APV

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Y. L.
Diese Karteikarten decken fortgeschrittene Themen der Veranstaltungstechnik ab und richten sich an Studierende. Sie konzentrieren sich auf Beschallungsanlagen, Lautsprechertechnik, Scheinwerfer und deren Einsatz, wobei besonders die Unterschiede zwischen aktiven, passiven und gemischten Systemen sowie Moving Heads und deren Varianten wie Spot, Wash und Beam hervorgehoben werden. Veranstaltungstechniker und Künstler profitieren von diesen Karteikarten, da sie detaillierte Einblicke in die technische Umsetzung von Veranstaltungen bieten und helfen, optimale Klangerlebnisse und Lichtgestaltung zu erreichen.
Flashcards
319
Students
3
Language
German
Category
Technology
Level
University
Created / Updated
13.07.2021 / 14.07.2021

Flashcards

Hazer

  • englisch für „Dunst"
  • Art Nebelmaschine, jedoch kein dichter Nebel, sondern eine Art Dunst (macht Lichteffekte sichtbar)
  • Im Gegensatz zu Nebelmaschinen eingebauter
  • Ventilator für gleichmäßige Verteilung des Dunsts
  • Weiterer Unterschied: Hazerfluid auf Ölbasis, Nebelfluide künstlich hergestellt

FI-Schutzschalter

ist die Abkürzung für „Fehlstrominduktionsschutzschalter“. Der FI-Schutzschalter
unterbricht ähnlich wie ein Sicherungsautomat beim Auftreten eines Fehlstroms den
Stromkreis. FI ist die veraltet. Die neue Bezeichnung lautet RCD-Schalter.

Entladungslampe

ist eine Lampe, die durch zwei Elektroden ein gasförmiges Medium zum Leuchten
bringt. In der Veranstaltungstechnik sind solche Lampen in Moving-Heads oder in
Scannern verbaut.

DMX-Universe

  • digitale Schnittstelle mit 512 Kanälen
  • Viele Lichtmischpulte namhafter Hersteller können mehrere DMX-Universen besitzen, also mehrmals 512 Kanäle.

DMX 512

  • weltweit standardisiertes, digitales Schnittstellenprotokoll für die Ansteuerung von lichttechnischen Geräten wie Dimmercitys und intelligenten (bewegten) Scheinwerfer
  • Auf 512 Kanälen können Steuerdaten digital an unterschiedliche Geräte gesendet werden
  • Soll beispielsweise ein Blinder per DMX angesteuert werden, entspricht der Wert 0% dem DMX-Wert 0. Soll das Licht 100% Leuchten entspricht das dem DMX-Wert 255.

Dimmercity/Dimmerpack

  • mehrere Dimmer, die in einem Flightcase verbaut sind
  • Beziehen Strom von sog. „Powerdistributor“ (Eingangsstrom von 16, 32, 63 oder 125 A )
  • Meist Patchfeld (Steckfeld) auf Rückseite
    • Anstecken von Lastkabel, Powercon und Schukostecker
  • Zudem ist ein DMX – Verteiler (Booster) im Case verbaut.

Dimmer

  • setzt von Lichtmischpult ankommendes Signal (digital oder analog) in entsprechende Leistung um.
  • Versorgung von Scheinwerfern, z. B. Blinder, mit Strom
  • „Dimmen“ bezeichnet das Einstellen von Helligkeitswerten zwischen 0% (dunkel) und 100% (max. Helligkeit)

CEE

  • Abkürzung für „Commission on the Rules for the Approval of the Electrical Equipment“ (dt. Internationale Kommission für die Regelung der Zulassung elektrischer Ausrüstungen).
  • CEE v.a. in Technical Ridern beim Stichpunkt „Anforderung Strom“ erwähnt
  • Häufig 16, 32, 63 oder 125 Ampere Strom
  • rote Steckverbindungen mit Dreiphasenwechselstrom mit Neutral- und Schutzleiter sowie Nennspannung von 400 V
  • Auch gelber oder blauer Verbindertyp mit nur einem Außen-, Neutral- und Schutzleiter (230 V Spannung)
    • Blaue Stecker häufig bei Wohnwägen
    • Gelbe Stecker bei der Verbindung von ACLGruppen (110 V).

