Gewebearten


E. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Histologie des menschlichen Körpers auf Universitätsniveau. Sie decken die Struktur und Funktion von Organen, Drüsen, Bindegewebe, Muskelgewebe und dem Nervensystem ab, wobei auch spezifische Zelltypen wie Neuronen und Gliazellen behandelt werden. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Biologen, die ihr Verständnis der menschlichen Anatomie und der zellulären Zusammensetzung verschiedener Gewebe vertiefen möchten.
Flashcards
42
Students
1
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
18.11.2021 / 20.11.2021

Flashcards

Die 4 Grundgewebearten:

Epithelgewebe, Binde und Stützgewebe, Muskelgewebe, Nervengewebe

Funktion und beispiele in Körper Epithelgewebe:

Funktion: EPITHELGEWEBE HAT KEINE BLUTGEFÄSSE (VERSORGUNG ÜBER DIFFUSION)

-Bedeckung und Schutz der Körperoberfläche

-Auskleidung von Körperhöhlen

- Transport, Resorption, Sekretion, Ausscheidung von Substanzen

- Bedeckt Organe, bildet Grenzen zwischen Gewebe

Beispiele im Körper: Äussere Haut, Schleimhäute von Atmungs, Verdauungs, Harn und Resorpionstrakt, Drüsen

Funktion und Beispiele im Körper Binde und Stützgewebe:

 

Funktion:

- Untertützung und verbindung vpn Körperstrukturen, Körperstatistik

- Speicherung von Substanzen

- Transportvorgänge

Beispiele im Körper: Knorpel, Knochen, Bänder, Sehnen, Fett, Blut

Funktion und Beispiele im Körper Muskelgewebe:

Funktion:

- Körper und Organbewegungen

- Wärmebildung

Beispiele im Körper: Skelettmuskeln an Kopf, Hals, Rumpf, Armen und Beinen, Herzmuskulatur, Gefässwände, Hohlorgane z.B Magen, Harnblase

Funktion und Beispiele im Körper Nervegewebe:

 

Funktion:

- Erfassung, Verarbeitung, Speicherung und Aussendung von Informationen

- Steuerung der Körperfunktionen

Beispiele im Körper: Gehirn, Rückenmark, periphere Nerven, Sinnesorgane

Epithelgewebearten:

Schutzepithelien

Resorptionsepithelien

Drüsenepithelien

Transportierende Epithelien

 

Lokalisierung und Funktion Schultzepithel:

Lokalisierung: Äussere Haut, Schleimhaut, Harnwege

Funktion: Äussere Abdeckung und Schutz des Körpers, Innere Abdeckung und Schutz der Körperhöhlen, Schutz gegen Harn

Lokalisation und Funktion Resorptionsepithelien:

Lokalisation: Schleimhaut

Funktion: Stoffaufnahme = Resorption

 

Lokalisation und Funktion Drüsenepithelien:

Lokalisation: In Haut und Schleimhäute

Funktion: Stoffabsonderung (Sekretion)

Lokalisation und Funktion Transportierende Epithelien:

Lokalisation: Schleimhaut

Funktion: Sekretstormbewegubg (Reinigung, Transport der Eizellen)

Wo befindet sich Basalmembran und Funktion:

Wo: Verbindungs und Hüllstruktur zwischen Epithel und Muskelzellen und dem angrenzenden Bindegewebe

Funktion: Das Epithelgewebe an das Bindegewebe zu verankern. Das Basalmembran dient auch zur Diffusionsbarierre.

Bedeutung Parenchym und Stroma:

 

Parenchym: Zellen der eigentlichen Organleistung

Stroma: (intersitium) bildet das Gerüst der Organe, ohne das stroma wäre eine normale Funktion nicht möglich. Stroma enthält Bindegewebe, Epithelgewebe, Muskelzellen, Gefässe und nerven.

Funktion und Vorkommen Mikrovili (Flimmerhaare):

Funktion: In der Zellmembran, hauptfunktion: oberflächenvergrösserung der Zellen, dadurch können zellen besser stoffe aufnehmen und abgeben.

Vorkommen: Darm, Niere, Geschmacksknospen, Gebärmutter, Eizellen

Funktion Kinozilien ( Flimmerhaare)

Funktion: Flimmerepithel = transportierendes Epithel. Durch sie wird es möglich im Eileiter, reife Eizellen, im Atmungstrakt Fremdkörper wie staub oder Schleim zu befördern.

Funktion Drüsenepithel:

Besteht hauptsächlich aus Drüsenzellen Hauptaufgabe= Sekret zu bilden und abzugeben z.B schweiss, Hormone, Talg.

Exokrine Drüsen:

Verbindung zu Organ oder Körperfläche, geben sekret nach aussen ab. 

Seröse Drüsen und Muköse Drüsen:

Seröse Drüsen: Sekret ist wasserhaltig, dünnflüssig z.b Bauchspeicheldrüse, Ohrspeicheldrüse

Muköse Drüsen: Sekret ist zähflüssig und schleimig

Endokrine Drüsen:

Das sind Hormondrüsen.

