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Lernkarten
Was sind "Liefergegenstände des Projektstrukturplans"? (Projektstrukturierung)
- Gute Übersicht durch die systematische Erfassung der Einzelaufgaben über das Projekt in seiner Gesamtheit
- Grundlage für die Unterteilung der Liefergegenstände in kleinere Komponenten (Arbeitspakete) mit eindeutiger Verantwortlichkeit
- Vollständige Übersicht des Projektinhalts
- Alle Leistungen zur Erreichung des Projektziels, die sich kostenmäßig niederschlagen
- Basis für die notwendige Koordination bei Schnittstellen zwischen den Arbeitspaketen
Was sind "Gliederungsprinzipien des Projektstrukturplans"? (Projektstrukturierung)
- Objektorientiert
- Strukturierung erfolgt nach der technischen Struktur des Objektes bzw. den einzelnen Bestandteilen die im Projekt erstellt werden sollen (Was ist zu tun?)
- Funktions- und aktivitätsorientiert
- Strukturierung erfolgt nach unterschiedlichen Funktionen bzw. nach den einzelnen Verrichtungen, die für die Verwirklichung des Projekts notwendig sind (Wer führt die Arbeit durch?)
- Phasen- und Ablauforientiert
- Strukturierung orientiert sich am gewählten Phasenmodell bzw. erfolgt nach dem zeitlichen Ablauf der einzelnen Tätigkeiten, die für die Verwirklichung des Projekts notwendig sind (Wann wird die Arbeit gemacht?)
- Gemischtorientiert
- Strukturierung erfolgt nach der Zweckmäßigkeit durch die Vermischung der o.g. Verfahren
Definition: Arbeitspakete (Projektstrukturierung)
In sich geschlossene Aufgabenstellung, die bis zu einem festgelegten Zeitpunkt mit definiertem Ergebnis und Aufwand vollbracht werden
Was sind die "Beziehungen zwischen Arbeitspaket von Vorgang"? (Projektstrukturierung)
- 1:1 - Ein Arbeitspaket = Ein Vorgang
- 1:N - Ein Arbeitspaket = Mehrere Vorgänge
- M:1 - Mehrere Arbeitspakete = Ein Sammelvorgang
Wie ist eine "Arbeitspaketbeschreibung" aufgebaut? (Projektstrukturierung)
- Projektnummer und -name
- Titel des Arbeitspaketes und PSP-Code
- Arbeitspaketverantwortlicher
- Aktivitäten bzw. Leistungsbeschreibung
- Ziel bzw. Ergebniserwartung
- Voraussetzungen (z.B. Einsatzmittel, Vorleistungen)
- Termine, Kosten
- Aufwand
- Messung des Fortschrittgrads
- Status des Arbeitspaketes (z.B. offen, begonnen bzw. in Arbeit, abgeschlossen)
- Risiko (Ist das Arbeitspaket eine Maßnahme (präventiv) aus der Risikoliste? Beinhaltet das Arbeitspaket ein Risiko?)
- Datum und Unterschrift des Arbeitspaketverantwortlichen (AVP)
Was sind "Vorteile durch Risikomanagement"? (Risiken)
- Verbessert Handlungsspielraum des Projektleiters
- Identifiziert und steuert Risiken und Chancen im Projekt
- Stellt ein Frühwarnsystem dar, durch das Risiken minimiert und beherrscht werden können
- Verhindert unvorhergesehene Risikosituationen
- Erkennt Chancen für das Projekt und Zeigt Wege zu deren Nutzung auf
- Verbessert die Kommunikation und den Umgang mit Risiken und Chancen
Definition: "Risiko" (Risiken)
Mögliche negative Abweichung im Projektverlauf (relevante Gefahren) gegenüber der Projektplanung durch Eintreten von ungeplanten oder Nicht-Eintreten von geplanten Ereignissen oder Umständen (Risikofaktoren)
Was sind "Prozessschritte des Risikomanagements"? (Risiken)
- Risiken identifizieren
- Projektteam und Hauptstakeholder
- Risiken analysieren
- Auswirkungen auf das Projekt
- Eintrittswahrscheinlichkeit
- Schadenspotenzial
- Kritikalität/ Priorität
- Maßnahmen planen
- Maßnahmen
- Notfallpläne inklusive Kalkulationen bezüglich Aufwand, Kosten, Ressourcen und Termine