Backdrop

Als „Backdrop“ wird der Bühnenvorhang bezeichnet. Diesen gibt es in verschiedenen
Farben und Entflammbarkeitsklassen.

Blinder

  • zum Aufhellen von großen Flächen benutzt
  • immer zwei Leuchtmittel (PAR 36) mit einer Leistung von 650 Watt in Reihe geschalten
  • Blinder gibt es als 2er, 4er und 8er Gruppen.
  • werden mittels eines Dimmers angesteuert
  • Moderne Blinder besitzen häufig LEDs
    • beliebige Farbe als Aufhelllicht möglich
    • Ansteuern per Dimmer entfällt hierbei

Bar

Als „Bar” bezeichnet man eine aus Aluminium bestehende runde oder eckige Stange,
die zur Befestigung einzelner Scheinwerfer dient.

ACL

  • Abkürzung für „Aircraft-Landing-Light”.
  • Gruppe aus acht Lampen (meist PAR36 oder PAR64) verbunden über 110V Stecker
  • Jedes Leuchtmittel hat Abstrahlwinkel von zwei Grad und 250 W bei 28 V
  • sehr punktuellen Effektstrahl (ähnelt Flugzeuglandelicht)

Ampere

bezeichnet die elektrische Stromstärke. Die Abkürzung ist ein großgeschriebenes „A“.

XLR-Stecker

  • Industriestandard für elektrische Verbindungen
  • XLR-Stecker in Mikrofonen und Lautsprechern verbaut
    • Übertragung Audiosignale, DMX-Steuersignale (siehe Lichttechnik) und AES-EBU Audiosignale
    • kann drei- oder fünfpolig sein.
  • Passend dazu „XLR-Kabel” (eigentlich „NF-Kabel“ genannt)

Wedges

  • Bühnenmonitore
  • Lautsprecher, die direkt auf Bühne stehen und dazu dienen, dass sich Musiker und Künstler oder Redner selbst hören.

Talkback

  • Sprachweg vom F.O.H. zur Bühne
  • Tontechniker kann Künstler direkt ansprechen, ohne dass das Publikum etwas mitbekommt.

Stand

Mikrofonstativ

Stagebox

  • Gegenstück eines Multicorekabels
  • Aufteilung einzelner Kabelwege
  • befindet sich immer in unmittelbarer Bühnennähe
  • Schnittstelle zwischen
    • einzelnen Audio-, Video- oder Lichtkanälen
    • Mischpulten an F.O.H.-/Monitorplatz oder Regie

Spooky

Verbinder von zwei Speakonkabeln

Speakonstecker

  • Verbindungsstecker der Firma Neutrik.
  • Entweder zwei, vier oder achtfache Ausführung.
  • befinden sich meist an Lautsprecherkabeln/Systemkabeln für Lautsprecher oder Monitore.
  • sind für Spannungen bis 230 V AC  und 30 A Dauerstrom zugelassen

Speaker

Lautsprecher

Siderack

  • großes Case, indem sich alle Geräte für ein analoges Tonmischpult befinden
    • Effektgeräte, Zuspielgeräte oder Equalizer.
  • befindet sich immer in direkter Nähe von analogen Mischpulten (bspw. FOH- oder Monitorplatz)
  • Heutzutage aufgrund digitaler Mischpulte eher eine Ausnahme.

Routing

bezeichnet die Signalführung im Mischpult.

Plugbox

Ist eine kleine Signalverteilerbox, die entweder fest am Multicore oder am
Submulticore befestigt ist oder angeschlossen wird.

