Kreislauf wirksame Medikamente

Kreislauf wirksame Medikamente

Kreislauf wirksame Medikamente


C. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über kreislaufwirksame Medikamente und deren Anwendung. Sie decken Themen wie die Wirkung von Beta- und Alpha-Rezeptoren, die Behandlung von Herzinsuffizienz, Tachycardie und Vorhofflimmern sowie die Nebenwirkungen und Indikationen verschiedener Medikamente ab. Besonders nützlich sind sie für Medizinstudenten und Fachkräfte, die sich mit der Pharmakologie und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vertraut machen möchten.
Flashcards
92
Students
6
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
03.07.2021 / 19.08.2022

Lernkarten

Behandlung Vorhofflimmerarrhythmie

Digitalis

Betablocker

Antikoagulation

Hormonklassen

Proteine/Polypeptide (Insulin, Hypophysenhormone)

Amine (Adrenalin, Noradrenalin, T3, T4)

Steroidhormone (Cortisol, Aldosteron, Sexualhormone)

Glukokortikoide Potenz

1x Hydrocortison= Cortisol = Hydrocortison, Solu-Cortef

4x Prednisolon/Prednison = Spiricort, Prednison

5x Methylprednisolon = Solu-Medrol, Urbason

Ca.5x Deflazacort = Calcort

5x Triamcinolon = Triamcort

25-30x Dexamethason = Fortecortin, Dexacortin

30x Betamethason = Diprophos

Glukokortikoide Wirkung physiologisch

Stoffwechsel: Gluconeogenese und Glykogensynthese (beides hauptsächlich in Leber) erhöht, Periphere Glukoseaufnahme in Muskel und Fett Gewebe erniedrigt, Lipolyse erhöht

Bindegewebe/Knochen: Kollagen und Bindegewebe erniedrigt, Knochenaufbau erniedrigt, Knochenabbau erhöhte, Kalzium Ausscheidung erhöht

Entzündungsmechanismen: Prostaglandine Synthese erniedrigt, Phagozytosenaktivität erniedrigt

Immunsystem: Lymphozytenzahl erniedrigt und Lymphozytenfunktion erniedrigt

Kardiovaskulär: Cardiac Output und peripherer Gefässewiderstand erhöht

Renal: Mineral-Kortikoide Effekt, Erhöhung der  GFR

Endokrin: Gonadotropin-Sekretion erniedrigt

Weitere: Hautveränderungen und Stimulation  der Erythropoese

Alpha Rezeptoren 

Blutgefässe: Vasokonstriktion und BD Steigerung (alpha2 Vasodilatation)

Magen/Darm: Motilität und Tonus vermindert,

 Sphinktertonus erhöht 

Uterus: Kontraktion und Tonuserhöhung

Pilomotorenkontraktion mit lokaler Schweisssekrektionszunahme

Pankreas: Insulin inhibiert und Glucagon Sekretion induktioniert 

 Leber: Glykogenolyse und Gluconeogenese erhöht (alpha2 hemmt Lipolyse) 

Reninfreiserzung gehemmt 

Haut: schwitzen vermehrt 

Uterus: Kontraktion

Beta 1 Rezeptoren

Myokard: positiv inotrop, positiv Chronotrop

Niere : Renin- Sekretion erhöht

Darm: Motilität vermindert, Sphinktertonus erhöht Pankreas: Insulin und Glucagon Sekretion erhöht 

Leber: Glykogenolyse erhöht

Fett-Gewebe: Lipolyse erhöht

Beta 2 Rezeptoren

Blutgefässe: Vasodilatation 

Niere: Renin-Sekretion erhöht 

Darm: Motilität erniedrigt, Sphinktertonus  erhöht 

Pankreas: Insulin und Glucagon Sekretion erhöht Leber: Glykogenolyse erhöht 

Fettgewebe: Lipolyse erhöht 

Bronchiolen: Dilatation 

Uterus: Relaxation

Phäochromozytom Therapie

Zwingend präoperative Vorbereitung, da OP grössere Mengen an Katecholaminen setzen wird. 

Alpha Blocker (Dibenzyran), im Notfall Regitin i.v. eventuell ergänzen zu alpha Blocker Kalziumantagonisten oder Betablocker

Cave:  Betablocker Monotherapie kontraindiziert, da hypertensive Krise durch Wegfall der Beta-vermittelten Vasodilatation

 Cave: postoperative Hypotonie und Hypoglykämie

Atropin Nebenwirkung

Reizbarkeit, Geistige Verwirrung, Herzrasen, eventuell Herzrhythmusstörungen, Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden, schnelle Atmung, Hemmung der Schweisssekretion, Verstopfung, Gesichtsrötung, Dermatitis, Ödeme, anaphylaktische Reaktionen, Verlust der Neuromuskulären Koordination, Blasenentleerungsstörungen, Temperaturanstieg, Zunahme des Augeninnendrucks, verlängerte Erweiterung der Pupillen, Lichtscheu und Delirium

Ivabradin (Procoralan)

If-Kanalblocker

Symptomatische Therapie der Chron. Stabilen Angina pectoris wenn Betablocker nicht angewendet werden können. Bei chronischer Herzinsuffizienz ll-lV (NYHA) bei EF <35%.

Tabletten 

Wirkung: selektive und spezifische Hemmung der Funny Channels im Sinusknoten. Durch die Blockade sinkt die HF, wird Diastole verlängert und dadurch vermehrtes O2 Angebot für Myozyten bei vermindertem O2-Verbrauch, vermehrte Koronardurchblutung.

Nebenwirkung Ivabradin

Verschwommenes sehen

Hypotonie, Dyspnoe, GIT- Störung, Kopfsz, Schwindel, Hautreaktionen, QT-Verlängerung 

Kontraindikationen Ivabradin

Kontraindikationen 

Überempfindlichkeit , Bradycardie, Sinusknotensyndrom, MI, KL-Schock, Pacer-Abhängigkeit, instabile AP, akute Herzinsuffizienz, Hypotonie, Le-Insuffizienz, SS, Stillzeit, Erythromycin, Ritonavir, Telithromycin, Ketoconazol

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