NDS Blockkurs 3
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Cartes-fiches
Wie wird das ZNS eingeteilt?
- Hirn -> Grosshirn, Zwischenhirn (Thalamus, Hypothalamus), Kleinhirn, Hirnstam (Mittelhirn, Pons, Medulla oblongata)
- Rückenmark
Grenze zwischen ZNS und PNS sind die Hirnhäute.
Wie heissen die 3 Hirnhäute?
Wie überprüft man den N.facialis?
- Stirn runzeln
- Augenbrauen hochziehen
- Augen zusammenkneifen
- Zähne zeigen
- Backen aufblasen
- Pfeiffen
Zähle die 4 Stufen der NYHA (New York Heart Association)-Klassifikation auf.
- NYHA I: Keine Symptome
- NYHA II: Symptome bei stärkerer körperlicher Belastung
- NYHA III: Symptome bei leichter körperlichen Belastung
- NYHA IV: Symptome in Ruhe
Nenne die Druckverhältnisse im Herz.
- Rechter Vorhof: 3-5 mmHg
- Rechte Ventrikel: 25/3 mmHg
- Pulmonal Arterie: 25/12 mmHg
- Linker Vorhof: 10-12 mmHg
- Linker Ventrikel: 120/10 mmHg
- Aortenbogen: 120/80 mmHg
Wie heissen die Koronararterien?
ACD: Arteria coronaria dextra (rechts & um das Herz herum)
ACS: Arteria coronaria sinistra (teilt sich in RCX & RIVA)
RCX: Ramus circumflexus (links um das Herz herum)
RIVA: Ramus interventricularis anterior (links)
Nenne die Wichtige Aufgabe des Herzkreislaufs?
- Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen
- Energiegewinnung + Produktion
- Fehlt Sauerstoff (O2) & Glucose = zu wenig ATP, nur 2 mol statt 34 mol= Laktat entsteht
Nenne die O2 Determinanten?
- Hämoglobin (Hb)
- Sauerstoffsättigung (SO2)
- Herzminutenvolumen (HMV)
Ergänzend ( Hb x SO2 x 1.36 ) + ( pO2 x 0.023 ) x HMV
Je mehr Hb desto mehr Sauerstoff
Und je weniger Hb desto weniger Sauerstoff
Nenne die Hauptwirkung des Beta 1 - Rezeptors
- positiv Inotrop ( Steigerung der Kontraktionskraft )
- positiv Chromotop ( Erhöhung der Herzfrequenz )
- positiv Bathmotrop ( Senkung der Reizschwelle )
- positiv Dromotrop ( Beschleunigung der Erregungsleitung )
- wirkt 80% im Herzen
- Zunahme der Herzrhythmusstörungen sowie Anstieg des Sauerstoffverbrauchs
wird vor allem im Myocard exprimiert und durch das Katecholamin Adrenalin aktiviert
5 Schritte der EKG- Interpretation
1. Herzfrequenz ( 15 cm = 6 sec ) => QRS zählen x 10 = Frequenz
2. Kammerrhythmus ( reg. / unreg.) ( Abstände gleich ?)
3. P- Wellen ( P vorhanden ?, vor jedem QRS?, sind die P`s gleich?)
4. PQ-Zeit ( Norm: bis 0.2 sec (3-5 Kästchen), 1 Kästchen = 0.04sec)
5. QRS- Dauer (Norm bis 0.12 sec bis Max 3 Kästchen)
EKG 1-Kanal Interpretation
Grundrhythmus ?
Herzfrequenz?
Blickdiagnose ?
In welchen Schritten wird die BGA- Interpretation durchgeführt?
1. Beurteilung der Qxygenation bei der aBGA
2. pH ( > 7,4 = Alkalose , < 7,4 Azidose )
3. pCO2 und HCO3 (gehen die abweichungen in die gleiche RIchtung ? Wenn dies nicht der Fall ist liegt eine kombinierte Störung mit Azidose und Alkalose vor. Für die quantitative Beurteiung gleichgerichteter Abweichungen haben sich die Boston- Regeln bewährt.
Was bedeutet der Begriff VVI ?
