Naturheilkunde

Naturheilkunde lernen

Naturheilkunde lernen

Martina Brönnimann
Study

Martina Brönnimann
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Naturheilkunde für den Mittelschulbereich. Sie konzentrieren sich auf Pflanzen wie Brennnessel, Kamille und Weißdorn, deren Anwendungen bei verschiedenen Beschwerden sowie die Herstellung von Tinkturen und Auszügen. Die Karteikarten erklären auch die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Heilpflanzen, die Rolle von Kohlenhydraten und Schleimstoffen in der Naturheilkunde. Ideal für Schüler, die sich für die traditionelle Pflanzenheilkunde interessieren und deren praktische Anwendung kennenlernen möchten.
Flashcards
104
Students
2
Language
German
Category
Nature Studies
Created / Updated
08.10.2021 / 10.05.2025

Lernkarten

Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten sowie Befindlichkeitsstörunhen durch Arzneipflanzen, deren Teile, Inhaltsstoffe und Zubereitungen

Was ist Phytotherapie?

Primäre Inhaltsstoffe:

Kohlenhydrate 

Fette und Öle

Proteine

Chlorophyll 

 

Sekundäre Pflanzenstoffe:

Alkaloide

Ätherische Öle

Bitterstoffe

Flavonoide

Gerbstoffe

Saponine

Nenne drei Inhaltsstoffe

Ausscheidungen von Bäumen oder Tieren die klebrig sind und sich nur in hochprozentigem Alkohol ider Öl lösen.

Nadelbäume = Terpentin

Laubbäume = Weichharz, Gummi

Gemisch aus Harzen und äth. ölen = Balsam

Was ist Harz, (Pech), Gummi und Balsam?

Pflanzliche Sterine, ähnlich dem Cholesterin bei Menschen. 

Baustein von Sexualhormonen, eine Vorstufe von Vitamin D, für Zellmembranen wichtig.

Helfen Gallensäure auszuscheiden

Was sind Phytosterine?

Wie z,B. Senföle sind schwefelhaltige Verbindungen.

Dienen der Pflanze als Frasschutz

Im Körper wirken sie stark antibakteriell und äusserlich gefässerweiternd

Scharfstoffe

Kommen im innern der Pflanzenzelle oder im Zellmembran vor.

Kann Wasser bilden, Schutzfilme bilden, Stuhlvolumen erhöhen und Gifte binden.

Schleimstoffe

Seifenstoffe

Wirken Schleimlösend, harntreibend, venentonisierend bis antibakteriell

Saponine können die Aufnahme von Wirkstoffen unterstützen 

Saponine

Verbindungen aus Zuckerbausteinen.

Glycoside

Wasserlösliche Verbindungen

Wirken antibakteriell, antiviral, blutungsstillend, entzündungs- und sekretionshemmend

 

Verdichten gewebschichten wie Schleimhäute und sind so eine undurchdringbare Barriere für Keime

 

Wurden früher auch zum gerben von Leder verwendet

Gerbstoffe

Kommen in allen Pflanzen vor

Name leitet sich von "flavus" Gelb ab

Breites Wirkungsspektrum

Wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe

Flavonoide

Regen Verdauungssäfte an und stärken das Immunsystem

Verbessern Fettverdauung

Bitterstoffe

Dient der Pflanze vorallem als Lockstoff oder Frassschutz

Nutzen für Aromatherapie

Breites Wirkspektrum

Befinden sich in Ölzellen, Ölgängen oder Öldrüsen und werden erst beim reiben freigesetzt

Ätherische Öle

Naturstoffe due Stickstoff enthalten, alkalisch sind  und der Pflanze meist zur Krankheitsabwehr helfen

Erkennt man meist an der Endung "in" Koffein, Teein

Starke wirkung auf den menschlichen Organismus - erwünscht oder unerwünscht

Alkaloide

Bestehen aus Aminosäuren 

Grundsubstanz für Zellen

Proteine

Schützen die Zellen, Fette dienen als Energiespeicher und Hormonvorstufen

Fette sind bei Raumtemperatur Fest, Öle flüssig

 

Fette und Öle

Werden in der Photosynthese gebildet 

Bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff

Dienen dem Körper als Energiequelle, Reservestoffe und Gerüstsubstanzen

Enden mit -ose : Laktose, Glucose, Saccharose, Zellulose

Bei Gärung werden Kohlenhydrate abgebaut - alkoholisch bei Bier/ wein oder Milchsäuregärung bei Käse, Sauerteig...

