AIO Hygiene fachspezifisch

Definition HygieneEinschleusen / Hyg. HändedesinfektionFlächendesinfektionFunktionelle und bauliche Gestaltung eines OPInstrumentenkunde DekontaminationOP-LagerungOperationspräparatepräop. Hautdesinfektionsterile OP-AbdeckungenSterilgutSterilisationStrahlenschutz

Definition HygieneEinschleusen / Hyg. HändedesinfektionFlächendesinfektionFunktionelle und bauliche Gestaltung eines OPInstrumentenkunde DekontaminationOP-LagerungOperationspräparatepräop. Hautdesinfektionsterile OP-AbdeckungenSterilgutSterilisationStrahlenschutz


C. C.
Diese Lernkarten vermitteln fundiertes Fachwissen zur OP-Hygiene und Instrumentenaufbereitung, besonders für medizinisches Personal. Sie behandeln Desinfektion, Sterilisation, Schutzmaßnahmen und rechtliche Vorgaben wie die Strahlenschutzverordnung, inklusive praktischer Aspekte wie Autoklav-Beladung oder Plasmasterilisation. Ideal für Fachkräfte in OP-Abteilungen oder Sterilisationsbereichen, die ihre Kenntnisse zu Hygienestandards und Sicherheitsprotokollen vertiefen möchten.
Flashcards
166
Students
5
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
05.10.2021 / 04.07.2026

Flashcards

Beschriftung von Präparaten

-Identifikationskontrolle (Abgleich Kleber, Programm, Anästhesie, TeamTimeOut)
-Patientenkleber auf Gefäss -> nie (nur) Deckel
-Präparat im Gefäss -> dann Kleber drauf

Ausschluss von Verwechslungen -> Legende, Nummerierung anfertigen bei meheren Präparaten, recht/links

Verpackung/Transport OP-Präparat

-Verschliessbar

-Luft- und Flüssigkeitsdicht

-grosse Öffnung

 

Grundsätze OP-Präparate

-kein entnommenes Gewebe/Material wird ohne vorherige Absprache mit dem Operateur verworden

-Hausinterne Richtlinien sind verbindlich und müssen befolgt werden

-kein Operationspräparat verlässt die operative Abteilung ohne ausgefülltes Auftragsformular in einem korrekt beschrifteten Behälter

-Keine Fixation von Gewebe ohne Absprache mit dem Operateur

-Wir nehmen nie Schnellschnitt resultate entgegen -> Nur Ärzte

Indikation zur präoperativen Hautdesinfektion

-gezielt Massnahme zur Eliminierung der transienten Hautflora und Reduktion der residenten Hautflora

-Verhinderung von Keimverschleppungen zum Operationsgebiet und von dem Operationsgebiet weg

-Aspetische Massnahme, die vor allen invasiven Eingriffen obligatorisch ist.

Kriterien für eine erfolgreiche präoperative Hautdesinfektion

-Alle präoperativen Vorbereitungen sind vollständig abgeschlossen
OP-Lagerung, Nässeschutz angebracht/unterlegt

-Die Haut des Patienten ist "optisch" sauber

-Behaarung am und um das OP-Gebiet ist gekürzt oder entfernt

-Die Haut ist fett- bzw. ölfrei

Cave: Kontrolle der OP-Gebiet-Lokalisation
Abgleich mit der Kranken-/Patientenakte

-Das Hautdesinfektionsmittel ist für das jeweilige OP-Gebiet geeignet
Haut, Schleimheut
-Wird entsprechend der Einwirkzeit (beachte Herstellerabgaben) in die Haut eingerieben
-Vollstädige Benetzung des OP-Gebietes

Kriterien für korrekte Vorgehensweite der päroperativen Hautdesinfektion

-Vorgehensweise bei aspetischen Hautverhältnissen 
Haut ist intakt
Normal kolonisierte Hautregionen

-Vorgehensweise bei septischen Hautverhältnissen
Haut ist defekt
physiologisch stärker kolonisierte Hautregionen

Die präoperative Hautdesinfektion startet bei abdominellen OPs mit aseptischen Hautverhältnissen dort wo die Inzision erfolgt.