VVI= Kammerschrittmachcher
Stimulationsort= Ventrikel
Sensingort= Ventrikel
Betriebsmodus= Inhibition
er Stimmuliert ausschliesslich den Ventrikel , Empfängt nur Eigenschläge vom Ventrikel, hält sich bei Eigenschlägen zurück
Indikation : - chronisches VHFlimmern mit bradykarder (langsamer) Überleitung
- intermittierender AV-Block mit zumeist normaler intrisischer Überleitung und nur seltener Stimmulationsnotwendigkeit im Ventrikel ( dawenn eine niedrige Interventionsfrequenz und zusätzlich eine Frequenzhysterese programiert werden kann, da hiermit die hämodynamisch ungünstige rechtsventrikuläre Stimulation auf ein Mindestmass reduziert werden kann.
Nachteile : Die fehlende Synchronität zwischen Vorhof und Ventrikel kann zum Schrittmachersyndrom führen.
Schrittmacherbeschreibung
Stimulationsort = A- Atrium , V- Ventrikel, D- doppelt
Sensingort= wie bei Stimulationsort
Betriebsmodus = I- Inhibition, T- Triggerung, D- doppelt
Inhibiton = kontrolliert die Frequenz durch Impulsabgabe, wird jedoch bei Eigenimpulsen des Herzens in seiner Impulsabgabe gehemmt
Triggerung = gibt dauerhaft Impulse ab, auch wenn das Herz Eigenaktion ausführt. Hierbei ist der SM jedoch so programmiert, dass abgegebene Impulse bei Eigenaktionen des Herzens in die Refraktärzeit fallen, also die Eigenaktion nicht behindern
VORSICHT: ICD ist ein implantierter Kardioverter- Defibrillator, ist ein Defibrillator-System, das gleich wei ein SM implantiert wird. Es kann durch ein starken Stromstoss, z.B. bei Kammerflimmern, Kammerflattern oder einer PVT das Herz durch Kardioversion bzw Defibrillation ind den Ausgangsrhythmus überführen. Wird oft fälschlicherweise als Herzschrittmacher bezeichnet.
Benenne die Merkmale des Sinusrhythmus?
1. Kammerfrequenz : Brady-, normo-, tachycard
2. R-R- Abstand: regelmässig, Sinusrhythmie unregelmässig
3. P-Welle: vor jedem QRS
4. PQ Zeit: normal < 0.2 sec
5. QRS- Komplex: normal <0.12 sec
Benenne die Merkmale der Supraventrikulären Tachykardie
1. tachycard
2. unreg. oder regelmässig
3. keine p Wellen
4. PQ-Zeit: -
5. normaler QRS Komplex
Benenne die Merkmale der Supraventrikulären Extrasystolen
1. brady-,normo-, tachycard
2. unregelmässig
3.nicht vor jedem QRS eine P Welle
4.PQ Zeit normal
5. QRS Komplex normal
Benenne die Merkmale des Vorhofflattern
1. brady-,normo-, tachycard
2.regelmässig oder unregelmässig
3. sehr viele Vorhofaktionen kein reguläres P
4. PQ Zeit :-
5. QRS Komplex normal
Benenne die Merkmale des Vorhofflimmern
1. brady-,normo-, tachycard
2. absolutunregelmässig
3. unkontrollierte Vorhofaktion kein reguläres P
4. -
5. QRS normal
Benenne die Merkmale eines Sinu-Atrialem-Block
SICK-SINUS-Syndrom
1. brady-,normo-, tachycard
2. unregelmässig
3.einzelne bis mehrere Vorhofaktionen fallen aus
4. PQ normal
5. QRS normal
Benenne die Merkmale des AV-Block 1.Grades
1. brady-,normo-,tachycard
2.regelmässig
3.P-Welle vor jedem QRS
4. PQ Zeit ist verlängert
5. QRS normal
Benenne die Merkmale eines AV-Block 2. Grades Typ Mobitz 1 (Wenckebach)
1. brady-,normo-,tachycard
2. unregelmässig
3.QRS forlgt nicht nach jeder P-Welle
4.PQ-Zeit zunehmend bis ein QRS Komplex ausfällt
5. QRS normal
Benenne die Merkmale eines AV-Block 2. Grades Typ Mobitz 2
1. brady-,normocard
2. regelmässig
3. QRS folgt nur auf jede 2. P-Welle
4. PQ-Zeit gleich kann normal sein
5. QRS normal
Benenne die Merkmale eines AV-Block 3. Grades
1. brady-, normocard
2.regelmässig, unregelmässig
3. Vorhofaktionen vorhanden werden aber nicht weitergeleitet ( AV- (Schmaler QRS, 40-60 Schläge/min) oder Kammerersatzrhythmus( breiter QRS, 20-40 Schläge/min), oder kein QRS)
mehr P als QRS ZIRKEL!!! versteckte P-Wellen
4. PQ-Zeit unterschiedlich, Kammeraktion unabhängig von Vorhofaktionen
5. QRS Komplex 0.16 sek
Benenne die merkmale der Ventrikulären Extrasystolen VES
1. brady-,normo-,tachycard
2. unregelmässig
3.nicht vor jedem QRS eine P-Welle
4. PQ-Zeit normal
5. QRS normal ( VES breiter) ( polymorph. unterschiedlich aussehende VES)
Benenne die Mekrmale der Ventrikulären Tachykardie
1. tachycard ( mind 120 Schläge/min)
2. sieht regelmässig aus
3. keine P Wellen
4. -
5. QRS breit
Benenne die Merkmale des Kammerflattern
1. tachycard
2. sieht regelmässig aus
3. keine P wellen
4. -
5. QRS Wellenförmige Kammeraktion
Benenne die Merkmale des Kammerflimmern
1. tachycard
2. unregelmässig
3. keine P-wellen
4.-
5. QRS keine geordneten Kammeraktionen
Aus wie viel % besteht der Körper aus Flüssigkeit?
