PRISMA

PRISMA

PRISMA


N. E.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Projektmanagement auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Projektorganisation, Risikomanagement, Methoden und Prozesse ab, wobei Begriffe wie "Projekt", "Risiko", "Programm" und "Projektmanagement" zentral sind. Besonders nützlich für Studierende und Fachkräfte, die sich mit der Planung, Durchführung und Steuerung von Projekten befassen, um Risiken zu minimieren und den Projekterfolg zu sichern.
Cartes-fiches
50
Utilisateurs
0
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
16.01.2022 / 05.04.2022

Cartes-fiches

IMAC/R/D (Begriffe)

  • Install
    • Systemaufbau am Arbeitsplatz des Anwenders
    • Erstinstallation und Bereitstellung von Hardware- und/oder Softwarekomponenten
  • Move
    • Umzug des Arbeitsplatzsystems an einen anderen Standort
    • Wechsel auf ein anderes Arbeitsplatzsystem
    • Wechsel des Endanwenders
  • Add
    • Hinzufügen von neuer Hardware
    • Nachinstallation von Software
    • Anpassungen im Vertrags- und Lizenzmanagement
  • Change
    • Änderung der bestehenden Hardwarekonfiguration
    • Aktualisierung von Betriebssystemen und installierter Software
    • Anpassungen von Einstellungen an der Software
    • Deinstallationen von nicht benötigten Softwareapplikationen
  • Remove
    • Kontrolle der zu deinstallierenden Geräte
    • Sichere Löschung vorhandener Datenträger
    • Erstellen eines Löschberichts
    • Abbau der definierten Systemgruppe
    • Vorbereitung zum Rücktransport, zur Einlagerung oder zur Entsorgung
  • Dispose
    • Abtransport und umweltgerechtes Recycling
    • Hardware-Refresh (Wiederaufbereitung/ Prüfung der Hardware) und Rückführung zum Kunden

Underpinning Contract (Begriffe)

  • Ein Underpinning Contract (Vertrag mit Drittparteien, UC) ist ein Vertrag zwischen einem Service Provider und einem externen Dienstleister über die Erbringung eines unterstützenden Service, mit dessen Hilfe der Service Provider einen Kundenservice anbieten kann.
  • Underpinning Contracts müssen deshalb mit den auf die Kunden ausgerichteten Service Level Agreements in Übereinstimmung stehen.

Was sind "Bausteine eines Project CANVAS"? (Methoden)

  • Zweck
    • Zweck
      • Welche Absicht steht hinter dem Projekt? (auch Herausforderung und/oder Ursache)
      • Warum ist das Projekt wichtig und bedeutsam – und für wen?
      • Inwiefern wird das Projekt die Zukunft verändern – und für wen?
  • Inputfaktoren
    • Budget
      • Wieviel Geld wird benötigt / ist verfügbar?
    • Team
      • Wer ist dabei / sollte dabei sein? (Kernteam / erweitertes Team / externe Partner / Projektleiter)
    • Ressourcen
      • Welche Ressourcen werden benötigt? (z.B. Arbeitsräume und Arbeitsmittel)
  • Transformationsfaktoren
    • Umfeld
      • Bekannte Kräfte, Bedingungen, Ereignisse und Menschen, die das Projekt beeinflussen.
      • Wer/was unterstützt das Projekt?
      • Wer/was behindert das Projekt?
    • Meilensteine
      • Welche Etappenziele sind wichtig? (Termine für Zwischenergebnisse, wichtige Entscheidungen sowie sicht- und messbare Erfolge)
    • Chancen und Risiken
      • Welche unsicheren Ereignisse würden, im Falle ihres Eintretens, den Projekterfolg gefährden bzw. beflügeln? (Sicher eintretende Ereignisse sind als Umfeld-Bedingungen zu berücksichtigen).
  • Outputfaktoren
    • Qualität
      • Was macht die Kunden wirklich glücklich bezogen auf:
        • das Ergebnis des Projekts?
        • die Meilensteine auf dem Weg dorthin?
        • die Art der Information/Mitarbeit im Projekt?
    • Ergebnis
      • Was soll das Projekt für die Kunden liefern? Ist es am ehesten ein neues Produkt, ein neuer Service, oder neue Erkenntnisse und Wissen?
    • Kunde
      • Wer ist der Kunde? Menschen, die
        • das Projekt finanzieren (Sponsoren)
        • das Projekt starten und beenden (Eigentümer)
        • die Projektergebnisse erhalten (Empfänger)
      • Bei mehreren Kunden sollte nach absehbaren Konflikten zwischen diesen Kunden(-gruppen) Ausschau gehalten werden.
  • Zeit
    • Zeit
      • Wann startet das Projekt? Und was wird dafür benötigt? (z.B. Vorbereitungen, Dokumente, Freigaben)
      • Wann ist das Projekt abgeschlossen? Und was wird dafür benötigt? (z.B. Dokumente, Freigaben)
      • Wie flexibel sind Start- und Endtermine des Projekts?
      • Wie flexibel sind Meilensteintermine?

