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N. S.
Diese Lernkarten behandeln Konzernstrukturen und -bewertung nach IFRS und FER, wobei der Fokus auf Goodwill, Kapitalkonsolidierung und Beteiligungen liegt. Sie erklären die Unterschiede zwischen IFRS und FER bei der Erfassung und Bewertung von Goodwill, die Kapitalkonsolidierungsbuchungen sowie die verschiedenen Arten von Beteiligungen und deren bilanzielle Behandlung. Diese Lernkarten sind ideal für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit Konzernrechnungslegung und -bewertung vertraut machen möchten.
Karten
28
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
20.06.2021 / 02.08.2021

Lernkarten

Kap 10: Folgende Struktur

Mutter -->70% Tochter --> 60% Enkelin

Wie viele Anteile hält die Mutter indirekt? Wieso beherrscht die Mutter trotzem die Enkelin?

Indirekt 42%

Da Mutter Tochter vollständig beherrscht, und diese Enkelin beherrscht, so beherrscht Mutter indirekt Tochter

Kap 10: Weshalb sind von Einzelabschlüsse von Konzerngesellschaften nicht aussagekräftig?

Da durch konzerninterne Transaktionen (intercompany transactions) erheblich beeinflusst

- Transferpreise von Mutter festgelegt (Gewinnverschiebungen in andere Länder möglich)

- Scheingewinne durch Kauf überteuertes Anlagevermögen

- Bestimmung Finanzstruktur (Zinsen + Dividendenausschüttungen)

Kap 10: Englische Wörter für (Teil drei):

Konzernrechnung

Konsolidierungskreis

Consolidated Financial Statement

Scope of Consolidation

Kap 10: Was bedeutet Konsolidierung?

Das Eliminieren von Intercompany Transactions zur Erstellung einer Konzernrechnung

Kap 10: Wie geht man beim Konsolidieren vor (2 Schritte)

1. Summenbilanz alles Einzelabschlüsse bilden

2. konzerninterne Beziehungen eliminieren

Kap 10: Welche JP sind von der Konsolidierungspflicht befreit OR 963a?

Wenn die JP zusammen mit den behertschten Unternehmen nicht rev. pflichtig sind (20/40/250 in 2 Jahren nicht überschreiten)

Kap11: Was ist die Kapitalkonsolidierung?

Ist die Verrechnung Kaufpreis Mutter mit EK Tochter

Kap 11: Was sind die 3 Fälle der Kapitalkonsolidierung (Erwerbspreis)?

Keine Differenz (Erwerbspreis = EK)

Goodwill (Erwerbspreis > EK)

Badwill/neg. Goodwill (Erwerbspreis < EK)

Kap 11: Wie lautet die Konsolidierungsbuchung wenn Kaufpreis = EK Tochter?

EK Tochter / Beteiligung Mutter   x   (x=Kaufpreis)

1. Stunde: Wie werden die WS in BuHa der Mutter dargestellt?

Bei marginalem Einfluss (<20%)

bedeutender Einfluss (20-49%)

paritätischer Einfluss/Joint Venture (50%)

beherrschender Einfluss (>50%)

<20% = als WS / Marktwert

20-49% = Equity MEthode

50% / Joint Venture = Swiss Gaap Quotenkonsold., IFRS Equitykonsol.

>50% = Vollkonsolidierung

Kap 11: 2 Gründe für Kapitalkonsolidierungsbuchung

Beteiligung von M an T ist wie Beteiligung an sich selber (Konzernsicht) --> deshalb eliminieren

Summe Einzelabschlüsse ergibt Doppelzählung (1x in Beteiligung und 1x in EK)

 

Kap 11: Kapitalkonsolidierungsbuchung mit Goodwill

Kaufpreis 20, EK Tochter 15

EK Tochter / Beteilungung  15   (15= EK Tochter)

Goodwill / Beteiligung   5   (5= Goodwill, Kaufpreis - EK Tochter)

1. Stunde: Equity Methode

Wie wird Wert Beteiligung sowie Beteiligungsertrag berechnet?

Beteiligungswert=

Anschaffungskosten + %-Anteil an Verändeerung des EKS

Beteiligunsertag = %-Anteil an Erfolg (egal ob Div. fliessen oder nicht)

1. Stunde Equity Methode, Fallbeispiel

M kauft 30%T für 2100 

T erwirtschaftet Gewinn von 300 und zahlt Div von total 90

Berechne Beteiligung in Bilanz und OR der M

Beteiligung 

2100 + 30% (300-90) = 2100 + 63 = 2163

Ertrag

0.3*300 = 90

 

Buchungssatz

Beteiligung / FlüMi   2100

Flümi / Bet   27

Bet / Bet-E       90

Kap 11: Unterschied Erfassung und Bewertung Goodwill nach IFRS und FER (Hauptvariante + Wahlrecht) 

IFRS: Goodwill aktivieren, immaterielles Aktivum nicht systematisch abschreiben, Wetthaltigkeitstest, Abschreibungen nicht wieder auflösbar!

FER (Haupt): aktivieren, lineare Abschreibung 5 Jahre, Wetthaltigkeitstest

FER (Wahl) : mit Ek verrechnen, Schattenrechnung im Anhang

Kap 11: Welche Erfassungsvariante des Goodwills wird gemäss Buch bevorzugt (IFRS, FER Standard, Wahl) und weshalb? 

IFRS: betriebswirt. logisch, aber aufwendig+kompliziert

FER (standard) : betriebsw. vertreten, einfach+klar, verringertes latentes Impairmentrisiko

FER (Wahl): Verstoss gegen TuFV! Da erdolgsneutrale Abschreibung, massiv zu hohe EK-Rendite

Gründe Badwill hinzunehmen? Gemäss Unterrichtsnotizen

Verkaufsdruck Aktionäre

Schlechter Ruf

Veraltete Strukturen (Prozesse/MA)

Keine Produkte in der Pipeline (nicht innovativ) 

Kap 11: Engl. Wort für Schnäppchen bei Firmenkauf

Bargain Purchase

Kap 11: Wie wird ein negativer Goodwill beim Kauf einer Firma nach IFRS verbucht? 

Direkt über Gewinn aus Beteiligungserwerb

(EK/Bet. an T + EK/Gewinn a. Bet.) 

Kap 11. Verbuchung Badwill nach FER? 

Keine eindeutige Regeln

- wie IFRS

- Rückstellung

- Kapitalreserven

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