Kohlenhydrate

Apfelbaum

Weissdorn

Quittenbaum

Frauenmantel

Felsenbirne

3 Vertreter Rosengewächse

Brasicaceae

Raps

Hirtentäschelkraut

Wiesenschaumkraut

Knoblauchsrauke

Kreuzblütengewächse

Lamiaceae

Gundelrebe

Lavendel

Basilikum

Pfefferminze

Lippenblütler

Arnika

Edelweiss

Huflattich 

Sonnenblume

Korbblütler

Bärenklau

Wildemöhre

Dill

Anis

Doldenblütler

Rotklee

Lupine

Wicke

Hülsenfrüchte

Anemone

Eisenhut

Hahnenfuss

Christrose

Hahnenfußgewächse

Caryophyllaceae

Leimkraut

Vogelmiere

Prachtnelke

Nelkengewächse

Silanaceae

Aubergine

Stechapfel

Schwarze Tollkirsche

Tomate

Nachtschattengewächs

Ein Aufguss (Tee)

Wässrige Teeauszüge, frisch hergestellt

1:10 Verhältnis (oder soviele Kräuter wie man mit drei Fingern nehmen kann)

Mit heissem Wasser übergiessen, 10 Minuten verschlossen ziehen lassen

Was ist ein Infus?

Sie wirken reiz- und entzündungsmildernd. Legen einen Schutzfilm über Haut und Schleimhaut.   

Wie wirken Schleimstoffe?

Können viel Wasser aufnehmen, quellen dadurch auf. Hyydrophil, zu gross um aufzulösen, binden Wasser an sich. Entgiftende Wirkung an den Schleimhäuten des Verdauungskanals.

Schleimstoffe schwächen die Geschmacksempfindungen ab, vor allem für saures.  Bsp. Himbeere; enthält mehr Säure und weniger Zucker als die Johannisbeere, enthält aber mehr Schleimstoffe und wirkt daher süsser.

Schleimstoffdrogen

 

Werden in Vakuolen und Zellwänden in der Pflanze gelagert. Vakuolenschleimstoffe = Reservespeicher oder binden Wasser um Samen feucht zu halten. Ermöglicht so die bessere Verbreitung durch Verschleppung. Zudem verhindert es die Verdauung des Samens, d.h. wird oft unverdaut wieder ausgeschieden.

Schleimstoffe

 

(Gummi arabicum) quillt aus angeschnittenen Akazienzweige. Verwendung als Verdickungsmittel-Pulver, Glasur, Hilfsmittel (pharmazeutische Herstellung)

Arabisches Gummi

 

Heteropolysaccharide, klebrig. Fliessen nach einer mechanischen Verletzung aus der Pflanze und erstarren an der Luft. In Wasser löslich. Werden verwendet als Stabilisator, Gelbinder (arabisches Gummi, Tragant)

Pflanzengummen

 

Bestehen aus Galakturonsäureketten und sind vorallem in Apfel, Zitrusfrüchten, Erdbeeren, Rüben und Feigen enthalten. Haben die Fähigkeit in wässrigen Lösungen zu gelieren.Kinderheilkunde; Anwenden bei Durchfall, Gastroenteritis und Ulcus. Blutstillend, Verdickungsmittel

Pektine

 

Sind Heilpflanzen, die Schleime oder Pektine erhalten.

Schleimdrogen

 

Sind Heteropolysaccharide (Gemische verschiedener Polysaccharide). Werden vor allem zum Schutz von Haut und Schleimhaut verwendet. Es gibt saure und neutrale Schleime. Sie ergeben hochvisköse Lösungen.

Schleime

 

Besteht hauptsächlich aus unverdaulichen wasserlöslichen Fructosepolysacchariden und wird in der Ernährung bei Diabetes mellitus verwendet. Inulin wird nicht zu Glukose abgebaut daher wird auch kein Insulin zur Verstoffwechselung benötigt. Regelmässiger Verzehr senkt den Lipoprotein- und Cholesterinspiegel, wirkt gefässprotektiv. Zu finden in Topinambour, Chicorée, Wegwarte, Schwarzwurzel, Artischocke, Löwenzahn

Was ist Inulin?

 

Füllstoffe, Quellstoffe,auch Pre- oder Präbiotika genannt, sind unverdauliche Kohlenhydrate. Werden von der Dickdarmflora abgebt und fördern das Wachstum und die Aktivität von Milchsäure- und Bifidusbakterien im DarmErhöhen das Sättigungsgefühl, verlangsamen Magenentleerung, wirken prebiotisch und senken den Blutzucker und das Cholesterin durch Bindung von Gallensäuren.Werden unterteilt in wasserlöslich (Pektin) und nicht wasserlöslich (Lignum)

Was sind Ballaststoffe?

 

Kohlenhydrate werden für den eigenen Energiestoffwechsel benötigt aber auch als Speicherdubstanz.Es gibt der Arten; Monosaccharide (einfache Zucker), Oligosaccharide (2-10 Monosaccharide) Und Polysaccharide (10- 1 Million Monosaccharideinheiten)

 

Für was produzieren Pflanzen Kohlenhydrate und wie unterscheidet man sie?

Ranunculaceae

Hahnenfussgewächse

Papaveraceae

Mohngewächse

Rosaceae

Rosengewächse

Étudier