Was ist der Ablauf des "Critical Chain Project Management (CCPM)"? (Risiken)

  • Bei einer Projektplanung nach Critical Chain erhalten die einzelnen Vorgänge keine Pufferzeiten mehr, sondern werden nach ihrer optimistischen Dauer oder sogar minimalen Dauer geplant.
  • Die zeitlichen Puffer (z.B. Differenz zwischen optimistischer Dauer und pessimistischer Dauer) werden kumuliert und an das Ende des Projekts als gemeinsamer Puffer angehängt.
  • Dabei ist der gemeinsame Puffer nicht notwendigerweise die Summe aller Einzelpuffer, sondern kann nach statistischen Gesetzmäßigkeiten verkürzt werden.

Was ist die "Theory of Constraints (TOC)"? (Risiken)

Die „Theory of Constraints“ (TOC/Engpasstheorie) besagt, dass der Erfolg eines Systems durch ein einzelnes Element bestimmt wird. Beseitigt man diesen Engpass (engl. Constraint), so schafft man neues Wachstum innerhalb des Systems.

Umgang mit dem Risiko "Ressourcenausfall" (Risiken)

  • Muss in die Risikoanalyse mit aufgenommen werden
  • Vermeiden ist nicht wahrscheinlich
  • Also Auswirkungen vermindern
    • Z.B. Schadenersatzklausel in den Lieferantenvertrag einfügen

Umgang mit "selbstverständlichen Risiken" (Risiken)

"Selbstverständliche" Risiken werden nicht mit in der Risikoanalyse aufgenommen

Mit akzeptierten Risiken umgehen (Risiken)

  • Maßnahmenstrategie "Akzeptieren" nur wenn von z.B. der Premortem Analyse Teilnehmern abstruse "Kardinalsrisiken" aufgenommen wurden (die sowieso akzeptiert werden)
    • Durch iterativer Eigenschaft der Risikoanalyse kann hieraus ein Mehrwert entstehen
    • Falls das Risiko eintritt, sollte es auch dokumentiert sein
  • 3 Maßnahmen immer präsentieren
    • Do nothing
    • Do the minimum
    • Do the best

Was wird in einem "Risikoregister" erfasst? (Risiken)

  • Risikoidentifikation - Name des Risikos oder ID-Nummer
  • Risikobeschreibung - Kurze Übersicht über das Risiko
  • Risikokategorie - Entsprechende Einstufung
  • Risikowahrscheinlichkeit - Mit welcher Wahrscheinlichkeit tritt das Risiko ein
  • Risikoanalyse - Potenzielle Auswirkungen des Risikos
  • Risikominimierung - Risikoreaktionsplan
  • Risikopriorität - Risikostufe verglichen mit anderen
  • Risikoverantwortlichkeit - Für die Lösung verantwortliche Person
  • Risikostatus - Fortschritt beim Risikoreaktionsplan

Was ist die "PERT Methode"? (Zeit- und Ablaufplanung)

  • Program evaluation and review technique (auch: 3 Punkt Schätzung)
  • Zweck: Aufwandsschätzung
  • Ablauf:
    • Dauer schätzen
      • Mindestdauer schätzen
      • Normaldauer schätzen
      • Maximaldauer schätzen
    • Mittel kalkulieren
      • (Mindestdauer + (4 * Normaldauer) + Maximaldauer) / 6

Étudier