Phantompower

  • Spannungsversorgung von Kondensatormikrofonen
  • Einspeisung erfolgt über spezielle Speisegeräte oder vom Mischpult aus
  • Dynamische Mikrofone dadurch nicht beeinträchtigt

Patchen

Zuordnung einzelner Audiokanäle im Mischpult oder auf der Stagebox

PA

  • Abkürzung für „Public Adress”.
  • Beschallungsanlage zur Wiedergabe von Musik oder Sprache

Outhang

  • zusätzliche kleine Boxen,
  • seitlich an der Bühne angebracht, um Beschallung seitlich zu unterstützen.

Multicore

  • Kabel, das Bühne und F.O.H. verbindet. 
  • Meist von der Bühne direkt mittig durch Halle/Veranstaltungsort
  • In Zelten oftmals seitlich, um Stolpergefahr zu reduzieren
  • beinhaltet viele einzelne Kabel (Wege/Kanäle)
    • einzelne analoge Tonleitungen (Hin- und Rückweg)
    • Ethernet-, Firewire- oder Glasfaser-
    • Stromleitungen (230 V)
  • Auf fast jeder Bühne"Submulticore"
    • Signalunterverteilung
    • Vermeidung vieler Einzelleitungen.
    • unterschiedliche Längen

NF

  • Abkürzung für „Niederfrequent“.
  • Mikrofone und abgenommene Instrumente erzeugen Frequenzen im hörbaren Bereich, sogenannte niedere Frequenzen.
  • Im professionellen Bereich werden die „XLR-Kabel“ als „NF-Kabel“ bezeichnet
    • „XLR“ nur der Name eines Kontaktsteckers der Firma Neutrik ist.

Nearfield

  • dt. „Nahfeld”
  • Position direkt vor der Bühne
  • Häufig weiterer Lautsprecher, um diesen Bereich besser zu beschallen

LMS

  • Abkürzung für Lautsprecher-Management-System (Frequenzweiche)
  • heutzutage ausschließlich digital
  • steuern die Hoch-, Mittel- und Tieftonlaustprecher an
  • Aufteilung Summensignal (Main) vom Mischpult

LS-Kabel

Abkürzung für Lautsprecherkabel

Limiter

  • Gerät, mit dem Signale auf einen maximalen Lautstärkepegel begrenzt werden können.
  • Oftmals auch zum Schutz vor Überlastung bei Lautsprechern eingesetzt.

Klinkenstecker

  • elektrischer Stecker im Kleinspannungsbereich.
  • ausschließlich Übertragung Audiosignale
  • Klassisches Bsp: Gitarrenkabel
  • englische Übersetzung ist „Jack“.

Intercom

  • Verständigungssystem für Techniker über Headsets (drahtlos oder kabelgebunden)
  • Klassisches Beispiel: Kommunikation zwischen Regie und Kameramännern.

Line Array

  • „bananenförmig” angeordnete Reihe von Lautsprechern
  • Für die Beschallung von großen Flächen ausgelegt (Hallen, Stadien etc.)
  • Line Array Lautsprecher sind Hochtonlautsprecher.

IEM

  • Abkürzung für „In-Ear-Monitoring”.
  • Drahtlossystem zur Übertragung von Monitorweg (meist AUX Kanal) vom Mischpult (Sender) zu Bodypack (Empfänger)
  • Bodypack (Taschensender) ist an Hosentasche/Gürtel eines Musikers/Künstlers befestigt
  • „In-Ear”-Kopfhörer angeschlossen, um eigenen Monitorsound zu hören
  • Vorteile
    • auf der Bühne viel leiser
    • jeder Künstler kann sich selbst besser hören

Headset

  • Bügelmikrofon, welches sich direkt am Kopf befindet.
  • Es ist meist drahtlos
  • Redner/Künstler mit großer Bewegungsfreiheit (muss nicht in der Nähe eines Mikrofonständers bleiben)

Hand Held

ist umgangssprachlich und bezeichnet ein Mikrofon, welches üblicherweise in der
Hand gehalten wird oder auch an einem Mikrofonständer befestigt werden kann.

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