- Maßnahmen Controlling
- Überwachung, Aktualisierung und Unterstützung bei der Maßnahmenumsetzung
- Dokumentation
Risikomanagment Prozessschritt "Identifizierung" (Risiken)
- Analysen
- Umfeldanalyse
- Stakeholderanalyse
- Kreativitätstechniken
- Brainwriting
- Mind Mapping
- Checklisten
- Kategorisierung
- Kaufmännische Risiken
- Ressourcen Risiken
- Technische Risiken
- Terminrisiken
- Politische Risiken
Risikomanagement Prozessschritt "Quantifizierung" (Risiken)
- Ermittlung des Risikowerts (RW)
- Eintrittswahrscheinlichkeit (ETW) * Schadenshöhe (SH)
Welche "Risikostrategien" gibt es bei der Maßnahmenplanung des Risikomanagements? (Risiken)
- Bedrohung
- Vermeiden
- Vermindern
- Begrenzen
- Verlagern (= "Eine Versicherung abschließen")
- Akzeptieren
- Chance
- Ausnutzen
- Verstärken
- Teilen
- Akzeptieren
Welche "Maßnahmen" des Risikomanagements gibt es? (Risiken)
- Präventive Maßnahmen
- Vermeiden
- Das Risiko wird gar nicht erst eingeangen (z.B. neue, noch unerprobte Technologie wird nicht eingesetzt)
- Vermindern
- Beinhaltet alle Aktivitäten zur direkten Beeinflussung des Risikos, sei es über die Senkung der ETW. Risiken können über technische, organisatorische oder personelle Maßnahmen reduziert werden
- Vermeiden
- Korrektive Maßnahmen
- Begrenzen
- Folgen des Schadensfalles werden minimiert. Die Maßnahmen greifen erst, wenn das Risiko eingetreten ist (z.B. Redundanz vorsehen)
- Verlagern
- Das Risiko wird auf Dritte übertragen, beispielsweise auf Versicherungen, Lieferanten, Kunden, Staat (z.B. Hermes-Bürgschaft zur Absicherung von Exporten). Diese Übertragung erfolgt i.d.R. mit Verträgen und findet nicht unentgeltlich statt (z.B. Risikoprämie bei Versicherungen)
- Begrenzen
- Selbsttragende Maßnahmen
- Akzeptieren
- Das Risiko wird vom Management akzeptiert, es werden keine Maßnahmen festgelegt. Meist sind dies Risiken mit geringer Schadenshöhe und niedriger Eintrittswahrscheinlichkeit.
- Akzeptieren
Wie lautet die "Kommunikationsformel"? (Kommunikation)
"Who says what in which channel to whom with what effect?"
- Wer (die richtigen Personen)
- Mit was (die richtigen Informationen)
- Wann (zum richtigen Zeitpunkt)
- Wie (In der erforderlichen Qualität, des richtigen Umfangs und des geeigneten Mediums)
- Durch wen
Was sind "Arten der Kommunikation?" (Kommunikation)
- Interpersonale Kommunikation
- Unmittelbar und mittelbar zwischen Personen
- Massen-Kommunikation
- Wenige Journalisten bereiten Informationen auf, die von vielen Lesern konsumiert werden
- Gruppen-Kommunikation
- Innerhalb bestimmter, organisierter sozialer Gruppen, Verbände, Parteien
Was sind "Mittel zur Organisation von Kommunikation"? (Kommunikation)
- Stakeholderanalyse, mit den daraus abgeleiteten Kommunikationsstrategien (partizipativ, diskursiv, restriktiv)
- Dokumentenmatrix, als Übersicht der vorhandenen Dokumente
- Kommunikationsmatrix, mit der festgelegt wird Wer, Wie, Was, Wann und durch Wen mit Informationen "versorgt" wird
Was sind "Träger der Informationen und Kommunikation"?
- Medien
- Bildlich
- Akustisch
- Schriftlich
- Menschen
- Formell
- Informell
Was sind "Kommunikationsmodelle"? (Kommunikation)
- Die innere Landkarte
- Sach- und Beziehungsebene
- Das Nachrichtenquadrat
- Sachinformation (Worüber spreche ich)
- Selbstkundgabe (Was gebe ich von mir zu erkennen)
- Beziehungshinweis (was halte ich von dir und wie stehe ich zu dir)
- Appell (was möchte ich bei dir erreichen)
- Nonverbale Kommunikation
- Zuhören und Feedback