Cave: Umbilikalregion it Ausgangspunkt für laparoskopische Operationen

Zur Anwendung kommende Wirkstoffgruppen

Hautdesinfektionsmittel: Alkohol (mit Jod, ohne Jod)
Schleimhautdesinfektionsmittel: Halogene (jodhaltig), octenidin (jodfrei, octenisept)

Ergänzende Unterscheidungsmerkmale entsprechend den notwendigen Anforderungen:
-Gefärbt
-Ungefärbt
-Jodhaltig
-Jodfrei
-Alkoholhaltig
-Alkoholfrei

Entscheidungshilfe für das jeweilige korrekte präoperative Hautdesinfektionsmittel

-Vorliegen verschiedener Ekrankungen an der Schilddrüse z.B. Hyperthyreose

-Bekannte Allergien des Patienten z.B. Jodallergie

-Lokalisation des OP-Gebietes: Epidermis, Mucosa

-Hautverhältnisse: intakte oder defekte Haut

Wer darf die präoperative Hautdesinfektion durchführen?

-Instrumentierende

-Zudienung

-Operateur/Assistent

-Lagerungspfleger

-Oder in Komi

Cave: Häufig gibt es klare Regelungen und Absprachen

Vor- und Nachteile der jeweils durchführenden Person bei der präoperativen Hautdesinfektion

-Instrumentierende Person
Ist bereits steril= Kontaminationsgefahr ist erhöht
verzögert ggf. die eigenen Vorbereitungen
kennt die Grenzzonen des desinfizierten Areals

-Zudienende Person
Ist unsteril, hat sterile Handschuhe an= Kontaminationsgefahr des OP-Gebietes
Instrumentierende Person kann mit den Vorbereitungen fortfahren

-Operateur/Assistent
ist er bereits anwesend? Ggf. Entstehung von Verzögerungen
Er ist in Kenntnis darüber wo die Grenzzonen der Präoperativen Hautdesinfektion sind

-Lagerungspfleger
Verfügt über die notwendigen Kenntnisse?
Instrumentierende und Zudienende Person können ihre Tätigkeiten fortfahren, dadruch reduzieren sich Verzögerungen

-oder in Kombination
Zeitersparnis durch zügige Vorgehensweise
Cave: gegenseitige Kontamination

Wann kann eine adäquate präoperative Hautdesinfektion durchgeführt werden?

Erst wen das Ziel der OP, die Operationstechnik und die daraus resultierenden Gefahren bekannt und verstanden sind, kann eine adäquate präoperative Hautdesinfektion durchgeführt werden. 

Sie benötigen ausreichende Informationen und Fachwissen bevor sie mit der präoperativen Hautdesinfektion beginnen können.

Bedeutung der sterilen OP-Abdeckung

Alle Handlungen und Massnahmen, die während der präoperativen Vorbereitung ergriffen werden, dienen dazu die Asepsis und die Sterilität aufrecht zu erhalten. Diese haben zum Ziel nosokomiale Infektionen, in diesem Fall postoperative Wundinfektionen, zu verhindern. 

Um die Übertragung exogener und endogener MO zu vermeiden muss zwingend während einer operativen Handlung eine sterile OP-Abdeckung verwendet werden.

Das bedeutet, dass eine Keimbarriere errichtet wird, um eine Keimverschleppung vom Patienten weg und zum Patienten hin zu verhindern.

Gewährleistung der Asepsis durch...

-die aseptische Behandlung der Haut und Hände
Chirurgische und hyg. Händedesinfektion
präoperative Hautdesinfektion

-den Einsatz steriler chir. Instrumente

-den Einsatz der RLT

-Schaffen eines aseptischen Arbeitsbereiches durch den Einsatz steriler OP-Abdeckungen, steriler OP-Schutzmäntel und steriler OP-Handschuhe
die sogenannte sterile Rahmenzone

Gesetzliche Regelung OP-Abdeckungen

Alle Hilfsmittel, die als sterile OP-Abdeckung zum Einsatz kommen können, fallen ausnahmslos unter das Medizinproduktegesetz (MPG)
unabhängig davon, ob es sich um ein umfangreiches Set oder um ein einzelnes Tuch handelt

Das Gesetz beinhaltet konkrete Angaben zu der Freisetzung von Partiken, die bei der Verwendung einer OP-Abdeckung freigesetzt werden dürfen; wieviel Flüssigkeit mindestens aufgenommen werden muss und wie viel Zugkraft ein Produkt aushalten muss. Auch ist eine nachvollziehbare Produktionsbeschreibung zwingend notwendig, sprich es gibt ein Qualitätsmanagement für die Herstellung von Sterilgut.

