichen.

Zapfen - ca.130 000 in der Netzhautgrube, ca.30 000 noch zentraler im Netzahutgrübchen

Stäbchen -  ???

Sie können die Verschaltung der Rezeptoren in der Fovea und der Foveola erklären.

- Die innersten 2500 Zapfen der Foveola sind einzeln geschaltet

Ausserhalb der Foveola sind immer Zapfen und Stäbchen, wenn auch in unterschiedlicher Verteilung vorhanden.

Sie können erklären wo es keine Rezeptoren in der Netzhaut hat.

In der Papille (weisser Fleck, blinder Fleck, Sehnervenkopf) gibt es gar keine Rezeptoren.

Sie können die Funktion der äusseren Grenzmembran nennen.

Sie besteht aus Stützfasern und bildet ein Netzwerk, welches zur Stabilisierung der Netzhaut beiträgt.

Sie können die Lage der äusseren Grenzmembran beschreiben.

Sie liegt zwischen der Rezeptorenschicht und der äusseren Körnerschicht.

Sie können erklären, was sich in der äusseren Körnerschicht befinet.

In der äusseren Körnerschicht befinden sich die Innenteile der Rezeptoren und somit deren Zellkerne.

Sie können die Lage der ZEllkerne der Zaapfen und Stäbchen beschreiben.

Die KErne der Zapfen grenzen an die äussere Grenzmembran.

Sie können erklären, wie sich die Zellkerne der Zapfen in der Fovea lagern.

In der Fovearegion sind auch die Zellkerne der Zapfen mehrschichtig gelagert.

Sie können die Funktion der äusseren Faserschicht erklären.

Diese Schicht stellt die Verbindung zwischen Rezeptoren und Bipolar her. 

SIe können die drei relevanten Zelltypen der inneren Körnerschicht aufzählen.

- Bipolarzellen

- Horiziontalzellen

- Amakrinzellen

SIe können von den drei relevanten Zelltypen der inneren Körnerschicht deren Funktion erklären.

Bipolarzellen - leiten die von den Rezeptoren kommenden Impulse an die Ganglienzellen weiter

Horizontalzellen - tragen zur Lichtadaptation (Anpassung der Rezeptoren an die momentane Lichtmenge) / zudem dienen diese Zellen der Kontrastverstärkung 

Amakrinzellen - erzeugen laterale (seitliche) Verbindungen innerhalb der Netzhaut und modulieren den Signalfluss / 

Sie können die diffuse und die individuelle Schaltung der Zapfen erklären.

Ist eine Bipolarzelle mit nur einem Rezeptor und nur einer Ganglienzelle zusammengeschlossen, so nennt man diese eine individuelle Schaltung.

Sind mehrere Rezeptoren mit einer Bipolarzelle und mehrere Bipolarzellen mit einer Ganglienzelle gekoppelt, so spricht man von einer diffusen Sdchaltung.

Sie können erklären, welche Anteile der Sehnervenfasern sich in der inneren Faserschicht befindet.

In dieser Schicht treffen sich die Fortsätze der Bipolar- und der Ganglienzellen.

Sie können erklären, in wie vielen Schichten die Zellkerne der Ganglienzellen übereinander sind.

DIe relativgrossen ZEllkörper der Ganglienzellen liegen in 5 bis 7 Schichten übereinander.

SIe können aufzählen, wie viele Neurite von den Ganglienzellen zur Papille ziehen.

Von jeder Ganglienzelle zieht ein Neurit zum Sehnervenkopf (zur Papille, zum blinden- oder weissen Fleck).

Sie können die Anzahl der Nervenfasern in der Nervenfaserschicht nennen.

Die 800 000 bis 1 Million Nervenfasern sammeln sich zu Bündel und nehmen einen speziellen Weg zur Papille.

SIe können den Aufbau, welche Nervenfasern oben liegen erklären.

Die periphen Nervenfasern liegen am tiefsten in der Faserschicht, während die näher an der Papille liegenden Fasern mehr oberflächlich verlaufen. Die weiter oben liegenden Fasern verlaufen im Sehnerv zentral.

SIe können die Schicht, die die Netzhaut abschliesst nennen.

Innere Grenzmembran

Sie können die Diffuse - und Einzelschaltung in einer Skizze darstellen.

Bildd

SIe können zu den Zapfen und Stäbchen folgende Fragen beantworten:

- Funktion?    /        Wo die Rezeptoren am häufigsten in der Netzhaut vorkommen?

- Wie gut die Sehschärfe ist ?         /       Wie viele Rezeptoren es in der Netzhaut gibt?

- Wie sie geschaltet sind (diffus oder individuell)?

Zapfen: - Tagssehen / Farbsehen                Stäbchen: - Nachtsehen / Schwarz - Weisssehen

- Zentral gut                                                                   - reduziert

- Im Zentrum individuell, sonst diffus                             - immer diffus

- Vor allem in der Fovea                                                 - eher peripher; Maximum in 20 Grad

- etwa 7 Millionen                                                           - ca. 120 Millionen

Sie können anhand eines Augenhintergrundes erkennen, um welches Auge es sich handelt.

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Sie können die zwei Schichten, die in der Papille von der Netzhaut noch gibt, aufzählen.

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Sie können erklären, was der Begriff ,,physiologische Exkavation'' bedeutet.

Im Querschnitt betrachtet weist die Papille an den Rändern eine wallartige Erhebung auf. Diese Erhebung ist durch die 1 Million Fasern bedingt, welche sich dort auf engstem Raum zusammendrängen. Im Zentrum bildet die Papille eine Vertiefung, die sogenannte physiologiscge Exkavation.

Sie können erklären, was aus der Mitte der Exkavation an die Oberfläche tritt.

Im Zentrum bildet die Papille eine Vertiefung, die sogenannte physiologiscge Exkavation. Aus der Mitte der Exkavation treten die Blutgefässe der Netzhaut an die Oberfläche.

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