Intrazellulär: 67%
Interstitium: 25%
Plasma: 8%
- Extrazellulär: Ausserhalb der Körperzelle= Blutplasma, transzelluläre Flüssigkeit, interstitielle Flüssigkeit
- Intrazellulär: Flüssigkeit in dem Gewebe und Blutzellen
- Interstitiell: Raum zwischen den Körperzellen
- Intraversal: in den Blutgefässen
- Transzellulär: "dritter Raum" = Liquor, Drüsensekret, Gelenksflüssigkeit, Körperhöhlen, ( Pleuraspalt, Darmlumen)
Welche Kardiovaskulären Folgen einer metabolischen Azidose gibt es ?
Herzkontraktilität ↓
cadiac output ↓
Blutdruck ↓
Hepatischer/ renaler Blutfluss ↓
Antwort auf Vasoaktiva ↓
Arhythmiegefahr ↑
Somnolens bis Koma
Metabolisch :
- Insulinresistenz
- ATP-Produktion ↓
- Inhibition der Glucose
- Hyperkaliämie
- Laktatabbau in der Leber ↓
WIe kann man eine metabolische Azidose differenzieren?
Anionenlücke <<positiv>> ( Additionsazidosen=+Säure )
- Ketoazidose: DM, Alkohol
- Laktatazidose: Schock, Urämie, Leberversagen, Intoxikationen (NSAR, Alkohol)
Anionenlücke <<negativ>> (Subtraktionsazidose= Basenverlust, Retentionsazidose= Säureretetion)
- Diarrhoe
- Fistel ( Pankreas, Dünndarm)
- Renal-tubuläre Azidose
- Niereninsuffizienz
- NaCl 0,9% (Infusion)
Pufferung ist ein Kompensationsmechanismus. Was für andere Mechanismen gibt es noch?
- renale Kompensation ( Adaption der Cl-)
- respiratorische Kompensation (Adaption pCO2)
Welche 3 Untergruppen zur Azidose/ Alkalose gibt es ?
akute resp. Azidose/ Alkalose
chron. resp. Azidose/ Alkalose
metabolische Azidose / Alkalose
Nenne 2 Folgen einer metabolischen Azidose?
- ATP- Produktion ↓
- Hyperkaliämie
- Laktatabbau in der Leber ↓
Nenne die 3 Phasen des Postaggresionssyndroms
1. Akutphase (Ebb-Phase) = Dauer: Minuten bis Stunden
2. Sekundärphase ( Flow-Phase = kritische periode, Dauer: einige Tage
3. Reparationsphase = Dauer : Wochen bis Monate
Benenne die Nebenwirkungen von Cordarone ( Amiodaron )
- "Betablocker-WIrkung" = Bradykardie, Hypotonie
- Pro- Arrhythmie (3-5%)
- Hepatotoxität
- Hypo-/ Hyperthyreose
- Interstitielle Pneumopathie
- Dermatose ( Sonnenschutz), graues Kolorit
- Cornea Ablagerungen
CA- Wörter : Ergänze die Wörter mit ihrer Fachsprache
Abhören
Abklopfen
Betrachten
Abtasten
Abhören= Auskultieren
Abklopfen= Perkussion
Betrachten= Inspektion
Abtasten= Palpation
Dein Pat hat eine Atelektase auf der linken Seite. WIe positionierst du ihn ?
rechts => GOOD LUNG DOWN!