Gesetzliche Mindestanforderungen an OP-Abdeckungen

Die sterile OP-Abdeckung ist..
-eine Keimbarriere
-reiss- und scheuerfest
-sehr partikelarm, fusselarm
-flüssigkeitsabweisend
-schwer entflammbar (heisst aber nicht, dass sie nicht brennen kann)
-antistatisch
-gut hautverträglich 
sowohl die klebenden Ränder, wie auch das restliche Material

Um Infektionen aufgrund mangelnder steriler OP-Abdeckung zu verhindern, wurden diese gesetzlichen Mindestanforderungen erhoben. 

Diese gelten sowohl in trockenem wie auch in feuchtem Zustand der Abdeckung. Und ist unabhängig von der Dauer der OP:

Anforderungen der op-abdeckung ohne gesetzliche Regelung

Die Abdeckung soll
-einfach in der Handhabung sein
-flexibel und gut modellierbar an die verschiedenen Körperformen sein
-umweltverträglich sein
-nicht viel kosten
-einfach zu lagern sein (Verpackungseinheit nicht zu gross)

Zum Einsatz kommende Materialien für OP-Abdeckungen

Mehrheitlich kommt heute mehrschichtiges (2-3) Viskosevlies zum Einsatz. 

Oberseite: Absorbierendes Viskosevlies /Spinnvlies
Mittelschicht: flüssigkeits- und keimdichte PE-Folie
Unterseite: Stabilität und Komfort durch SMS-Flies

-mehrschichtiges Vliesmaterial (Einwegmaterial)
-Gore Tex (Mehrwegmaterial)

Aufgrund der "Grosssporigkeit" von GoreTex, sollte auf deren Einsatz verzichtet werden. Verschiedene Studien haben belegt, dass die Verwendung von Mehrwegprodukten potentiell als gesundheitsgefährdender anzusehen ist. 

Auf dem Lichttisch weisen sehr viele Abdecktücker Perforationen auf. D.h. dass diese Tücher keine 100% barrierefunktion mehr besitzen und MO verschleppt werden können.

Herausforderung bei der Anwendung steriler OP-Abdeckungen

Abdeckung soll so geklebt werden, dass die Finger zu sehen sind, sowie auch sollte darauf geachtet werden, dass der Mantel nicht unsteril wird.

Die OP-Abdeckung muss kompatibel mit der gewählten Lagerungsart, narkoseform, Lokalisation des OP-Gebiets sein. 

Definition Sterilgut

Dabei handelt es sich um Materialien, die sterilsiert wurden und keimfrei sind. 

Sterilgut wird zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken eingesetzt.

Sterilgut sind Medizinalprodukte. Aber ein Medizinalprodukt nicht unbedingt ein Sterilgut. Auch med. Geräte und andere unsterile Hilfsmittel werden als Medizinalprodukt bezeichnet.

Gesetzliche Regelung Sterilgut

-Medizinproduktegesetz (MPG)

-MepV (Medizinprodukteverordnung)
Voraussetzung für die Inverkehrsetzung:
-Verpackungsarten
-Art der Sterilisation
-Art der Lagerung
-Dauer der Sterilität

Gesetzliche Anforderungen an Sterilgutverpackungen

-Barriere für MO
Nach der Sterilisation

-Durchlässigkeit von Sterilisationsmitteln
Strahlen, Dampf, Gas

-Erhalt der Sterilität
Trotz Lagerung und Transport

Anforderungen jedoch ohne gesetzliche Vorgabe Sterilgut

-Einfache Handhabung

-Platzsparend

-Erkennbarer Inhalt
Abbildung
Durchsichtige Verpackung
-Schriftliche Auflistung

-kostengünstig

Unterschiedliche Verpackungsarten

Hartverpackung: COntainer, Trommeln (Chromstahl, Aluminium, Kunststoff)

Weichverpackung: Papier (glatt, krepp, semi-krepp), Klarsichtfolien

Kriterien für korrekte Sterilgutlagerung

Sterilgut muss ausschliesslich in den dafür vorgesehenen Räumen, Schränken, Regalen gelagert werden. 

Diese bieten:
-Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung
-Schutz vor Feuchtigkeit, Staub, hohen Temperaturen
-Mind. 30cm Abstand zum Fussboden

Der OP-Saal dient lediglich als Zwischenlagerungsort; für die an diesem Arbeitstag benötigten Materialien. D.h. es wird nur das Sterilgut in den Saal genommen, welches effektiv an diesem Tag verwendet wird.