Brauchen keinen Ausführungsgang

Ihr sekret/hormone diffundieren entweder in den Blutkapillaren und erreichen über den Blutkreislauf die Zielzellen oder wirken in der Umgebung

(Pankreas hat beide ausscheidungsformen)

Aufgabe binde und Stützgewebe:

Verbinden das Gewebe untereinander z.B Muskeln mit Knochen oder Knochen mit Knochen

Abwehr und Schutzfunktion

Formerhaltung des Körpers

Lockeres Bindegewebe Aufgabe:

Fullgewebe welches Hohlräume eines Organs füllt

Erhält die Form der Organe des Körpers

Begleitet Nerven und Gefässe

Dient als Wasserspeicher und als Verschiebdicht

Aufgabe bei Abwehr und Regenerationsvorgänge

Straffes Bindegewebe Aufgabe:

Geflechtartiges und parallelfaseriges Bindegewebe

Bilden einen verband der Lederhaut des auges, Hirnhaut, organkapseln

Vorkommen: Bänder, sehnen

Retikuläres Bindegewebe Aufgabe:

Bildet einen dreisimensionalen Netzwerk

Vorkommen: knochenmark, lynphatischen organen

Aufgabe Weisses Fettgewebe:

Setzt sich aus Baufett und Speicherfett zusammen

Dient zur Auspolsterung und als Wärmeschutz

Braunes Fettgewebe Funktion:

Vorallem bei Säuglinge

Zitterfreie Wärmeprpduktion besitzt viele Mitochondrien, daher auch ihre braune farbe

3 Arten des Knorpels:

Hyalines Knorpelgewebe

Elastischer Knorpelgewebe

Faserknorpelgewebe

Eigenschaften und Vorko

Men Hyalines Knorpelgewebe:

Eigenschaften: Druckfest, Elastisch, bläulich matt

Vorkommen: Luftröhre, Nasenscheidewand, Wachstum röhrenknochen, Rippenknorpel

Eigenschaften und Vorkommen Elastischer Knorpelgewebe:

Eigenschaften: Hohe elastizität, biegsam

Vorkommen: Kehldeckel, Ohrmuschel

Eigenschaften und Vorkommen Faserknorpelgewebe:

Eigenschaften: Wiederstandsfähig gegen mechanische Belastung

Vorkommen: Bandscheibe, Menisiken (knorpel im Knie) 

Knorpel im gegensatz zum Knochen

Nicht durchblutet

Schlechte wundheilung aufgrund schlechte Regeneration

Zellen des Knochengewebes:

Osteoblasten - Knochenaufbau, Teilungsfähig

Osteozyten- ausgereifte knochen die nicht mehr teilen

Osteoklasten - abbau der knochen

3 Arten von Muskelgewebe:

Glatte Muskulatur, Quergestreifte Muskulatur, Herzmuskulatur

Glatte Muskulatur : Vorkommen, Steuerung

Vorkommen: Bronchien, Urogenitaltrakt, Uterus, Darmwand, Gebärmutterwand, Blutgefässe, Auge

Steuerung: Unwillkürlich, durch vegetatives Nervensystem, Hormone, lokale Faktoren

Quergestreifte Muskulatur: Vorkommen, Steuerung

Vorkommen: Skelettmuskulatur, Zunge, Kehlkopf, Zwerchfell

Steuerung: Willkürlich, vom Grosshirn ausgehend

Herzmuskulatur: Vorkommen, Steuerung

Vorkommen: Herzmuskulatur (myokard)

Steuerung: unwillkürlich, vegetatives Nervensystem, steuert schlagfrequenz und kontraktionskraft-> löst aber nicht kontraktion aus das macht der sinusknoten!

Anatomische Unterteilung Nervensystem :

ZNS: Gehirn, Rückenmark, Hirnstamm

PNS: Hirnnerv, Spinalnerv

Psychologische Unterteilung Nervensystem: 

Somatische nervensystem: Willkürlich, motorik der Skelettmuskulatur

Autobome Nervensystem: unwillkürlich, lebenswichtig , atmen, kreislauf etc.

Nervengewebe setzt sich aus 2 zellen zusammen:

Neuron - Reizregung, Reizweiterleitung

Gliazellen - Stützzellen

Eigenschaften Neuron:

Ca. 100 milliarde neurone im gehirn

Erzeugung und Fortleitung von elektrischen Signalen

Zellfortsätze: Besitzt eine bis mehrere tausende Dendriten aber nur EIN Axon

Keine Zellteilung

Eigenschafte Axone:

Können von einer Markscheide umhüllt sein

Wirkt als elektrische Isolationsschicht

Reizweiterleitung

Markscheide wird von Gliazellen gebildet besteht aus einer myelinschicht

Eigenschaften Gliazellen:

Machen ca. die hälfte des Nervengewebes aus und unterstützen die nervenzellen

Gehören zum nervengewebe sind aber KEINE nervenzellen sondern stützzellen der neurone

 

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