RIT Fragen und Antworten

Offizielle Fragen und Antworten der EIT Swiss über die RIT

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M. S.
Diese Lernkarten decken die Planung und Umsetzung von Gebäudeverkabelungen ab, insbesondere im Bereich der Elektrotechnik. Sie behandeln Themen wie Verkabelungsklassen, Etagenverteiler, Netztrennstellen und die richtige Installation von Kupferleitungen und LWL-Kabeln. Die Karteikarten sind ideal für Elektrotechniker und Planer, die sich mit der strukturierten Verkabelung von Gebäuden beschäftigen, da sie detaillierte Richtlinien und praktische Anwendungen bieten.
Karten
71
Lernende
17
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
03.11.2021 / 11.11.2025

Lernkarten

Zeichne den typischen Aufbau eines Wohnungsverteilers

Was ist die Funktion des Wohnungsverteilers?

Der Wohnungsverteiler verbindet die ankommenden Telekomleitungen mit dem Heimnetz. Er bildet einen Sternpunkt, von wo aus die einzelnen Zimmer erschlossen werden. Diese sternförmigen Erschliessungsleitungen werden im Wohnungsverteiler auf entsprechenden Dosen terminiert (DSL-Dose, Kabel-TV Dose, Glasfaserdose). Zusätzlich befinden sich im Wohnungsverteiler Geräte wie z.B. Router, Ethernet-Switch, NAS, Netzteile usw.

Warum sollte ein WLAN-Gerät nicht im Wohnungsverteiler platziert werden?

Der metallische Aufbau vermindert die Abstrahleigenschaften der Antenne

Was bedeutet UKV?
In welchen Gebäuden kommt sie zur Anwendung?

Universelle Kommunikationsverkabelung

Im Zweckbau

Wie nennt man häufig die Geräteanschlussverkabelung?

Patch- oder Rangierkabel

Komponenten welcher Klassen sollten im Kupferbereich zur Anwendung kommen?

Komponenten der Kategorie 6 oder 6A (Cat 6)

Welcher Steckertyp kommt für die Klasse E und EA
zur Anwendung?

RJ45

Was bedeutet Permanentlink? Welches ist die Minimal-/ Maximallänge des Permanentlinks (Kupferlink)?

Der Permanentlink ist die Strecke zwischen der Arbeitsplatzdose und dem Verteilfeld im Etagenverteiler ohne die Anschlusskabel

15 – 90 m

Was bedeutet Channel? Welches ist die Minimal-/Maximallänge eines Channels (Kupferlink)?

Der Channel ist die Strecke zwischen der Arbeitsplatzdose bis zum Verteilfeld im Etagenverteiler mit den Anschlusskabeln, 15 – 90 m + 2x Anschlusskabel max. 5 m

Von was ist die Maximallänge eines LWL-Links abhängig?

Von der Wahl der optischen Elemente

Was beinhaltet die Dokumentation einer Gebäudeverkabelung?

•  Schemas, Pläne, Layouts etc., einschliesslich aller   Messprotokolle und Prüfberichte

•  Die Beschriftung/Etikettierung

•  Das Format (Papier, elektronisch) der Dokumentation   (evtl. Verwaltungssystem) und der Beschriftungen

Wie ist ein LWL Link aufgebaut?

•  Faserstrecke:   Ist das einfachste Element, mit einer   einfachen Faser von A nach B. Sie endet auf beiden   Seiten auf einem Mittelstück

•  Patchkabel:   Sie dienen dazu, 2 Faserstrecken passiv   zusammenzukoppeln

•  Anschlusskabel:   Sie dienen dazu, eine Faserstrecke mit dem   Eingangsport einer Aktivkomponente zu verbinden

Gegen welche Störeinflüsse nützt ein Aluminium- oder Kupferschirm?

Wie erfolgt die Erdung der Verteilschränke für geschirmte und ungeschirmte Verkabelungen?

Innerhalb der Verteilerschränke sind die einzelnen Panels mit einer Erdschiene anzuschliessen. Bei ungeschirmten Verkabelungen oder FiberoptikSchränken ist nur der Schrank zu erden.

Wie ist der Primärbereich einer strukturierten Verkabelung definiert?

Der Primärbereich umfasst die Verkabelung der Gebäude eines Standortes untereinander und
wird auch als Campusverkabelung oder Geländeverkabelung bezeichnet

Wie ist der Sekundärbereich einer strukturierten Verkabelung definiert?

Der Sekundärbereich umfasst die Gebäudeverteiler (GV) und die Kabel, die vom Gebäudeverteiler (im Allgemeinen im Server-Raum platziert) zu den einzelnen Etagen- oder Stockwerkverteilern (EV) führen

Wie ist der Tertiärbereich einer strukturierten Verkabelung definiert?

Der Tärtiärbereich umfasst die horizontale Stockwerkverkabelung, also die Verkabelung innerhalb der Stockwerke eines Gebäudes und wird auch als Etagenverkabelung bezeichnet

Was bedeutet Klasse (z.B. D) und was bedeutet die Kategorie (z.B. 6)? Was ist der Unterschied?

Die Netzanwendungsklasse (kurz Klasse) bezieht sich immer auf die installierte Verkabelungsstrecke, die Kategorie nur auf eine einzelne Komponente, beispielsweise das Kabel oder die Anschlussdose.

Wie wird die Anzahl Etagenverteiler im Bürogebäude ermittelt?

Mindestens ein Etagenverteiler für je 1000 m2 Bürofläche. In jeder Etage sollte mindestens ein Etagenverteiler vorhanden sein.

Wie viele UKV-Anschlüsse sind
pro Arbeitsplatz im Bürogebäude vorzusehen?

3 UKV Anschlüsse

Was ist im industriell genutzten Gebäude speziell zu beachten?

Schutz gegen feste und flüssige Stoffe durch spezielle Anschlussdosen und Steckverbindungen

Was ist bei Rechenzentren speziell zu beachten?

Redundante Verbindungen und Verkabelung nach Klasse EA
oder höher

Wie wird der minimale Kupferbiegeradius berechnet?

4x Durchmesser im verlegten Zustand (8x für die Verlegung)

Die Adernpaare 2 und 3 werden auf unterschiedliche Steckerpins geschaltet

Wie werden die Kabelbündel zusammengehalten?

In kleinen Bündeln mit Klettverschlussbinder (evtl. Kabelbinder, muss gedreht werden können) alle 30 cm

Was ist bei der Separierung zwischen Daten- und Stromkabeln zu beachten?

LWL-Kabel keine Separierung notwendig, unterschiedliche Separierung für STP- und UTP-Kabel

Zwischen welchen Erdungssystemen wird unterschieden?

Baum- und Maschenstruktur

Was sollte bei der Führung der Patchkabel im Rack berücksichtigt werden?

Die Patchkabel dürfen nicht geknickt werden, Lüftungsschlitze und Ventilatoren im Rack sollen frei sein, Einsatz von Rangierpanels im Abstand von 2 HE (Höheneinheiten) zum Führen der Kabel

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