First in - First Out- Prinzip

Verschiedene Verpackungsarten

1. Lager- und Transportverpackung

2. Sekundärverpackung

3. Primärverpackung

1. Transportverpackung: Besteht meist aus Schutzkarton, der das Sterilgut über Dauer der Lagerung und Transports vor Beschädigungen schützen soll. Viele Firmen geben zudem die Info, dass im Falle der Beschädigung dieser Verpackung, die Ware nicht mehr zum EInsatz kommen darf. -> Dar nicht in OP-Abteilung gelangen. In Materialschleuse zu entfernen

2. Sekundärverpackung: in der Transportverpackung beinfden sich weitere Kartons. Diese werden als Sekundärverpackung bezeichnet. Sie schützen das Sterilgut vor äusseren Einflüssen (Staub, Sonnenlicht) -> Kann als Schutz der Primärverpackung während Lagerhaltung im Sterilgutlager verbleiben

3.Primärverpackung: Diese Verpackung umgibt das Sterilgut direkt. Es schützt den Inhalt von MO und erhält so die Sterilität aufrecht. -> wird unmittelbar vor dem intraoperativen Einsatz entfernt. Ist diese geöffnet, muss Produkt verwedet oder verworfen werden

Korrektes Vorgehen bei Sterilgutkontrolle

-Durchführung der hyg. Händedesinfektion
-Haltbarkeitsdatum kontrollieren
-Kontrolle des Indikatorstreifens
-Verpackungskontrolle(Beschädigung, Verschmutzung)

Ultraschallreinigung

Mit der Ultraschallreinigung entfernt man hartnäckige Verunreinigungen von chir. Instrumenten, bei der richtigen Anwendung, effektiv und ohne Rückstände. Die Hochleistungsultraschallschwinger am Boden der Wanne erzeugen im Wasser intensive Kaviationsblasen welche den Schmutz vom zu reinigenden Teil mit hoher Energie ablösen. 

Was gilt es bei der Ultraschallreinigung zu beachten?

-Nur für Materialien mit harten Oberflächen geeignet (nicht Kunststoff oder Optiken)

-Lumina müssen durchgespült werden

-3Min Schallzeit

-Kann mit Wasser, Reinigungsmittel (extra für die US-Reinigung -> Es schäumt trotz der schnellen Bewegung des Wassers nicht auf) oder Desinfektionsmitteln benutzt werden

-Max 40 Grad -> es entsteht eine Fixierung der Eiweisse
Durch Desinfektionsmittel entstehen giftige Gase, 

Was ist ein Spülschatten und welche Bedeutung hat dieser bei Dekontamination?

Spülschatten ist Überladung der Siebschalen und des gesamten Korbwagens. Erfolg der Dekontamination kann bei Überladung nid garantiert werden.

Spülschatten durch Schalen oder grossflächige Instrumente vermeiden, indem Schalen aufrecht oder auf den Kopf gestellt werden. Da es sonst durch die Ansammlung von Flüssigkeit zu einer Verschleppung von Reinigungschemie durch das Abtropfen / verschütten kommen kann.

Welche Schutzmassnahmen sind von dem Mitarbeiter zu ergreifen, um sich sebst bei der Reinigung und Desinfektion von Instrumenten zu schützen?

-Schutzkleidung anziehen

-Flüssigkeitsundurchlässige Kittel mit langen Armen

-Desinfektionsmittelbeständige Handschuhe mit langem Schaft

-Schutzbrille

-Haarhaube

-Gesichtschutz

-Schuhe

-(Verbot des Tragens von Schmuck Uhren etc.)

Vorteile und Nachteile von Weichverpackungen/Hartverpackungen

Weichverpackungen:
Vorteil: man kann sie in versch. Grössen zurechtschneiden, platzsparend
Nachteil: Einwegmaterial, nicht stabil

Hartverpackungen:
Vorteil: hoher mechanischer Schutz bei Transport und Lagerung, wiederverwendbar, gut geeignet für Instrumenteneinsatz
Nachteil: hoher Anschaffungspreis, müssen aufbereitet werden, hohes Eigengewicht

Dampfsterilisation Autoklav

Es handelt sich um ein Sterilisationsverfahren welches mit VE- (vollentsalztem) Wasserdampf unter Überdruck auf die Instrumente einwirkt, um die Sterilität zu erreichen. 

zwingend notwendig ist, dass mit 134 Grad (2.04 Bar) über 18min Wasserdampf vollkommen gleichmässig verteilt auf alle Instrumente und Materialien einwirken kann. 

Da mit dieser hohen Temperatur gearbeitet wird, werden nur thermostabile Materialien mit diesem Verfahren sterilisiert.

Entlüftungsphase, fraktioniertes Vakuum
Aufheizphase
Plateauphase
Druckentlastung
Trocknen
Belüften

Richtiges Beladen vom Autoklav

-Validiertes Beladungsmuster (Nachweisen, dass man es korrekt beladen hat)
die schweren Instrumente müssen im unteren Bereich vom Sterilisator eingeordnet werden
Die klarsichtverpackungen sind leicht und werden deshalb im Oberen Bereich platziert. 

-Die Körbe/Container sollten nicht zu vollgepackt werden, damit genug es genug Luft hat um zu zirkulieren und so alles steril wird

-Schüsseln und Flaschen immer mit der Öffnung nach unten stellen, damit sich augrund des verwendeten Wasserdampfes keine Restfeuchte ansammeln kann.

Freigabe Autoklav

-Nur sachkundiges Personal darf die Freigabe von sterilisierten Medizinprodukten durchführen

-Regelungen zur dokumentierten Freigabe sind im Rahmen der Qm zu erstellen

-Der Prozessablauf muss auf korrektheit überprüft werden

-Eine Sichtprüfung der Verpackung hat zu erfolgen

-Auf die korrekte Kennzeichnung des Sterilgutesist zu achten

-Prozessindikatoren müssen einen vollständigen Farbumschlag zeigen

-die korrekte Chargendokumentation ist Voraussetzung für die Freigabe

-Freigabe der sterilgüter muss dokumentiert werden. Dies ist unerlässlich, um nachzuweisen, dass ein Sterilisationsprozess ordnungsgemäss abgelaufen ist

 

Plasmasterilisation

-Sterilisation, die mit Wasserstoffperoxid und Ionenstrahlung gemacht wird

-hitzeempfindliche (thermolabil) Güter können sterilisiert werden

-temperaturempfindliche Instrumente und elektronische Instrumente / Geräte

-spezielles Verpackungsmaterial (dieses muss gewährleisten, dass der Trägerstoff durch die Verpackung eindringen kann, aber ach dem Sterilisationsprozess vollständig versiegelt/verschlossen bleibt

-nicht für absorbierende Materialienz.B. Kompressen geeignet

-wird mit toxischen Gasen und nur für hitzeempfindliche (thermolabil) Güter verwendet

-wird mit Ethylenoxid oder Formaldehyd benutzt

Was ist zu beachten bei Plasmasterilisation?

-Personal benötigt spezielle Qualifikation

-besondere Anforderung an Stellplatz (Geruch)

-Zwangslüftung -> Sterilgut braucht lange bis das Ethylenoxis desorbiert ist

-Entlüftungszeit kann 24h bis mehrere Wochen dauern

-Sterilgut kann erst danach verwendet werden

Welche Art von Strahlen gibt es?

Natürliche Strahlung

Künstliche Strahlung

Strahlenbelastung in der Schweiz

Die mittlere Strahlendosis in der Schweiz beträgtca. 5.5 Millisievert im Jahr

Ist die Strahlenbelastung gefährlich?

Strahleninduzierte Veränderung auf zelluläre Ebene: Der Verlust der Unbegrenzten Teilungsfähigkeit, Die Mutation, die neoplastischen Transformation

Ja, die Strahlung sit gefährlich, da auch die kleinste, Strahlendosis für den bestrahlten Menschen ein Krebsrisiko bedeutet, für die Zukunft der Menschen eine nicht wiedergutzumachende Hypothek darstellt.

Warum Röntgen wir, wenn es so schädlich ist?

-Darstellen von Frakturen
-Platzierungskontrolle von Osteosynthesematerial
-Endovaskuläre Therapie

Es werden Röntgenstrahlen zu diagnostischen und therapeutsichen Zwecken eingesetzt. Es git: Der Nutzen einer Strahlenexposition muss gegen die durch sie angerichtetet Schäden aufgewogen werden.

Study